Kann ich die Kosten für meine Bildschirmarbeitsbrille als Werbungskosten geltend machen?

Gefragt von: Ehrenfried Hahn
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Als Werbungskosten absetzbar können die Aufwendungen für eine Bildschirm-Arbeitsbrille dann sein, wenn die Sehschwäche auf eine typische Berufskrankheit oder einen Arbeitsunfall zurückgeht.

Kann ich die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille als Werbungskosten absetzen?

Zahlst du als Arbeitgeber deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Bildschirmbrille, kannst du die Kosten voll als Betriebsausgaben absetzen. Setzt du sie als Werbungskosten ab, trägst du die Kosten für die Sehhilfe in die Anlage N ein.

Kann man Computerbrillen steuerlich geltend machen?

Die Antwort lautet: Nein. Lesebrillen gelten als medizinische oder persönliche Ausgaben. Brillen können nicht in der Steuererklärung geltend gemacht werden, es sei denn, es handelt sich um Schutzbrillen wie Sonnenbrillen oder Augenschutz, der beispielsweise auf Baustellen verwendet wird.

Kann ich eine Bildschirmarbeitsplatzbrille von der Steuer absetzen?

Gerichtsurteil: Bildschirmbrille nicht absetzbar

Ob eine spezielle Brille für die Arbeit am Computer von der Steuer abgesetzt werden kann, hat der Bundesfinanzhof bereits 2005 entschieden: Nein, das geht nicht.

Wer trägt die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille?

Der Arbeitgeber muss die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille übernehmen, wenn sie aufgrund arbeitsmedizinischer Untersuchungen notwendig ist, wobei er nur die Kosten für die Standardausführung trägt, die den Anforderungen des Arbeitsschutzes entspricht. Zusätzliche Kosten für Sonderwünsche (z. B. teures Gestell, spezielle Gläser über die Entspiegelung hinaus) können anteilig oder ganz vom Arbeitnehmer getragen werden, oft sind aber auch diese als steuerfreie Sachleistung (bis zu 600 €/Jahr) möglich. Der Prozess beginnt mit einem Attest vom Augenarzt oder Betriebsarzt und einem Kostenvoranschlag. 

Brille von der Steuer absetzen 2025: So geht's! (Anleitung für Arbeitsplatzbrille & Co.)

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Wer trägt die Kosten für eine Bildschirmbrille?

Arbeitgeber müssen die Kosten für eine Bildschirmbrille übernehmen, wenn sie medizinisch notwendig ist und der Arbeitnehmer regelmäßig am Bildschirm arbeitet. Die Kostenübernahme umfasst die notwendige Basisausstattung (z.B. Entspiegelung, Kunststoffgläser), Sonderwünsche (z.B. spezielle Veredelungen) müssen Arbeitnehmer selbst tragen, wobei der Arbeitgeber einen pauschalen Zuschuss leisten kann. Rechtliche Grundlage sind Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung, die eine umfassende Kostenübernahme durch den Arbeitgeber vorschreiben, oft durch eine betriebsärztliche Untersuchung nachgewiesen.
 

Wer bezahlt die Bildschirmbrille?

Der Arbeitgeber muss die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille übernehmen, wenn der Betriebsarzt oder ein Augenarzt sie aufgrund der Tätigkeit als notwendig bescheinigt. Er trägt die Kosten für eine einfache, funktionale Brille, die den Anforderungen entspricht, während Zusatzwünsche (z. B. Designergestell) selbst bezahlt werden müssen. Die Krankenversicherung zahlt diese Brillen meist nicht, sie ist eine Arbeitsschutzmaßnahme. 

Wo gebe ich Kosten für Brillen in die Steuererklärung?

Außergewöhnliche Belastungen befinden sich auf Seite 3 des Mantelbogens. Unter „Andere außergewöhnliche Belastungen“ trägst du die Gesamtsumme deiner Kur-, Pflege oder Krankheitskosten ein, zu denen auch deine Brille gehört. Werbungskosten werden in Anlage N der Steuererklärung abgefragt.

Ist eine Bildschirmbrille ein Arbeitsmittel?

Der Bundesfinanzhof hatte geklärt, dass eine Computer-Arbeitsbrille kein Arbeitsmittel, sondern ein medizinisches Hilfsmittel ist.

Kann ich Brillen in meiner Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung absetzen?

Brillen sind grundsätzlich absetzbar. Denn Brillen können als medizinische Hilfsmittel und somit als Krankheitskosten in der Steuererklärung angesetzt werden. Die Kosten dafür kannst du als sogenannte außergewöhnliche Belastung absetzen.

Sind Brillen in Österreich als außergewöhnliche Belastung absetzbar?

Zählen Sonnenbrillen mit Sehstärke als außergewöhnliche Belastung? Eine Sonnenbrille mit Sehstärke wird nur dann als außergewöhnliche Belastung gewertet, wenn die Tönung auch vom Augenarzt verordnet wurde. Solche Verordnungen kommen beispielsweise bei Netzhauterkrankungen oder neuropathologischen Komplikationen vor.

Welche Brillen kann ich steuerlich absetzen?

Genau wie die normale Brille ist auch eine Sonnenbrille steuerlich absetzbar – wenn sie eine Sehstärke hat. Dann kann sie ebenfalls als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung angegeben werden. Für die Sonnenbrille gelten dabei die gleichen Bedingungen wie für die normale Brille.

Wie teuer darf eine Arbeitsplatzbrille sein?

Nur die erforderlichen Kosten zahlt der Arbeitgeber bei einer Brille, und diese dürfen den durchschnittlich niedrigsten Marktpreis nicht überschreiten. Der Preis variiert stark und kann sich zwischen 200 und 1.000 Euro bewegen. Zudem erstattet der Arbeitgeber nur die auf dem Rezept vermerkten Brillentypen.

Was kostet eine Bildschirmarbeitsplatzbrille bei Fielmann?

Bei Fielmann kosten Bildschirmarbeitsplatzbrillen mit Einstärkengläsern und gesetzlich vorgeschriebener Entspiegelung ab 11 €, wenn der Arbeitgeber einen Rahmenvertrag hat – ein unschlagbar günstiger Preis für Mitarbeiter. Ohne Arbeitgeberzuschuss oder speziellen Vertrag beginnen die Preise für Standard-Einstärkengläser bei etwa 29,90 € oder können mit Nulltarif-Kollektionen bei 18,90 € starten, wobei komplexere Gleitsichtgläser oder spezielle Beschichtungen teurer sind und in den Bereich von 150 bis 400 € gehen können, je nach Gläserqualität und Gestell. 

Kann ich eine Bildschirmbrille von der Steuer absetzen?

Arbeitsplatzbrille: Eine Arbeitsplatzbrille gilt nicht als Arbeitsmittel, sondern als medizinisches Hilfsmittel. Daher kannst du diese wie alle anderen Brillen als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Bildschirmarbeitsplatzbrille und einer Lesebrille?

Der Hauptunterschied liegt in der Sehdistanz-Optimierung: Eine Lesebrille ist für kurze Abstände (ca. 30-40 cm, Buch) gedacht, während die Bildschirmbrille speziell für den Nah- und Zwischenbereich (ca. 50-80 cm, Monitor, Tastatur, Dokumente) angepasst ist, breite Sehzonen für natürliches Arbeiten bietet und so Augenbelastung, Nacken- und Rückenschmerzen vermeidet, die bei Lesebrillen am PC auftreten können. 

Werden Arbeitsplatzbrillen von der Krankenkasse bezahlt?

Bildschirm- oder Arbeitsplatzbrillen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nicht. Gegebenenfalls beteiligt sich aber dein Arbeitgeber an einer solchen Brille.

Welche ungewöhnlichen Dinge kann ich von der Steuer absetzen?

10 ungewöhnliche Dinge, die du als Selbstständiger von der Steuer absetzen kannst

  • Kosten für einen Steuerberater. ...
  • Kundengeschenke & kleine Aufmerksamkeiten absetzen. ...
  • Betriebsausflüge und Teamevents. ...
  • Spenden für den guten Zweck. ...
  • Kosten für Apps und digitale Tools. ...
  • Haustierbetreuung im Homeoffice.

Ist eine professionelle Zahnreinigung steuerlich absetzbar?

Das heißt: Wenn Sie die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben, wird das Finanzamt diese nicht als steuermindernd anerkennen. Oder anders gesagt: Ausgaben für eine PZR lassen sich nicht von der Steuer absetzen.

Kann man Brillen bei den Steuern abziehen?

Die Kosten für ärztlich verordnete Geräte (Hörapparat, Inhalationsapparat, Brille, Kontaktlinsen etc.) sind abziehbar, soweit es sich um notwendige Kosten handelt.

Wie hoch ist der Zuschuss zur Arbeitsplatzbrille?

Der Arbeitgeber muss die Kosten für eine Arbeitsplatzbrille übernehmen, wenn der Betriebsarzt oder Augenarzt einen Bedarf festgestellt hat und die Brille für die Bildschirmarbeit notwendig ist; die Krankenkasse zahlt nicht, aber der Arbeitgeber trägt in der Regel die Kosten für eine Basisbrille, während Zusatzkosten (z.B. für spezielle Fassungen) selbst zu zahlen sind, es sei denn, es gibt eine Betriebsvereinbarung oder der Arbeitnehmer möchte die Brille auch privat nutzen.
 

Was zählt als Bildschirmbrille?

Eine Bildschirmarbeitsbrille ist eine Sehhilfe für die atypische Sehdistanz von etwa 60 bis 90 cm zwischen Augen und Bildschirmgerät (bzw Beleghaltern). In der Bildschirmarbeitsverordnung ist genau geregelt, welche Voraussetzungen für eine Verwendung einer Bildschirmarbeitsbrille notwendig sind.

Ist eine Arbeitsplatzbrille eine Bildschirmbrille?

Die Bildschirmarbeitsplatzbrille, auch Bildschirmbrille, Arbeitsplatzbrille oder Computerbrille genannt, ist speziell für die Arbeit am Computer konzipiert. Denn langes Sehen auf Monitor, Tablet oder Smartphone fordert die Augen sehr. Eine Bildschirmarbeitsplatzbrille hilft ihnen.

Wer bezahlt eine Bildschirmbrille?

Der Arbeitgeber muss die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille übernehmen, wenn der Betriebsarzt oder ein Augenarzt sie aufgrund der Tätigkeit als notwendig bescheinigt. Er trägt die Kosten für eine einfache, funktionale Brille, die den Anforderungen entspricht, während Zusatzwünsche (z. B. Designergestell) selbst bezahlt werden müssen. Die Krankenversicherung zahlt diese Brillen meist nicht, sie ist eine Arbeitsschutzmaßnahme. 

Wie beantrage ich eine Bildschirmarbeitsplatzbrille?

Um eine Bildschirmarbeitsplatzbrille zu beantragen, benötigen Sie zunächst ein ärztliches Attest vom Betriebs- oder Augenarzt, der die Notwendigkeit bestätigt, und müssen dann den Antrag auf Kostenübernahme beim Arbeitgeber stellen – am besten nach vorheriger Absprache mit dem Vorgesetzten oder Betriebsrat, da die genauen Abläufe intern variieren können. Nach Genehmigung holen Sie Angebote beim Optiker ein (oft bei Vertragsoptikern), lassen die Brille anfertigen und reichen die Rechnung zur Erstattung ein.