Welche Papiere muss ich als Rentner aufbewahren?

Gefragt von: Carla Wiegand
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Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).

Welche Unterlagen sollte man nach dem Renteneintritt aufbewahren?

Steuerunterlagen für Rentner

  • Rentenbescheid.
  • Rentenanpassungsmitteilungen.
  • Rentenbezugsmitteilung.
  • Belege über Kranken-/Pflegeversicherungen.
  • Nachweise über Nebeneinkünfte (z. Miete, Kapitalerträge)
  • Steuerbescheide des Finanzamts.

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Können alte Rentenbescheide entsorgt werden?

Nein, alte Rentenbescheide und zugehörige Unterlagen sollten Sie nicht einfach entsorgen, sondern lebenslang aufbewahren, da sie für die Klärung Ihres Rentenanspruchs entscheidend sind, falls die Rentenversicherung Lücken hat oder Nachweise benötigt werden, insbesondere bei wichtigen Zeiten wie Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, aber es ist dringend empfohlen, Renteninformationen, Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge und Sozialversicherungsnachweise bis zum Renteneintritt und darüber hinaus zu behalten, da die Rentenversicherung selbst nur begrenzte Aufbewahrungsfristen hat.
 

Wie lange muss man Gehaltsabrechnungen nach Renteneintritt aufbewahren?

Die Gehaltsabrechnungen dienen als Nachweis für die korrekte Abrechnung von Gehältern und Sozialversicherungsbeiträgen. Wie lange sollte man Lohnabrechnungen aufbewahren? Die Aufbewahrungsfrist für Lohnabrechnungen in Deutschland beträgt in der Regel sechs Jahre.

Wie Du PAPIERE entsorgst - was kann weg, was nicht? #aufbewahrungspflicht

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Wie lange muss ich als Rentner meine Steuerunterlagen aufbewahren?

Steuerunterlagen für 6 Jahre, Bankunterlagen für 4 Jahre. Alte Mietverträge, Kautionsquittungen und Übergabeprotokolle für 3 Jahre und Kassenbelege oder Handwerkerrechnungen für 2 Jahre. Private Unterlagen sollten je nach Art unterschiedlich lange aufbewahrt werden.

Was gehört alles in den Rentenordner?

Rentenordner – Was gehört hinein?

  • Gesetzliche Altersvorsorge: Sozialversicherungsbescheinigungen als Nachweis für Rentenbeiträge. ...
  • Private Altersvorsorge: Riester-, Rürup- oder Lebensversicherungsverträge. ...
  • Ausbildung und Beruf: ...
  • Prognosen und Übersichten:

Wie lange muss ein Rentner Kontoauszüge aufbewahren?

Für ihre Unterlagen gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren. Auch wenn Sie nicht von der Ausnahmeregelung betroffen sind, sollten Sie Ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufheben.

Welche Unterlagen darf man nicht wegwerfen?

Lebenslange Aufbewahrung: Was Sie niemals wegwerfen sollten

Bestimmte Unterlagen sollten Privatpersonen unbegrenzt aufbewahren. Dazu gehören: Unterlagen zur Rentenberechnung sowie die dazu gehörenden Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Sozialversicherungsunterlagen. ärztliche Gutachten.

Wie lange muss man Rentenbescheide von Verstorbenen aufbewahren?

Für Rentenunterlagen Verstorbener gibt es keine starre gesetzliche Frist, aber eine Aufbewahrung von mindestens 5 Jahren nach dem Tod ist ratsam, um Ansprüche zu klären und Steuern zu verwalten; wichtige Dokumente wie Rentenbescheide, Sozialversicherungsnachweise und Zeugnisse sollten jedoch idealerweise bis zur Klärung der Erbangelegenheiten oder sogar lebenslang aufbewahrt werden, da sie für Erben und spätere Rentenansprüche relevant sein können. 

Wie kann ich Kontoauszüge ohne Schredder entsorgen?

Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker sollten im Restmüll entsorgt werden. Handelt es sich um Ausdrucke aus dem Online-Banking auf Papier, können Sie diese ins Altpapier geben.

Wie entsorgt man alte Kontoauszüge?

Alte Dokumente vernichten

Falls Sie noch regelmäßig Kontoauszüge oder andere Dokumente in Papierform erhalten, empfiehlt er die Anschaffung eines Aktenvernichters, um diese vor der Entsorgung ordnungsgemäß zu vernichten. Ein Kreuzschnitt-Aktenvernichter ist empfehlenswert.

Welche Dokumente darf man nicht wegschmeißen?

Diese analogen Unterlagen sollten Sie nicht entsorgen

  • Geburts- oder Adoptionsurkunden,
  • Heiratsurkunden oder Scheidungsbeschlüsse,
  • gültige Ausweisdokumente wie Personalausweis oder Reisepass,
  • Namensänderungsurkunden, Erbscheine.
  • Sozialversicherungsausweis,
  • Kaufverträge, Kreditunterlagen und Grundbuchauszüge zu Immobilien,

Welche Unterlagen sollte man lebenslang aufheben?

Lebenslange Aufbewahrungsfrist für folgende Dokumente

  • Standesamtliche Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden.
  • Renten- und Sozialversicherungsunterlagen.
  • Zeugnisse.
  • Krankenversicherungsunterlagen.
  • Dokumente über Immobilienkäufe und Grundbuchauszüge.

Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Wie lange hebt man alte Versicherungsunterlagen auf?

Versicherungsunterlagen sollten Sie mindestens so lange aufbewahren, wie der Vertrag läuft, und danach noch mindestens drei Jahre, da dies die allgemeine Verjährungsfrist ist (§ 195 BGB). Wichtige Unterlagen wie Sozialversicherungsnachweise oder Verträge zur Altersvorsorge (Renten-, Berufsunfähigkeitsversicherung) sogar bis zur Rente oder lebenslang, da diese Ihre Rentenansprüche belegen können. Nach Ablauf der Fristen entsorgen Sie die Dokumente sicher (z. B. mit einem Aktenvernichter).
 

Welche Unterlagen müssen Rentner aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).
 

Wie entsorgt man eine große Menge persönlicher Dokumente?

Viele Händler bieten Aktenvernichter für den Einsatz im Büro oder in den Geschäftsräumen an, mit denen Sie Dokumente selbst vernichten und entsorgen können . Wenn möglich, sollten Sie die vernichteten Dokumente recyceln, sofern Sie dies tun können, ohne dass die Daten währenddessen für andere leicht zugänglich sind.

Welche Unterlagen sollte man 2025 entsorgen?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden. Ebenso können alle Unterlagen entsorgt werden, die unter die 6-Jahres-Frist fallen und bis zum 31.

Wie lange muss ich als Rentner Lohnabrechnungen aufbewahren?

Als Rentner müssen Sie Lohnabrechnungen nicht gesetzlich aufbewahren, aber es ist dringend empfohlen, sie bis zur endgültigen Rentenfestsetzung oder sogar lebenslang aufzubewahren, da sie als wichtige Nachweise für Rentenlücken, Fehler oder Zeiten (wie Kindererziehung), die nicht automatisch ins Rentenkonto fließen, dienen können, um Ihre Ansprüche gegenüber der Rentenversicherung zu sichern. Normalerweise gelten für lohnsteuerpflichtige Unterlagen zwar 6 Jahre (für das Finanzamt) oder 10 Jahre (für die Gewinnermittlung), aber die Rentenversicherung benötigt diese Nachweise oft länger. 

Soll man alte Kontoauszüge schreddern?

Es empfiehlt sich insoweit, die Kontoauszüge zumindest so lange aufzubewahren, bis der Steuerbescheid eingetroffen beziehungsweise die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten Verbraucher schreddern. Wer Papier nur durchreißt, macht die Daten damit nicht unkenntlich.

Welche persönlichen Dokumente sollten Sie aufbewahren und wie lange?

Dokumente, die Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse dokumentieren – wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Steuererklärungen – sollten Sie dauerhaft aufbewahren . Bewahren Sie Unterlagen, die Ihre Angaben in der Steuererklärung belegen, sieben Jahre lang auf. Durch die Digitalisierung und Vernichtung Ihrer Papierdokumente verringern Sie das Risiko von Betrug und Identitätsdiebstahl.

Kann man alte Rentenbescheide entsorgen?

Nein, alte Rentenbescheide und zugehörige Unterlagen sollten Sie nicht einfach entsorgen, sondern lebenslang aufbewahren, da sie für die Klärung Ihres Rentenanspruchs entscheidend sind, falls die Rentenversicherung Lücken hat oder Nachweise benötigt werden, insbesondere bei wichtigen Zeiten wie Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, aber es ist dringend empfohlen, Renteninformationen, Gehaltsabrechnungen, Arbeitsverträge und Sozialversicherungsnachweise bis zum Renteneintritt und darüber hinaus zu behalten, da die Rentenversicherung selbst nur begrenzte Aufbewahrungsfristen hat.
 

Was ist die 4. Regel für Renten?

Die 4%-Regel (oder sind es 4,7%?). Die Bengen-Regel basiert auf historischen Daten von 1926 bis 1976 und geht davon aus, dass das Rentenvermögen zu 50 % in Aktien und zu 50 % in Staatsanleihen investiert ist. Die Idee dahinter ist, dass im ersten Rentenjahr 4 % als Einkommen bezogen werden können .

Was muss man alles für die Rente aufheben?

Als Rentner müssen Sie vor allem Unterlagen zu Ihrem Berufsleben (Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise) lebenslang aufbewahren, um Rentenlücken schließen zu können, sowie Rentenbescheide, Steuerunterlagen (wie Rentenbezugsmitteilungen) und Nachweise über andere Einkünfte oder Ausgaben, die für die Steuererklärung relevant sind, mindestens bis zum Ablauf der Einspruchsfristen bzw. länger. Wichtig sind auch Krankenversicherungsunterlagen und Unterlagen zu anderen Altersvorsorgen ( Riester, betriebliche Altersvorsorge).