Wie hoch ist der Mindestlohn für Rentner bei einem Minijob?
Gefragt von: Siegrid Albertsternezahl: 4.8/5 (27 sternebewertungen)
Für Rentner im Minijob gilt der normale gesetzliche Mindestlohn, der ab dem 1. Januar 2026 auf 13,90 € pro Stunde steigt, bei einer monatlichen Verdienstgrenze von 603 €. Für Rentenbezieher gibt es keine spezielle Hinzuverdienstgrenze, sie müssen sich nur an die allgemeinen Minijob-Regeln halten, wobei die monatliche Grenze 2026 auf 603 € angehoben wird, was bei 13,90 € Stundenlohn rund 43 Arbeitsstunden pro Monat ermöglicht.
Wie hoch ist die Verdienstgrenze für Rentner im Minijob?
Für Rentner gelten im Minijob die regulären Regeln, also aktuell bis 2025 maximal 556 € monatlich (6.672 € jährlich), wobei Altersrentner seit 2023 die Verdienstgrenze für Altersrenten unbegrenzt hinzuverdienen dürfen, ohne dass die Rente gekürzt wird – es gelten nur die Minijob-Regeln. Ab 2026 steigt die Minijob-Grenze auf 603 €. Wichtig: Wer die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, zahlt im Minijob weiterhin in die Rentenversicherung ein, ansonsten ist man befreit.
Was ändert sich für Rentner ab 2026?
Ab Januar 2026 tritt die sogenannte Aktivrente in Kraft. Dahinter verbirgt sich ein Steuerbonus für alle, die im Rentenalter weiterarbeiten. 2000 Euro können sie künftig pro Monat steuerfrei hinzuverdienen. Der Bundesrat hat dem entsprechenden Gesetz am 19. Dezember zugestimmt.
Wie viel ist der Mindestlohn pro Stunde für einen Minijob?
Alles Wissenswerte zur Arbeitszeit im Minijob. Ausschlaggebend dafür, wie viele Stunden ein Minijobber im Monat arbeiten kann, ist der Stundenlohn. Dieser beträgt entsprechend dem Mindestlohn seit dem 1. Januar 2025 mindestens 12,82 Euro.
Wie hoch ist der Mindestlohn für Rentner?
Der Mindestlohn beeinflusst die Rente, da er die Basis für Rentenbeiträge bildet; höhere Mindestlöhne (wie die Erhöhung auf 13,90 € ab Jan. 2026) führen zu höheren Rentenansprüchen, allerdings oft mit dem "Kannibalisierungseffekt" durch die Grundrente, die einen Teil des Anstiegs mindern kann, sodass eine Rente nach 45 Jahren Mindestlohn oft nur knapp über 1.100 € liegt und das Existenzminimum nicht immer deckt. Auch der Mindestbeitrag zur freiwilligen Rentenversicherung steigt mit dem Jahr 2026.
Wie viel dürfen Rentner*innen im Minijob eigentlich dazuverdienen?
Wie hoch ist das Existenzminimum für Rentner?
Das Existenzminimum für Rentner in Deutschland wird durch die Grundsicherung im Alter abgedeckt und setzt sich zusammen aus einem Regelsatz für den laufenden Bedarf (für Alleinstehende ca. 563 € monatlich für 2024/2025) und den angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (Warmmiete), die zusätzlich übernommen werden; hinzu können Mehrbedarfe kommen, sodass sich der Gesamtbetrag individuell ergibt und deutlich über dem Regelsatz liegt, um Armut zu vermeiden.
Was passiert, wenn ich als Rentner mehr als 520 € verdiene?
Wenn Sie als Rentner mehr als 520 € verdienen, passiert je nach Rentenart unterschiedliches: Bei einer normalen Altersrente gibt es keine Kürzung, Sie dürfen unbegrenzt verdienen, müssen aber ab dem Minijob-Betrag (derzeit ca. 556 €) Sozialversicherungs- und Steuern zahlen, was Ihre Rente zwar nicht kürzt, aber Ihr Gesamteinkommen mindert. Bei vorgezogenen Renten (z.B. wegen Erwerbsminderung) gibt es feste Hinzuverdienstgrenzen (oft 6.300 €/Jahr), danach wird die Rente gekürzt.
Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn für Minijobs?
Der aktuelle Minijob-Lohn wird durch den gesetzlichen Mindestlohn bestimmt, der seit dem 1. Januar 2025 bei 12,82 € pro Stunde liegt und die Verdienstgrenze auf 556 € pro Monat anhebt. Für das Jahr 2026 wird der Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde steigen, was eine Minijob-Grenze von 603 € monatlich bedeutet.
Wie hoch ist der Mindestlohn ab dem 1. Januar 2026?
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 13,90 Euro brutto pro Stunde, gefolgt von einer weiteren Erhöhung auf 14,60 Euro zum 1. Januar 2027, wie es die Mindestlohnkommission beschlossen und das Bundeskabinett verordnet hat. Diese zweistufige Anpassung erhöht auch die Minijob-Grenze auf 603 Euro monatlich und soll die Kaufkraft stärken.
Wie viele Stunden bei Minijob 165 €?
Bei einem 165-Euro-Job als Aufstockung zum Arbeitslosengeld (ALG I) dürfen Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten (maximal 14 Std. 59 Min.), um den Anspruch zu behalten und erhalten einen Freibetrag von 165 € monatlich. Bei Mindestlohn (12,82 €/Std.) wären das ca. 12 bis 13 Stunden im Monat, aber die Stundenanzahl hängt vom tatsächlichen Stundenlohn ab; bei höherem Lohn sinkt die Stundenzahl, da die 165 € Grenze nicht überschritten werden darf, ohne dass ALG gekürzt wird.
Was ändert sich für Rentner ab 01.01 2025?
Wer eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bezieht, kann ab Januar 2025 mehr hinzuverdienen. Bei voller Erwerbsminderung ergibt sich eine jährliche Hinzuverdienst-Grenze von rund 19.661 Euro. Bei Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung beträgt die Mindesthinzuverdienst-Grenze rund 39.322 Euro.
Was dürfen Rentner 2026 steuerfrei verdienen?
Ab 2026 dürfen Rentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei dazuverdienen, dank der neuen "Aktivrente", was jährlich 24.000 Euro entspricht; kombiniert mit dem Grundfreibetrag (ca. 12.348 €), können so bis zu rund 36.348 € steuerfrei verdient werden. Diese Regelung gilt für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen und schließt Selbstständige, Beamte und Minijobber aus, soll zum Weiterarbeiten motivieren und erhöht das Nettoeinkommen direkt.
Bei welchem Jahrgang fällt die Doppelbesteuerung der Rente weg?
Doppelte Besteuerung von Renten: Bei welchen Jahrgängen fällt die Doppelbesteuerung weg? Ab 2025 sind alle Rentenbeiträge, die Menschen vor dem Renteneintritt einzahlen, steuerfrei, sodass es nicht mehr zu einer Doppelbesteuerung kommen kann. Die Doppelbesteuerung der Rente fällt dann also weg.
Was ist bei einem Minijob als Rentner zu beachten?
Für Rentner gelten die normalen Minijob-Regelungen. Sie dürfen durchschnittlich im Monat maximal 556 Euro verdienen. Über ein ganzes Jahr können Sie mit einem Minijob also bis zu 6.672 Euro verdienen. Für Bezieher einer Altersrente gilt keine Hinzuverdienstgrenze.
Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?
Für 2025 liegt die neue Minijob-Verdienstgrenze bei 556 € pro Monat (bzw. 6.672 € pro Jahr), was eine Erhöhung gegenüber 2024 (538 €) darstellt, bedingt durch den gestiegenen Mindestlohn. Arbeitgeber können zusätzliche Prämien wie die Inflationsausgleichsprämie (IAP) steuer- und abgabenfrei zahlen, solange diese nicht auf die monatliche Grenze angerechnet wird. Wichtig: Auch bei Prämien gilt die allgemeine Jahresgrenze von 6.672 €; Sonderzahlungen müssen schriftlich dokumentiert werden, um den Minijob-Status zu erhalten.
Wie viel darf ein Rentner monatlich steuerfrei dazuverdienen?
Ab dem 1. Januar 2026 dürfen Rentner durch das neue Aktivrentengesetz bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen, wenn sie das Regelrentenalter erreicht haben – das sind 24.000 Euro pro Jahr. Einkommen darüber hinaus ist steuerpflichtig, aber es gibt auch weiterhin Minijob-Regelungen, bei denen die Verdienstgrenze ab 2026 auf 603 Euro pro Monat (plus 70 Arbeitstage kurzfristig) steigt.
Wann kommen 14 € Mindestlohn?
Mindestlohn steigt in zwei Schritten auf 14,60 Euro
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde. (2025 waren es 12,82 Euro.) Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro je Arbeitsstunde in Deutschland.
Wie hoch ist die Verdienstgrenze für Minijobber ab 2026?
Ab 2026 steigt die Minijob-Grenze auf 603 Euro pro Monat (bisher 556 €), da sie dynamisch an den höheren gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde gekoppelt ist. Das ermöglicht mehr Verdienst, ohne den Status zu verlieren, und gilt auch für Privathaushalte. Für kurzfristige Beschäftigungen in der Landwirtschaft gibt es neue Zeitgrenzen.
Für wen gilt der Mindestlohn nicht?
Der Mindestlohn gilt nicht für Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Ausbildung, Auszubildende, Langzeitarbeitslose (in den ersten 6 Monaten), ehrenamtlich Tätige, Freiwilligendienstleistende sowie für Praktikanten bei Pflicht-, Orientierungs- oder bestimmten studien-/ausbildungsbegleitenden Praktika. Auch Selbstständige fallen grundsätzlich nicht unter den Mindestlohn, da er für Angestellte gilt.
Wie hoch ist der Mindestlohn bei Minijobs?
Der Mindestlohn erhöht sich laufend, seit er im Jahr 2015 bundesweit eingeführt wurde. Aktuell liegt er bei 12,82 Euro pro Stunde.
Wie viele Stunden bei 520 €?
Für 520 Euro hängt die Stundenzahl vom Stundenlohn ab: Bei Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. für 2025) sind das ca. 40-43 Stunden pro Monat (520 € / 12,82 €), bei höherem Lohn entsprechend weniger Stunden (z.B. bei 20 €/Std. nur 26 Std.), da 520 € die aktuelle Minijob-Grenze ist.
Was ist der Unterschied zwischen Minijob und geringfügig Beschäftigt?
Es gibt keinen Unterschied: Minijob ist der umgangssartige Begriff für eine geringfügige Beschäftigung. Diese ist definiert durch eine Verdienstgrenze (2025: 556 €/Monat) oder eine zeitliche Begrenzung (max. 70 Tage/Jahr), wobei Arbeitnehmer in der Regel sozialversicherungsfrei sind (mit optionaler Rentenversicherungspflicht) und Arbeitgeber pauschale Beiträge zahlen.
Welche Abzüge fallen bei einem Minijob für Rentner an?
Bei einem Minijob als Rentner gibt es kaum Abzüge: Sie sind beitragsfrei in der Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, müssen also keine eigenen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, auch nicht in der Rentenversicherung (es sei denn, Sie entscheiden sich für die freiwillige Rentenversicherung), und zahlen auch keine eigene Lohnsteuer, da der Arbeitgeber pauschal versteuert (2%). Die einzige Abweichung kann bei einem sozialversicherungspflichtigen Job oder bei Überschreiten der Minijob-Grenze eintreten.
Wie viele Stunden darf ich als Rentner arbeiten, ohne dass meine Rente gekürzt wird?
Als Rentner dürfen Sie so viel arbeiten, wie Sie möchten – es gibt keine Stunden- oder Verdienstgrenzen mehr für Altersrenten, sowohl bei Erreichen der Regelaltersgrenze als auch bei vorgezogener Rente (seit 2023). Ihre Rente wird nicht gekürzt, egal wie hoch Ihr Einkommen ist, aber Sie müssen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn Sie über der Minijob-Grenze (aktuell ca. 556 €/Monat) verdienen. Bei Erwerbsminderungsrenten gelten hingegen strenge Hinzuverdienstgrenzen.
Wie viel darf ein Rentner steuerfrei dazuverdienen im Monat 2026?
Ab 2026 dürfen Rentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 Euro brutto pro Monat steuerfrei hinzuverdienen, wenn sie sozialversicherungspflichtig arbeiten – das ist die neue Aktivrente. Darüber hinaus gilt der allgemeine jährliche Grundfreibetrag von ca. 12.348 Euro (2026), aber die Aktivrente bietet einen zusätzlichen monatlichen Freibetrag für Arbeit nach der Rente, der nicht auf den Steuersatz des restlichen Einkommens durchschlägt.