Wann ist eine Überweisung meldepflichtig?

Gefragt von: Herr Dr. Bastian Popp B.Sc.
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Überweisungen werden je nach Art und Ziel meldepflichtig: Innerhalb Deutschlands gibt es keine feste Grenze für das Finanzamt, aber bei Auslandsüberweisungen greift die AWV-Meldepflicht der Bundesbank: Für Transaktionen über 12.500 € (eingehend/ausgehend) oder bei bestimmten Forderungen/Verbindlichkeiten über 5 Mio. €. Bei Bareinzahlungen über 10.000 € müssen Sie den Herkunftsnachweis erbringen (Geldwäschegesetz).

Welche Überweisungen müssen gemeldet werden?

Wann und wie müssen Überweisungen gemeldet werden? Die alten 12.500 EUR sind passé - seit dem 01.01.2025 liegt die neue Messlatte bei 50.000 EUR. Jede Zahlung darüber muss gemeldet werden, egal, ob Sie Geld ins Ausland senden oder aus dem Ausland erhalten.

Welcher Überweisungsbetrag ist meldepflichtig?

Sie betrifft Unternehmen und Privatpersonen. Bedingungen: Die Meldung ist bei Überweisungen, Barzahlungen, Kredit- und Debitkartentransaktionen ins oder aus dem Ausland erforderlich. Die Meldegrenze wurde 2025 von 12.500 € auf 50.000 € angehoben.

Welche Überweisungen werden ans Finanzamt gemeldet?

Die AWV-Meldepflicht verpflichtet Unternehmen und Privatpersonen, internationale Zahlungen ab 50.000 Euro bei der Deutschen Bundesbank zu melden.

Welche Zahlungen muss ich gemeldet melden?

Für internationale Zahlungen von und nach Deutschland über 12.500 EUR schreibt die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) eine Meldepflicht vor. Die Pflicht richtet sich nach § 67 dieser Verordnung sowie § 11 des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und alle Meldungen müssen bei der Deutschen Bundesbank eingehen.

Wann muss man Zahlungen der Bundesbank melden?

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Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Welche Transaktionen müssen nicht gemeldet werden?

Nicht gemeldet werden müssen dagegen:

  • Erlöse aus der Warenausfuhr.
  • Zahlungen für Wareneinfuhren sowie.
  • Auszahlung und Rückzahlung von Krediten und Einlagen mit Laufzeit von bis zu 12 Monaten.

Wie viel Geld darf ich ohne Finanzamt überweisen?

Man darf grundsätzlich unbegrenzt Geld überweisen, aber es gibt limitierte Tageslimits der Bank (oft 2.000 bis 10.000 €), die anpassbar sind, und Meldepflichten ab 10.000 € für Barmittel und ab 12.500 € (oder 50.000 € für AWV-Meldung ab 2025) bei Auslandsüberweisungen, die wegen Geldwäsche-Prävention und Außenwirtschaftsgesetz (AWV) beachtet werden müssen, sonst drohen Bußgelder. 

Kann das Finanzamt meine Überweisungen sehen?

Die Antwort ist eindeutig: Ja, es hat die Möglichkeiten dazu. Seit 2005 ist es den Finanzbehörden erlaubt, einen Kontenabruf zu starten, wenn beispielsweise ein/e Steuerpflichtige/r keine ausreichenden Angaben über seine/ihre Einkommensverhältnisse geben kann oder will.

Wie oft kann ich 9000 € ohne Nachweis auf mein Konto einzahlen?

Sie können 9.000 € mehrmals ohne Nachweis einzahlen, solange die Summe der Einzelbeträge pro Transaktion unter 10.000 € bleibt, aber wenn die Gesamtsumme über 10.000 € steigt (auch durch mehrere kleine Einzahlungen, die "gestückelt" wirken), müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da Banken verpflichtet sind, dies nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, besonders bei "Smurfing". 

Werden große Überweisungen gemeldet?

Große Überweisungen werden nicht pauschal automatisch an das Finanzamt gemeldet, aber Banken müssen verdächtige Transaktionen melden, und Auslandsüberweisungen über 12.500 € (bald 50.000 €) unterliegen einer Meldepflicht (AWV-Meldung) an die Bundesbank; außerdem gibt es bei hohen Bargeldeinzahlungen (über 10.000 €) einen Nachweispflicht (Herkunftsnachweis) nach dem Geldwäschegesetz (GwG). 

Wie hoch ist der Mindestüberweisungsbetrag?

Der Mindestbetrag, der bei einem Margin Call überwiesen werden kann . Dieser Betrag ist im Margining-Vertrag festgelegt.

Welche Zahlungen sind meldepflichtig?

In Deutschland besteht nach der Außenwirtschaftsverordnung eine Meldepflicht (sogenannte AWV-Meldepflicht), wonach sämtliche Zahlungen vom oder ins Ausland über 50.000 € (Stand vom 01.01.2025) grundsätzlich an die Deutsche Bundesbank gemeldet werden müssen.

Sind Überweisungen auf mein eigenes Konto ebenfalls meldepflichtig?

Reine Kontoüberträge zwischen eigenen Konten sind nicht meldepflichtig. Hierunter versteht man Überträge vom eigenen Konto in Deutschland auf das eigene Konto im Ausland. Bargeldmitnahmen ins Ausland oder vom Ausland nach Deutschland sind nach der § 67 AWV nicht meldepflichtig.

Welchen Betrag meldet die Bank an das Finanzamt?

Inländische Unternehmen, Banken, öffentliche Stellen und Privatpersonen sind verpflichtet, monatlich Zahlungen von mehr als 12.500 Euro oder Gegenwert zu melden, die sie von Ausländern oder für deren Rechnung von Inländern entgegennehmen oder an Ausländer oder für deren Rechnung an Inländer leisten.

Wann überprüft die Bank Überweisungen?

Bei papierbasierten Aufträgen erfolgt die Prüfung jedoch nur, wenn die Kundin oder der Kunde sie persönlich in der Filiale abgibt. Bereits bestehende Daueraufträge laufen ohne Empfängerüberprüfung weiter. Erst bei einer Änderung oder neuen Daueraufträgen ist eine Prüfung nötig.

Wird eine hohe Geldüberweisung von der Bank dem Finanzamt gemeldet?

Auch ausländische Überweisungen dürfen Sie im Rahmen Ihres Verfügungsrahmens oder Guthabens in unbegrenzter Höhe tätigen. Ab einer Summe von 12.500 Euro muss die Zahlung jedoch an die Deutsche Bundesbank gemeldet werden. Grundlage hierfür ist die AWV-Meldepflicht. AWV steht dabei für Außenwirtschaftsverordnung.

Wann prüft das Finanzamt Privatpersonen?

Bei Privatpersonen – also bei nicht gewerblich oder selbstständig tätigen Steuerpflichtigen – kann eine steuerliche Außenprüfung durchgeführt werden, wenn sie im Kalenderjahr Überschusseinkünfte von mehr als 500.000 Euro erzielen.

Werden Kontobewegungen überwacht?

Viele Steuerzahlende fragen sich, ob das Finanzamt tatsächlich die Zahlen und Bewegungen auf ihrem Konto einsehen können – und dürfen. Seit 2005 ist es dem Finanzamt rechtlich erlaubt, Ihre Kontodaten abzurufen.

Wie viel Geld darf ich auf ein fremdes Konto überweisen?

Sie können prinzipiell so viel überweisen, wie Ihr Kontostand hergibt, aber Banken setzen meist tägliche Limits (oft 3.000 bis 10.000 € online, aber oft erhöhbar auf 20.000 €), um Geldwäsche zu verhindern; bei Beträgen über 12.500 € greift die Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank (AWV-Meldepflicht), besonders bei Auslandsüberweisungen. 

Was passiert, wenn man 10.000 € überwiesen bekommt?

Geldwäsche auch durch Privatpersonen möglich

Auch bei der Bank-Bareinzahlung hoher Geldsummen über 10.000 Euro ist ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz möglich. Aus diesem Grund müssen Sie ein entsprechendes Formular ausfüllen, wenn Sie höhere Summen auf Ihr Konto einzahlen oder sich überweisen lassen.

Wann müssen Banken Überweisungen melden?

Überweisungen werden je nach Art und Ziel meldepflichtig: Innerhalb Deutschlands gibt es keine feste Grenze für das Finanzamt, aber bei Auslandsüberweisungen greift die AWV-Meldepflicht der Bundesbank: Für Transaktionen über 12.500 € (eingehend/ausgehend) oder bei bestimmten Forderungen/Verbindlichkeiten über 5 Mio. €. Bei Bareinzahlungen über 10.000 € müssen Sie den Herkunftsnachweis erbringen (Geldwäschegesetz). 

Wie viel Geld darf ich ohne Meldung überweisen?

Es gibt grundsätzlich keine Grenze, ab der Sie bei Überweisungen innerhalb von Deutschland das Finanzamt einbeziehen müssten. Allerdings werden Sie ab dem 01.01.2025 bei Überweisungen ab 50.000 € AWV meldepflichtig. Die Bundesbank bestätigt diese Schwellen in ihrer FAQ zur AWV-Meldung (Stand 09.2025).

Wann besteht Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen?

Während Inländer der Deutschen Bundesbank bisher Auslandszahlungen ab 12.500 EUR melden mussten, ist dies nunmehr erst ab 50.000 EUR der Fall. Zudem sind Zinszahlungen für ausländische Anleihen und Geldmarktpapiere nun gänzlich von der Meldepflicht befreit.

Wann muss ich die AWV-Meldung abgeben?

Die AWV-Meldung muss bis zum 7. Werktag des nächsten Monats nach der Transaktion erfolgen. Wenn Sie die Meldung nicht einreichen, wird dies als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern von bis zu 30.000 € pro Verstoß geahndet. Für Unternehmen beträgt die Strafe bis zu 300.000 €.