Warum schliessen so viele Deutsche Bank-Filialen?

Gefragt von: Tobias John
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Die Deutsche Bank schließt Filialen hauptsächlich aus Kostengründen, um effizienter zu werden, und reagiert damit auf sinkende Kundenzahlen vor Ort und den Trend zum Online-Banking, verstärkt durch die Digitalisierung und niedrige Zinsen, wodurch sie Beratung stärker digital anbieten und sich auf moderne Standorte konzentrieren. Dieser Wandel ist Teil eines allgemeinen Trends in der Branche, bei dem Banken ihre Netze ausdünnen, da Kunden vermehrt digitale Kanäle nutzen, wie Berichte von der TH Köln, ZDFheute, die-privatbank.de und tagesschau.de zeigen.

Warum schließt die Deutsche Bank Filialen?

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Jahren immer wieder Filialen geschlossen, um die Kosten zu drücken, und einen weiteren Abbau angekündigt. Ein Konzernsprecher sagte, bei den Filialschließungen handle es sich um bereits bekannte Maßnahmen.

Warum schließen so viele Bankfilialen?

Die Anzahl der Bankfilialen ist seit den 90er-Jahren rückläufig und hat sich inzwischen mehr als halbiert. Ursachen dafür liegen im harten Wettbewerb, dem anhaltend niedrigen Zinsniveau, in der Digitalisierung, aber auch in einem veränderten Kundenverhalten zu sehen.

Hat die Deutsche Bank aktuell Probleme?

Aktuelle Probleme der Deutschen Bank sind weniger systemische Krisen, sondern eher Herausforderungen in der Kundenkommunikation, IT-Integration (insbesondere mit der Postbank), sowie anhaltende Betrugsversuche durch Phishing/Quishing, während die Bank operativ gute Ergebnisse erzielt. Kunden erleben gelegentlich Störungen in der App/beim Online-Banking und müssen sich mit neuen Sicherheitsverfahren auseinandersetzen, während die Bank versucht, die IT nach der Postbank-Integration zu stabilisieren. 

Wie viel verdient ein Filialleiter bei der Deutschen Bank?

Filialleiter/in: ca. 7.000 € Leiter/in IT: ca. 7.200 €

Warum schließen Banken so viele Filialen? Ihre Finanz-Fragen, beantwortet von Bankenverband

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Was verdient ein Bankkaufmann bei der Deutschen Bank?

Das Gehalt für einen Bankkaufmann/-frau bei der Deutschen Bank variiert stark mit der Erfahrung, liegt aber im Durchschnitt bei ca. 59.400 € brutto pro Jahr, wobei Berufseinsteiger mit etwa 44.600 € starten und erfahrene Mitarbeiter (10+ Jahre) bis zu 68.300 € verdienen können. Faktoren wie Standort (z.B. Frankfurt), Spezialisierung (Privatkunde, Firmenkunde) und Verhandlung führen zu großen Spannen, die auch 70.000 € und mehr überschreiten können. 

Welcher Bankmanager hat das höchste Gehalt?

Berufseinsteiger und Nachwuchsführungskräfte mit weniger als einem Jahr Berufserfahrung verdienen etwa 3,60 Lakh INR pro Jahr. Die bestzahlende Bank ist die State Bank of India (SBI) mit einem Gehaltspaket von 10,17 Lakh INR pro Jahr, dicht gefolgt von der Punjab National Bank (PNB) mit 8,95 Lakh INR pro Jahr.

Entlässt die Deutsche Bank?

Auch die Deutsche Bank, Deutschlands größtes Kreditinstitut, hat Pläne zum Abbau von 3.500 Stellen bestätigt, vorwiegend im Backoffice . Diese Stellenstreichungen sind Teil der langfristigen Bemühungen der Bank, nach Jahren finanzieller Instabilität und rechtlicher Probleme wieder nachhaltig profitabel zu werden.

Ist die Deutsche Bank eine gute Bank?

Ob die Deutsche Bank eine „gute“ Bank ist, hängt stark von deinen individuellen Bedürfnissen ab: Sie punktet mit einem dichten Filialnetz, starker Beratung und Finanzierungsangeboten, ist aber für reine Online-Kunden oft zu teuer (Kontoführungsgebühren), hat gemischte Kundenbewertungen (vor allem bei Online-Services und IT), ist aber als globaler Finanzakteur und Arbeitgeber relevant. Für Privatkunden mit Filialbedarf kann sie gut sein, für junge Online-Kunden mit Fokus auf günstige Kosten eher weniger. 

Sollte ich mein Geld im Jahr 2025 von der Bank abheben?

Ja, Ihr Geld ist auf der Bank sicher, solange es sich bei einem FDIC-versicherten Institut befindet , und wir empfehlen Ihnen, es auch 2025 dort zu belassen. Sehen Sie sich unsere Liste der sichersten Banken in den USA an. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es verständlich, sich Sorgen um die eigene Sicherheit zu machen.

Welche Bank verliert die meisten Kunden?

Filialbanken verlieren, Direktbanken gewinnen Kunden

Demnach sind die Sparkassen die Bankengruppe mit der größten Negativbilanz. 18 Prozent der Wechsler kommen von einer Sparkasse – immerhin eine geringerer Wert als der Marktanteil vermuten lässt – aber nur 6 Prozent wechseln zu einer Sparkasse.

Welche Banken sind vom Zusammenbruch bedroht?

Laut dem Screening-Tool sind die Flagstar Bank und die Zion Bancorporation die Banken mit der größten Besorgnis. Die Flagstar Bank wies ein Vermögen von 113 Milliarden US-Dollar und ein gesamtes Gewerbeimmobilienvolumen von 51 Milliarden US-Dollar aus. Das Eigenkapital der Bank betrug jedoch lediglich 9,3 Milliarden US-Dollar, wodurch sich das gesamte Gewerbeimmobilienvolumen auf 553 % des gesamten Eigenkapitals belief.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge über dieser Grenze bei einer Bankpleite nicht gesetzlich abgesichert, aber durch freiwillige Einlagensicherungssysteme oft zusätzlich geschützt, wobei dieser Schutz variieren kann und der Verlust der Kaufkraft durch Inflation droht; daher empfiehlt es sich, das Geld auf mehrere Banken zu verteilen oder anders anzulegen. 

Ist mein Geld bei der Deutschen Bank noch sicher?

Sicherheit für Deutsche Bank Einlagen

Die Deutsche Bank ist im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH zugeordnet. Diese schützt Einlagen bis zu einer Obergrenze von 100.000 Euro pro Einleger. Maßgeblich ist das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG).

Hat die Deutsche Bank mit Schwierigkeiten zu kämpfen?

Deutsche Bank verfehlt Gewinnziele: Gewinn im vierten Quartal sinkt um 92 %. Die Deutsche Bank meldete am Donnerstag einen deutlichen Gewinnrückgang im vierten Quartal 2024. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn sank auf 106 Millionen Euro, ein Rückgang von 92 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und deutlich unter den Analystenerwartungen von 380 Millionen Euro.

Welche Bank ist auf Platz 1 in Deutschland?

Die Deutsche Bank bleibt mit einer Bilanzsumme von 1,39 Bio. Euro (Stand 2023) unangefochten nationaler Branchenprimus. Sie ist damit mehr als doppelt so groß wie die Nummer 2.

Welche Bank ist am unsichersten?

Die gefährlichsten Banken der Welt

  • JP Morgan. Die US-Investmentbank JP Morgan sei, so der FSB, das für die Stabilität des weltweiten Finanzsystems bedeutendste und zugleich gefährlichste Institut. ...
  • Citigroup. ...
  • Deutsche Bank. ...
  • BNP Paribas. ...
  • ICBC. ...
  • Credit Suisse. ...
  • UBS.

Welchen Ruf genießt die Deutsche Bank?

Nun zum Ruf der Deutschen Bank. Ja, sie hatte in der Vergangenheit einige Probleme, und manche Schlagzeilen darüber sind noch immer präsent. Fakt ist aber, dass die Deutsche Bank innerhalb der Branche nach wie vor einen soliden Namen hat, insbesondere in Bereichen wie Leveraged Finance und Fixed Income .

Welche Bank hat den besten Ruf in Deutschland?

Creditplus Bank: 87,2 Punkte. Nassauische Sparkasse: 86,2 Punkte. Landessparkasse zu Oldenburg: 85,6 Punkte. DZ BANK: 82,5 Punkte.

Welche ist die dümmste Bank Deutschlands?

Das Ausmaß des Fehlers veranlasste die Deutsche Welle, den Titel „Deutschlands dümmste Bank“ für die KfW wieder aufzugreifen. Diese Bezeichnung hatte die Boulevardzeitung Bild der Bank erstmals gegeben, als sie 2008 irrtümlich mehr als 300 Millionen Dollar an Lehman Brothers überwiesen hatte.

Wer ist Eigentümer der Deutschen Bank?

Die Deutsche Bank gehört ihren Aktionären, da sie eine Aktiengesellschaft (AG) ist; die Mehrheit der Anteile (rund 80 %) liegt bei institutionellen Anlegern wie Fonds (z.B. BlackRock, Capital Group), Versicherungen und Finanzinvestoren, der Rest verteilt sich auf Privatanleger. Die größten Einzelaktionäre sind oft internationale Finanzinstitute, wobei die Eigentümerstruktur durch den Streubesitz und häufige Veränderungen bei den Großaktionären geprägt ist. 

Was lief bei der Deutschen Bank schief?

Nach dem Crash von 2008 begann der Erfolg der Deutschen Bank jedoch zu bröckeln. Sie war einer der größten Anbieter von Junk Bonds gewesen und hatte zwischen 2004 und 2008 besicherte Schuldverschreibungen im Wert von rund 32 Milliarden US-Dollar verkauft. Ihre Händler wetteten jedoch auch gegen diesen Markt, um sich selbst zu bereichern.

Sind 4000 Euro ein gutes Gehalt in Deutschland?

Ein Bruttojahresgehalt zwischen 64.000 und 70.000 Euro gilt in Deutschland als gutes Gehalt. Für eine Einzelperson entspricht dies etwa 40.000 bis 43.000 Euro netto im Jahr bzw. 3.300 bis 3.600 Euro netto im Monat. Die Gehälter variieren stark je nach Standort.

Wer ist der reichste Mensch im Bankwesen?

Joseph Safra gilt als der reichste Bankier der Welt. Der brasilianisch-libanesische Gründer der Banco Safra verfügte damals über ein geschätztes Vermögen von rund 19,9 Milliarden US-Dollar und zählte damit zu den reichsten Privatpersonen und dem vermögendsten Bankier weltweit. Welches Land eignet sich am besten für eine Tätigkeit als Bankier?

Wer hat den höchsten Lohn in Deutschland?

Der:die Wirtschaftsprüfer:in führt unser Ranking der bestbezahlten Berufe Deutschlands mit einem Durchschnittsgehalt von 91.600 € jährlich an. Die Gehaltszufriedenheit liegt bei 72 %. Die Gehaltsspanne in dem Beruf geht von 50.300 € bis 169.300 € – der Beruf bietet also bereits beim Einstieg ein hohes Gehalt.