Ist es möglich, eine Rechnung rückwirkend zu ändern?

Gefragt von: Herr Samuel Haag
sternezahl: 5/5 (21 sternebewertungen)

Ja, eine Rechnung kann rückwirkend geändert werden, aber nicht direkt durch nachträgliche Bearbeitung; stattdessen muss die Originalrechnung storniert und eine neue, korrekte Rechnung erstellt werden, idealerweise durch eine Stornorechnung (mit negativem Betrag) und anschließende Neuausstellung, um die Buchhaltung sauber zu halten und steuerliche Probleme zu vermeiden. Diese Korrektur ist auch rückwirkend möglich, wenn die ursprüngliche Rechnung bereits alle notwendigen Pflichtangaben enthielt, was wichtig für den Vorsteuerabzug ist. Wichtig ist, den Kunden vorab zu informieren.

Wie lange kann ich eine Rechnung nachträglich ändern?

Grundsätzlich gibt es keine Befristung, wie lange Rechnungen nachträglich korrigiert werden dürfen. Jedoch sollten fehlerhafte Rechnungen schnellstmöglich korrigiert werden, um unangenehme Folgen für alle Beteiligten zu vermeiden.

Kann man eine Rechnung nachträglich ändern?

Ja, eine Rechnung kann nachträglich geändert werden, aber nicht direkt umgeschrieben werden; der korrekte Weg ist die Ausstellung einer Stornorechnung (mit negativem Betrag) und einer neuen, korrekten Korrekturrechnung, da die ursprüngliche Rechnung als "nicht mehr veränderbar" gilt, besonders wenn sie bereits verbucht wurde. Diese Berichtigung wirkt rückwirkend und muss alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten, wobei nur der ursprüngliche Aussteller sie vornehmen darf, um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden. 

Ist es möglich, eine Rechnung nachträglich zu korrigieren?

Kann man eine Rechnung rückwirkend korrigieren? Grundsätzlich ist es möglich, eine Rechnung rückwirkend zu berichtigen. Nach § 31 Abs. 5 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) wirkt eine solche Berichtigung auch auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung zurück.

Wie lange kann man eine Rechnung rückwirkend stellen?

Sie können eine Rechnung grundsätzlich jederzeit rückwirkend stellen, da es keine Verjährung für die Rechnungsstellung selbst gibt, aber die Zahlungspflicht des Kunden unterliegt der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren, die mit dem Ende des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist (z.B. eine Leistung im Mai 2024 verjährt am 31.12.2027). Wichtig ist, dass der Anspruch beweisbar bleibt und alle gesetzlichen Pflichtangaben enthält, sonst kann der Kunde die Zahlung nach Verjährung verweigern. 

Konto: DAS passiert JETZT am 30.09.2025... und keiner weiß es!

20 verwandte Fragen gefunden

Wie lange kann ich eine Rechnung rückwirkend berechnen?

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Es gibt keine Verjährung, wenn Sie eine Rechnung rückwirkend stellen möchten. Sie können also immer rückwirkend eine Rechnung schreiben – egal, wie lange die Erbringung der Leistung bzw. die Lieferung des Produkts her ist.

Ist es möglich, eine Rechnung zwei Jahre später zu stellen?

Kann man nach 2, 3 oder 5 Jahren noch eine Rechnung stellen? Ja, es ist möglich, eine Rechnung nachträglich zu stellen. Doch auch wenn es keine Verjährungsfrist für die Rechnungsstellung gibt, so kann die Zahlungsfrist verjähren.

Wie lange muss man eine Rückwirkendrechnung korrigieren?

Die Rückwirkung einer berichtigten Rechnung gilt ab dem Zeitpunkt, zu dem die ursprüngliche Rechnung dem Rechnungsempfänger erstmals vorlag. Hatte jedoch der Rechnungsaussteller in der Originalrechnung die Umsatzsteuer nicht oder zu niedrig ausgewiesen, kann die Rechnung zwar korrigiert werden – aber nicht rückwirkend.

Wie kann ich eine falsche Rechnung korrigieren?

Wenn eine Rechnung falsch ausgestellt wurde, muss der Rechnungssteller eine Korrekturrechnung (oder Stornorechnung) erstellen, die die Originalrechnung eindeutig nennt (Nummer, Datum) und die korrekten Angaben enthält, da nur der Aussteller korrigieren darf, um Missverständnisse mit dem Finanzamt zu vermeiden und den Vorsteuerabzug zu sichern. Häufige Fehler sind falsche Beträge, Steuersätze, Adressen, Leistungsbeschreibungen oder fehlende Pflichtangaben, die alle korrigiert werden müssen, wobei oft eine Stornorechnung mit negativem Betrag zur Aufhebung der Ursprungsrechnung dient.
 

Kann ich die Rechnung korrigieren?

Kann ein Kunde die Rechnung selbst korrigieren? Nein, die Korrektur einer Rechnung ist nur durch den Aussteller möglich. Dies ist gesetzlich geregelt und kann auch durch Absprachen nicht geändert werden. Um Missverständnisse mit dem Finanzamt zu verhindern, sollte hier der korrekte Ablauf stets eingehalten werden.

Kann man sich eine Rechnung neu ausstellen lassen?

Eine Rechnung kann grundsätzlich jederzeit rückwirkend ausgestellt werden, solange sie alle gesetzlichen Pflichtangaben enthält. Allerdings gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren für Forderungen – danach ist der Rechnungsempfänger nicht mehr zur Zahlung verpflichtet.

Was kann ich tun, wenn meine Rechnung nicht korrekt ausgestellt wurde?

Wenn eine Rechnung falsch ausgestellt wurde, muss der Fehler korrigiert werden, entweder durch eine einfache Rechnungskorrektur (bei geringfügigen Fehlern) oder durch eine Stornorechnung plus neue Rechnung (bei gravierenden Fehlern, z.B. falscher Betrag), wobei nur der Aussteller korrigieren darf. Als Empfänger sollten Sie den Aussteller schriftlich informieren und zur Korrektur auffordern. Für Unternehmer sind korrekte Rechnungen wichtig für den Vorsteuerabzug und die Anerkennung als Betriebsausgabe.
 

Was ist der Unterschied zwischen Rechnungskorrektur und Storno?

Eine Stornorechnung korrigiert eine erstellte Rechnung an einen Kunden und ist, im Gegensatz zu einer Gutschrift, eine “normale“ Rechnung mit negativem Betrag. Eine Stornorechnung muss klar als “Stornorechnung“ bzw. “Rechnungskorrektur“ bezeichnet werden und sollte auf die zu korrigierende Rechnung verweisen.

Können Rechnungen im Nachhinein geändert werden?

In dem Fall ist es ein bisschen komplizierter, denn die Rechnung kann nicht mehr nachträglich geändert werden. Die Rechnung muss storniert werden. Dafür schreibst du eine Rechnungskorrektur mit negativem Rechnungsbetrag, eine sogenannte Stornorechnung – die alte Rechnung wird ungültig und „neutralisiert“.

Kann ich eine Rechnung ändern oder stornieren?

Eine bereits bezahlte Rechnung stornieren

Nun darf die Rechnung keinesfalls mehr nachträglich geändert werden, sondern muss storniert und neu ausgestellt werden. Hierfür muss also eine Gutschrift bzw. Stornorechnung über den Betrag der Ursprungsrechnung erstellt werden, um diese zu negieren.

Wie lange kann ich einer falschen Rechnung widersprechen?

Es gibt keine gesetzlich festgelegten Fristen für den Widerspruch gegen eine Rechnung. Allerdings sollten Sie zeitnah reagieren, um zu vermeiden, dass die Angelegenheit eskaliert. Bei einem gerichtlichen Mahnbescheid haben Sie eine Frist von zwei Wochen nach Erhalt, um Widerspruch einzulegen.

Ist eine Rechnungskorrektur möglich?

Eine fehlerhafte Eingangsrechnung kann nur vom leistenden Unternehmer (= Rechnungsaussteller) korrigiert werden. Es ist also nicht zulässig, wenn der Rechnungsempfänger die Rechnungskorrektur vornimmt, indem er handschriftlich die fehlenden Rechnungsangaben ergänzt.

Was kann ich tun, wenn meine Handwerkerrechnung nicht korrekt ist?

Zahlung: Finden Sie auf der Rechnung falsche oder offensichtlich überhöhte Posten, zahlen Sie die Rechnungssumme abzüglich der strittigen Beträge. Informieren Sie den Handwerker schriftlich, warum Sie die Rechnung kürzen.

Wer haftet für eine falsch ausgestellte Rechnung?

Bei gefälschten Rechnungen haften oft beide Seiten anteilig: Der Zahler trägt das Risiko, dass seine Zahlung nicht beim richtigen Gläubiger ankommt, kann aber vom Unternehmen (Rechnungssteller) Schadensersatz fordern, wenn dieser seine IT-Systeme und Kundendaten nicht ausreichend nach DSGVO geschützt hat (z.B. bei Hackerangriffen, die Rechnungsdaten manipulieren). Der Zahler muss die Zahlungspflicht gegenüber dem Original-Gläubiger meist erneut erfüllen, aber das Unternehmen haftet für den entstandenen Schaden, da es seine Pflicht zum Schutz der Daten verletzt hat. 

Wie lange dürfen Rechnungen rückwirkend geändert werden?

Die Verjährungsfrist von Rechnungen beträgt in der Regel drei Jahre. Das klingt nach einem sehr langen Zeitraum – für Unternehmer mit unordentlicher Buchhaltung ist dieser allerdings rasch verstrichen.

Wann ist eine Rechnung berichtigungsfähig?

i . 6Ein Dokument ist dann eine rückwirkend berichtigungsfähige Rechnung, wenn es Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

Wie lange kann ich eine Rechnung rückwirkend stellen?

Die Rechnungsstellung hat zwei wichtige Fristen: Für gewerbliche Leistungen (B2B) müssen Rechnungen spätestens 6 Monate nach Leistungserbringung gestellt werden, sonst drohen Bußgelder und Steuernachteile; für Privatkunden (B2C) gibt es keine gesetzliche Frist, aber meist gilt die 30-tägige Zahlungsfrist, die mit Zugang der Rechnung beginnt, wenn nichts anderes vereinbart ist. Nach Ablauf dieser 30 Tage tritt der Zahlungsverzug ein. Eine allgemeine Verjährungsfrist für Forderungen beträgt 3 Jahre ab Ende des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstand. 

Wie kann ich eine Rechnung rückwirkend schreiben?

Ja, eine Rechnung kann grundsätzlich rückwirkend ausgestellt werden, auch nach Jahren, solange Sie den Anspruch nachweisen können (z.B. durch Stundenzettel), aber die Zahlungspflicht Ihres Kunden unterliegt der Verjährungsfrist von drei Jahren (beginnend mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die Leistung erbracht wurde) – danach kann der Kunde die Zahlung verweigern. Die neue Rechnung sollte das aktuelle Datum tragen, aber das korrekte Datum der Leistungserbringung nennen. 

Kann ein Handwerker nach 3 Jahren noch eine Rechnung stellen?

Ja, ein Handwerker kann grundsätzlich auch nach drei Jahren noch eine Rechnung stellen, aber der Anspruch auf Zahlung kann bereits verjährt sein, da die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB) bereits am Ende des Jahres beginnt, in dem die Leistung erbracht wurde. Wenn der Kunde die Verjährungseinrede (§ 924 BGB) erhebt, muss er nicht mehr zahlen, auch wenn die Rechnung formal noch gestellt wird; die Forderung erlischt dann rechtlich.
 

Welche Rechnungen verjähren nicht?

Eine Rechnung ohne Mahnung verjährt wie alle anderen Rechnungen auch nach drei Jahren. Aber auch eine von dir verschickte Mahnung hat keine Auswirkung auf die Verjährungsfrist. Ein gerichtliches Mahnverfahren und der dazugehörige korrekt ausgefüllte Mahnbescheid sind eine Möglichkeit, die Verjährung zu stoppen.