Wann muss man kein BAföG mehr zurückzahlen?
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Man muss kein BAföG zurückzahlen, wenn das Einkommen unter einem bestimmten Freibetrag liegt (aktuell oft um die 1.690 € monatlich, plus Zuschläge für Angehörige), man eine Freistellung beantragt, oder bei bestimmten Förderungen wie Schüler-BAföG, Kinderzuschlägen und bestimmten Auslandsausnahmen; zudem kann man durch gute Leistungen oder schnelles Studium Nachlässe erhalten oder eine vollständige Tilgung erreichen.
Wann muss das BAföG nicht zurückgezahlt werden?
Man muss BAföG nicht oder nur wenig zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (ca. 1.690 € für Singles, mit Freibeträgen für Partner/Kinder höher) liegt, was eine Freistellung vom BAföG-Darlehen (Stundung) ermöglicht, oder wenn es nur geringfügig darüber liegt (weniger als 42 €), dann zahlt man nur den Betrag über dem Freibetrag. Auch bei frühzeitiger, vollständiger Rückzahlung gibt es Erleichterungen, und nach 20 Jahren kann Restschuld bei Mitwirkung erlassen werden. Schüler-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden (Ausnahmen beachten).
Wann wird die BAföG-Rückzahlung erlassen?
BAföG-Schulden werden in der Regel 20 Jahre nach Beginn der Rückzahlungsverpflichtung vollständig erlassen, wenn Sie Ihre Zahlungs- und Mitwirkungspflichten erfüllt haben, keine größeren Rückstände bestehen und die Bedingungen des BVA erfüllt sind, auch für ältere Fälle durch eine Gesetzesänderung 2022. Es gibt auch Teilerlassmöglichkeiten, z.B. bei vorzeitiger vollständiger Rückzahlung oder bei Überschreitung der Regelstudienzeit um bis zu zwei Monate, aber der automatische Erlass nach 20 Jahren ist die wichtigste Regelung für die meisten.
Wann wird BAföG nicht mehr gezahlt?
BAföG endet meist mit dem Abschluss der Ausbildung oder mit Überschreitung der Regelstudienzeit, aber es gibt eine generelle Altersgrenze von 45 Jahren bei Ausbildungsbeginn, mit wichtigen Ausnahmen (z.B. Kindererziehung, zweiter Bildungsweg) und individuellen Prüfungen durch das Amt, wobei auch Einkommens- und Vermögensgrenzen eine Rolle spielen.
Wie heißt das BAföG, was man nicht zurückzahlen muss?
Schülerinnen und Schüler erhalten BAföG als Zuschuss. Sie müssen nichts zurückzahlen. Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen erhalten BAföG zur Hälfte als Zuschuss, zur Hälfte als Darlehen.
BAföG Rückzahlung: So zahlst du weniger oder gar nix zurück
Wer hat Anspruch auf BAföG ohne Rückzahlung?
Man muss BAföG nicht oder nur wenig zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (ca. 1.690 € für Singles, mit Freibeträgen für Partner/Kinder höher) liegt, was eine Freistellung vom BAföG-Darlehen (Stundung) ermöglicht, oder wenn es nur geringfügig darüber liegt (weniger als 42 €), dann zahlt man nur den Betrag über dem Freibetrag. Auch bei frühzeitiger, vollständiger Rückzahlung gibt es Erleichterungen, und nach 20 Jahren kann Restschuld bei Mitwirkung erlassen werden. Schüler-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden (Ausnahmen beachten).
Wann verliert man den BAföG-Anspruch?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen.
Wann bekommt ein Student kein BAföG mehr?
Studenten bekommen kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder das eigene Einkommen zu hoch ist, sie die Regelstudienzeit oder die Altersgrenze (i.d.R. 45 Jahre) überschreiten, zu viele Leistungsnachweise fehlen, ein Zweitstudium begonnen wird oder die Ausbildung nicht förderungswürdig ist (z.B. duales Studium, Fernstudium, Pflichtpraktika), aber es gibt auch Ausnahmen.
Wann muss man BAföG zurückzahlen, wenn man das Studium abbricht?
Die Phase der Rückzahlung des BAföGs beginnt 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit. Das verhält sich auch bei einem Studienabbruch so: Du brauchst das BAföG also nicht sofort und auch nicht 5 Jahre nach dem Studienabbruch zurückzahlen, sondern erst 5 Jahre nachdem Deine Regelstudienzeit vorbei wäre.
Wann muss man mehr als 10000 Euro BAföG zurückzahlen?
Für die BAföG-Rückzahlung des Maximalbetrags von 10.010€ braucht man dann z.B. 6 Jahre und 5 Monate. Sollte Deine Einkommenssituation nicht so gut aussehen, musst Du niedrigere Raten zahlen, wodurch sich die Zeit der Rückzahlung auch auf 20 Jahre ziehen kann. Du hast dafür einen Tilgungsplan.
Kann man von der BAföG-Rückzahlung befreit werden?
Ja, es gibt BAföG-Leistungen, die man nicht zurückzahlen muss (z.B. Schüler-BAföG als Vollzuschuss), und es gibt Möglichkeiten, die Rückzahlung von Studien-BAföG durch Freistellungen oder Erlasse zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, insbesondere bei geringem Einkommen oder vorzeitiger Rückzahlung. Der Kinderbetreuungszuschlag ist ebenfalls ein Vollzuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Wann verjährt eine BAföG-Rückzahlung?
Die Schulden verjähren nicht.
Wann endet mein BAföG-Anspruch?
BAföG endet in der Regel mit dem Monat, in dem du dein Studium abschließt (Abschlusszeugnis) oder die Regelstudienzeit endet, wobei seit dem WS 2024/2025 ein zusätzliches "Flexi-Semester" möglich ist; bei Studienabbruch endet der Anspruch mit Bekanntgabe an das BAföG-Amt, was zu einer sofortigen Einstellung der Zahlungen führen kann. Schüler-BAföG läuft grundsätzlich für die gesamte Dauer der Ausbildung, aber mit Freistundenregelung.
Wann werden BAföG Schulden erlassen?
BAföG-Schulden werden in der Regel 20 Jahre nach Beginn der Rückzahlungsverpflichtung vollständig erlassen, wenn Sie Ihre Zahlungs- und Mitwirkungspflichten erfüllt haben, keine größeren Rückstände bestehen und die Bedingungen des BVA erfüllt sind, auch für ältere Fälle durch eine Gesetzesänderung 2022. Es gibt auch Teilerlassmöglichkeiten, z.B. bei vorzeitiger vollständiger Rückzahlung oder bei Überschreitung der Regelstudienzeit um bis zu zwei Monate, aber der automatische Erlass nach 20 Jahren ist die wichtigste Regelung für die meisten.
Was passiert mit BAföG, wenn man das Studium nicht schafft?
Mit dem AFBG den Studienabbruch als Chance begreifen
Studierende, die nach ihrem Bachelor oder ihrem Fachhochschul-Diplom eine berufliche Weiterqualifikation anstreben sowie Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher, die noch keinen Studienabschluss erworben haben, können das Aufstiegs-BAföG nutzen.
Unter welchen Bedingungen muss man BAföG nicht zurückzahlen?
Man muss BAföG nicht oder nur wenig zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (ca. 1.690 € für Singles, mit Freibeträgen für Partner/Kinder höher) liegt, was eine Freistellung vom BAföG-Darlehen (Stundung) ermöglicht, oder wenn es nur geringfügig darüber liegt (weniger als 42 €), dann zahlt man nur den Betrag über dem Freibetrag. Auch bei frühzeitiger, vollständiger Rückzahlung gibt es Erleichterungen, und nach 20 Jahren kann Restschuld bei Mitwirkung erlassen werden. Schüler-BAföG muss grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden (Ausnahmen beachten).
Wann entfällt die BAföG-Rückzahlung?
Das Darlehen ist binnen 20 Jahren ab Rückzahlungsbeginn zurückzuzahlen. Die Rückzahlungsverpflichtung beginnt 5 Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer des zuerst mit Darlehen geförderten Ausbildungsabschnitts.
Was besagt die 7-Jahres-Regel für Studentenkredite?
Erst nach vollständiger Tilgung Ihrer staatlichen Studienkredite kann der Eintrag wegen Zahlungsverzugs gelöscht werden. Die Löschung dieser Einträge dauert jedoch noch sieben Jahre ab dem Zeitpunkt der Rückzahlung. Beachten Sie: Bundesgesetze begrenzen die Dauer, für die die meisten negativen Einträge in Ihrer Schufa-Auskunft gespeichert werden dürfen.
Wann verliert man den BAföG-Anspruch?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen.
Ist BAföG ab 25 Elternunabhängig?
Ja, elternunabhängiges BAföG ist ab 25 möglich, oft sogar einfacher, da das Einkommen der Eltern dann meist nicht mehr zählt, wenn du vor dem Studium mindestens fünf Jahre gearbeitet hast, eine abgeschlossene Ausbildung und danach mindestens drei Jahre gearbeitet hast, oder wenn du bei Studienbeginn über 30 Jahre alt bist, wobei auch andere Fälle (z.B. Waisen, unbekannter Aufenthaltsort der Eltern) zählen, da das Gesetz hier eine Förderung ohne elterliche Einbeziehung vorsieht, wenn die Eltern nicht unterhaltspflichtig sind oder die Förderung gefährdet wäre.
Wie viel darf man neben BAföG 2025 verdienen?
Für 2025 dürfen Studierende, die BAföG erhalten, bis zu 556 Euro brutto monatlich verdienen, ohne dass es zu Kürzungen kommt – das ist die aktuelle Minijobgrenze. Einkommen darüber hinaus wird anteilig angerechnet, aber ein Großteil bleibt oft anrechnungsfrei, da es pauschale Freibeträge für Werbungskosten und Sozialabgaben gibt, bis zu einem jährlichen Gesamtverdienst von etwa 6.672 Euro. Ab dem 1. Januar 2026 erhöht sich diese Grenze dann auf 603 Euro.
Wann bekomme ich kein BAföG mehr?
BAföG endet meist mit dem Abschluss der Ausbildung oder mit Überschreitung der Regelstudienzeit, aber es gibt eine generelle Altersgrenze von 45 Jahren bei Ausbildungsbeginn, mit wichtigen Ausnahmen (z.B. Kindererziehung, zweiter Bildungsweg) und individuellen Prüfungen durch das Amt, wobei auch Einkommens- und Vermögensgrenzen eine Rolle spielen.
Wann muss ich BAföG zurückzahlen, wenn ich mein Studium abbricht?
Wann muss ich zurückzahlen? BAföG für ein Studium ist in der Regel zu 50% ein Darlehen. Diesen Darlehensanteil musst du aber erst ab 5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit des geförderten Studiengangs zurückzahlen. Das gilt auch bei einem Studienabbruch.
Wann endet mein Studium offiziell?
Dein Studium endet offiziell mit der erfolgreichen Erbringung der letzten Prüfungsleistung (z.B. Verteidigung der Abschlussarbeit) und der schriftlichen Bekanntgabe der letzten Note, nicht zwingend mit der offiziellen Exmatrikulation oder dem Erhalt der Urkunde; der Studentenstatus erlischt aber mit der Exmatrikulation, was den offiziellen Abschluss markiert, aber oft erst nach den Prüfungen erfolgt. Wichtig ist der Zeitpunkt, ab dem du die Ergebnisse hast und als fertig giltst, besonders für Kindergeld oder Versicherungen.