Was kostet 1 Krone?

Gefragt von: Cornelia Rauch
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Eine Krone kostet in Deutschland je nach Material und Aufwand zwischen ca. 300 € (einfache Metallkrone) und über 1.000 € (hochwertige Vollkeramik- oder Zirkonkrone), wobei gesetzliche Krankenkassen einen Festzuschuss leisten und eine Zahnzusatzversicherung den Eigenanteil erheblich reduzieren kann.

Wie viel übernimmt die Krankenkasse bei einer Zahnkrone?

Die Krankenkasse zahlt bei einer Zahnkrone einen Festzuschuss, der 60 % der Kosten der Regelversorgung (Standardmaterial, oft Metall) beträgt; mit lückenlosem Bonusheft erhöht sich dieser auf 70 % (5 Jahre) bzw. 75 % (10 Jahre). Wünschen Sie hochwertigere Materialien (z.B. Vollkeramik), bleibt der Festzuschuss gleich, aber Ihr Eigenanteil steigt erheblich. Es gibt zudem eine Härtefallregelung für Geringverdiener (doppelter Zuschuss) und die Möglichkeit, durch Zahnzusatzversicherungen die Kosten zu senken. 

Warum ist eine Zahnkrone so teuer?

Zahnkronen sind teuer wegen des hochwertigen Materials (Keramik, Zirkon), des aufwendigen Herstellungsprozesses in spezialisierten Zahnlaboren (CAD/CAM, individuelle Farbgestaltung), des Zahnarztaufwands (Präparation) und der Tatsache, dass jede Krone eine maßgefertigte Einzelanfertigung ist, die Langlebigkeit, Ästhetik und Funktion vereint. Besonders ästhetische Vollkeramik- oder Zirkonkronen kosten aufgrund der komplexen Fertigung (Keramikschichtung, Fräsen) mehr als einfachere Metallkronen.
 

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einer Zahnkrone?

Der Eigenanteil für eine Krone hängt stark vom Material und der gewählten Versorgungsart ab, wobei die gesetzliche Krankenkasse (GKV) einen Festzuschuss von 60 % auf die Regelleistung (z. B. eine Metallkrone) zahlt, was bei ca. 130 € Eigenanteil liegt, während bei hochwertigeren Kronen (Teil-/Vollkeramik, Gold) der Eigenanteil deutlich auf 400 € bis über 1.000 € steigt, da der Festzuschuss gleich bleibt, aber die Gesamtkosten höher sind – eine gute Zahnzusatzversicherung reduziert diesen Eigenanteil erheblich. 

Welche Alternativen gibt es zu Zahnkronen?

Alternativen zur Zahnkrone hängen vom Ausmaß des Schadens ab und reichen von Kompositfüllungen für kleine Defekte über Inlays/Onlays für mittlere Schäden bis zu Veneers für ästhetische Frontzahnkorrekturen und Implantaten (als vollständiger Zahnersatz), wobei jede Lösung Vor- und Nachteile hinsichtlich Haltbarkeit, Ästhetik und Schonung der Zahnsubstanz hat. 

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Wie viel Zahn muss noch da sein für eine Krone?

Für eine Krone muss noch ein stabiler Zahnstumpf vorhanden sein, auch wenn viel Substanz verloren ging; idealerweise sollten noch mindestens 50 % der natürlichen Zahnsubstanz erhalten bleiben, damit der Stumpf stabil genug für die Krone ist, die den Rest des Zahns umschließt, aber bei sehr starker Beschädigung oder fehlender Substanz können auch Teilkronen oder Implantate eine Option sein.
 

Wie viele Sitzungen für Zahnkrone?

In den allermeisten Fällen sind zwei Sitzungen beim Zahnarzt notwendig, um eine Zahnkrone einzusetzen. Beim ersten Termin trifft der Zahnarzt alle Vorbereitungen. Dazu gehört unter anderem das Beschleifen des Zahnes mit anschließender Abdrucknahme beider Kiefer und des zu behandelnden Zahns.

Wie viele Termine gibt es für Krone?

Für eine Zahnkrone sind in der Regel zwei Termine beim Zahnarzt nötig: Der erste dient der Präparation des Zahns, Abdrucknahme und Einsetzen eines Provisoriums, der zweite dem Einsetzen und finalen Anpassen der fertigen Krone aus dem Labor. Dank moderner Technologie (z.B. Intraoralscanner und CAD/CAM) können manche Praxen die Krone sogar in einer Sitzung fertigen.
 

Warum übernimmt die Krankenkasse keine Krone?

Ein festsitzender Zahnersatz (wie z.B. eine Krone) fällt unter den Bereich einer Privatleistung und wird daher in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Was nervt Zahnärzte?

Zahnärzte nervt vor allem der Stress durch Zeitdruck, Notfälle und Bürokratie, aber auch unzufriedene Patienten, die sich über Kosten beschweren, nur auf den Preis schauen oder sich schlecht aufgeklärt fühlen, sowie schwierige Mitarbeiter und mangelnde Kooperation der Patienten (z. B. schlechte Mundhygiene oder Zahnarztangst, die Termine erschwert). Auch die hohe gesundheitliche Belastung durch Schadstoffe und die psychische Anspannung sind Faktoren.
 

Was tun, wenn man kein Geld für neue Zähne hat?

Wer wenig Geld hat, kann von der gesetzlichen Krankenkasse 100 Prozent Zuzahlung zum Basis-Zahnersatz bekommen. Diese sogenannte Härtefallregelung muss beantragt und das Einkommen muss nachgewiesen werden. Wer leicht über der Einkommensgrenze liegt, kann ebenfalls einen höheren Festzuschuss bekommen.

Welche Nachteile hat eine Zahnkrone?

– Sie bieten Schutz vor weiteren Schäden am Zahn. Nachteile von Zahnkronen: – Eine umfassende Präparation des Zahnes ist erforderlich, was zu einem Verlust von gesunder Zahnsubstanz führen kann. – Der Prozess der Herstellung und Anpassung von Zahnkronen kann mehrere Besuche beim Zahnarzt erfordern.

Welche Zahnkrone ist kostenlos?

Wer sich also für eine gleichartige oder andersartige Versorgung entscheidet, erhält keinen Zahnersatz zum Nulltarif. Beispiel: Ist im Seitenzahnbereich ein Zahn weitgehend zerstört, aber erhaltungswürdig oder fehlt dort ein Zahn, ist als Regelversorgung eine Krone oder Brücke aus Nicht-Edelmetall vorgesehen.

Wann übernimmt die Krankenkasse 100% Zahnersatz?

Härtefallregelung Zahnersatz Wann Du Zahnersatz zum Nulltarif bekommst. Wer kein Geld für Zahnersatz hat, kann von der gesetzlichen Krankenkasse bis zu 100 Prozent der Kosten für Zahnersatz bekommen. Diese Härtefallregelung gilt für Geringverdiener, Studenten mit Bafög-Anspruch und Empfänger von Sozialleistungen.

Wie viel zahlt AOK für Zahnkrone?

Die AOK zahlt einen Festzuschuss für eine Krone, der sich an der Regelversorgung (meist eine Metallkeramikkrone) orientiert und ca. 60 % der durchschnittlichen Kosten deckt; dieser Zuschuss kann sich durch ein Bonusheft (regelmäßige Vorsorge) auf bis zu 75 % erhöhen, wodurch Ihr Eigenanteil sinkt. Für hochwertigere Kronen (z. B. Vollkeramik) zahlen Sie die Differenz selbst, aber der Festzuschuss bleibt gleich; bei geringem Einkommen gibt es zudem die Möglichkeit eines erhöhten Zuschusses oder sogar einer Kostenerstattung zum Nulltarif für die Regelversorgung.
 

Wie viele Jahre hält eine Krone?

Eine Zahnkrone hält im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre, kann aber bei guter Pflege und je nach Material auch 20 Jahre oder länger halten, wobei Vollmetallkronen tendenziell am langlebigsten sind (bis 25 Jahre), während Kunststoff-verblendete Kronen oft schneller ersetzt werden müssen (5-7 Jahre). Wichtig für die Langlebigkeit sind sorgfältige Mundhygiene, regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und die Qualität der Anfertigung. 

Wie teuer ist 1 Krone?

Eine Metallkrone kostet bis zu 500 Euro, wenn es eine Nicht-Edelmetall Krone ist. Eine Goldkrone im Vergleich dazu kostet bis zu 700 Euro. Die Preise einer Zirkonkrone variieren sehr stark. Sie liegen zwischen 500 und 2.000 Euro.

Ist es möglich, Karies unter der Krone zu entfernen?

Karies unter einer Krone (Sekundärkaries) wird meist durch das Entfernen der Krone behandelt, um den Zahn freizulegen, die Karies sorgfältig auszuschleifen, den Stumpf zu reinigen und neu zu versorgen (neue Krone, Füllung), was manchmal auch eine Wurzelbehandlung oder sogar eine Zahnextraktion nötig macht, wenn der Schaden zu groß ist. Der Zahnarzt muss die Krone vorsichtig abnehmen, um den Zahn zu sanieren.
 

Wie viele Sitzungen gibt es bei Krone?

Wie viele Sitzungen werden für eine Krone benötigt? In der Regel werden für eine Kronenversorgung zwei Sitzungen benötigt. In Rahmen der ersten Sitzung wird der betroffene Zahn unter örtlicher Betäubung beschliffen, um Platz für die Krone zu schaffen, und eine vorläufige Krone (Provisorium) eingesetzt.

Wie lange dauert die Vorbereitung für Zahnkrone?

Wie lange dauert es, bis eine Zahnkrone eingesetzt ist? Das Einsetzen einer Zahnkrone dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten, je nach Komplexität des Eingriffs. Allerdings benötigt die Herstellung der Krone in einem zahntechnischen Labor, die im Vorfeld erfolgt, etwa eine bis zwei Wochen.

Was ist besser, eine Zahnbrücke oder eine Zahnkrone?

Es gibt kein "besser" – Krone oder Brücke hängt von der individuellen Situation ab: Eine Krone ist besser, wenn ein einzelner Zahn stark beschädigt ist, aber noch eine gesunde Wurzel hat. Eine Brücke ist besser, um einen oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen, indem sie an den Nachbarzähnen befestigt wird, die dafür überkront werden müssen. Der Zahnarzt entscheidet, was in Ihrem Fall sinnvoll ist, oft unter Berücksichtigung von Zahngesundheit, Ästhetik und Budget.
 

Ist eine Krone einsetzen schmerzhaft?

Nein, das Einsetzen einer Krone selbst ist dank örtlicher Betäubung meist nicht schmerzhaft, aber es kann danach zu leichten bis mäßigen Schmerzen oder Empfindlichkeiten kommen, da der Zahn und das Zahnfleisch gereizt sind. Diese Beschwerden klingen normalerweise innerhalb weniger Tage bis zu zwei Wochen ab, während sich der Zahn an die Krone gewöhnt. Starke, anhaltende Schmerzen oder Schwellungen sollten jedoch vom Zahnarzt untersucht werden, da dies auf eine Komplikation hindeuten kann.
 

Wie viel kostet eine Zahnkrone für einen Backenzahn?

Eine Zahnkrone für einen Backenzahn kostet je nach Material zwischen etwa 250 € (einfache Metallkrone) und 1.000 € oder mehr (Vollkeramik/Zirkon), wobei die Krankenkasse einen Festzuschuss leistet, der Eigenanteil aber je nach Material und Bonusheft variiert. Metallkeramik-, Gold-, Vollkeramik- oder Zirkonkronen sind gängige Optionen, die sich im Preis deutlich unterscheiden. 

Kann ein Zahnarzt eine bereits zementierte Krone entfernen?

Zementierte Kronen können nicht entfernt und wiederhergestellt werden. Sie sind fest mit ihren Trägern (Abutments) verbunden.