Kann ich Riester-Rente ab 62 Jahren auszahlen lassen?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Esther Kirschsternezahl: 4.8/5 (4 sternebewertungen)
Ja, Sie können Ihre Riester-Rente ab 62 Jahren auszahlen lassen, aber bei Verträgen, die vor 2012 abgeschlossen wurden, ist der früheste Beginn schon mit 60 Jahren möglich; eine vorzeitige Auszahlung (vor Rentenbeginn) ist mit finanziellen Verlusten verbunden, da Förderungen zurückgezahlt werden müssen. Standardmäßig beginnt die Auszahlung mit dem Erreichen des regulären Rentenalters, wobei Sie sich bis zu 30 % des Kapitals auf einmal auszahlen lassen können, der Rest wird als lebenslange Rente gezahlt, oder Sie wählen die volle Auszahlung bei Kleinstrenten.
Kann ich mit 62 Jahren Riester-Rente auszahlen lassen?
Theoretisch kann man sich die Rente aber auch schon ab frühestens 62 Jahren auszahlen lassen, wenn der Vertrag nach 2012 abgeschlossen wurde. Sofortrente: Bis zu 30 % des Kapitals können Sie sich als Sofortrente auszahlen lassen.
Kann ich mir die Riester-Rente komplett auszahlen lassen?
Nein, eine vollständige Auszahlung der Riester-Rente ist grundsätzlich nicht möglich, da sie als lebenslange Rente konzipiert ist; Sie können sich aber bis zu 30 % als Einmalzahlung auszahlen lassen und der Rest wird verrentet, es sei denn, die monatliche Rente wäre eine Kleinbetragsrente (unter 1 % der Bezugsgröße), dann geht auch eine vollständige Auszahlung. Eine vorzeitige Kündigung vor Rentenbeginn ist möglich, aber förderschädlich, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen, was oft zu Verlusten führt.
Ist eine vorzeitige Auszahlung der Riester-Rente möglich?
Eine vorzeitige Auszahlung der Riester-Rente ist nur durch Kündigung möglich, was aber meist nicht zu empfehlen ist, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile vollständig zurückgezahlt werden müssen und oft hohe Verluste entstehen, da der Rückkaufswert niedriger ist. Als Alternativen gibt es die Kündigung (förderschädlich), eine Auszahlung mit 60/62 Jahren (auch förderschädlich) oder die Nutzung von Wohn-Riester für Immobilienzwecke (förderunschädlich). Wer nicht mehr einzahlen kann, sollte seinen Vertrag ruhen lassen, um die Förderung zu sichern.
Was passiert mit Riester, wenn ich sterbe?
Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an Begünstigte, meist Ehepartner oder Kinder, wobei Zulagen erhalten bleiben, wenn das Kapital in einen eigenen Vertrag fließt; ansonsten müssen Förderungen an den Staat zurückgezahlt werden; in der Rentenphase sichert eine vereinbarte Rentengarantiezeit die Weiterzahlung an den Partner, was idealerweise einen Witwen- oder Waisenrentenanspruch ersetzt, aber auch ohne Garantie vererbt werden kann, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
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Was passiert mit der Riesterte bei Tod?
Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an Begünstigte, meist Ehepartner oder Kinder, wobei Zulagen erhalten bleiben, wenn das Kapital in einen eigenen Vertrag fließt; ansonsten müssen Förderungen an den Staat zurückgezahlt werden; in der Rentenphase sichert eine vereinbarte Rentengarantiezeit die Weiterzahlung an den Partner, was idealerweise einen Witwen- oder Waisenrentenanspruch ersetzt, aber auch ohne Garantie vererbt werden kann, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
Wie hoch ist die monatliche Auszahlung bei Riester-Rente?
Wie viel Riester-Rente Sie monatlich bekommen, hängt von Ihren Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Laufzeit ab, liegt aber oft zwischen 100 und 400 Euro oder mehr, wobei die tatsächliche Summe stark variiert; eine Durchschnittszahl bei Auszahlung lag 2022 bei etwa 132 € pro Monat, aber viele Rentner erhalten auch deutlich mehr (teilweise über 200 €), da die Auszahlung steuerpflichtig ist und bis zu 30 % als Einmalzahlung entnommen werden können.
Was bleibt übrig, wenn ich meine Riester-Rente kündige?
Eine Auszahlung der Riester-Rente bei Kündigung ist möglich, aber mit hohen Verlusten verbunden, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der sogenannte Rückkaufswert meist deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Sie erhalten nur den Restbetrag nach Abzug von Kosten und der Rückforderung von Förderung, was oft zu finanziellen Einbußen führt und in manchen Fällen sogar dazu, dass Sie mehr zurückzahlen müssen, als Sie erhalten.
Wann wird die Riester-Rente frühestens ausgezahlt?
Die früheste Auszahlung einer Riester-Rente ist je nach Vertragsabschluss gestaffelt: Bei Verträgen vor dem 1. Januar 2012 ist der früheste Beginn die Vollendung des 60. Lebensjahres, während bei Verträgen ab dem 1. Januar 2012 die Auszahlung frühestens mit 62 Jahren möglich ist. In beiden Fällen gilt, dass die Auszahlung mit dem regulären Rentenbeginn (meist 65-67) fortgesetzt werden kann und bis zu 30 % des Guthabens als Einmalbetrag entnommen werden können, der Rest wird als lebenslange Rente gezahlt, wobei die volle Summe auch als Einmalzahlung bei Kleinstrenten möglich ist – alles unter Berücksichtigung der Steuerpflicht.
Wie hoch ist der Abschlag pro Monat, wenn man früher in Rente geht?
Rentenabschläge. Bei der Rente für langjährig Versicherte gibt es immer Abschläge. Der Abschlag beträgt 0,3 % pro vorgezogenem Monat.
Wie komme ich aus der Riester-Rente raus?
Um aus der Riester-Rente "rauszukommen", können Sie den Vertrag kündigen, ihn beitragsfrei stellen (ruhen lassen), das Guthaben zu einem anderen Anbieter transferieren oder bei bestimmten Zwecken (wie Wohneigentum) förderunschädlich entnehmen, wobei die Kündigung meist mit Rückzahlungen von Zulagen und Steuervorteilen verbunden ist und die Beitragsfreistellung oft der beste Ausweg ist, um Verluste zu vermeiden, da Sie dann keine Beiträge mehr zahlen, aber Zulagen behalten können.
Ist es sinnvoll, die Riester-Rente zu kündigen?
Nein, eine Kündigung der Riester-Rente ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, da Sie staatliche Zulagen und Steuervorteile komplett zurückzahlen müssen und oft sogar weniger Geld herausbekommen, als eingezahlt wurde – ein sogenannter "förderschädlicher" Vorgang. Bessere Alternativen sind meist die Beitragsfreistellung (Vertrag ruhen lassen), eine Beitragsreduzierung oder ein Anbieterwechsel, um Kosten zu senken, ohne die Förderung zu verlieren.
Welche Abzüge gibt es bei der Auszahlung der Riester-Rente?
Werden Steuern auf die Auszahlung fällig? Die Riester-Rente fördert der Staat mit hohen Zulagen und Steuervorteilen. Dafür muss die Riester-Rente im Alter versteuert werden. Die monatliche Rente oder eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent müssen Sie mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern.
Wie sollte man sich die Riester-Rente auszahlen lassen?
Für die Auszahlung der Riester-Rente gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten: Du kannst dir das gesamte Vorsorgevermögen als lebenslange Rente auszahlen lassen. Oder du lässt dir eine Einmalzahlung in Höhe von 30 % des Gesamtkapitals (20 % bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden) auszahlen.
Wie alt muss man werden, damit Riester sich lohnt?
Ob sich ein Riester-Vertrag lohnt, hängt von Deiner Lebenserwartung ab. Durchschnittlich musst Du rund 78 Jahre alt werden, damit Du mehr herausbekommst, als Du eingezahlt hast. Familien mit Kindern schaffen das oft schon früher, Gutverdiener brauchen meist länger.
Was bekomme ich ausgezahlt, wenn ich meine Riester-Rente kündige?
Eine Auszahlung der Riester-Rente bei Kündigung ist möglich, aber mit hohen Verlusten verbunden, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der sogenannte Rückkaufswert meist deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Sie erhalten nur den Restbetrag nach Abzug von Kosten und der Rückforderung von Förderung, was oft zu finanziellen Einbußen führt und in manchen Fällen sogar dazu, dass Sie mehr zurückzahlen müssen, als Sie erhalten.
Kann man sich die Riester-Rente in einer Summe auszahlen lassen?
Nein, eine vollständige Einmal-Auszahlung der Riester-Rente ist normalerweise nicht möglich, da sie als lebenslange Rente gedacht ist; Sie können sich aber zu Rentenbeginn bis zu 30 % des Kapitals auf einmal auszahlen lassen, der Rest wird verrentet, oder Sie erhalten bei sehr geringen Guthaben (Kleinbetragsrente) die gesamte Summe auf einmal, was voll versteuert wird. Nur bei Wohn-Riester können Sie vor Rentenbeginn ohne Nachteile auf das Guthaben zugreifen, um z. B. eine Immobilie zu finanzieren.
Was passiert mit der Riester-Rente, wenn man stirbt?
Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an Begünstigte, meist Ehepartner oder Kinder, wobei Zulagen erhalten bleiben, wenn das Kapital in einen eigenen Vertrag fließt; ansonsten müssen Förderungen an den Staat zurückgezahlt werden; in der Rentenphase sichert eine vereinbarte Rentengarantiezeit die Weiterzahlung an den Partner, was idealerweise einen Witwen- oder Waisenrentenanspruch ersetzt, aber auch ohne Garantie vererbt werden kann, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
Wie kann ich meine Riester-Rente auflösen?
Eine Riester-Rente kann man kündigen, was aber oft finanziell nachteilig ist, da Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der Rückkaufswert schrumpft, aber es gibt Alternativen wie Ruhen lassen, Beitragsfreistellung oder Anbieterwechsel, wobei das Ruhenlassen der Vertragspause oft die beste Option ist, um Verluste zu minimieren. Für eine Kündigung benötigen Sie ein formloses Schreiben mit Vertragsnummer, Kündigungsgrund (z. B. "förderschädlich" bei bestimmten Ausnahmen wie Wohn-Riester), Widerruf der Einzugsermächtigung und Bankdaten für die Auszahlung, wobei Kündigungsfristen von meist 6 Wochen zum Monatsende gelten.
Was passiert, wenn man die Riester-Rente vorzeitig kündigt?
Eine vorzeitige Kündigung ist immer förderschädlich. Nachteile bei Kündigung: Sie müssen alle erhaltenen staatlichen Zulagen und genossenen Steuervorteile zurückzahlen, was den Rückkaufwert des Riester enorm schmälert. Zudem verzichten Sie bewusst auf eine zusätzliche lebenslange Rente.
Wird vom Rückkaufswert noch was abgezogen?
Der Rückkaufswert errechnet sich, indem von Ihren eingezahlten Prämien sowie den Zinsen die Abschlusskosten und die Stornokosten der Versicherung abgezogen werden. Am Ende bleibt der Rückkaufswert übrig.
Wie berechne ich den Auszahlungsbetrag meiner Riester-Rente?
Die Berechnung der Riester-Auszahlung hängt von Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Kosten ab und erfolgt meist über Online-Rechner, die Ihre Daten (Einkommen, Kinder) verwenden, um das angesparte Kapital zu schätzen und daraus eine monatliche Rente oder eine teilweise Einmalzahlung zu ermitteln, wobei die Rentenhöhe mit dem persönlichen Steuersatz versteuert wird. Sie erhalten meist eine lebenslange Rente, können sich aber bis zu 30 % des Kapitals einmalig auszahlen lassen und versteuern dann 30 % der Gesamtsumme (bei Einmalzahlung) oder einen Teil der monatlichen Rente (Renteneintritt: ca. 83,5 % des Betrags).
Kann ich die Riester-Rente schon bei Rentenbeginn auszahlen lassen?
Bei Renteneintritt können Sie sich von Ihrem angesparten Riester-Kapital bis zu 30 % auf einmal auszahlen lassen (sogenannte Sofortrente), der Rest wird lebenslang als monatliche Rente ausgezahlt. Eine vollständige Einmalzahlung ist nur bei sehr geringen Renten (Kleinbetragsrente) oder durch Kündigung möglich, wobei dann aber alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und dies meist finanziell unattraktiv ist. Beachten Sie, dass die Teilauszahlung und die spätere monatliche Rente voll versteuert werden müssen.
Wie kann ich meine Riester-Rente auszahlen lassen, wenn man kündigt?
Hast du deine Riester-Rente gekündigt und willst du dein Geld zurück, musst du dich unter Umständen bis zu 2 Monate gedulden, bis deine Kündigung bearbeitet, der Rückkaufswert berechnet und schließlich die Auszahlung veranlasst wird. Erst dann erhältst du das Geld auf dein Konto.
Ist die Auszahlung von Riester-Rente steuerfrei?
Bei Zinsen und Dividenden im Rahmen von Riester-Verträgen, zum Beispiel bei Riester-Fondssparplänen, fällt keine Abgeltungsteuer an. Das gilt sowohl für die Ansparphase als auch für die Auszahlungsphase. Renteneinkünfte müssen des ungeachtet versteuert werden.