Was kostet eine Rentenberatung bei der Deutschen Rentenversicherung?

Gefragt von: Cornelia Berger B.Sc.
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Eine Rentenberatung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ist grundsätzlich kostenlos – sowohl in den eigenen Auskunfts- und Beratungsstellen als auch durch ehrenamtliche Versichertenberater und die kostenfreie Service-Hotline, die bei Fragen zur Rente, Reha oder Altersvorsorge helfen und Anträge unterstützen. Nur wenn Sie einen unabhängigen Rentenberater beauftragen, fallen Kosten an, die je nach Aufwand variieren (z.B. 200-900 € für Anträge, Widersprüche oder Klagen).

Wie viel kostet eine Rentenberatung bei der Rentenversicherung?

Der Service der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater ist für die Versicherten, Rentnerinnen und Rentner kostenfrei. Wer ihn nutzen möchte, findet unter "Beratung & Kontakt" im Navigationsmenü auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung einen passenden Kontakt in der Nähe.

Wann macht es Sinn, zur Rentenberatung zu gehen?

Eine Rentenberatung ist frühzeitig ab Mitte 50 oder sogar früher sinnvoll, um die Altersvorsorge zu planen, aber auch kurz vor dem Rentenbeginn (ca. 6 Monate vorher) für die Antragstellung, wenn Sie sich in speziellen Lebenssituationen befinden (Selbstständigkeit, Teilzeit, Heirat, Scheidung) oder Ihre Renteninformation prüfen wollen, um Rentenlücken zu vermeiden. Je früher Sie beginnen, desto mehr Zeit haben Sie, um Ihre finanzielle Zukunft aktiv zu gestalten und Lücken zu schließen, da kostenlose Termine oft lange Wartezeiten haben.
 

Wie bekomme ich einen Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung?

Bei Fragen zu Beratungen und/oder Antragsaufnahmen wenden Sie sich bitte an unser kostenfreies Servicetelefon unter 0800 1000 4800 ( MO - DO von 8 - 19 Uhr und FR von 8 - 15:30 Uhr) oder an eine unserer Auskunfts- und Beratungsstellen.

Wo finde ich kostenlose Rentenberatung?

Die Adressen findet man unter www.deutsche-rentenversicherung.de im Internet. Auch telefonisch kann man sich informieren unter 0800 1000 4800, der kostenlosen Servicenummer der Deutschen Rentenversicherung. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an unsere Auskunfts- und Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

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Was kostet ein Gespräch mit einem Rentenberater?

prozentuale Jahresgebühren

Viele Berater berechnen jährlich einen Prozentsatz Ihrer Rente als Gebühr. Diese liegt häufig zwischen 0,50 % und 1,50 % pro Jahr . Beträgt Ihre Rente beispielsweise 100.000 £ und die Gebühr 1,00 %, zahlen Sie 1.000 £ jährlich. Diese Gebühren können sich summieren, insbesondere wenn Ihre Rente wächst.

Sind ehrenamtliche Rentenberater kostenlos?

Rentenberatung (ehrenamtlich) Information & Beratung

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Rente haben, Ihr Rentenkonto geklärt werden muss oder Sie einen Rentenantrag stellen möchten, hilft er gern. Seine Unterstützung ist ehrenamtlich und somit kostenfrei.

In welchem Alter sollte man zur Rentenberatung gehen?

Man sollte zur Rentenberatung gehen, wenn man einen Überblick über die Altersvorsorge braucht (schon mit 50+) oder kurz vor der Rente steht (3-6 Monate vorher), um den Antrag vorzubereiten; je früher man die Rentenlücke erkennt, desto besser lässt sie sich schließen. Der optimale Zeitpunkt hängt vom persönlichen Anliegen ab – früh für die Vorsorgeplanung, später für die Antragstellung. 

Was muss ich mitnehmen, wenn ich zur Rentenberatung gehe?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass.
  • Angaben zur Bankverbindung (IBAN/BIC; vergleiche Kontoauszug oder fragen Sie Ihre Bank)
  • Für Beamte: Ernennungsurkunde und Nachweis des Dienstherren über das aktuelle Vorliegen eines Beamtenverhältnisses.
  • Letzter Versicherungsverlauf der Rentenversicherung (sofern vorhanden)

Wann kann ich frühestens in Rente gehen Tabelle?

Frühestens in Rente gehen können Sie je nach Geburtsjahr und Versicherungsjahren, oft mit Abschlägen vor der Regelaltersgrenze (aktuell steigt diese auf 67) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (z.B. Jahrgang 1964 kann mit 65 abschlagsfrei in Rente). Für die "Rente mit 63" müssen Sie meist 45 Jahre Versicherungszeit haben, wobei die Altersgrenze für jüngere Jahrgänge steigt (z.B. Jahrgang 1958 kann mit 64 abschlagsfrei rein).
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Rentenbeginn berechnen können, basierend auf Ihren persönlichen Daten. 

Welche Fragen sollte man bei einer Rentenberatung stellen?

Typische Fragen in der Rentenberatung drehen sich um den Rentenbeginn (frühzeitig oder Regel), die Höhe der späteren Rente, die Absicherung von Versorgungslücken, Rentenarten, die Auswirkungen von Kindererziehung oder Pflegezeiten, sowie die Anrechnung von Einkommen, die Korrektur von Rentenkonten (besonders bei DDR-Zeiten) und die Möglichkeiten der privaten oder betrieblichen Vorsorge. Auch Fragen zur steuerlichen Behandlung und zum Auslandseinkommen sind häufig.
 

Sollte ich einen Rentenberater haben?

Wenn Sie wenig Erfahrung im Umgang mit Finanzen haben oder bei Entscheidungen unsicher sind, kann professionelle Finanzberatung hilfreich sein . Ein Finanzberater kann Ihnen beispielsweise bei der Planung Ihrer Altersvorsorge helfen.

Wie viele Arbeitsjahre braucht man für einen Rentenanspruch?

Wie lange Sie arbeiten müssen, bis Sie in Rente gehen, hängt von Ihrem Geburtsjahr und der Art der Rente ab, aber generell gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren für ab Jahrgang 1964, wobei man mit 35 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte) früher in Rente gehen kann (mit Abschlägen) und mit 45 Versicherungsjahren (besonders langjährig Versicherte) oft abschlagsfrei oder früher, je nach Geburtsjahrgang. Die Mindestversicherungszeit für eine Regelaltersrente sind 5 Jahre. 

Wie hoch ist die Erstberatungsgebühr?

Prozentuale Gebühren

Laut der Finanzberater-Vergleichswebsite Unbiased zahlen Kunden normalerweise eine einmalige Erstberatungsgebühr von 1 bis 2 Prozent bei ihrer ersten Investition und anschließend eine jährliche Gebühr von 0,5 bis 1,5 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens.

Was besagt die 4%-Regel für Renten?

Die 4%-Regel (oder sind es 4,7%?). Die Bengen-Regel basiert auf historischen Daten von 1926 bis 1976 und geht davon aus, dass das Rentenvermögen zu 50 % in Aktien und zu 50 % in Staatsanleihen investiert ist. Die Idee dahinter ist, dass im ersten Rentenjahr 4 % als Einkommen bezogen werden können .

Wie lange vor der Rente zur Rentenberatung?

Wir empfehlen, das etwa drei Monate vor dem beabsichtigten Rentenbeginn zu tun. Damit wir alles vollständig berücksichtigen können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Alle Angaben, die Sie im Antrag machen, fließen in den Rentenbescheid ein.

Wie lange dauert ein Termin zur Rentenberatung?

Seit 2017 hat sich die Wartezeit von gut 20 Tagen auf mehr als 30 Werktage verlängert. Auch die Bearbeitungsdauer von Rentenanträgen ist deutlich länger geworden. Zuletzt benötigte die DRV rund 53 Arbeitstage für die Bearbeitung eines Rentenantrages!

Wo erhält man am besten eine Rentenberatung?

Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, können sich auf der Website von Pension Wise informieren und einen Termin vereinbaren. Weitere Informationen zu Pension Wise und zur Terminvereinbarung erhalten Sie auch in jeder örtlichen Beratungsstelle von Citizens Advice. Pension Wise bietet Orientierungshilfe, jedoch keine regulierte Finanzberatung.

Ist es besser, eine Einmalzahlung oder eine monatliche Rente zu beziehen?

Wenn Ihr vorhersehbares Renteneinkommen (einschließlich Ihrer Einkünfte aus der Rentenversicherung) und Ihre wesentlichen Ausgaben (wie z. B. für Lebensmittel, Wohnen und Krankenversicherung) in etwa gleich hoch sind, ist es möglicherweise am besten, die monatlichen Zahlungen beizubehalten , da diese eine entscheidende Rolle bei der Deckung Ihres wesentlichen Renteneinkommensbedarfs spielen.

Lohnt es sich, mit 60 Jahren noch in eine Rentenversicherung einzuzahlen?

Wenn Sie nicht ausreichend für den Ruhestand gespart haben oder mit einer Einkommenslücke im Ruhestand rechnen, kann der Beginn einer privaten Altersvorsorge ab 60 Jahren die Zeit bis zum Bezug der staatlichen Rente überbrücken . Nutzen Sie die Arbeitgeberzuschüsse, die Ihre Altersvorsorge deutlich aufstocken können.

Was muss ich bei der Rentenberatung alles mitbringen?

Für eine Rentenberatung sollten Sie Ihren Personalausweis/Reisepass, Ihre Rentenversicherungsnummer und die Renteninformation/Rentenauskunft (sofern vorhanden) mitbringen, sowie Unterlagen zu Ihrer Krankenversicherung (Chipkarte) und Bankverbindung (IBAN/BIC). Je nach Anliegen sind auch Ausbildungsnachweise, Kindergeburtsurkunden, aktuelle Gehaltsabrechnungen oder Bescheide über andere Sozialleistungen hilfreich.
 

Ist es möglich, mit 63 Jahren ohne Abschlag in Rente zu gehen?

Ein neues Gesetz für die "Rente mit 63 ohne Abzug" gibt es nicht; die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) wird schrittweise angehoben und ist für die jüngeren Jahrgänge (ab 1964) erst mit 65 Jahren möglich, während der frühere Start mit 63 nur mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) bleibt, es sei denn, man kauft Rentenpunkte nach. Die "Rente mit 63 ohne Abzug" galt ursprünglich nur für vor 1953 Geborene. Aktuell wird die Regelung weiter verschärft, um einen Rentenbeginn mit 63 ohne Abschläge praktisch unmöglich zu machen, indem die Altersgrenze weiter steigt, aber die "Rente mit 63" bleibt für langjährig Versicherte (35 Jahre) mit Abschlägen bestehen.
 

Wann macht es Sinn, zur Rentenberatung zu gehen?

Eine Rentenberatung ist frühzeitig ab Mitte 50 oder sogar früher sinnvoll, um die Altersvorsorge zu planen, aber auch kurz vor dem Rentenbeginn (ca. 6 Monate vorher) für die Antragstellung, wenn Sie sich in speziellen Lebenssituationen befinden (Selbstständigkeit, Teilzeit, Heirat, Scheidung) oder Ihre Renteninformation prüfen wollen, um Rentenlücken zu vermeiden. Je früher Sie beginnen, desto mehr Zeit haben Sie, um Ihre finanzielle Zukunft aktiv zu gestalten und Lücken zu schließen, da kostenlose Termine oft lange Wartezeiten haben.
 

Wie hoch sind die Kosten für eine Rentenberatung?

Die Kosten für einen Rentenberater variieren je nach Aufwand, sind aber oft durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) begrenzt; eine Erstberatung kostet typischerweise 100 bis 300 € (teilweise inklusive MwSt.), während komplexere Fälle (Kontenklärung, Anträge) höhere Gebühren verursachen können, die oft mit dem Stundenlohn (ca. 160-200 €/Std.) verrechnet werden, aber auch Pauschalen oder höhere Beträge bei hohem Aufwand sind möglich. Viele Berater schließen eine Honorarvereinbarung ab und informieren transparent über die Kosten vorab, wobei sich die Investition oft durch bares Geld (z.B. höhere Rente) amortisiert. 

Welche Fragen sollte ich bei der Rentenberatung stellen?

Bei der Rentenberatung sollten Sie fragen, wann Sie frühestens und wie hoch Ihre Rente sein wird, ob alle Versicherungszeiten (Kindererziehung, Wehrdienst, Ausbildung) korrekt erfasst sind, welche Rentenarten (Altersrente für langjährig Versicherte, vorzeitige Rente) möglich sind, wie sich das Einkommen im Alter (Betriebsrente, Miete) auswirkt, und wie Sie Lücken schließen können (z.B. mit privater Vorsorge). Bringen Sie Ihre Rentenauskunft und andere Unterlagen mit, um spezifische Fragen zu klären, wie etwa die „Mütterrente“ oder Auswirkungen der Arbeit im Ausland, Deutsche Rentenversicherung.