Wie hoch ist der Stundenlohn bei einem Minijob?

Gefragt von: Frau Emilia Hauser MBA.
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Der Stundenlohn bei einem Minijob richtet sich nach dem gesetzlichen Mindestlohn, der aktuell (Stand 2025) 12,82 € brutto pro Stunde beträgt und ab 2026 auf 13,90 € steigt; damit müssen auch Minijobber bezahlt werden, wobei die monatliche Verdienstgrenze (aktuell 556 € in 2025) sich dynamisch anpasst, um bei steigendem Mindestlohn eine konstante Stundenzahl zu ermöglichen.

Wie viele Stunden bei 520 €?

Für 520 Euro hängt die Stundenzahl vom Stundenlohn ab: Bei Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. für 2025) sind das ca. 40-43 Stunden pro Monat (520 € / 12,82 €), bei höherem Lohn entsprechend weniger Stunden (z.B. bei 20 €/Std. nur 26 Std.), da 520 € die aktuelle Minijob-Grenze ist. 

Was ist ein guter Stundenlohn bei einem Minijob?

Arbeitnehmer, die in einem Job als Minijob arbeiten, verdienen ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 32.900 € und ein Monatsgehalt von 2.741 €. Somit ist ein Stundenlohn von 11 € zu erwarten.

Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn für Minijobs?

Der aktuelle Minijob-Lohn wird durch den gesetzlichen Mindestlohn bestimmt, der seit dem 1. Januar 2025 bei 12,82 € pro Stunde liegt und die Verdienstgrenze auf 556 € pro Monat anhebt. Für das Jahr 2026 wird der Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde steigen, was eine Minijob-Grenze von 603 € monatlich bedeutet. 

Wie hoch ist der Mindestlohn ab 01.01 2026?

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Dies ist die erste von zwei Stufen, gefolgt von einer weiteren Erhöhung auf 14,60 Euro im Januar 2027. Die Anpassung führt auch zu einer Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze auf 603 Euro monatlich. 

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Wie hoch ist die Verdienstgrenze für Minijobs ab 2026?

Die Minijob-Verdienstgrenze in Deutschland steigt zum 1. Januar 2026 auf 603 € pro Monat (7.236 € pro Jahr), da der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde angehoben wird und die Minijob-Grenze dynamisch daran gekoppelt ist. Diese Anpassung sorgt dafür, dass Minijobber bei gleichbleibender Stundenzahl im Rahmen der geringfügigen Beschäftigung bleiben können, während die untere Midijob-Grenze entsprechend auf 603,01 € ansteigt. 

Ist 15 Euro pro Stunde gut?

15 € Stundenlohn sind deutlich mehr als der aktuelle Mindestlohn (2025/2026 bei ca. 12,82 € bis 14,60 €) und liegen über dem Durchschnitt vieler Geringverdiener, aber ob es "viel" ist, hängt stark von Branche, Erfahrung, Region und Lebensumständen ab; es ist gut für einfache Jobs, für Akademiker oder Fachkräfte aber oft zu wenig.
 

Wie hoch ist der Mindestlohn bei Minijobs?

Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant.

Was ist besser, Minijob oder Midijob?

Besser ist, was zu deiner Lebenssituation passt: Der Minijob (bis ca. 600 €/Monat 2025/2026) ist ideal für Studenten, Rentner oder als steuer- & abgabenfreier Zuverdienst, da kaum Abzüge anfallen, aber auch der Rentenanspruch ist gering. Der Midijob (ca. 600 € bis 2.000 €/Monat) ist besser, wenn du mehr verdienen, aber weiterhin volle Sozialversicherung (Kranken-, Arbeitslosen-, Rentenversicherung) willst, da die Beiträge im unteren Bereich sehr günstig sind und der Nettoverdienst oft höher ausfällt als beim Minijob, aber du musst in der Regel Steuern zahlen. 

Sind Lohnabrechnungen bei Minijob Pflicht?

Ja, Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, für Minijobs monatlich eine Lohnabrechnung zu erstellen, da Minijobber einen Anspruch auf eine verständliche Abrechnung haben (§ 108 GewO) und der Arbeitgeber Abgaben an die Minijob-Zentrale abführen muss; die Abrechnung muss die Zusammensetzung des Entgelts und die gezahlten Pauschalbeiträge sowie den Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung (falls zutreffend) ausweisen.
 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Wer einen Minijob ausübt, muss keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Darin besteht ein grundlegender Nachteil des Minijobs: Minijobberinnen und Minijobber erwerben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Weitere Nachteiler ergeben sich bei den Sozialversicherungen und oft auch im Arbeitsrecht.

Wie viele Stunden bei Minijob 165 €?

Bei einem 165-Euro-Job als Aufstockung zum Arbeitslosengeld (ALG I) dürfen Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten (maximal 14 Std. 59 Min.), um den Anspruch zu behalten und erhalten einen Freibetrag von 165 € monatlich. Bei Mindestlohn (12,82 €/Std.) wären das ca. 12 bis 13 Stunden im Monat, aber die Stundenanzahl hängt vom tatsächlichen Stundenlohn ab; bei höherem Lohn sinkt die Stundenzahl, da die 165 € Grenze nicht überschritten werden darf, ohne dass ALG gekürzt wird. 

Wie wird Krankheit bei einem Minijob bezahlt?

Bei Krankheit zahlt der Arbeitgeber Minijobbern bis zu sechs Wochen lang den Lohn weiter, den sie ohne die Krankheit verdient hätten, basierend auf dem Durchschnitt der letzten vier Wochen. Diese Lohnfortzahlung wird vom Arbeitgeber über das U1-Verfahren bei der Knappschaft-Bahn-See (Arbeitgeberversicherung) erstattet (ca. 80 % der Aufwendungen). Minijobber erhalten danach kein Krankengeld von der Krankenkasse, da sie nicht in die Krankenversicherung einzahlen, es sei denn, sie haben einen versicherungspflichtigen Hauptjob.
 

Wie viele Urlaubstage hat man bei einem Minijob?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, und zwar den gesetzlichen Mindesturlaub von 24 Werktagen pro Jahr bei einer 6-Tage-Woche. Die genaue Anzahl der Tage berechnet sich nach der Anzahl Ihrer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitstage; arbeiten Sie weniger als 6 Tage pro Woche, verringert sich der Anspruch proportional (z.B. 20 Tage bei 5 Tagen, 8 Tage bei 2 Tagen). 

Was ist der Unterschied zwischen Minijob und geringfügig Beschäftigt?

Es gibt keinen Unterschied: Minijob ist der umgangssartige Begriff für eine geringfügige Beschäftigung. Diese ist definiert durch eine Verdienstgrenze (2025: 556 €/Monat) oder eine zeitliche Begrenzung (max. 70 Tage/Jahr), wobei Arbeitnehmer in der Regel sozialversicherungsfrei sind (mit optionaler Rentenversicherungspflicht) und Arbeitgeber pauschale Beiträge zahlen. 

Wie berechne ich den Stundenlohn bei einem Minijob?

Häufig gestellte Fragen zum Stundenlohnrechner Minijob. Wie berechne ich meinen Stundenlohn bei einem Minijob? Teile dein Monatsgehalt im Minijob durch die Anzahl deiner geleisteten Arbeitsstunden – das Ergebnis ist dein Stundenlohn.

Was ist der Nachteil von einem Midijob?

Nachteile: Gehaltsgrenze von durchschnittlich 520 Euro im Monat darf nicht überschritten werden. Kein eigener Schutz in der Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Arbeitgeber müssen auch für Minijobber Abgaben zahlen.

Was ist der Unterschied zwischen Teilzeitarbeit und einem Minijob?

Ein Minijob ist eine spezielle Form der Teilzeit, aber nicht jede Teilzeitstelle ist ein Minijob; der Hauptunterschied liegt in den Sozialversicherungsabgaben: Beim Minijob (bis 538 €/Monat) zahlt der Arbeitgeber pauschale Abgaben, der Arbeitnehmer zahlt wenig, kann sich aber rentenversichern lassen, während bei einem regulären Teilzeitjob (über 538 €) alle Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) individuell geteilt werden, was für eine bessere Absicherung sorgt, aber auch höhere Kosten bedeutet.
 

Wie hoch ist der Stundenlohn bei einem Midijob?

Ein Midijob hat keinen festen Stundenlohn, sondern definiert sich über eine Gehaltsspanne von 556,01 € bis 2.000 € monatlich (Stand 2025), wobei der gesetzliche Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. ab 2025) natürlich gilt und die Verdienstgrenzen sich danach richten. In diesem "Übergangsbereich" zahlen Arbeitnehmer reduzierte Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung), was zu mehr Netto vom Brutto führt, obwohl sie vollen Versicherungsschutz genießen. 

Welche Sonderzahlungen sind bei einem Minijob erlaubt?

Ja, Minijobber können Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhalten, aber diese zählen zum Verdienst und dürfen die jährliche Grenze (2025: 6.672 €) nicht überschreiten, sonst wird der Minijob sozialversicherungspflichtig. Wichtig: Vorhersehbare Zahlungen (wie Weihnachtsgeld) werden auf die Jahresgrenze angerechnet, während unvorhersehbare Prämien (wie Jubiläumsboni) meist "on top" gezahlt werden können, ohne die Grenze zu gefährden. Ein gesetzlicher Anspruch besteht nur, wenn es vertraglich oder tariflich vereinbart ist, wobei der Gleichbehandlungsgrundsatz gilt. 

Wie hoch ist der maximale Stundenlohn für einen Minijob?

Für einen Minijob gibt es keine starre Obergrenze für den Stundenlohn, aber die Verdienstgrenze von 556 € pro Monat (gültig ab Januar 2025) muss eingehalten werden, und der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 €/Stunde (Stand 2025) gilt. Das bedeutet, je höher Ihr Stundenlohn, desto weniger Stunden dürfen Sie arbeiten, um unter 556 € zu bleiben (z.B. bei 16 €/Std. sind es ca. 32,5 Std.). Der Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 €/Std., was die Minijob-Grenze auf 603 €/Monat anhebt. 

Was ändert sich 2025 beim Minijob?

Für 2025 erhöht sich die Minijob-Verdienstgrenze auf 556 € pro Monat (vorher 538 €), basierend auf dem gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 € pro Stunde. Das bedeutet, Sie dürfen bei 12,82 € Stundenlohn rund 43 Stunden pro Monat arbeiten, wobei der Jahresverdienst 6.672 € nicht überschreiten darf, auch bei schwankendem Einkommen durch das sogenannte "schwäbische Modell". Zudem entfällt für Schüler und Studierende die Anrechnung von Minijob-Einkommen auf den BAföG-Bedarf. 

Was ist ein fairer Stundenlohn?

Ein fairer Stundenlohn in Deutschland liegt oft zwischen 15 und 25 Euro, kann aber je nach Branche, Region, Qualifikation und Erfahrung stark variieren, wobei Fachkräfte mehr verdienen und der gesetzliche Mindestlohn (ca. 12,82 € in 2025) die absolute Untergrenze darstellt, aber nicht unbedingt als „fair“ für qualifizierte Arbeit gilt. Fair bedeutet, dass Lohn Aufwand, Qualifikation und Lebenshaltungskosten abdeckt und eine angemessene Entlohnung für die erbrachte Leistung sicherstellt, oft mit regionalen Unterschieden.
 

Was bleibt netto bei 15 Euro Stundenlohn?

Bei 15 € Brutto-Stundenlohn bleiben Ihnen netto je nach Steuerklasse, Bundesland, Kinderfreibeträgen und Krankenkasse etwa 11 € bis 12,50 € pro Stunde übrig, was bei Vollzeit (40h/Woche) auf ein Nettogehalt von ca. 1.750 € bis 1.950 € im Monat hinausläuft; es gibt keine pauschale Zahl, da Abzüge stark variieren, aber ein Brutto-Stundenlohn von 15 € (entspricht ca. 2600 € Brutto im Monat) bedeutet eine Steuer- und Abgabenlast von rund 40-45 %, so beatvest und X. 

Wie hoch ist der Mindestlohn für Minijobs ab 2026?

Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde. Das führt dazu, dass die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs ebenfalls dynamisch angehoben wird, und zwar auf 603 € pro Monat (basierend auf ca. 10 Wochenstunden à 13,90 €). Eine weitere Erhöhung auf 14,60 € pro Stunde ist für 2027 geplant.