Ist eine wiederverheiratete Witwe immer noch eine Witwe?

Gefragt von: Frau Prof. Inga Janßen B.A.
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Nein, rechtlich gesehen ist eine wiederverheiratete Witwe keine Witwe mehr, da der Status durch die neue Heirat endet und der Anspruch auf die Witwenrente entfällt; sie wird zur Ehefrau in einer neuen Ehe, hat aber unter Umständen Anspruch auf eine einmalige Abfindung und kann bei erneutem Verwitwetsein oder Scheitern der neuen Ehe einen neuen Anspruch auf Witwenrente (oft vom ersten Ehemann) geltend machen, wobei die zweite Ehe angerechnet wird.

Ist eine Witwe noch eine Witwe, wenn sie wieder heiratet?

Nach geltendem Recht muss die Witwe unverheiratet sein, um Witwenrente beziehen zu können, es sei denn, die Eheschließung erfolgte nach Vollendung des 60. Lebensjahres. Das heißt, eine Witwe, die vor dem 60. Lebensjahr wieder heiratet, hat keinen Anspruch auf Witwenrente (solange die Wiederheirat Bestand hat) und wird daher benachteiligt.

Was passiert mit der Witwenrente bei erneuter Heirat?

Wenn Sie wieder heiraten, endet der Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente mit Ablauf des Monats der Heirat; Sie müssen dies der Rentenversicherung melden und erhalten in der Regel eine einmalige Rentenabfindung als Starthilfe für die neue Ehe, die dem 24-fachen Ihrer monatlichen Rente entspricht; falls die neue Ehe scheitert oder der neue Partner stirbt, kann die frühere Rente wieder aufleben, muss aber neu beantragt werden, wobei dann aber Unterhaltsansprüche aus der neuen Ehe angerechnet werden. 

Bin ich Witwe, wenn mein geschiedener Mann stirbt?

Die Witwenrente steht grundsätzlich verheirateten Ehepartnern und Lebenspartnern zu, aber Ausnahmen gelten auch für geschiedene Ehepartner. Witwen und Witwer haben gleiche Ansprüche. Voraussetzung für die Witwenrente ist eine bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft zum Zeitpunkt des Todes.

Ist man noch Witwe, wenn man neu heiratet?

Der / die Hinterbliebene darf nicht wieder geheiratet haben. Denn mit der Wiederheirat entfällt der Anspruch auf die Witwen- oder Witwerrente. (Hinweis: Im Fall einer Wiederheirat kann es einen Anspruch auf eine einmalige Rentenabfindung geben, dazu mehr weiter unten).

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Wie nennt man eine Witwe, die wieder heiratet?

Sobald diese Person wieder heiratet, ist sie keine Witwe oder kein Witwer mehr. Sie ist Ehefrau bzw. Ehemann ihres neuen Ehepartners bzw. Partners und sollte sich nicht mehr als Witwe oder Witwer bezeichnen.

Wann erlischt die Witwenrente?

Die Witwenrente erlischt hauptsächlich durch erneute Heirat (mit Ablauf des Monats der Heirat), durch den Tod der hinterbliebenen Person oder durch die Entscheidung für ein Rentensplitting, aber auch die kleine Witwenrente endet nach 24 Monaten oder wenn die Bedürftigkeit entfällt. Bei einer erneuten Heirat kann stattdessen eine einmalige Rentenabfindung gezahlt werden. 

Wird eine geschiedene Frau zur Witwe, wenn ihr Ex-Mann stirbt?

Das Adjektiv für beide Geschlechter lautet „verwitwet“. Diese Begriffe werden nicht auf eine geschiedene Person nach dem Tod des Ex-Ehepartners angewendet . Der Zustand, den Ehepartner durch Tod verloren zu haben, wird als Witwenschaft bezeichnet.

Wann bekommt eine geschiedene Frau Witwenrente?

Witwen- oder Witwerrente für Geschiedene

Sie können trotz Scheidung eine Hinterbliebenenrente bekommen, wenn: Ihre Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde. Sie selbst nach der Ehescheidung zu Lebzeiten Ihres früheren Ehepartners oder Ihrer Ehepartnerin nicht wieder geheiratet haben.

Welche fünf Arten von Witwen gibt es?

Echte Witwe, (2). Illegale Witwe, (3). Verheiratete Witwe, (4). Eingebildete Witwe, (5).

Welche Nachteile birgt die Wiederverheiratung von Witwen?

Als Witwe erhalten Sie möglicherweise eine staatliche Rente. Diese Rente wird jedoch eingestellt, wenn Sie wieder heiraten . Daher ist dies für viele Menschen ein wichtiger Punkt. Sie möchten möglicherweise nicht auf ihre Rentenansprüche verzichten und damit ihre zweite Chance auf ein glückliches Leben verlieren.

Kann man 2x Witwenrente bekommen?

Nein, man kann nicht zwei Witwenrenten gleichzeitig beziehen, aber unter bestimmten Umständen kann eine Witwenrente nach dem ersten Ehepartner wieder aufleben, wenn die zweite Ehe (z.B. durch Tod oder Scheidung) endet, wobei die Renten aus beiden Ehen geprüft werden, welche günstiger ist; es gibt also die Option, zwischen Rentenansprüchen zu wählen, aber nicht beide gleichzeitig voll zu erhalten, da eigene Einkommen (auch eine ausländische Rente) angerechnet werden. 

Kann ich die Rente meines verstorbenen Ehemannes beziehen, wenn ich wieder heirate?

Hinterbliebenenrenten für Witwen, Witwer und ehemalige Ehepartner enden, wenn der Hinterbliebene vor Vollendung des 55. Lebensjahres wieder heiratet und nicht mindestens 30 Jahre mit dem verstorbenen Arbeitnehmer oder Rentenempfänger verheiratet war. Witwen, Witwer und ehemalige Ehepartner, die nach Vollendung des 55. Lebensjahres wieder heiraten, behalten ihren Anspruch auf Hinterbliebenenrente .

Was passiert mit der Witwenrente, wenn die Witwe wieder heiratet?

Wenn Sie wieder heiraten, endet der Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente mit Ablauf des Monats der Heirat; Sie müssen dies der Rentenversicherung melden und erhalten in der Regel eine einmalige Rentenabfindung als Starthilfe für die neue Ehe, die dem 24-fachen Ihrer monatlichen Rente entspricht; falls die neue Ehe scheitert oder der neue Partner stirbt, kann die frühere Rente wieder aufleben, muss aber neu beantragt werden, wobei dann aber Unterhaltsansprüche aus der neuen Ehe angerechnet werden. 

Ist man als Witwe noch eine Frau?

Eine verwitwete Frau wird aus Respekt vor ihrem verstorbenen Ehemann ebenfalls als Frau bezeichnet . Manche geschiedene Frauen bevorzugen es, mit Frau angesprochen zu werden, wobei dies vom Alter und den persönlichen Vorlieben abhängt.

Ist es für Witwen eine Sünde, wieder zu heiraten?

Die Wiederverheiratung von Witwen und Witwern ist ein wunderbarer Segen unseres gnädigen Gottes. Genauso wahr ist es, dass Witwen und Witwer wieder heiraten können und dies auch tun . „Eine Frau ist an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will; er aber muss dem Herrn gehören“ (1. Korinther 7,39).

Welche Witwenrente wird komplett gestrichen?

Witwenrente wird gestrichen: 538.000 Witwen und Witwer werden dann leer ausgehen. 2025 bekommen mehr Hinterbliebene, die Anspruch auf eine Rente haben, kein Geld von der Rentenversicherung. Das betrifft jetzt 538.000 Witwer und Witwen, so die Deutsche Rentenversicherung. Der Grund dafür ist die sogenannte Nullrente.

Bekommt die erste oder zweite Frau Witwenrente?

Witwenrente: Die erste Frau hat nur in Ausnahme Anspruch

Der Gesetzgeber sieht allerdings eine Ausnahme vor, die sowohl für Männer als auch für Frauen gilt. Wurde die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden, kann der oder die Hinterbliebene eine Witwen- oder Witwerrente beantragen.

Was ist, wenn der geschiedene Ehepartner stirbt?

Wenn ein geschiedener Ehepartner stirbt, erlischt in der Regel das gesetzliche Erbrecht und der Anspruch auf Witwen-/Witwerrente, aber es gibt wichtige Ausnahmen, etwa bei Altscheidungen vor 1977, wenn Unterhalt gezahlt wurde, oder bei Versorgungsausgleich-Rückabwicklung (wenn der Ex-Partner max. 3 Jahre Rente bezog), die oft einen Antrag bei der Rentenversicherung erfordern und familienrechtliche Beratung nötig machen. Auch bei laufenden Scheidungsverfahren bleiben Eherechte oft bestehen. 

Kann ich von meinem geschiedenen Mann Witwenrente bekommen?

Ja, eine Witwenrente vom geschiedenen Mann ist unter strengen Voraussetzungen möglich, hauptsächlich wenn die Scheidung vor dem 1. Juli 1977 erfolgte, Sie nicht wieder geheiratet haben, der Ex-Mann die Wartezeit erfüllt hat und im letzten Jahr vor seinem Tod Unterhalt gezahlt hat oder Sie einen Anspruch darauf hatten. Diese "Geschiedenenrente" knüpft an das alte Recht vor dem Versorgungsausgleich an, ist aber heute nur noch selten relevant, da die meisten Fälle nach dem 1. Juli 1977 geschieden wurden. 

Wann hat eine geschiedene Frau Anspruch auf Witwenrente?

Anspruch auf Witwenrente besteht auch, wenn die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat und der Versicherte nach Rechtskraft der Scheidung zumindest für die Dauer des letzten Jahres vor seinem Tod freiwillig Unterhalt geleistet hat. Auch dieser Anspruch besteht nur bis zu einer neuerlichen Wiederverheiratung.

Ist man geschieden, wenn der Ehepartner stirbt?

Grundsätzlich gilt, dass mit dem Tod eines Ehegatten das Ehescheidungsverfahren erledigt ist. Außerdem ist das Ehegattenerbrecht ausgeschlossen, wenn zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers die Voraussetzungen für die Ehescheidung gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte.

Welche Jahrgänge bekommen noch Witwenrente?

Hinterbliebene, die jünger als 46 Jahre und vier Monate sind (2025) bzw. 46 Jahre und sechs Monate (2026), erhalten die sogenannte "Kleine Witwenrente" (bzw. "Kleine Witwerrente"). Diese beträgt 25 Prozent der Rente des Verstorbenen.

Wann bekommt man gar keine Witwenrente?

Der Einkommensfreibetrag für Witwenrenten liegt seit 1.7.2023 bei 992,64 Euro. Er erhöht sich mit jedem Kind, das grundsätzlich Anspruch auf Waisenrente hat, um 210,56 Euro. Zwischen Ost und West wird kein Unterschied mehr gemacht.

Habe ich Anspruch auf Rente von meinem geschiedenen Mann?

Nach einer Scheidung werden die während der Ehe aufgebauten Rentenansprüche durch den Versorgungsausgleich geteilt, sodass jeder Partner die Hälfte der während der Ehezeit erworbenen Rentenpunkte erhält, was die eigene spätere Rente erhöht oder die des Ex-Mannes mindert. Stirbt der Ex-Mann, kann die geschiedene Ehefrau unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei langer Ehe, eigenen geringen Einkünften) eine Hinterbliebenenrente (Witwenrente) erhalten, die entweder 25 % (kleine) oder 55 % (große) seiner Rente beträgt, oft aber zeitlich begrenzt ist.