Welcher Jahrgang muss bis 65 arbeiten in der Schweiz?

Gefragt von: Gerold Schütz
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In der Schweiz müssen Männer mit Jahrgang 1959 und älter mit 65 Jahren (Referenzalter) arbeiten, während für Frauen der Jahrgang 1964 und jünger das Referenzalter 65 Jahre beträgt, da das Rentenalter für Frauen schrittweise von 64 auf 65 Jahre angehoben wird. Für die Jahrgänge 1961 bis 1963 gibt es Übergangsregelungen, bei denen das Referenzalter schrittweise (von 64 + 3 Monate bis 64 + 9 Monate) ansteigt, bevor ab 2028 für alle das Referenzalter 65 gilt.

Kann man nach 65 Jahren in der Schweiz noch arbeiten?

Arbeiten nach dem ordentlichen Rentenalter von 65 Jahren (seit Inkrafttreten der AHV21 Rentenreform gilt dieses Alter für Männer und Frauen) ist mit oder ohne Bezug von Vorsorgeleistungen möglich.

Für wen gilt das Rentenalter 65?

Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen. Wichtig! Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte können Sie nicht vorzeitig erhalten – auch nicht mit Abschlägen.

Wie viele Jahre muss ich in der Schweiz arbeiten, um Rente zu bekommen?

Um eine Altersrente in der Schweiz zu bekommen, brauchen Sie mindestens ein volles Beitragsjahr in der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Die volle Rente hängt von der Beitragsdauer ab: Für Männer sind es 44 Jahre, für Frauen (ab Jahrgang 1964) ebenfalls 44 Jahre (früher 43). Je kürzer die Beitragsdauer ist, desto geringer fällt die Rente aus; bei fehlenden Beiträgen (Beitragsjahren) gibt es eine Teilrente. 

Kann man in der Schweiz mit 60 in Rente gehen?

Regulär geht man in der Schweiz mit 65 in Pension. Wer es sich leisten kann, muss nicht so lange arbeiten. Er kann ab dem 60. Altersjahr in Pension gehen und fortan Altersleistungen in Form einer Rente beziehen.

Rente nach 45 Versicherungsjahren: Gibt es wirklich keine Nachteile?

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Kann man in der Schweiz nach dem 65. Lebensjahr arbeiten?

Je nach Beruf und sofern Ihr Arbeitgeber keine Einschränkungen vorsieht, können Sie auch nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten . Ihr Gehalt und Ihre Rente sollten sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Unter Umständen können Sie bis zum 70. Lebensjahr weiterhin Beiträge zur Rentenversicherung leisten.

Wie hoch ist die Mindestrente in der Schweiz?

Die Mindestrente in der Schweiz beträgt aktuell, seit der Erhöhung per 1. Januar 2025, 1'260 Franken pro Monat für eine Einzelperson bei voller Beitragsdauer. Wer weniger Beiträge gezahlt hat, erhält eine tiefere Teilrente, während Verheiratete eine höhere Gesamtrente (max. 150% einer Einzelrente) bekommen können, auch wenn diese gekürzt wird.
 

Wie hoch ist die Rente, die man erhält, wenn man 10 Jahre in der Schweiz gearbeitet hat?

Nach 10 Jahren Arbeit in der Schweiz liegt Ihre AHV-Rente je nach Einkommen zwischen der Minimalrente von rund 1.260 CHF bis zu ca. 2.520 CHF pro Monat (Stand 2025), wobei eine vollständige Rente erst bei 44 Jahren Beitragszeit erreicht wird. 10 Jahre führen zu einer Teilrente, da die Höhe vom Durchschnittseinkommen und den Beitragsjahren abhängt; bei lückenlosem Beitragsfluss und durchschnittlich 88.200 CHF Jahreseinkommen pro Jahr erreichen Sie die Maximalrente, was bei 10 Jahren jedoch nur ein Richtwert ist. 

Was ist die niedrigste Rente in der Schweiz?

Derzeit beträgt die Mindestaltersrente für eine alleinstehende Person CHF 1.260 pro Monat und die Höchstrente CHF 2.520.

Wie hoch ist die 13. AHV-Rente?

Wie hoch sind die AHV-Renten ab 2026? Ab dem Jahr 2026 betragen inklusive der 13. AHV-Rente: die jährliche Mindestrente CHF 16'380.

Welcher Jahrgang darf vor 67 in Rente gehen?

Jahrgänge bis einschließlich 1963 können noch vor dem 67. Geburtstag regulär (ohne Abschläge) in Rente gehen, wenn die Voraussetzungen wie 35 Versicherungsjahre (für die Altersrente für langjährig Versicherte) erfüllt sind; ab Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze begann mit den Jahrgängen nach 1947, wobei für die Jahrgänge 1961, 1962 und 1963 die Grenze leicht unter 67 Jahren liegt, bis sie ab 1964 bei 67 Jahren feststeht. 

Wann darf der Jahrgang 65 in Rente gehen?

Die Regelaltersgrenze des Geburtsjahrgangs 1965 für die abschlagsfreie Altersrente ist 67 Jahre (siehe gelbe Zeile). Möchten 1965 Geborene ihre Rente drei Jahre vor der Regelaltersgrenze beziehen, können sie dies – je nach Geburtsmonat – 2029 oder 2030 mit einem Abschlag von 10,8 Prozent tun.

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.

Wie lange muss man arbeiten, um eine AHV-Rente zu erhalten?

Beitragsjahre. Die Anzahl Beitragsjahre ist der wichtigste Faktor für die Höhe Ihrer AHV-Rente. Eine Vollrente erhalten Sie, wenn Sie 44 Jahre lang lückenlos AHV-Beiträge bezahlt haben: vom Kalenderjahr nach dem 20. Geburtstag bis zum Erreichen des Referenzalters .

Was passiert mit meiner Rente, wenn ich die Schweiz verlasse?

Wenn Sie die Schweiz nach dem Ruhestand verlassen

Ihre Unterlagen werden an das Schweizer Entschädigungsamt in Genf weitergeleitet . Sobald Sie Ihren Wohnsitz im Ausland anmelden, ist dieses Amt für Sie zuständig und Sie erhalten Ihre Rente von dort.

Kann ich mit 65 Jahren in Rente gehen und trotzdem noch arbeiten?

Ab dem Monat, in dem Sie das reguläre Rentenalter erreichen, gibt es keine Obergrenze mehr für Ihr Einkommen, ohne dass Sie Ihre Rentenansprüche verlieren .

Wie hoch ist eine gute Rente in der Schweiz?

Um später die Maximalrente zu erhalten, müssen Sie durchschnittlich mindestens 88 200 Franken pro Jahr verdienen. Bitte beachten Sie: Falls Sie verheiratet sind oder in einer eingetragenen Partnerschaft leben, beträgt Ihre Rente höchstens 150 Prozent einer Maximalrente für eine Einzelperson.

Wie viel Geld benötigt man, um in der Schweiz in Rente zu gehen?

Für die finanzielle Sicherheit im Ruhestand in der Schweiz ist in der Regel ein verfügbares Gesamtkapital von 1.500.000 bis 2.000.000 CHF zusätzlich zu den maximalen Rentenansprüchen erforderlich.

Welches Land hat die beste Rente der Welt?

Welche Länder haben die nachhaltigsten Rentensysteme? Island, Dänemark und die Niederlande verfügen aufgrund ausgewogener Beitragsquoten und einer hohen Beteiligung über die finanziell nachhaltigsten Rentensysteme.

Wie hoch ist die Rente in der Schweiz, wenn man nie gearbeitet hat?

Pro fehlendes Beitragsjahr wird die AHV-Rente in der Regel um rund 2.3 Prozent gekürzt. Die Minimalrente erhält jeder, sofern keine Beitragslücken vorhanden sind. Bei fehlenden Beitragsjahren wird auch die Minimalrente gekürzt.

Wie lange muss man in der Schweiz arbeiten, um eine Rente zu erhalten?

Wer vom 20. Lebensjahr bis zum Renteneintritt ununterbrochen Beiträge geleistet hat, mindestens jedoch 44 Jahre lang, und dabei ein durchschnittliches Jahreseinkommen von mindestens CHF 90.720 erzielt hat, hat Anspruch auf eine volle Rente.

Wie viel Rente bekommt eine Frau, wenn der Mann gestorben ist?

Nach dem Tod des Mannes erhält die Witwe zunächst für drei Monate die volle Rente des Verstorbenen (Sterbevierteljahr), danach meist 55 % oder 60 % der Rente (große Witwenrente), wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, oder 25 % (kleine Witwenrente), wenn sie jung ist und kein Kind erzieht; die Höhe hängt von Ehedauer, Alter, Einkommen und Kindererziehung ab, wobei das eigene Einkommen angerechnet wird.
 

Wie viel Geld braucht ein Rentner im Monat in der Schweiz?

Wie viel Geld brauchen Rentnerinnen und Rentner bei der Pensionierung in der Schweiz? Um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten, benötigen Sie in der Regel etwa 80 % Ihres letzten Bruttoeinkommens.

Wird die AHV im 2025 erhöht?

Januar 2025 um 2,9 % erhöht. Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2025 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst und um 2,9 % erhöht.

Wie viel Rente bekomme ich Tabelle?

Wie viel Rente Sie bekommen, hängt von Ihren Rentenpunkten ab, die sich aus Ihrem Einkommen und der Anzahl Ihrer Beitragsjahre ergeben; ein Rentenpunkt ist aktuell (ab Juli 2024) 39,32 € wert, aber eine genaue Tabelle gibt es nicht, da die Rentenhöhe vom individuellen Einkommensverlauf abhängt, wobei Sie Ihre Rentenpunkte berechnen müssen, um eine Schätzung zu erhalten (z.B. mit dem Rentenrechner der Deutschen Rentenversicherung).