Wann muss man BAföG nicht mehr zurückzahlen?

Gefragt von: Frau Dr. Siegrid Decker MBA.
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Man muss BAföG nicht mehr zurückzahlen, wenn die Schulden nach 20 Jahren nach Beginn der Rückzahlung vollständig getilgt sind, es sei denn, es gab größere Verstöße; zudem kann man eine Freistellung beantragen, wenn das Einkommen unter bestimmten Freibeträgen liegt (ca. 1.690 € für Singles), um die Rückzahlung bei geringem Einkommen auszusetzen oder die Raten zu senken. Es gibt auch Ausnahmen wie bei Schulgeld im Ausland, Kinderbetreuungszuschlag oder wenn die Förderung die Förderhöchstdauer übersteigt.

Wann wird man von der BAföG-Rückzahlung befreit?

Man muss BAföG nicht oder nur wenig zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (ca. 1.690 € für Singles, mit Freibeträgen für Partner/Kinder höher) liegt, was eine Freistellung vom BAföG-Darlehen (Stundung) ermöglicht, oder wenn es nur geringfügig darüber liegt (weniger als 42 €), dann zahlt man nur den Betrag über dem Freibetrag. Auch bei frühzeitiger, vollständiger Rückzahlung gibt es Erleichterungen, und nach 20 Jahren kann Restschuld bei Mitwirkung erlassen werden. Schüler-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden (Ausnahmen beachten). 

Wann können BAföG-Schulden erlassen werden?

BAföG-Rückzahlungen können durch Freistellungen bei geringem Einkommen (aktuell Freibetrag für Singles ca. 1.690 €) oder durch einen vollen Erlass nach 20 Jahren, sofern alle Auflagen erfüllt wurden, reduziert oder erlassen werden. Zusätzlich gibt es Teilerlasse bei vorzeitiger Rückzahlung und spezielle Regelungen für Härtefälle oder bei Tod des Darlehensnehmers. Anträge auf Freistellung oder Stundung müssen beim Bundesverwaltungsamt (BVA) gestellt werden, oft online. 

Wann muss ich BAföG nicht mehr zurückzahlen?

Wenn Ihr monatliches anrechenbares Einkommen den persönlichen Freibetrag von 1.690,00 EUR nicht übersteigt und Ihr Darlehen noch nicht vollständig fällig ist, können Sie auf Antrag von der Rückzahlungsverpflichtung freigestellt werden. Dieser Freibetrag kann sich um weitere Beträge erhöhen.

Wie viel BAföG muss man zurückzahlen, wenn man abbricht?

Wenn du dein Studium abbrichst, musst du den 50%igen Darlehensanteil des BAföGs zurückzahlen, den du erhalten hast, aber erst fünf Jahre nach Ende der Regelstudienzeit des abgebrochenen Studiums, wobei die Rückzahlung auf maximal 10.010 € (bei Förderungen ab Sept. 2019) gedeckelt ist und du oft einen Nachlass bei vorzeitiger Kompletttilgung bekommst. Die Rückzahlung beginnt mit 390 € pro Quartal (max. 130 €/Monat), es sei denn, du beantragst eine Freistellung wegen Geringeinkommen oder stundest die Zahlung. 

Corona-Soforthilfe nun doch zurückzahlen?

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Wann verliert man den BAföG-Anspruch?

Dein BAföG-Anspruch endet nicht, wie viele denken, nach der Exmatrikulation, sondern tatsächlich bereits dann, wenn Du den Entschluss zum Studienabbruch oder Fachrichtungswechsel bekannt gegeben hast.

Was passiert mit BAföG, wenn man das Studium abbricht?

Wenn du dein Studium abbrichst und BAföG bezogen hast, musst du das BAföG-Amt sofort informieren, um eine Rückzahlung noch gezahlter Beträge zu vermeiden, da der Anspruch ab dem Folgemonat erlischt. Die Rückzahlung beginnt erst 5 Jahre nach dem Ende der Regelstudienzeit des abgebrochenen Studiums, und es muss nur die Hälfte der erhaltenen Förderung zurückgezahlt werden. Bei einem Abbruch aus unabweisbarem Grund kann eine weitere Förderung möglich sein, aber dies muss nachgewiesen werden. 

Wann erlischt das BAföG-Schulden?

Fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer, was i.d.R. der Regelstudienzeit entspricht, beginnt die Rückzahlungsverpflichtung. Der maximale Zeitraum für die Tilgung beträgt 20 Jahre5.

Wie heißt das BAföG, was man nicht zurückzahlen muss?

Schülerinnen und Schüler erhalten BAföG als Zuschuss. Sie müssen nichts zurückzahlen. Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen erhalten BAföG zur Hälfte als Zuschuss, zur Hälfte als Darlehen.

Wann fällt das BAföG weg?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen. 

Wann bekommt man BAföG erlassen?

BAföG-Schulden werden in der Regel 20 Jahre nach Beginn der Rückzahlungsverpflichtung vollständig erlassen, wenn Sie Ihre Zahlungs- und Mitwirkungspflichten erfüllt haben, keine größeren Rückstände bestehen und die Bedingungen des BVA erfüllt sind, auch für ältere Fälle durch eine Gesetzesänderung 2022. Es gibt auch Teilerlassmöglichkeiten, z.B. bei vorzeitiger vollständiger Rückzahlung oder bei Überschreitung der Regelstudienzeit um bis zu zwei Monate, aber der automatische Erlass nach 20 Jahren ist die wichtigste Regelung für die meisten.
 

Was tun, wenn man BAföG nicht zurückzahlen kann?

Was passiert, wenn ich das BAföG nicht zurückzahlen kann? Wenn Sie das BAföG nicht zurückzahlen können, weil Ihr Einkommen und Vermögen zu gering sind, können Sie sich von der Rückzahlung zunächst für 1 Jahr freistellen lassen. Die Freistellung müssen Sie rechtzeitig beim Bundesverwaltungsamt (BVA) beantragen.

Wer zahlt BAföG zurück, wenn man stirbt?

Die Rückzahlungsverpflichtung betrifft nur den/die BAföG-Empfänger:in selbst. Eltern oder Ehepartner:in haben mit der Rückzahlung des BAföG-Darlehens nichts zu tun, egal was sie an Einkommen oder Vermögen haben. Die Schulden können auch nicht vererbt werden – im Todesfall verfallen sie.

Wann muss man mehr als 10000 Euro BAföG zurückzahlen?

Für die BAföG-Rückzahlung des Maximalbetrags von 10.010€ braucht man dann z.B. 6 Jahre und 5 Monate. Sollte Deine Einkommenssituation nicht so gut aussehen, musst Du niedrigere Raten zahlen, wodurch sich die Zeit der Rückzahlung auch auf 20 Jahre ziehen kann. Du hast dafür einen Tilgungsplan.

Wie lange darf BAföG zurückgefordert werden?

BAföG-Schulden haben keine klassische Verjährung, aber einen automatischen Schuldenerlass nach maximal 20 Jahren Rückzahlungszeit, wenn man seine Pflichten erfüllt hat (Kooperationserlass). Die Rückzahlung beginnt 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer. Wer vor September 2019 gefördert wurde, musste 30 Jahre zahlen, konnte aber bis 2020 auf 20 Jahre umstellen lassen. Wichtig ist, stets die Adressänderungen dem Bundesverwaltungsamt (BVA) zu melden, da sonst der Erlass gefährdet ist.
 

Wer hat Anspruch auf BAföG ohne Rückzahlung?

Man muss BAföG nicht oder nur wenig zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (ca. 1.690 € für Singles, mit Freibeträgen für Partner/Kinder höher) liegt, was eine Freistellung vom BAföG-Darlehen (Stundung) ermöglicht, oder wenn es nur geringfügig darüber liegt (weniger als 42 €), dann zahlt man nur den Betrag über dem Freibetrag. Auch bei frühzeitiger, vollständiger Rückzahlung gibt es Erleichterungen, und nach 20 Jahren kann Restschuld bei Mitwirkung erlassen werden. Schüler-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden (Ausnahmen beachten). 

Wie hoch ist die maximale Höhe der zurückzuzahlenden BAföG-Schulden?

Die maximale Rückzahlung für BAföG (ab 01.08.2019) ist auf 77 Monatsraten à 130 € gedeckelt, also maximal 10.010 €, egal wie hoch das Darlehen war, wobei Studis Online und MLP Financify bestätigen, dass der Betrag für ältere Förderungen bei 10.000 € liegt. Man beginnt ca. 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit mit der Rückzahlung, hat bis zu 20 Jahre Zeit und kann durch vorzeitige, vollständige Tilgung erhebliche Rabatte erhalten, um den Gesamtbetrag zu senken. 

Wann endet mein BAföG-Anspruch?

BAföG endet in der Regel mit dem Monat, in dem du dein Studium abschließt (Abschlusszeugnis) oder die Regelstudienzeit endet, wobei seit dem WS 2024/2025 ein zusätzliches "Flexi-Semester" möglich ist; bei Studienabbruch endet der Anspruch mit Bekanntgabe an das BAföG-Amt, was zu einer sofortigen Einstellung der Zahlungen führen kann. Schüler-BAföG läuft grundsätzlich für die gesamte Dauer der Ausbildung, aber mit Freistundenregelung. 

Können BAföG Schulden erlassen werden?

BAföG-Schulden werden erlassen, wenn … Zunächst einmal sind normalerweise 50% des erhaltenen BAföGs ein zinsfreies Darlehen, dass zurück zu zahlen ist. Dazu gibt es noch die Obergrenze von 10.010 € und seit 2019 in bestimmten Fällen eine Erlassmöglichkeit 20 Jahre nach Beginn der Rückzahlungsfrist.

Wie lange kann man von der BAföG-Rückzahlung befreit werden?

5. Wie lange kann ich von einer Freistellung von der BAföG-Rückzahlung profitieren? Wirst du freigestellt, so gilt dies normalerweise für ein Jahr. Ab August 2024 gilt: Die erste Freistellung soll zwei Jahre Gültigkeit haben.

Wann muss man BAföG zurückzahlen, wenn man das Studium abbricht?

Wann muss ich zurückzahlen? BAföG für ein Studium ist in der Regel zu 50% ein Darlehen. Diesen Darlehensanteil musst du aber erst ab 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit des geförderten Studiengangs zurückzahlen. Das gilt auch bei einem Studienabbruch.

Wann entfällt die BAföG-Rückzahlung?

Das Darlehen ist binnen 20 Jahren ab Rückzahlungsbeginn zurückzuzahlen. Die Rückzahlungsverpflichtung beginnt 5 Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer des zuerst mit Darlehen geförderten Ausbildungsabschnitts.

Ist es möglich, das Studium mitten im Semester abzubrechen?

Es ist möglich, mitten im Semester das Studium abzubrechen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Du besuchst einfach keine Vorlesungen und Seminare mehr und meldest dich auch für keine Prüfung mehr an. Im nächsten Semester bezahlst du einfach den Studienbeitrag nicht mehr.

Wann verliert man den BAföG-Anspruch?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen.