Kann man Kontoauszüge ins Altpapier geben?

Gefragt von: Roger Holz-Kuhn
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Nein, Kontoauszüge sollten nicht einfach ins Altpapier, besonders wenn sie noch sensible Daten enthalten, da sie oft aus Thermopapier bestehen (Restmüll) oder aus Datenschutzgründen vernichtet werden sollten – entweder schreddern (Kreuzschnitt) und dann in den Restmüll oder spezielle Aktenvernichtung nutzen, bevor sie in Altpapier oder Restmüll wandern, um Datenmissbrauch zu verhindern, auch nach den empfohlenen 3 Jahren Aufbewahrungsfrist für Privatpersonen.

Kann ich Kontoauszüge in Altpapier aufbewahren?

Kontoauszüge gehören NICHT einfach ins Altpapier, da sie sensible Daten enthalten; sie müssen vernichtet werden, idealerweise durch Schreddern, da Thermopapier (oft Kassenzettel, aber manchmal auch Auszüge) wegen Chemikalien (BPS) in den Restmüll gehört, während geschredderte, reine Papierschnipsel ins Altpapier dürfen; bewahren Sie sie je nach Situation 3 bis 10 Jahre auf, um sich abzusichern.
 

Wie sollte man alte Kontoauszüge entsorgen?

Alte Kontoauszüge sollten nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen (mindestens 3 Jahre für Privatpersonen, 10 Jahre für Selbstständige) sicher entsorgt werden, am besten durch Schreddern, da sie sensible Daten enthalten. Normale Kontoauszüge kommen in den Altpapiercontainer, während Thermopapier-Auszüge in den Restmüll gehören. Digitale Auszüge müssen sicher gelöscht werden.
 

In welchen Müll kommen alte Kontoauszüge?

Abfall-ABC - Kontoauszug → Restabfall (KEIN Altpapier, da Thermopapier)

Wie werde ich alte Kontoauszüge los?

Alte Dokumente vernichten

Falls Sie noch regelmäßig Kontoauszüge oder andere Dokumente in Papierform erhalten, empfiehlt er die Anschaffung eines Aktenvernichters, um diese vor der Entsorgung ordnungsgemäß zu vernichten. Ein Kreuzschnitt-Aktenvernichter ist empfehlenswert.

Wie lange man Kontoauszüge aufbewahren sollte

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Soll man alte Kontoauszüge schreddern?

Es empfiehlt sich insoweit, die Kontoauszüge zumindest so lange aufzubewahren, bis der Steuerbescheid eingetroffen beziehungsweise die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten Verbraucher schreddern. Wer Papier nur durchreißt, macht die Daten damit nicht unkenntlich.

Wie lange sollte man alte Kontoauszüge aufheben?

Für Privatpersonen gibt es keine strikte gesetzliche Pflicht, aber es wird empfohlen, Kontoauszüge mindestens 3 Jahre aufzubewahren, um Zahlungen nachweisen zu können (z.B. Miete, Versicherungen) und Garantieansprüche zu sichern, passend zur allgemeinen Verjährungsfrist. Bei steuerrelevanten Belegen für Handwerkerleistungen gelten 2 Jahre nach Steuerbescheid, bei hohen Einkommen über 500.000 € jährlich sogar 6 Jahre.
 

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Wie lange sollte man Kontoauszüge von Verstorbenen aufbewahren?

Für Kontoauszüge von Verstorbenen sollten Sie sich an der längsten Frist orientieren, die mindestens 10 Jahre beträgt, um steuerliche und erbrechtliche Belange abzudecken, auch wenn für Privatpersonen oft 3 Jahre als Richtwert genannt werden; idealerweise bewahren Sie diese bis zum Abschluss des Erbschaftsverfahrens und darüber hinaus für steuerliche Prüfungen auf, insbesondere wenn es um größere Vermögenswerte geht, und kommunizieren mit dem Finanzamt bei Unsicherheiten.
 

Wie entsorge ich vertrauliche Dokumente?

Vertrauliche Dokumente können Sie durch Schreddern oder Zerkleinern in kleine Schnipsel sicher entsorgen. Um die Sicherheit zu erhöhen, verteilen Sie die zerstörten Unterlagen auf Hausmüll und Altpapier. Zusätzlich bieten zahlreiche Anbieter professionelle Aktenvernichtungsdienste für Privathaushalte an.

Welche Unterlagen sollte man von Verstorbenen aufbewahren?

Nach einem Todesfall sollten Sie wichtige Dokumente wie Testamente, Verträge, Steuerunterlagen (mind. 4 Jahre), Rentenbescheide und Versicherungsunterlagen lebenslang oder zumindest bis zur vollständigen Abwicklung des Erbes aufbewahren, da diese für Erbschaft, rechtliche Klärungen, Rentenansprüche und finanzielle Angelegenheiten unerlässlich sind, wobei Geburts-/Heiratsurkunden und Zeugnisse ebenfalls langfristig relevant bleiben. Bewahren Sie Dokumente wie Arbeitsverträge, Rentenbescheide und Zeugnisse bis zum Renteneintritt auf, während Finanzunterlagen wie Steuerbescheide und Rechnungen für Behörden (z.B. 10 Jahre bei Gewerbe) eine längere Frist haben.
 

Was muss man 10 Jahre aufheben?

Aufbewahrungsfrist 10 Jahre:

Diese gilt für alle Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse sowie Eröffnungsbilanzen, aber auch Arbeitsanweisungen oder andere Organisationsunterlagen.

Wie entsorgt man alte Sparbücher?

Eine zulässige Alternative ist das Schreddern der Unterlagen und eine anschließende verteilte Entsorgung, z.B. über unterschiedliche Altpapiercontainer. Verbrennen ist ebenfalls eine gute Möglichkeit. Mitunter bieten auch Banken und Sparkassen ihren Kunden auf Nachfrage die Vernichtung von Finanzunterlagen an.

Können Kontoauszüge in die Papiertonne?

Kontoauszüge gehören NICHT einfach ins Altpapier, da sie sensible Daten enthalten; sie müssen vernichtet werden, idealerweise durch Schreddern, da Thermopapier (oft Kassenzettel, aber manchmal auch Auszüge) wegen Chemikalien (BPS) in den Restmüll gehört, während geschredderte, reine Papierschnipsel ins Altpapier dürfen; bewahren Sie sie je nach Situation 3 bis 10 Jahre auf, um sich abzusichern.
 

Was darf ab 2025 nicht mehr in die Papiertonne?

Nicht ins Altpapier gehören:

Tapeten (Restmüll), Wachs-, Paraffin-, Bitumen- und Ölpapiere beziehungsweise -pappen (Restmüll bzw. bei Verpackungen gelber Sack), Thermopapier – Kassenzettel, Fahrkarten (Restmüll).

Wie müssen Kontoauszüge entsorgt werden?

Kontoauszüge können Sie nach Ablauf der entsprechenden Aufbewahrungsfristen oder -empfehlungen vernichten. Die Verbraucherzentralen empfehlen, ausgedruckte Bankauszüge zu schreddern und im Papiermüll zu entsorgen. Wer digital gespeicherte Kontoauszüge löschen will, sollte sicherstellen, dass dies endgültig geschieht.

Wie lange sollten Kontoauszüge eines Verstorbenen aufbewahrt werden?

Für den Testamentsvollstrecker oder Nachlassverwalter des Verstorbenen ist es unerlässlich, die Steuerunterlagen und damit verbundene Finanzdokumente für den empfohlenen Aufbewahrungszeitraum, in der Regel mindestens sieben Jahre , aufzubewahren, um mögliche Prüfungsanfragen oder Streitigkeiten mit den Steuerbehörden beantworten zu können.

Wohin mit alten Kontoauszügen?

Alte Kontoauszüge sollten nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen (mindestens 3 Jahre für Privatpersonen, 6 Jahre bei hohen Einkünften, 10 Jahre für Selbstständige) sicher vernichtet werden, am besten durch einen Aktenvernichter (Kreuzschnitt) und dann im Restmüll, da Thermopapier nicht ins Altpapier gehört. Digitale Auszüge müssen sicher gelöscht werden. Die sichere Methode ist das Schreddern, aber auch Zerreißen oder spezielle Datenschutz-Tonnen sind Optionen.
 

Sollte ich in Großbritannien die Dokumente einer verstorbenen Person vernichten?

Generell sollten Sie unwichtige Dokumente, die den Namen und die Adresse Ihres Angehörigen enthalten, vernichten . Ebenso sollten Sie Dokumente mit sensiblen Daten wie Kontonummern und Kreditkartennummern vernichten.

Welche Dokumente darf man nicht wegwerfen?

Diese analogen Unterlagen sollten Sie nicht entsorgen

  • Geburts- oder Adoptionsurkunden,
  • Heiratsurkunden oder Scheidungsbeschlüsse,
  • gültige Ausweisdokumente wie Personalausweis oder Reisepass,
  • Namensänderungsurkunden, Erbscheine.
  • Sozialversicherungsausweis,
  • Kaufverträge, Kreditunterlagen und Grundbuchauszüge zu Immobilien,

Wie lange muss man Kontoauszüge von Verstorbenen aufheben?

Für Kontoauszüge eines Verstorbenen sollten Sie sich an der längsten gesetzlichen Frist orientieren, mindestens 10 Jahre, um steuerliche Angelegenheiten (Handelsgesetzbuch/Gewerbeordnung) abzudecken und Erbschaftsstreitigkeiten vorzubeugen, obwohl Fristen für private Unterlagen oft weniger streng sind. Bis zum Abschluss der Erbschaftsangelegenheiten bewahren Sie alle Unterlagen auf, danach gelten die Fristen für die Finanzbehörden, oft bis zu 10 Jahre. 

Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Soll ich alte Kontoauszüge vernichten?

Auch wenn es sich um alte Kontoauszüge handelt, sollten sie vernichtet werden .

Wie lange sollte man in Großbritannien Kontoauszüge aufbewahren?

Martin Lewis: Wie lange sollte man Kontoauszüge, digitale Dokumente und Papierunterlagen aufbewahren? Die gängige Meinung ist, dass man Bank-, Kreditkarten- und andere persönliche Finanzdokumente nur sechs Jahre lang aufbewahren muss.

Wie lange können Erben Kontoauszüge verlangen?

Der Pflichtteilsberechtigte muss sich aber auch nicht mit der bloßen Auskunft des Erben zufriedengeben. Er hat insbesondere das Recht, sämtliche (vollständigen) Kontoauszüge Sparbücher und andere Bankunterlagen innerhalb des Zehnjahreszeitraums einzusehen.