Sind 10 Stunden pro Woche Minijob?
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Ja, 10 Stunden pro Woche können ein Minijob sein, da die Verdienstgrenze (aktuell 556 €/Monat bei Mindestlohn) auf Basis von 10 Wochenstunden berechnet wird, aber entscheidend ist der monatliche Verdienst, nicht die feste Stundenzahl; wichtig ist nur, dass der Verdienst regelmäßig die Grenze nicht überschreitet. Sie können auch mehr Stunden arbeiten, solange Sie bei Mindestlohn etwa 43 Stunden pro Monat nicht überschreiten, aber die Arbeitszeit kann flexibel verteilt werden (z.B. in manchen Wochen mehr, in anderen weniger).
Sind 10 Stunden die Woche Minijob?
Die monatliche Entgeltgrenze für Minijobs orientiert sich an 10 Stunden Wochenarbeitszeit zum Mindestlohn. Steigt der Mindestlohn, steigt auch die Entgeltgrenze. Wer mehr verdient, kann entsprechend weniger Stunden arbeiten, wenn es beim Minijob bleiben soll.
Wie viel verdient man bei einem 10 Stunden Minijob?
Minijobber*innen haben mindestens Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, unabhängig davon, ob sie im gewerblichen Bereich oder in Privathaushalten beschäftigt sind. Weniger dürfen sie nicht verdienen. Der Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2025 bei 12,82 Euro pro Stunde (zuvor lag er bei 12,41 Euro).
Sind 10 Stunden Teilzeit oder geringfügig?
Arbeitnehmer_innen, die weniger als die üblichen 40 Stunden pro Woche bzw. weniger als die im Kollektivvertrag festgesetzte Normalarbeitszeit (zum Beispiel 38,5 Stunden) tätig sind, gelten als Angestellte in Teilzeitarbeit.
Wie viele Stunden umfasst ein Minijob?
Die maximale Arbeitszeit in einem Minijob hängt vom Stundenlohn ab. Bei einem Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde ergibt sich eine maximale Arbeitszeit von etwa 43 Stunden pro Monat . Wird ein höherer Stundenlohn gezahlt, reduziert sich die zulässige Arbeitszeit entsprechend.
Lohnen sich mehr als 450€ überhaupt?
Wie viele Stunden bei Minijob 165 €?
Bei einem 165-Euro-Job als Aufstockung zum Arbeitslosengeld (ALG I) dürfen Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten (maximal 14 Std. 59 Min.), um den Anspruch zu behalten und erhalten einen Freibetrag von 165 € monatlich. Bei Mindestlohn (12,82 €/Std.) wären das ca. 12 bis 13 Stunden im Monat, aber die Stundenanzahl hängt vom tatsächlichen Stundenlohn ab; bei höherem Lohn sinkt die Stundenzahl, da die 165 € Grenze nicht überschritten werden darf, ohne dass ALG gekürzt wird.
Worin besteht der Unterschied zwischen Teilzeit und Minijob?
Ein Minijob ist eine geringfügige Teilzeitbeschäftigung . Geringfügige Teilzeit bedeutet, dass es eine bestimmte Verdienstgrenze oder eine zeitliche Begrenzung gibt. Minijob-Beschäftigte können sowohl im gewerblichen Bereich als auch in einem Privathaushalt arbeiten.
Sind 10 Stunden pro Woche Teilzeit?
Ja, 10 Stunden pro Woche sind definitiv Teilzeit, da Teilzeit immer weniger Stunden als eine Vollzeitstelle (meist 38-40 Std./Woche) bedeutet und es keine gesetzliche Untergrenze gibt; es handelt sich also um eine vertraglich vereinbarte, reduzierte Stundenzahl, die unter der betriebsüblichen Norm liegt, auch wenn es sich um einen Minijob handelt.
Sind 10 Stunden pro Woche Vollzeit?
Es gibt keine festgelegte Stundenzahl, ab der jemand als Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigter gilt, aber Vollzeitbeschäftigte arbeiten in der Regel 35 Stunden oder mehr pro Woche . Teilzeitbeschäftigte sollten hinsichtlich folgender Punkte gleichbehandelt werden: Lohn (einschließlich Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Mutterschafts-, Vaterschafts- und Adoptionsurlaub sowie entsprechende Vergütung), Rentenansprüche und Sozialleistungen.
Ist ein geringfügiger Job steuerfrei?
Arbeitnehmer:innen mit einem Arbeitsverhältnis und einer geringfügigen Beschäftigung sind nur dann verpflichtet, eine Arbeitnehmer:innenveranlagung beim Finanzamt einzureichen, wenn das steuerpflichtige Jahreseinkommen 14.517 Euro (Wert 2025, bis 2024: 13.981 Euro) übersteigt.
Was ist der Unterschied zwischen Minijob und geringfügig Beschäftigt?
Es gibt keinen Unterschied: Minijob ist der umgangssartige Begriff für eine geringfügige Beschäftigung. Diese ist definiert durch eine Verdienstgrenze (2025: 556 €/Monat) oder eine zeitliche Begrenzung (max. 70 Tage/Jahr), wobei Arbeitnehmer in der Regel sozialversicherungsfrei sind (mit optionaler Rentenversicherungspflicht) und Arbeitgeber pauschale Beiträge zahlen.
Wie viele Stunden bei 520 €?
Für 520 Euro hängt die Stundenzahl vom Stundenlohn ab: Bei Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. für 2025) sind das ca. 40-43 Stunden pro Monat (520 € / 12,82 €), bei höherem Lohn entsprechend weniger Stunden (z.B. bei 20 €/Std. nur 26 Std.), da 520 € die aktuelle Minijob-Grenze ist.
Was ist ein guter Stundenlohn bei einem Minijob?
Arbeitnehmer, die in einem Job als Minijob arbeiten, verdienen ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 32.900 € und ein Monatsgehalt von 2.741 €. Somit ist ein Stundenlohn von 11 € zu erwarten.
Was ist der niedrigste Minijob?
Dieser beträgt entsprechend dem Mindestlohn seit dem 1. Januar 2025 mindestens 12,82 Euro. Zahlt ein Arbeitgeber oder eine Arbeitgeberin genau diesen vorgeschriebenen Stundenlohn, kann ein Minijobber 43,37 Stunden pro Monat arbeiten, ohne die Verdienstgrenze von 556 Euro zu überschreiten.
Welche Nachteile hat ein Minijob?
Nachteile eines Minijobs sind vor allem die unzureichende soziale Absicherung (kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, geringe Rentenansprüche), die Gefahr der Altersarmut, begrenzte Verdienstaussichten und mangelnde Karriereperspektiven, die oft zur sogenannten "Minijobfalle" führen, insbesondere für Frauen, da die Integration in sozialversicherungspflichtige Jobs erschwert wird.
Was ist besser, Minijob oder Midijob?
Besser ist, was zu deiner Lebenssituation passt: Der Minijob (bis ca. 600 €/Monat 2025/2026) ist ideal für Studenten, Rentner oder als steuer- & abgabenfreier Zuverdienst, da kaum Abzüge anfallen, aber auch der Rentenanspruch ist gering. Der Midijob (ca. 600 € bis 2.000 €/Monat) ist besser, wenn du mehr verdienen, aber weiterhin volle Sozialversicherung (Kranken-, Arbeitslosen-, Rentenversicherung) willst, da die Beiträge im unteren Bereich sehr günstig sind und der Nettoverdienst oft höher ausfällt als beim Minijob, aber du musst in der Regel Steuern zahlen.
Ist 10 Stunden Arbeit legal?
§ 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer
Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.
Was ist ein Beispiel für einen 10-Stunden-Arbeitstag?
Wichtigste Erkenntnis #1: Bei einem 4/10-Arbeitszeitmodell arbeiten die Angestellten 10 Stunden pro Tag, vier Tage die Woche. Ihr Team könnte beispielsweise von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 19:00 Uhr arbeiten (mit einer einstündigen, unbezahlten Mittagspause) . Freitag, Samstag und Sonntag wären dann frei.
Ist man bei 10 Stunden krankenversichert?
Ja, bei 10 Stunden pro Woche sind Sie in Deutschland grundsätzlich krankenversichert, da Versicherungspflicht gilt, sobald Sie über der Minijob-Grenze (aktuell 603 €/Monat 2026) liegen, auch wenn es Teilzeit ist. 10 Stunden sind meist sozialversicherungspflichtig, wenn sie über einem Minijob liegen (ca. 10-11 Wochenstunden), zahlen Sie Beiträge, aber bleiben nicht nur über den Job versichert; Sie müssen sich andersweitig absichern (z.B. Hauptjob, Familienversicherung oder freiwillig gesetzlich/privat), da Minijobs allein meist nicht zur vollen Absicherung führen.
Was ist besser, Teilzeit oder Minijob?
Besser ist, was zu Ihrer Lebenssituation passt: Ein Minijob (bis 520 €) bietet steuerliche Vorteile und geringe Abgaben, perfekt für wenig Stunden, aber kaum Aufstieg und soziale Absicherung; eine Teilzeitstelle (darüber) bringt deutlich mehr Einkommen, volle Sozialversicherung (Rente, KV, AV), mehr Urlaub und bessere Karrierechancen, erfordert aber mehr Arbeitszeit und ist oft weniger flexibel. Der Midijob (ca. 520 € bis 2.000 €) ist ein guter Mittelweg mit gestaffelten Sozialabgaben für mehr Einkommen und Sicherheit.
Sind 10h Teilzeit?
Teilzeit. Teilzeitbeschäftigung liegt grundsätzlich dann vor, wenn die vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit die gesetzliche Normalarbeitszeit von 40 Stunden oder eine durch Kollektivvertrag festgelegte kürzere Normalarbeitszeit im Durchschnitt unterschreitet (§ 19 d Abs. 1 Arbeitszeitgesetz - AZG).
Ist ein 165 Euro Job ein Minijob?
So viel dürfen Sie in einem Nebenjob arbeiten und verdienen
Sie haben auf Ihr Nebeneinkommen einen Freibetrag von 165 Euro im Monat. Bis zu dieser Grenze hat das Gehalt aus Ihrem Nebenjob keine Auswirkungen auf Ihr Arbeitslosengeld.
Was lohnt sich mehr, Teilzeit- oder Midijob?
Ein Midijob (Einkommen ca. 538 € bis 2.000 €) ist oft besser als ein normaler Teilzeitjob, weil Sie reduzierte Sozialabgaben zahlen, aber trotzdem den vollen Sozialversicherungsschutz genießen (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Rentenversicherung), was Ihnen volles Krankengeld, Lohnfortzahlung und Rentenansprüche sichert, während ein normaler Teilzeitjob oft voll steuerpflichtig ist und höhere Abzüge hat. Der Midijob bietet eine optimale Balance zwischen mehr Netto vom Brutto und umfassender Absicherung, ideal für Studierende, Rentner oder Wiedereinsteiger.
Ist geringfügig beschäftigt das Gleiche wie Minijob?
Ja, ein Minijob ist die bekannteste Form der geringfügigen Beschäftigung in Deutschland, aber "geringfügige Beschäftigung" ist der Oberbegriff und umfasst zwei Arten: die geringfügig entlohnte Beschäftigung (der klassische Minijob mit Verdienstgrenze, aktuell 556 €/Monat) und die kurzfristige Beschäftigung (zeitlich begrenzt, z.B. bis 70 Tage/Jahr), wobei beide Formen sozialversicherungsrechtlich besonders behandelt werden.