Kann man bAV übertragen?

Gefragt von: Ilona Holz
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Ja, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) kann bei einem Arbeitgeberwechsel übertragen werden, oft durch das sogenannte Deckungskapitalübertragungsabkommen (DKÜ) oder eine private Weiterführung; der neue Arbeitgeber muss die Übernahme aber nicht zwingend anbieten, und die steuerlichen Vorteile können bei privater Fortführung entfallen, wobei der alte Vertrag beim alten Arbeitgeber bleiben kann. Eine Übertragung ist meist innerhalb eines Jahres nach Jobwechsel möglich, kann aber Gebühren verursachen und erfordert die Zustimmung aller Parteien (alter AG, neuer AG, Versicherer).

Kann eine bAV übertragen werden?

Ja, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist bei einem Arbeitgeberwechsel grundsätzlich übertragbar, was als Portabilität bezeichnet wird, und gesetzlich geregelt, aber die Übernahme hängt von Durchführungs- und Vertragswegen ab; der neue Arbeitgeber muss nicht übernehmen, hat aber oft ein Angebot zu machen, wobei der alte Vertrag meist ruhend gestellt oder in ein neues System integriert wird. Die Mitnahme ist innerhalb eines Jahres nach Wechsel zu beantragen, und bei Durchführungswegen wie Direktversicherung oder Pensionsfonds sind die Chancen am besten, während Unterstützungskassen schwieriger sein können. 

Kann man eine bAV privat weiterführen?

Der Arbeitnehmer kann seine bAV bei einem Arbeitgeberwechsel privat weiterführen. Da die Beitragszahlungen in diesem Fall aus dem Nettogehalt erfolgen, sind allerdings keine Entgeltumwandlung und somit keine Steuervorteile mehr möglich. Der Versicherer erstellt bei der privaten Weiterführung der bAV zwei Verträge.

Kann bAV vererbt werden?

Zuerst das Wichtigste: Eine Betriebsrente ist im klassischen Sinne nicht vererbbar. Anders als ein Sparkonto oder eine Immobilie fällt sie nicht automatisch in die Erbmasse, über die Ihre Erben frei verfügen können. Stattdessen handelt es sich um eine sogenannte Hinterbliebenenversorgung.

Ist Betriebsrente übertragbar?

Danach kann seit 01. 01. 2005 nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Zusage zur betrieblichen Altersversorgung im Einvernehmen durch den neuen Arbeitgeber übernommen/übertragen werden. Einvernehmlich bedeutet, der neue Arbeitgeber muss zustimmen.

bAV bei Jobwechsel | Was passiert mit meiner Betriebsrente? (2023)

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Was passiert mit der bAV bei Tod?

Im Todesfall einer bAV gehen die Leistungen an bestimmte Hinterbliebene wie Ehepartner, eingetragene Lebenspartner oder waisenberechtigte Kinder, je nach vertraglicher Regelung und Unverfallbarkeit der Anwartschaft, über. Im Todesfall in der Ansparphase gibt es meist eine Abfindung der eingezahlten Beiträge, während in der Rentenphase eine Rentengarantiezeit oder eine Hinterbliebenenrente (oft 25-60% der Rente) gezahlt wird, wobei die staatliche Förderung anteilig zurückgezahlt werden muss. Wichtig ist die Benennung eines Bezugsberechtigten im Vertrag, um Direktzahlungen zu ermöglichen, da sonst der Nachlass betroffen ist.
 

Wie überträgt man Pensionsanteile von einem Unternehmen zu einem anderen?

Dies kann mithilfe des Formulars 10C und der EPS-Bescheinigung erfolgen, um die Rentenansprüche zu übertragen oder abzuheben. Ein betriebliches Rentensystem (EPS) ist ein finanzieller Sicherheitsplan, der Arbeitnehmern von der Employees Provident Fund Organisation (EPFO) angeboten wird.

Wer bekommt Betriebsrente bei Tod?

Im Todesfall bekommen Ehepartner/eingetragene Lebenspartner und waisenrentenberechtigte Kinder (leiblich, adoptiert, Pflegekinder) eine Hinterbliebenenversorgung aus der Betriebsrente, oft als lebenslange Rente, wobei die Höhe je nach Vertrag und gesetzlichen Regelungen variiert; namentlich benannte Lebensgefährten können ebenfalls Anspruch haben, aber die genauen Regeln hängen stark vom jeweiligen Versorgungsvertrag ab, der oft auch Einkommensanrechnungen und Heiratsklauseln vorsieht. 

Wann verliert man die Betriebsrente?

Der Anspruch auf Betriebsrente verjährt gestaffelt: Das Rentenstammrecht (der grundsätzliche Anspruch) verjährt erst nach 30 Jahren, während die einzelnen laufenden Zahlungen (z.B. monatliche Renten) nach drei Jahren verjähren (§ 195 BGB), wobei die Frist mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist. Wichtig ist auch die Unverfallbarkeit der Anwartschaft, die erfüllt sein muss, damit die Rente auch wirklich ausgezahlt wird (z.B. Mindestalter 21 Jahre und 3 Jahre Betriebszugehörigkeit nach dem 1.1.2018). 

Wird die Betriebsrente ein Leben lang gezahlt?

Eine Betriebsrente lebenslang bedeutet, dass Sie nach dem Berufsleben monatlich eine Zusatzrente bis zu Ihrem Lebensende erhalten, die Ihre gesetzliche Rente ergänzt und in der Regel mit dem gesetzlichen Renteneintrittsalter (ca. 67) beginnt, aber auch früher (ab 62) möglich ist. Sie kann als lebenslange Rente, als Einmalzahlung oder als Kombination aus beidem ausgezahlt werden, wobei die Auszahlung über spezielle Durchführungswege wie Direktversicherung oder Pensionszusage läuft und oft steuerliche Vorteile bietet.
 

Welche Nachteile hat eine bAV?

Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) sind die Nachbesteuerung und Sozialabgaben im Alter, mangelnde Flexibilität (kein vorzeitiger Zugriff), potenziell hohe Kosten, Herausforderungen beim Jobwechsel (Mitnahme, Arbeitgeberzuschuss) und eine geringere gesetzliche Rente durch Entgeltumwandlung. Kosten und Rendite können je nach Vertrag stark variieren, weshalb eine genaue Prüfung der Konditionen wichtig ist, besonders bei rein arbeitnehmerfinanzierten Verträgen.
 

Kann man eine bAV komplett auszahlen lassen?

Bei Pensionskassen ist keine Laufzeit vorhanden. Dort erhalten die Personen das Geld, sobald sie effektiv in Rente sind. Möglichkeiten: Sparer haben bei der bAV ein Kapitalwahlrecht und können sich den Betrag vollständig oder teilweise als Einmalzahlung auszahlen lassen.

Was bleibt von 400 Euro Betriebsrente netto übrig?

Von 400 € Betriebsrente bleiben netto deutlich weniger als 400 € übrig, da sowohl Steuern als auch Sozialabgaben (Kranken-, Pflegeversicherung) fällig werden, wobei der genaue Betrag von Ihrem persönlichen Steuersatz, Ihrer Steuerklasse und dem aktuellen Freibetrag für die Krankenversicherung abhängt – typischerweise landen bei 400 € brutto oft ca. 250 € netto, also rund 150 € Abzug, wobei der Freibetrag die Sozialabgaben reduziert, aber die volle Steuern auf den Rentenanteil anfallen. 

Kann man eine betriebliche Altersvorsorge privat weiterführen?

Ja, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) lässt sich bei einem Jobwechsel oft privat weiterführen, indem Sie den Vertrag übernehmen und selbst Beiträge zahlen (oft per Direktversicherung), was aber die Steuervorteile der Entgeltumwandlung kostet, oder den Vertrag beitragsfrei ruhen lassen, bis Sie einen neuen Arbeitgeber finden, der ihn übernimmt oder portiert; prüfen Sie die Vertragsdetails, um das Beste zu entscheiden. 

Kann ich meine Direktversicherung privat weiterführen?

Ja, eine Direktversicherung kann man privat weiterführen, besonders bei Jobwechsel, Elternzeit oder Krankheit, indem man selbst Versicherungsnehmer wird und die Beiträge zahlt, was die Ansprüche sichert, aber die steuerlichen Vorteile der Entgeltumwandlung entfallen und nur der privat gezahlte Teil später steuer- und SV-frei (teilweise) ausgezahlt wird, was die spätere Besteuerung der Auszahlung ändert, aber die Vorteile der bAV erhält. 

Was muss man bei einem Arbeitgeberwechsel beachten?

Ein Arbeitgeberwechsel erfordert eine gute Planung: Prüfen Sie Kündigungsfristen und -form, fordern Sie ein Arbeitszeugnis, klären Sie Resturlaub und Überstunden, und prüfen Sie den neuen Vertrag (Gehalt, Arbeitszeit, Klauseln) gründlich, bevor Sie kündigen; mündliche Absprachen sollten schriftlich festgehalten werden, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Melden Sie sich bei der Krankenkasse ab (automatisch) und informieren Sie den neuen Arbeitgeber über Ihre Kasse. 

Kann man Betriebsrente übertragen?

Der neue Arbeitgeber kann Ihren alten Vertrag weiterführen oder das angesparte Kapital in sein eigenes Versorgungssystem übertragen. Sie können sich auch dazu entscheiden, den alten Vertrag ruhen zu lassen. Dann zahlen Sie zwar nicht weiter ein, bekommen aber Zinsen auf das bisherige Kapital.

Warum bleibt man von der Betriebsrente oft weniger übrig?

Durch Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung bekommen sie viel weniger Geld heraus als erhofft. Eine böse Überraschung erwartet Millionen Rentner mit betrieblicher Altersversorgung. Durch Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung bekommen sie viel weniger Geld heraus als erhofft.

Ab wann ist eine bAV unverfallbar?

Die gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) hängen von der Finanzierungsart ab: Bei arbeitgeberfinanzierten Zusagen (neu ab 2018) gilt: Der Arbeitnehmer muss mindestens 21 Jahre alt sein und die Zusage muss mindestens 3 Jahre bestanden haben; bei älteren Zusagen (vor 2001 erteilt) galten teils noch 30 Jahre und 5 Jahre Zusagezeit. Bei Entgeltumwandlung (eigene Beiträge) oder arbeitgeberfinanzierten Zusagen mit dem neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz sind die Anwartschaften sogar sofort unverfallbar. Unverfallbarkeit bedeutet, der Anspruch bleibt auch bei Jobwechsel erhalten. 

Was passiert mit meiner bAV, wenn ich sterbe?

Im Todesfall einer bAV gehen die Leistungen an bestimmte Hinterbliebene wie Ehepartner, eingetragene Lebenspartner oder waisenberechtigte Kinder, je nach vertraglicher Regelung und Unverfallbarkeit der Anwartschaft, über. Im Todesfall in der Ansparphase gibt es meist eine Abfindung der eingezahlten Beiträge, während in der Rentenphase eine Rentengarantiezeit oder eine Hinterbliebenenrente (oft 25-60% der Rente) gezahlt wird, wobei die staatliche Förderung anteilig zurückgezahlt werden muss. Wichtig ist die Benennung eines Bezugsberechtigten im Vertrag, um Direktzahlungen zu ermöglichen, da sonst der Nachlass betroffen ist.
 

Wie hoch ist das Sterbegeld in der bAV?

Sterbegeld

Diese darf bei Verträgen nach § 3 Nr. 63 EStG jedoch maximal 8.000 EUR betragen und wird dann an die Erben (ohne weitere Einschränkung des Personenkreises) ausgezahlt, sofern nicht eine andere Person für das Sterbegeld benannt wurde.

Wann wird Betriebsrente nicht mehr gezahlt?

Der Anspruch auf Betriebsrente verjährt gestaffelt: Das Rentenstammrecht (der grundsätzliche Anspruch) verjährt erst nach 30 Jahren, während die einzelnen laufenden Zahlungen (z.B. monatliche Renten) nach drei Jahren verjähren (§ 195 BGB), wobei die Frist mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist. Wichtig ist auch die Unverfallbarkeit der Anwartschaft, die erfüllt sein muss, damit die Rente auch wirklich ausgezahlt wird (z.B. Mindestalter 21 Jahre und 3 Jahre Betriebszugehörigkeit nach dem 1.1.2018). 

Kann man Pensionsansprüche übertragen?

Eheleute und eingetragene Lebenspartner haben die Möglichkeit, ihre Rentenansprüche aus der Zeit der Ehe oder der Lebenspartnerschaft zu gleichen Teilen aufzuteilen. Die Partnerin oder der Partner mit den höheren Rentenansprüchen gibt dabei einen Teil seiner Ansprüche an seine Partnerin oder seinen Partner ab.

Kann man sich die Firmenpension auszahlen lassen?

Anspruch auf Abertigung NEU

Bei Pensionsantritt, können Sie sich Ihr Guthaben (Ihre Ansprüche) entweder: in eine lebenslange und steuerfreie Zusatzpension bei einer Pensionskasse umwandeln oder. steuerbegünstigt auszahlen lassen.

Kann die Pension vererbt werden?

Was passiert im Todesfall mit der Rente? Privaten Rentenzahlungen wie die Riester-Rente können nach dem Tod vererbt werden. Für die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gilt das nicht. Im Todesfall wird die Rentenzahlung eingestellt und nicht an die Hinterbliebenen weitergezahlt.