Was schreibe ich in einen Härtefallantrag?
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In einen Härtefallantrag schreiben Sie eine detaillierte, schriftliche Begründung Ihrer besonderen Situation (Gesundheit, Familie, Integration, etc.), warum Ihnen eine Ablehnung oder Rückkehr unzumutbar wäre, gestützt durch umfassende Belege (ärztliche Gutachten, Arbeitsverträge, Zeugnisse, etc.), die den Sachverhalt für Dritte nachvollziehbar machen, und legen Wert auf Ihre Integration in Deutschland (Sprache, Arbeit, soziale Bindungen).
Was schreibt man in einen Härtefallantrag?
Du sollst kurz erläutern, was passiert ist und insbesondere, inwieweit dich das Ganze persönlich belastet hat. Sei dabei ruhig offen mit deinen Gefühlen! Die Professoren kennen dich nicht unbedingt persönlich, also hilf ihnen, sich in dich hineinzuversetzen.
Was ist ein Beispiel für ein gutes Härtefallschreiben?
Unsere Situation ist (vorübergehend, kurzfristig oder langfristig). Wir haben versucht, die finanzielle Notlage zu beheben, indem wir (bitte auflisten, was wir unternommen haben, um die finanzielle Notlage zu beheben. Zum Beispiel: Ausgaben reduziert, einen Nebenjob angenommen usw.). Wir benötigen Ihre Hilfe, weil (bitte erläutern, warum Sie die Hilfe des Kreditgebers/Dienstleisters benötigen, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden).
Was sind Gründe für einen Härtefallantrag?
Gründe für einen Härtefallantrag sind meist außergewöhnliche, schwerwiegende und nicht selbst verschuldete Notsituationen, die eine sofortige Zulassung zum Studium oder eine Prüfungswiederholung zwingend erforderlich machen, wie z.B. schwere Krankheiten oder Behinderungen, Pflichten in der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, familiäre Schicksalsschläge (Tod eines nahen Verwandten), drohende Obdachlosigkeit oder die Unmöglichkeit, die Wartezeit zu überbrücken. Wichtig ist, dass die Umstände die Erfolgschancen erheblich beeinträchtigen und nicht nur allgemeine Nachteile darstellen, wobei eine genaue Belegung durch Atteste oder offizielle Dokumente erforderlich ist.
Welche Beispiele gibt es für Härtefallanträge?
Härtefallanträge sind Anträge, die eine sofortige Zulassung/Entscheidung aufgrund außergewöhnlicher, unzumutbarer Nachteile fordern, wenn eine normale Wartezeit nicht zumutbar ist. Beispiele sind schwere oder sich verschlimmernde Krankheiten (z.B. chronisch Nierenleiden, die eine spätere Fortsetzung des Studiums verhindern), Betreuungspflichten (z.B. nach einer Schwangerschaft, wenn die Kinderbetreuung gesichert ist) oder soziale/berufliche Einschränkungen (z.B. durch Behinderung oder drohende Obdachlosigkeit). Der Schlüssel ist die Begründung, warum gerade jetzt eine Entscheidung nötig ist und eine spätere Lösung zu erheblichen Nachteilen führen würde.
Erklärvideo: Härtefallantrag
Was sind Härtefallgründe?
Gründe für einen Härtefallantrag sind meist außergewöhnliche, schwerwiegende und nicht selbst verschuldete Notsituationen, die eine sofortige Zulassung zum Studium oder eine Prüfungswiederholung zwingend erforderlich machen, wie z.B. schwere Krankheiten oder Behinderungen, Pflichten in der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen, familiäre Schicksalsschläge (Tod eines nahen Verwandten), drohende Obdachlosigkeit oder die Unmöglichkeit, die Wartezeit zu überbrücken. Wichtig ist, dass die Umstände die Erfolgschancen erheblich beeinträchtigen und nicht nur allgemeine Nachteile darstellen, wobei eine genaue Belegung durch Atteste oder offizielle Dokumente erforderlich ist.
Was wird als Härtefall anerkannt?
In der Regel anerkannte Gründe:
Beschränkung auf ein enges Berufsfeld aufgrund körperlicher Behinderung. Das angestrebte Studium lässt eine erfolgreiche Rehabilitation erwarten. Körperliche Behinderung: Die Behinderung steht jeder anderen zumutbaren Tätigkeit bis zur Zuweisung eines Studienplatzes im Wege.
Was zählt alles als Härtefall?
Für wen gilt die Härtefallregelung? Als Härtefall gilt, wer die monatliche Einkommensgrenze von 1.358 Euro brutto nicht überschreitet (alle Werte Stand 2023).
Was sind besondere Härtefälle?
Besondere Härtefälle können sein:
- Unmittelbar bevorstehender Studienabschluss. ...
- Gefahr der andauernden Erwerbslosigkeit. ...
- Behinderungsbedingte Überschreitung von Alters- oder Förderungsgrenzen. ...
- Keine Möglichkeit der Erwerbstätigkeit neben dem Studium in besonderen Lebenslagen.
Wann liegt ein Härtefall vor?
Wann handelt es sich um einen Härtefall? Gemäß § 574 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) liegt ein Härtefall dann vor, wenn die Kündigung und der Umzug für den Mieter unzumutbar ist.
Was ist ein besonderer Härtefall?
Eine besondere Härte (oder außergewöhnliche Härte) beschreibt eine Situation, in der die Anwendung einer gesetzlichen Regelung zu einer unzumutbaren, übermäßigen und atypischen Benachteiligung einer Person führen würde, die über die normalerweise mit der Situation verbundenen Härten hinausgeht. Es handelt sich um einen Ausnahmefall, der durch schwerwiegende, individuelle und meist unverschuldete Umstände wie z. B. gesundheitliche Probleme, soziale Notlagen oder familiäre Gründe gekennzeichnet ist, die eine sofortige oder reguläre Erledigung unmöglich machen.
Wie beantrage ich Härtefall?
Sie müssen diesen besonderen Krankenkassenzuschuss beantragen. Das Formular dafür gibt es bei der Krankenkasse oder bei der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt. Auf dem Antragsformular müssen Sie eintragen, welche Hilfe Sie erhalten, wie hoch Ihr Einkommen ist und wie viele Personen im Haushalt leben.
Was ist ein persönlicher Härtefall?
Mit einem „Härtefallantrag“ aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer besonderen persönlichen Situation, können Umstände geltend gemacht werden, die eine bevorzugte Zulassung (Platzvergabe) zu Einzelveranstaltungen erfordern.
Was schreibt man in einen formlosen Antrag?
Ein formloses Schreiben ist also in der Regel ein Brief, dessen Gestaltung frei zu wählen ist. Er muss aber notwendigerweise die vom Empfänger benötigten Personendaten beinhalten. Auch Ort und Datum, die Anschrift des Empfängers und ein Betreff ist zweckdienlich.
Was ist eine außergewöhnliche Härte?
Das bedeutet: Wird ein Härtefallantrag anerkannt, nimmt der Antragsteller trotzdem wie alle anderen Mitbewerber an der Auswahl nach der Durchschnittsnote und an der Auswahl nach Wartezeit teil.
Was sind Härtegründe?
Unter einer "Härte" sind alle Nachteile wirtschaftlicher, finanzieller, gesundheitlicher, familiärer oder sonst persönlicher Art zu verstehen, die infolge der Vertragsbeendigung auftreten können.
Welche Beispiele gibt es für eine erhebliche Härte bei einer Stundung?
Eine erhebliche Härte kann zum Beispiel in den persönlichen Verhältnissen des Steuerschuldners begründet liegen, beispielsweise in einer schweren Krankheit oder plötzlicher Arbeitslosigkeit.
Wie kann ich einen Härtefall nachweisen?
Wie ist ein Härtefall nachzuweisen? Die Härtefallgründe sind durch eine fachärztliche (im Einzelfall auch psychotherapeutische) Stellungnahme nachzuweisen, das zu den aufgeführten Gründen hinreichend Stellung nimmt.
Wie schreibe ich einen Härtefallantrag?
Führen Sie dazu bitte alle Personen mit Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Ge- burtsort, Staatsangehörigkeit sowie der Adresse auf, für die der Härtefallantrag gel- ten soll. Anwesenheit in Deutschland für wichtig gehalten wird (d.h.: warum wird es als unzumutbar angesehen, in das Herkunftsland zurückreisen zu müssen?).
Welche Gründe gibt es für eine Härtefallscheidung?
Gründe für eine Härtefallscheidung sind extrem schwere Eheverfehlungen, die das Zusammenleben unzumutbar machen und eine Fortsetzung der Ehe unerträglich machen, wie z.B. häusliche Gewalt, schwere Misshandlungen, Morddrohungen, Suchtprobleme mit destruktivem Verhalten, Straftaten oder schwere Beleidigungen, die eine sofortige Scheidung (ohne das übliche Trennungsjahr) rechtfertigen. Es müssen immer individuelle, besonders belastende Umstände vorliegen, die in der Person des anderen Partners begründet sind und bewiesen werden können.
Was ist eine unzumutbare Härte?
Unzumutbare Härte ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der eine Situation beschreibt, in der eine rechtliche Konsequenz (z.B. eine Scheidung, Kündigung) für eine Partei aufgrund außergewöhnlicher, schwerer Umstände unverhältnismäßig belastend wäre, sodass das Festhalten am Normalfall unzumutbar ist, was eine Ausnahme rechtfertigt, wie z.B. bei Gewalt, schwerem Missbrauch oder medizinisch begründeten Notlagen. Entscheidend ist immer die Abwägung aller Umstände im Einzelfall, wobei die Härte deutlich über das hinausgehen muss, was bei "normalen" Schwierigkeiten zu erwarten wäre.
Wann bin ich ein Härtefall?
Die Härtefallregelung gilt für: Alleinlebende Versicherte, die 2025 ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als 1.498 Euro haben. Versicherte, die mit Angehörigen zusammenwohnen und weniger als 2059,75 Euro brutto im Monat verdienen. Für jeden weiteren Angehörigen gelten jeweils plus 374,50 Euro im Monat.
Welche Krankheiten gelten als Härtefall?
Als mögliche Krankheiten für den Einsatz nicht zugelassener Arzneimittel kommen zum Beispiel fortgeschrittene Krebserkrankungen und Nervenleiden, beispielsweise Alzheimer oder Parkinson, in Betracht, allerdings immer unter der Voraussetzung, dass keine der zugelassenen Therapien mehr hilft.
Wann wird ein Härtefallantrag genehmigt?
Grundsätzlich gilt, dass der Antrag nur dann anerkannt werden kann, wenn aufgrund persönlicher Umstände eine zwingende Bindung an den Studienort Hamburg gegeben ist.