Welche Krankenversicherung hat die niedrigste Ablehnungsquote?
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Bei gesetzlichen Krankenkassen (GKV) gibt es praktisch keine Ablehnungen, da ein gesetzlicher Aufnahmezwang besteht (§ 175 Abs. 1 Satz 2 SGB V) – jede Kasse muss Sie aufnehmen, unabhängig von Vorerkrankungen. Für die beste Gesamtwertung (Leistung, Service, Finanzen) werden oft die Techniker Krankenkasse (TK), die Hanseatische Krankenkasse (HEK) und die hkk genannt. Bei der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es zwar Ablehnungen, aber die Beschwerdequote bei Ablehnungen ist generell niedrig, und die PKV-Ombudsstelle verzeichnet niedrige Raten im Verhältnis zur Versichertenzahl.
Welche Krankenversicherung hat die niedrigste Ablehnungsquote?
Kaiser Permanente weist die niedrigste Ablehnungsquote bei Leistungsanträgen unter den großen Krankenversicherungen auf. Als solche wurden in der Analyse Marken definiert, die im Versicherungsjahr 2025 in mindestens sieben Bundesstaaten Tarife über den Marktplatz anboten. Das kalifornische Gesundheitsunternehmen lehnte basierend auf den verfügbaren Daten von 2023 lediglich 6 % der Leistungsanträge ab.
Welche Krankenkasse macht die wenigsten Probleme?
Finanztip empfiehlt für das Jahr 2025 die HKK, TK und Audi BKK. Diese Krankenkassen haben in unserem Vergleich das beste Gesamtergebnis erreicht. Die BKK Firmus empfiehlt sich, wenn Du möglichst wenig für die Krankenkasse ausgeben möchtest und regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung gehst.
Welche gesetzliche Krankenkasse ist aktuell die beste?
Die "beste" gesetzliche Krankenkasse (GKV) hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab, aber in vielen aktuellen Tests (2025) sind die Techniker Krankenkasse (TK) und die Hanseatische Krankenkasse (HEK) oft bundesweit führend in Gesamtbewertungen, ergänzt durch regionale Sieger wie die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Starke Leistungen zeigen auch die HKK (günstiger Zusatzbeitrag), die BKK-Kassen (z.B. pronova BKK) und die AOK-Landesverbände, bewertet nach Service, digitalen Angeboten, Bonusprogrammen und Zusatzleistungen wie Zahnreinigung oder Sportmedizin.
Kann man von der gesetzlichen Krankenversicherung abgelehnt werden?
Nein, eine gesetzliche Krankenkasse darf niemanden ablehnen (Kontrahierungszwang), unabhängig von Alter, Gesundheitszustand, Einkommen oder Vorerkrankungen, solange die allgemeinen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind; sie hat eine Aufnahmepflicht. Ausnahmen bestehen nur, wenn jemand die versicherungsrechtlichen Bedingungen (z.B. Vorversicherungszeiten) nicht erfüllt oder nicht zum berechtigten Personenkreis einer bestimmten Kasse (z.B. Betriebskrankenkasse) gehört.
Zu welcher Krankenkasse 2025 wechseln? Beste & günstigste GKV
Was tun, wenn die Krankenversicherung mich nicht versichern will?
Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, Klage gegen eine Entscheidung Ihres privaten Krankenversicherungsunternehmens bei dem zuständigen Zivilgericht einzulegen. Sofern es sich um eine Angelegenheit der privaten Pflegepflichtversicherung handelt, ist das Sozialgericht zuständig.
Welche Krankenkasse muss jeden aufnehmen?
Generell müssen alle geöffneten gesetzlichen Krankenkassen ein neues Krankenversicherungs-Mitglied aufnehmen. Die Aufnahmepflicht gilt für alle Versicherungsberechtigten. Dabei spielt es keine Rolle ob dass neue Mitglied krank oder gesund ist.
Was ist besser, TK oder AOK?
Im aktuellen Krankenkassentest von krankenkasseninfo.de erreichte die AOK Rheinland/Hamburg die Testnote 1,6. Die Techniker Krankenkasse ist eine bundesweit geöffnete Krankenkasse mit Hauptsitz in Hamburg.
Welche sind die besten und schlechtesten Krankenkassen?
Mit AOK Plus, BKK Mobil und Knappschaft erhielten drei weitere Kassen die Bestnote. Die schlechtesten Ergebnisse mit immer noch „befriedigend“ erzielten Barmer GEK, Deutsche BKK, AOK NordWest, AOK Niedersachsen und Schlusslicht AOK Bayern.
Welches Krankenversicherungssystem ist das beste?
AB PM-JAY ist das größte Krankenversicherungsprogramm der Welt, das darauf abzielt, über 10,74 Crore armen und schutzbedürftigen Familien (rund 50 Crore Begünstigte), die die unteren 40 % der indischen Bevölkerung ausmachen, eine Krankenversicherung von ₹ 5.00.000 pro Familie und Jahr für stationäre Behandlungen in Sekundär- und Tertiärkliniken zu bieten.
Welche Krankenkasse hat den günstigsten Krankenkassenbeitrag im Jahr 2025?
Die günstigste gesetzliche Krankenkasse 2025 ist oft die BKK firmus, da sie durchweg niedrige Zusatzbeiträge (oft um 2,18 %) hat, dicht gefolgt von der hkk und der Audi BKK, die ebenfalls zu den günstigsten zählen, mit Beitragssätzen oft um die 17 %, aber der genaue Satz hängt vom individuellen Einkommen ab, weshalb ein Vergleich wichtig ist.
Welche GKV empfehlen Ärzte?
Mit der Arbeit der GKV sind Ärzte insgesamt nur mäßig zufrieden, das höchste Engagement für die Ärzteschaft bescheinigen die Mediziner der Techniker Krankenkasse (TK). Diese Ergebnisse zeigt die aktuelle Umfrage von 122 Hausärzten des Ärzteportals coliquio in Zusammenarbeit mit IMIG.
Wann lehnt die PKV ab?
Ausschlusskriterien für die private Krankenversicherung (PKV) sind vor allem schwerwiegende oder chronische Vorerkrankungen wie Krebs, fortgeschrittene Herz-, Lungen-, Nieren- oder neurologische Erkrankungen (MS, Parkinson), insulinpflichtiger Diabetes, schwere psychische Störungen, Suchterkrankungen oder AIDS/HIV-Infektionen, die zu einer Ablehnung des Antrags führen können. Auch laufende Behandlungen, kürzliche Operationen oder die Notwendigkeit einer baldigen Behandlung (z. B. Bandscheibenvorfall, Zahnbehandlungen) sind häufig Ablehnungsgründe oder führen zu Risikozuschlägen (Zuschläge auf die Prämie) oder Leistungsausschlüssen (keine Übernahme bestimmter Leistungen).
Bei welcher Krankenversicherung zahlt man am wenigsten?
Wer sich günstig gesetzlich krankenversichern möchte, findet hier ganz sicher die passende Krankenkasse. Günstigsten Krankenkassen für ganz Deutschland sind die BKK firmus, die Handelskrankenkasse - hkk, die Audi BKK und die Techniker Krankenkasse.
Welche Konsequenzen hat es, wenn man länger nicht krankenversichert ist?
Welche Folgen hat es, wenn man nicht krankenversichert ist? Wer nicht versichert ist und so auch keine Versicherungsbeiträge zahlt, muss mit einigen Konsequenzen rechnen: Es häufen sich Beitragsschulden an. Die treibt im Zweifelsfall der Zoll ein – zum Beispiel durch eine Kontopfändung.
Was ist die unbeliebteste Krankenkasse?
Am besten von den bislang elf bewerteten Kassen schneidet die Techniker-Krankenkasse ab (2,8), am schlechtesten die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (4,9).
Welche Krankenkasse mögen Ärzte am liebsten?
Ärzte arbeiten am liebsten mit der BARMER zusammen. Deutschlands Ärzte arbeiten am liebsten mit der BARMER zusammen. Beim aktuellen Krankenkassenvergleich des Magazins Focus Money ist die BARMER zu "Doktors Liebling" gekürt worden.
Für wen ist die TK geeignet?
Die TK ist für alle Menschen geöffnet und mit über elf Millionen Versicherten die größte deutsche Krankenkasse.
Welche gesetzliche Krankenkasse ist die teuerste in Deutschland?
Die Knappschaft bleibt mit einem Beitragssatz von 19 Prozent weiterhin die teuerste bundesweit geöffnete Krankenkasse.
Ist BARMER oder AOK besser?
Weder Barmer noch AOK sind pauschal "besser", da die Entscheidung vom individuellen Bedarf abhängt: Die BARMER punktet oft mit besseren Arbeitnehmerbewertungen und einer höheren Zufriedenheit bei Angestellten, während AOKs (wie AOK NordWest) durch niedrigere Zusatzbeiträge punkten können, die regionale AOK-Kasse (z.B. AOK PLUS, AOK NordWest) ist entscheidend, da sie viele Filialen bieten, aber die Barmer hat ein breiteres bundesweites Filialnetz.
Kann die AOK mich ablehnen?
Die von Ihnen gewählte Krankenkasse darf die Mitgliedschaft grundsätzlich nicht ablehnen ("Kontrahierungszwang" nach §175 Abs. 1 Satz 2 SGB V). Risikoprüfungen bzw. -zuschläge und Wartezeiten gibt es bei gesetzlichen Krankenkassen nicht.
Welche gesetzliche Krankenkasse übernimmt die meisten Leistungen?
Krankenkassen-Rating: TK steht an der Spitze
Bei den bundesweiten Kassen erhalten drei die Note „Sehr gut”: Die Techniker Krankenkasse (TK) mit 89,8 von 100 möglichen Punkten, die HEK – Hanseatische Krankenkasse (85,5) und die HKK (82,8).
Auf was muss ich achten, wenn ich die Krankenkasse wechsele?
Wer die Krankenkasse wechseln möchte, muss eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende beachten. Wer im Januar den Beitrittsantrag stellt, wird zum 1. April Mitglied in der neuen Krankenkasse. Diese Fristen gelten auch bei Wahrnehmung eines Sonderkündigungsrechts.