Wie hoch darf die Maklerprovision höchstens sein?

Gefragt von: Hubert Geißler B.Sc.
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Die höchstzulässige Maklerprovision in Deutschland hängt von der Art der Immobilie ab: Bei Mietobjekten gilt eine gesetzliche Obergrenze von 2 Nettokaltmieten zzgl. MwSt. (oft 2,38 Nettokaltmieten), bei Wohn- und Hauskäufen gibt es keine strikte gesetzliche Obergrenze, aber eine marktübliche Aufteilung von maximal 7,14 % des Kaufpreises inkl. MwSt., die in der Regel hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird.

Wie hoch ist die maximale Maklerprovision, die ein Makler verlangen darf?

Die maximale Maklerprovision für Wohnimmobilien liegt in Deutschland marktüblich bei 7,14 % inkl. MwSt. des Kaufpreises, wobei diese Kosten seit 2020 meist hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden müssen, wenn der Käufer ein Verbraucher ist. Es gibt keine starre gesetzliche Obergrenze, aber höhere Sätze sind schwer durchsetzbar. Bei Mietobjekten darf die Provision für den Mieter maximal zwei Nettokaltmieten + MwSt. betragen.
 

Wann ist eine Maklerprovision sittenwidrig?

Eine Provisionsvereinbarung ist sittenwidrig, wenn zwischen der Höhe der versprochenen Vergütung und der dafür zu erbringenden Leistungen ein auffälliges Missverhältnis besteht und weitere Umstände hinzutreten, beispielsweise eine verwerfliche Gesinnung des Maklers oder eine Ausnutzung der schwierigen Lage seines ...

Wie hoch ist die maximale Provision, die ein Broker verlangen darf?

Maklergebühren verstehen

Die indische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEBI) hat die maximale Gebühr festgelegt, die ein Broker erheben darf. Laut SEBI darf die Brokergebühr 2,5 % des Gesamtwerts der vom Kunden getätigten Transaktion nicht überschreiten.

Wer zahlt die Maklerprovision 2025?

Maklerprovision bei Vermietung: Wer zahlt die Maklergebühr? Bei einer Vermietung gilt seit 2025 das Bestellerprinzip, wenn ein:e Makler:in zum Einsatz kommt. Das bedeutet konkret: Wer den Auftrag gestellt hat, muss auch die Kosten tragen.

Die Maklerprovision - Wie viel zahlen Verkäufer und Käufer?

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Wer zahlt die 3,57 Maklerprovision?

Die Provisionshöhe ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und zwischen den Parteien frei verhandelbar. Eine aktuelle Studie von Homeday zeigt, dass viele Makler in Deutschland eine Provision von 3,57 Prozent des Kaufpreises für ihre Dienstleistung jeweils vom Verkäufer und Käufer verlangen.

Werden die Immobilienpreise 2025 wieder steigen?

Im Jahr 2025 sind die Kaufpreise für Wohnimmobilien weiter gestiegen, im Durchschnitt um 2,3 Prozent im Vergleich zu 2024. Immobilien mit hoher Energieeffizienz bleiben besonders gefragt. Auch die Mieten ziehen weiter an.

Welche Provision darf ein Makler berechnen?

Höhe der Maklergebühren

Die Gebühr beträgt in der Regel zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie bereits gezeigt, muss die Verkäuferseite davon mindestens die Hälfte übernehmen, wenn sie die Maklerin oder den Makler beauftragt hat.

Welchen Prozentsatz verlangen die meisten Immobilienmakler?

Traditionelle Immobilienmakler berechnen üblicherweise eine Provision in Höhe eines Prozentsatzes des Verkaufspreises – typischerweise zwischen 1 % und 3,5 % . Online-Makler hingegen bieten meist Pauschalpreise an. Einige Makler geben sogar an, keine Gebühren zu erheben, sondern die gewünschten Leistungen separat abzurechnen.

Warum sind die Maklergebühren so hoch?

Höhere Handelsvolumina bedeuten in der Regel höhere Brokergebühren. Beispiel: Berechnet ein Broker 0,1 % Gebühren pro Trade und tätigen Sie eine Transaktion im Wert von 100.000 ₹, betragen die Brokergebühren 100 ₹.

Was passiert, wenn der Makler das Haus nicht verkauft bekommt?

Wenn ein Makler ein Haus nicht verkauft, entstehen Ihnen meist keine direkten Kosten, da die Provision nur bei Erfolg fällig wird, aber Achtung: Prüfen Sie den Vertrag auf Klauseln zu Aufwandsentschädigungen oder Schadensersatz, die der Makler vereinbaren wollte, besonders bei einem Alleinauftrag und wenn Sie selbst kündigen, da er sonst Leerkosten hat, die er geltend machen könnte. Solange der Vertrag läuft (oft 3-6 Monate), sind Sie gebunden, können aber oft parallel weitere Makler beauftragen (einfacher Vertrag) oder müssen die Zeit abwarten (Alleinauftrag), bevor Sie kündigen können, um Schäden oder doppelte Provisionszahlungen zu vermeiden. 

Was darf der Makler nicht?

Ein Makler darf keine falschen Angaben machen, wesentliche Mängel verschweigen, Interessenten nicht diskriminieren (z.B. wegen Herkunft) und keine unwahren Behauptungen über die Immobilie aufstellen, wenn er es besser wissen müsste. Er darf auch keine unangemessenen Auskünfte über die wirtschaftlichen Verhältnisse oder die Wohnungssuchenden verlangen (z.B. Ausweiskopien, WBS-Kopien) und muss sich an Datenschutzregeln halten. Zudem darf er keine überhöhten Provisionen fordern oder unlautere Methoden anwenden. 

Wann hat der Makler keinen Anspruch auf Provision?

Ein Makler darf keine Provision verlangen, wenn kein erfolgreicher Vertragsabschluss zustande kommt, der Maklervertrag unwirksam ist (z. B. wegen fehlender Textform oder mangelhafter Widerrufsbelehrung), er seine Pflichten verletzt (z. B. Doppelvertretung, Verschweigen von Mängeln), oder der Provisionsteilungsanspruch umgangen wurde, etwa bei zu hoher Kostenlast für den Käufer. Auch ein fristgerechter Widerruf des Maklervertrags führt zur Zahlungsfreiheit, selbst wenn ein Vertrag zustande kommt.
 

Ist die Maklerprovision gedeckelt?

Beim Immobilienkauf wird die Maklerprovision in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer zur Hälfte geteilt. Und noch ein Unterschied: Die Provisionshöhe ist bei Mietobjekten gedeckelt, beim Kauf gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Höchstsätze.

Kann ich die Maklerprovision verhandeln?

Ja, die Maklerprovision ist in Deutschland grundsätzlich verhandelbar, da es keine gesetzlich festgelegten Höchstgrenzen gibt (außer bei Vermietung nach Bestellerprinzip). Verhandeln Sie, indem Sie die Marktlage (z.B. lange Standzeit der Immobilie, stark nachgefragte Objekte) nutzen, Wettbewerb fördern oder auf Zusatzleistungen verweisen; die besten Chancen bestehen bei hochpreisigen Immobilien oder wenn der Makler leichte Vermittlungsarbeit hat. 

Wie viel Prozent Provision bekommt ein Immobilienmakler?

Ein Immobilienmakler bekommt in Deutschland meist 3 bis 7 Prozent Provision vom Kaufpreis (inkl. MwSt.), aufgeteilt zwischen Käufer und Verkäufer, wobei der Anteil des Käufers durch das neue Gesetz (seit 2020) meist auf maximal 50% begrenzt ist, oft sind es 3,57 % (inkl. MwSt.) für jede Partei, je nach Bundesland und ortsüblicher Regelung. Die genaue Höhe ist verhandelbar, liegt aber oft bei 7,14 % insgesamt. Bei Mietobjekten ist die Provision auf maximal zwei Nettokaltmieten zzgl. MwSt. begrenzt (Bestellerprinzip). 

Sind Maklerpreise verhandelbar?

Preisverhandlungen mit Maklern

Grundsätzlich setzt auch der Makler den Preis jedoch so hoch an, dass ein Verhandlungsspielraum besteht. Deswegen ist es bei einem Hauskauf über einen Makler ebenfalls sinnvoll, fair über den Ausgangspreis zu verhandeln.

Wie viel geht ein Makler runter?

Beim Hauskauf ist fast immer ein Verhandlungsspielraum drin – besonders bei älteren Immobilien oder geringerer Nachfrage. Typische Preisnachlässe liegen bei 5 bis 15 Prozent, bei starkem Sanierungsbedarf auch deutlich höher.

Welche Maklerprovision ist üblich?

Was ist eine übliche Höhe der Maklerprovision? Die Maklerprovision variiert je nach Bundesland, liegt aber beim Immobilienkauf meist zwischen 3,57 % und 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.). Bei Vermietungen beträgt sie maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Ist die Höhe der Maklerprovision gesetzlich geregelt?

Ja, die Maklerprovision ist seit 2020 gesetzlich geregelt, vor allem durch das Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten bei Wohnimmobilienkäufen (§§ 656a–656d BGB). Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern muss sich der Auftraggeber die Provision mit der anderen Partei teilen, wobei der Zahler maximal die Hälfte der Gesamtsumme trägt. Bei der Vermietung gilt das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. 

Ist aktuell ein guter Zeitpunkt, Immobilien zu kaufen?

Ja, die aktuelle Zeit (Ende 2025) wird von vielen Experten als guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf gesehen, da sich die Zinsen stabilisiert haben, die Preise nicht mehr so stark fallen und Käufer von einem breiteren Angebot und Verhandlungsspielraum profitieren können, besonders in attraktiven Regionen oder bei sanierungsbedürftigen Objekten, während die langfristige Nachfrage hoch bleibt. Wichtig ist die individuelle Situation, Finanzkraft und die richtige Wahl der Immobilie, um die Chancen zu nutzen, bevor die Preise in begehrten Lagen wieder anziehen könnten. 

Werden die Immobilienpreise 2026 sinken?

Nein, Experten gehen für 2026 mehrheitlich nicht von sinkenden, sondern von stabilen bis moderat steigenden Immobilienpreisen aus (ca. 1–4 %), nach einer Preiskorrektur in den Vorjahren. Der Markt stabilisiert sich, die Preise steigen aber voraussichtlich wieder an, angetrieben durch die angespannte Wohnungssituation und gestiegene Nachfrage nach Wohneigentum, auch wenn die Bauzinsen hoch bleiben. 

Was muss man beim Hauskauf 2025 beachten?

Beim Hauskauf 2025 sind Energieeffizienz (GEG-Pflichten), die Finanzierung (Eigenkapital, Zinsen) und die Grundsteuer zentrale Punkte. Beachten Sie die Sanierungspflicht bei Eigentumswechsel (innert 2 Jahren), höhere Anforderungen an den Energiestandard (Effizienzhaus 40 bei Neubau), die Möglichkeit steigender Preise für gute Immobilien und prüfen Sie Ihre Schufa frühzeitig. Kalkulieren Sie realistisch mit mind. 20-30% Eigenkapital für Kaufpreis + Nebenkosten und lassen Sie Ihre Wohngebäudeversicherung prüfen.