Darf ich meinen Kindern Geld geben?

Gefragt von: Fredi Decker
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Ja, Sie dürfen Ihren Kindern Geld geben, und das ist sogar steuerbegünstigt: Der Freibetrag für Schenkungen von Eltern an Kinder beträgt 400.000 Euro pro Kind alle zehn Jahre, was oft auch größere Beträge steuerfrei macht. Kleinere Beträge sind übliche Gelegenheitsgeschenke, die in der Regel nicht gemeldet werden müssen, aber auch sie zählen zum Zehnjahreszeitraum. Generell muss jede Schenkung dem Finanzamt angezeigt werden, wenn der Freibetrag überschritten wird, um Schenkungssteuer zu vermeiden.

Wie viel Geld darf man an seine Kinder steuerfrei verschenken?

Geld verschenken: Dieser Freibetrag gilt

So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken. Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro. Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen.

Wie viel Geld kann ich meinen Kindern geben?

Theoretisch können Sie Ihren Kindern beliebig viel Geld schenken, allerdings können größere Schenkungen steuerpflichtig sein. Im Steuerjahr 2025/26 gilt für jeden britischen Staatsbürger ein jährlicher steuerfreier Schenkungsbetrag von 3.000 £. Dadurch können Sie Ihren Kindern Geld in größeren Summen zukommen lassen, ohne sich Gedanken über die Erbschaftsteuer machen zu müssen.

Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen?

Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen, ohne Steuern zu zahlen? Ja, Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 Euro alle zehn Jahre steuerfrei schenken.

Ist eine Geldschenkung meldepflichtig?

Prinzipiell müssen Schenkende und Beschenkte die Schenkungen beim Finanzamt melden – selbst unterhalb des Freibetrages. Das Finanzamt prüft dann, ob Schenkungsteuer gezahlt werden muss.

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Kann ich jedem Elternteil 20000 Euro schenken?

Die persönlichen Freibeträge für Schenkungen liegen gemäß § 16 ErbStG bei 500.000 Euro für Ehegatten, 400.000 Euro für Kinder und Stiefkinder, 200.000 Euro für Enkel und 20.000 Euro für alle übrigen Beschenkten. Verschiedene Schenkungen werden zusammengerechnet, soweit sie innerhalb von 10 Jahren vorgenommen wurden.

Wie erfährt das Finanzamt von einer Schenkung?

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie als Beschenkter eine Schenkung erhalten, sind sie verpflichtet, diesen Erwerb dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Wenn Sie als Schenker eine andere Person beschenkten, müssen Sie dies eben- falls dem Finanzamt anzeigen. Es genügt, wenn eine der beiden Personen die Schenkung anzeigt.

Ist eine Schenkung eines Familienheims an Kinder steuerfrei?

Eine Vererbung des Familienheims an Kinder ist ebenfalls steuerfrei, sofern diese Wohnung nach dem Erbfall unverzüglich und mindestens für zehn Jahre von dem Kind zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird und soweit die Wohnfläche der Wohnung 200 m² nicht übersteigt.

Wie viel Geld dürfen Kinder auf dem Konto haben?

Kinder bleiben nämlich über den Sparer-Pauschbetrag hinaus steuerfrei, da sie genau wie Erwachsene über einen steuerlichen Grundfreibetrag verfügen. Dieser wurde zum Jahreswechsel von 9.744 Euro (2021) auf 9.984 Euro (2022) angehoben.

Wie viel Geld geben Eltern für Kinder aus?

Eltern müssen ihren Kindern Unterhalt zahlen, solange diese minderjährig sind, und auch für volljährige Kinder bis zum Abschluss der ersten Ausbildung, wobei die Höhe von Einkommen der Eltern, Alter des Kindes und Lebenssituation abhängt (Düsseldorfer Tabelle für Minderjährige/im Elternhaus lebende Volljährige; Pauschalbetrag von 990 € für volljährige, auswärtige Studierende ab 2025), wobei Kindergeld und eigenes Einkommen angerechnet werden. 

Wie viel Geld muss ich meinem Kind geben?

Der Mindestunterhalt für Minderjährige ist gesetzlich festgelegt und beträgt 482 Euro für Kinder bis 5 Jahre, 554 Euro für Kinder von 6 bis 11 Jahren und 649 Euro für Kinder von 12 bis 17 Jahren. Als Leitlinie zur Berechnung des Kindesunterhalts dient die Düsseldorfer Tabelle.

Was passiert, wenn man eine Schenkung nicht meldet?

Solange die Schenkung den Freibetrag nicht übersteigt, fällt auch keine Schenkungsteuer an. Führt aber eine spätere Schenkung, bzw. Erbschaft dazu, dass die Summe der Zuwendungen den steuerlichen Freibetrag übersteigt, führt die fehlende Anzeige der Vorschenkung zu einer Steuerhinterziehung.

Wie hoch ist die Schenkungssteuer bei 10.000 €?

Schenkungssteuer Freibetrag Freunde

Beispielsweise müssen Bekannte auf Schenkungen, die den Steuerfreibetrag um 10 000 Euro überschreiten, 30 Prozent Schenkungsteuer entrichten. Für Angehörige der Schenkungsteuerklasse II fallen nur 15 Prozent an.

Wie umgehe ich die 10. Jahresfrist bei Schenkung?

Die 10-Jahres-Frist können Sie umgehen, indem Sie sich für eine Kettenschenkung entscheiden. Dabei agieren mehrere Familienmitglieder als schenkende Personen – diese können alle ihre Freibeträge voll ausnutzen und dem Beschenkten damit eine Immobilie unabhängig von der 10-Jahres-Frist schenken.

Ist eine Schenkung zwischen Eltern und Kindern alle 10 Jahre steuerfrei?

Die 10-Jahresfrist bei Schenkung bedeutet, dass Schenkungen alle 10 Jahre steuerfrei bis zum vollen Freibetrag möglich sind. Diese Frist gilt nach dem Gesetz für alle Personen, die Schenkungen innerhalb der gesetzlichen Freibeträge planen – z. B. zwischen Eltern und Kindern oder Ehepartnern.

Was meldet die Bank an das Finanzamt?

Offenbart werden Namen des Kontoinhabers, die Kontonummer und auch die Daten der Kontoeröffnung und -schließung, nicht jedoch Kontostände oder –bewegungen. Auskunftsberechtigt sind nicht nur die Finanzbehörden, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch die Arbeitsagentur, Sozialämter oder Stadtverwaltungen.

Was passiert mit Schenkung nach Todesfall?

Nach dem Tod des Schenkers wird eine "Schenkung auf den Todesfall" wirksam, der Beschenkte erhält einen Anspruch auf Herausgabe, muss aber ggf. Schulden des Nachlasses bedienen; Schenkungen zu Lebzeiten können Pflichtteilsansprüche mindern, indem sie zum fiktiven Nachlass hinzugerechnet werden, wobei Schenkungen länger als 10 Jahre zurückliegende vom Pflichtteil abgezogen werden; der Schenkungsvertrag sollte notariell beurkundet sein, um Schwierigkeiten zu vermeiden. 

Kann ich meinem Kind monatlich Geld schenken?

Monatliche Höchstgrenzen für steuerfreie Schenkungen

Es gibt keine festen monatlichen Grenzen für steuerfreie Geschenke. Wichtig ist der Gesamtbetrag, den Sie in 10 Jahren verschenken. Die Freigrenzen gelten für diesen Zeitraum. Das heißt, Sie können den Betrag auf einmal oder in Raten über Monate oder Jahre nutzen.

Wie hoch ist der Freibetrag für Eltern von ihren Kindern erben?

Die Freibeträge für die Urenkelkinder oder auch für Eltern, die von ihren Kindern erben, liegen bei 100.000 Euro, für alle übrigen Erbenden auch ohne Verwandtschaftsverhältnis bei 20.000 Euro.

Sind 1000 Euro eine Schenkung?

Schenkungssteuer Freibeträge in Deutschland

Enkelkinder dürfen nur noch 200 000 Euro erhalten, ohne eine Steuer zahlen zu müssen. In der Steuerklasse II und III sind Schenkungen von einer Höhe bis zu 20 000 Euro von der Steuer befreit.

Ist eine Geldschenkung ohne Notar gültig?

Ja, eine Geldschenkung ist auch ohne Notar gültig, wenn sie sofort vollzogen wird (Handschenkung, z.B. durch Überweisung), aber ein schriftlicher Vertrag ist bei größeren Summen zur Beweissicherung ratsam. Bei Schenkungsversprechen (Versprechen einer zukünftigen Schenkung) ist eine notarielle Beurkundung zwingend erforderlich, außer es handelt sich um eine vollzogene Handschenkung. Wichtig: Jede Schenkung über 50.000 € muss dem Finanzamt gemeldet werden, um Schenkungssteuerpflichten zu beachten. 

Wer kontrolliert Schenkungen?

Nicht auf jede angezeigte Schenkung oder Erbschaft wird eine Rückmeldung erteilt. Das Finanzamt prüft den Vorgang und entscheidet, ob es möglicherweise zu einer Steuerpflicht kommen könnte. Nur dann erhalten Sie eine Rückmeldung, indem Sie zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert werden.