Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?
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Das Einkommen der Eltern bleibt beim BAföG unberücksichtigt, wenn Auszubildende bei Ausbildungsbeginn über 30 Jahre alt sind, vor dem Studium eine mindestens dreijährige Berufsausbildung absolviert und danach mindestens drei Jahre erwerbstätig waren oder insgesamt fünf Jahre nach dem 18. Geburtstag gearbeitet haben. Auch bei unbekanntem Aufenthaltsort, Auslandswohnsitz der Eltern (wenn Unterhalt dort nicht möglich ist) oder beim Besuch von Abendgymnasien/Kollegs erfolgt keine Anrechnung.
Wie viel müssen meine Eltern verdienen, damit ich BAföG bekomme?
Für BAföG-Voraussetzungen ist das Elterneinkommen wichtig: Es gibt feste Freibeträge (z.B. 2.540 € für verheiratete Eltern, 1.690 € für Alleinerziehende) und weitere Abzüge für Geschwister und Unterhaltsberechtigte; nach Abzug dieser Freibeträge werden nochmals 50 % des Restes gestrichen. Entscheidend ist das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (z.B. 2023 für Bewilligung ab Herbst 2025). Die Eltern sind verpflichtet, den Differenzbetrag zu zahlen, wenn nur Teilförderung gezahlt wird.
Wie viel dürfen die Eltern verdienen?
Wenn Deine Eltern verheiratet sind, dürfen sie nach Finanztip-Berechnung zusammen rund 41.500 € brutto im Jahr verdienen. Bis zu dieser Grenze kannst Du im Wintersemester 2025/26 den BAföG-Höchstsatz von 992 €/Monat bekommen – vorausgesetzt, Du wohnst nicht mehr bei den Eltern und bist selbst krankenversichert.
Sind 26/30 BAföG?
Die Zahlen 26 und 30 beim BAföG beziehen sich meist auf die Paragraphen § 26 BAföG (Vermögensanrechnung) und die Freibeträge nach § 30 BAföG (z.B. elternunabhängiges BAföG) und Altersgrenzen, wobei das Vermögen des Auszubildenden selbst sowie das Einkommen der Eltern (Freibeträge) über die Förderung entscheiden; bis 29 Jahre gilt ein Vermögensfreibetrag von 15.000 €, ab 30 Jahren steigt dieser auf 45.000 €. Die 26. BAföG-Novelle ist eine wichtige Gesetzesreform, die die Förderung verbessern soll.
Ist BAföG ab 25 Jahren elternunabhängig?
Ja, elternunabhängiges BAföG ist ab 25 möglich, oft sogar einfacher, da das Einkommen der Eltern dann meist nicht mehr zählt, wenn du vor dem Studium mindestens fünf Jahre gearbeitet hast, eine abgeschlossene Ausbildung und danach mindestens drei Jahre gearbeitet hast, oder wenn du bei Studienbeginn über 30 Jahre alt bist, wobei auch andere Fälle (z.B. Waisen, unbekannter Aufenthaltsort der Eltern) zählen, da das Gesetz hier eine Förderung ohne elterliche Einbeziehung vorsieht, wenn die Eltern nicht unterhaltspflichtig sind oder die Förderung gefährdet wäre.
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Bis wann sind Eltern unterhaltspflichtig beim BAföG?
Zeitraum. Eltern sind in der Regel nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Eine starre Altersgrenze existiert nicht.
Wann bekomme ich kein Elternunabhängiges BAföG?
Wann erhält man elternunabhängiges BAföG? - Voraussetzungen
Mind. 5 Jahre erwerbstätig vor der Antragstellung ODER 3 Jahre Berufsausbildung + 3 Jahre Erwerbstätigkeit. Darüber hinaus musst du ein bestimmtes Mindesteinkommen in der Zeit erzielt haben, dies liegt bei mind. 892,80€ brutto im Monat (Stand Juli 2023)
Kann man mit 27 noch BAföG beantragen?
Grundsätzlich gilt: Wer BAföG erhalten möchte, darf bei Beginn der Ausbildung das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Wann hat man keinen BAföG-Anspruch mehr?
Wann endet das BAföG? Einfach gesagt: Bei einem Studium mit dem Ende der Regelstudienzeit. Oder schon früher, sofern du bereits deinen Abschluss erreicht hast. Ab Wintersemester 2024/2025 gibt es noch das Flexibilitätssemester.
Wie viel dürfen meine Eltern verdienen für Auslandsbafög?
Die Freibeträge für das Einkommen der Eltern sind in §25 BAföG geregelt. Verheiratete, bzw. zusammenlebende Eltern haben einen Freibetrag in Höhe von 2.540EUR, für jedes weitere Kind werden weitere 850 EUR gewährt.
Kann man BAföG bekommen, wenn die Eltern selbstständig sind?
Auch wenn deine Eltern selbstständig sind, kannst du BAföG bekommen; ihr Einkommen wird durch Freibeträge gemindert, wobei für Verheiratete z.B. 2.540 € (Stand 2024/25) monatlich anrechnungsfrei bleiben, zuzüglich Freibeträgen für weitere Kinder und Personen. Die Berechnung basiert auf dem Brutto-Einkommen des vorletzten Jahres, und bei deutlicher Verschlechterung kann ein Aktualisierungsantrag gestellt werden. Selbstständige Eltern müssen ihre Einkünfte wie gewohnt nachweisen, was aber den Anspruch nicht grundsätzlich ausschließt.
Wie viel BAföG bekommt man als Student, wenn man bei den Eltern wohnt?
BAföG: Das sind die aktuellen Fördersätze
Wer zuhause wohnt, erhält 534 Euro im Monat. Die Beträge setzen sich zusammen aus einem Grundbedarf von 475 Euro und einem Betrag für Unterkunft über 380 Euro, wenn sie nicht mehr zuhause wohnen, beziehungsweise 59 Euro, wenn sie noch bei den Eltern wohnen.
Kann ich BAföG bekommen, wenn meine Eltern gut verdienen?
Nein, wenn deine Eltern sehr gut verdienen, bekommst du in der Regel kein BAföG, weil ihr Einkommen die festgelegten Freibeträge übersteigt; es gibt aber immer noch Chancen auf Teilstipendien oder elternunabhängiges BAföG unter bestimmten Bedingungen, daher lohnt sich ein Antrag immer, da auch bei höheren Einkommen Freibeträge und Geschwisterkinder berücksichtigt werden.
Wann wird das BAföG abgelehnt?
BAföG wird abgelehnt, wenn das Einkommen der Eltern/des Ehepartners/des Antragstellers zu hoch ist, eigenes Vermögen die Grenze überschreitet, man zu alt ist (meist über 45 bei Beginn), in Teilzeit studiert, die Regelstudienzeit überschreitet (nach dem 4. Semester), es sich um ein Zweitstudium handelt oder wichtige Unterlagen fehlen/Fehler enthalten sind, wie zu alte Kontoauszüge oder falsche Angaben. Auch Fehler im Antrag oder das Nichterfüllen von Zulassungsvoraussetzungen können zur Ablehnung führen.
Woher weiß das BAföG-Amt, wie viel ich verdiene?
Das BAföG-Amt führt regelmäßig den sog. Datenabgleich durch. Dabei werden solche Kapitaleinkünfte, von denen keine Steuern abgezogen werden (Sparerfreibetrag) vom Bundeszentralamt für Steuern an das BAföG-Amt übermittelt. Das passiert automatisch immer, wenn Ausbildungsförderung bewilligt wird.
Wie viel müssen Eltern verdienen, damit man kein BAföG bekommt?
Man bekommt kein BAföG mehr, wenn das Nettoeinkommen der Eltern (nach Abzug von Freibeträgen für sich selbst, Ehepartner, Kinder) so hoch ist, dass es den gesamten Bedarf deckt; es gibt keine starre Einkommensgrenze, aber für verheiratete Eltern sind ca. 2.540 € Grundfreibetrag pro Monat (plus weitere Freibeträge für Kinder) relevant, und über Einkommen deutlich über ca. 78.000 € (gemeinsam brutto) wird meist nur noch eine Teilförderung oder gar nichts mehr gezahlt, da die Eltern verpflichtet sind, den Rest zu übernehmen. Die genaue Grenze hängt stark von der familiären Situation ab, da Freibeträge für jeden Geschwisterteil oder andere Unterhaltsberechtigte abgezogen werden.
Warum mit 25 kein Kindergeld mehr?
Kann man länger als 25 Kindergeld bekommen? Grundsätzlich endet der Anspruch auf Kindergeld mit Vollendung des 25. Lebensjahres. Es gibt aber ein paar Gründe, die eine Anspruchsverlängerung erwirken, unter anderem, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage ist, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen.
Wie viel darf ich mit BAföG 2025 verdienen?
Wie viel darf ich verdienen, während ich BAföG bekomme? Wenn du in einem normalen Bewilligungszeitraum von 12 Monaten keinerlei Abzüge haben willst, so darfst du im Schnitt nicht die Minijobgrenze überschreiten. Ab Januar 2026 liegt diese bei 603 €, 2025 waren es 556 €, 2027 werden es 633 € sein.
Ist BAföG ab 25 Elternunabhängig?
Ja, elternunabhängiges BAföG ist ab 25 möglich, oft sogar einfacher, da das Einkommen der Eltern dann meist nicht mehr zählt, wenn du vor dem Studium mindestens fünf Jahre gearbeitet hast, eine abgeschlossene Ausbildung und danach mindestens drei Jahre gearbeitet hast, oder wenn du bei Studienbeginn über 30 Jahre alt bist, wobei auch andere Fälle (z.B. Waisen, unbekannter Aufenthaltsort der Eltern) zählen, da das Gesetz hier eine Förderung ohne elterliche Einbeziehung vorsieht, wenn die Eltern nicht unterhaltspflichtig sind oder die Förderung gefährdet wäre.
Kann ich BAföG nach 30 Jahren erhalten?
Ja, BAföG ist auch über 30 möglich, oft sogar elternunabhängig, wenn du das Studium zwischen 30 und 45 beginnst oder bestimmte berufliche Voraussetzungen erfüllst (z.B. berufsqualifizierende Ausbildung, 5 Jahre Berufserfahrung). Die Förderung läuft dann auch über die Altersgrenze hinaus, solange du studierst. Wichtig: Für über 30-Jährige gelten höhere Freibeträge für eigenes Vermögen, was die Chancen auf Förderung erhöht.
Kann man als Erwachsener BAföG beantragen?
Die Aufgabe des BAföG
Das BAföG ermöglicht es Jugendlichen und jungen Erwachsenen, eine ihrer Eignung und Neigung entsprechende Ausbildung zu absolvieren.
Wie viel BAföG bekomme ich elternunabhängig?
Das elternunabhängige BAföG richtet sich nach dem regulären BAföG-Höchstsatz, der für Studierende (WS 2024/25) bis zu 992 € monatlich beträgt, wobei die tatsächliche Höhe von deinem eigenen Einkommen, Vermögen und deinen Lebensumständen abhängt. Der Hauptunterschied zum normalen BAföG ist, dass das Einkommen deiner Eltern nicht herangezogen wird – dafür benötigst du aber besondere Voraussetzungen, wie z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre Erwerbstätigkeit oder das Überschreiten bestimmter Altersgrenzen. Der Bedarf setzt sich aus einem Grundbedarf (aktuell 475 €) und einer Wohnpauschale (380 €, wenn nicht zu Hause) zusammen, zuzüglich Zuschlägen für Kranken- und Pflegeversicherung.
Muss ich elternunabhängiges BAföG zurückzahlen?
Elternunabhängiges BAföG muss zur Hälfte als zinsloses Darlehen zurückgezahlt werden, beginnend 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit, mit einer maximalen Gesamtsumme von 10.010 €; die andere Hälfte ist ein Zuschuss. Die Rückzahlung erfolgt meist in Raten von 130 €/Monat, kann bei niedrigem Einkommen gestundet oder bei schneller Rückzahlung durch Nachlässe (bis zu 2.100 € bei Maximalbetrag) vergünstigt werden.
Welches Einkommen zählt beim BAföG für Eltern?
Beim BAföG wird das Brutto-Jahreseinkommen der Eltern aus dem vorletzten Kalenderjahr (z.B. 2023 für den Bewilligungszeitraum ab 2025) herangezogen, inklusive Lohn, Kapitalerträgen etc., wovon hohe Freibeträge für Ehepartner und Geschwister abgezogen werden, und der verbleibende Betrag mindert dann den Förderungsanspruch, wobei bei niedrigerem aktuellen Einkommen ein Aktualisierungsantrag gestellt werden kann, um die Förderung zu sichern.