Wie hoch ist die Durchfallquote in der Abschlussprüfung der Steuerfachangestellten?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Mario Frey B.A.sternezahl: 4.8/5 (35 sternebewertungen)
Rund jeder zweite angehende Steuerberater scheitert im ersten Versuch. Nach dem zuletzt positiven Trend liegt die Bestehensquote aktuell (2022/23) mit 45,1 Prozent deutlich unter den Ergebnissen der letzten Jahre. Dies ist das zweitschlechteste Ergebnis in den vergangenen 10 Jahren.
Wie hoch ist die Durchfallquote bei Steuerfachangestellten?
Wie hoch ist die Durchfallquote bei Steuerfachangestellten? Bei der Ausbildung zur Steuerfachangestellte liegt die Durchfallquote in der Abschlussprüfung in den letzten Jahren bei knapp 10 Prozent.
Wie schwer ist die Abschlussprüfung für Steuerfachangestellte?
Die Abschlussprüfung ist die größte Hürde der Ausbildung zum Steuerfachangestellten und zählt allgemein zu den schwersten Ausbildungsprüfungen. Eine gute Vorbereitung ist daher sehr wichtig. Die Abschlussprüfung für Steuerfachangestellte setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammen.
Ist Steuerfachangestellte die schwierigste Ausbildung?
Die Ausbildung „Steuerfachangestellte:r" gilt vielen als schwerste Ausbildung Deutschlands, da die Durchfallquote extrem hoch ist.
Welche Noten braucht man als Steuerfachangestellte?
(8) Die Gebühren regeln sich nach der Gebührenordnung der Steuerberaterkammer Hamburg. b) die Berufsschule bescheinigt, dass die Leistungen der/des Auszubildenden in den für die Prüfung relevanten Fächern im Notendurchschnitt 2,0 erreichen.
5 Tipps für mündliche Prüfungen (von einem IHK-Prüfer)
Welche Ausbildung hat die höchste Durchfallquote?
In einigen Ausbildungsberufen liegt die Abbruchquote bei über 50 Prozent. Spitzenreiter ist das Friseurhandwerk – nur einer von drei Auszubildenden beendet die Lehre erfolgreich.
Wie viel Geld bekommt man als Steuerfachangestellte?
Das Durchschnittsgehalt als steuerfachangestellter (m/w/d) liegt bei 50.678 € pro Jahr in Hamburg. 299 Gehaltsangaben, zuletzt am 14. Dezember 2025 aktualisiert.
Was sind die 10 schwersten Ausbildungsberufe?
Die „schwerste“ Ausbildung ist subjektiv, aber oft werden Steuerfachangestellte/r (wegen Prüfungsdurchfallquoten), Pflegefachkraft, Dachdecker/in, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Hotelfachmann/frau, Elektroniker/in sowie Kampfschwimmer (Bundeswehr) genannt, da sie hohe körperliche, geistige oder nervliche Belastung erfordern. Die Auswahl hängt stark davon ab, ob man körperliche Härte (Dachdecker), Prüfungsstress (Steuerfachangestellte) oder mentale Stärke (Bundeswehr) als Maßstab nimmt.
Welche Prüfung hat die höchste Durchfallquote?
Das Steuerberaterexamen gilt als eine der anspruchsvollsten und schwierigsten Prüfungen in Deutschland. Rund jeder zweite angehende Steuerberater scheitert im ersten Versuch. Nach dem zuletzt positiven Trend liegt die Bestehensquote aktuell (2022/23) mit 45,1 Prozent deutlich unter den Ergebnissen der letzten Jahre.
Was ist der schwierigste Teil der Prüfung zum Steuerberater?
Prüfung zum Steuerberater ( Teil 2): Unternehmen
Teil 2 der Prüfung zum Steuerberater ist der schwierigste. Er umfasst zahlreiche Themen der Unternehmensbesteuerung. In diesem Teil wird Ihr Wissen über steuerliche Belange kleiner Unternehmen und komplexe Unternehmenssteuervorschriften geprüft.
Welche Ausbildung hat die schwerste Prüfung?
Die Top 5 der schwersten Ausbildungen in Deutschland
- Steuerfachangestellte/r: Komplexe Gesetze und ständige Änderungen machen diesen Beruf besonders anspruchsvoll.
- Mechatroniker/in: Die Kombination aus Mechanik, Elektronik und Informatik stellt hohe Anforderungen an die Auszubildenden.
Wie hoch ist die Durchfallquote bei der CPA-Prüfung?
Kommen wir nun zum wichtigsten Thema für alle CPA-Prüfungskandidaten: das Bestehen der Prüfung. Etwa die Hälfte der Prüflinge fällt beim ersten Versuch durch . Laut AICPA liegt die nationale Bestehensquote bei 45–55 %.
Welches Examen ist das schwerste?
Die Diplomprüfung zum Master Sommelier gilt laut World Scholars Hub als die "schwierigste Prüfung der Welt" und ist die hochwertigste Ausbildung der gastronomischen Branche weltweit. Nur 300 Anwärter:innen haben das Diplom seit 1989 erlangt.
Welcher kaufmännische Beruf ist der schwerste?
Industriekaufmann ist quasi die schwerste kaufmännische Ausbildung, aber dafür auch die, die am besten angesehen ist.
Ist Steuerfachangestellte ein gut bezahlter Beruf?
Hinweis: Das Medianentgelt für den Beruf "Steuerfachangestellte/r" in der Berufsgattung "Berufe in der Steuerberatung - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 3.458 €. Das untere Quartil liegt bei 2.820 € und das obere Quartil beträgt 4.255 €.
Sind Steuerberater Topverdiener?
Das mittlere Einstiegsgehalt als Steuerberater/in liegt bei 4.930 Euro, nach 20 Jahren im Beruf steigt der Monatslohn auf etwa 7.140 Euro in Vollzeit. In Ostdeutschland betragen die Monatsverdienste von Steuerberaterinnen und Steuerberatern 5.880 Euro brutto, in Westdeutschland sind es 6.620 Euro.
Sind 90.000 Euro ein gutes Gehalt in Deutschland?
Generell gilt in Deutschland ein Jahresbruttogehalt zwischen 64.000 € und 81.000 € als gut. Die meisten Deutschen, die 60.000 € oder mehr im Jahr brutto verdienen, sind jedoch mit ihrem Gehalt zufrieden, was einem Monatsgehalt zwischen 4.105 € und 6.750 € entspricht.
Ist die Abschlussprüfung für Steuerfachangestellte schwer?
Ja, die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten gilt als anspruchsvoll und wird oft als eine der schwersten kaufmännischen Ausbildungen genannt, wegen komplexer Gesetze, ständiger Änderungen, hohem Lernaufwand (besonders in der Abschlussprüfung) und Stress durch Fristen und Verantwortung, aber sie bietet auch sehr gute Zukunftsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Was ist die schlechteste bezahlte Ausbildung?
Die am schlechtesten bezahlten Ausbildungen sind oft in Handwerksberufen und im Dienstleistungssektor angesiedelt, dazu gehören Friseur:in, Florist:in, Tierpfleger:in, Bäcker:in, Konditor:in, Köche/Köchinnen und Landwirt:in, sowie Berufe wie Parkett-, Bodenleger oder Raumausstatter:in, die oft unter dem Mindestlohn für Azubis liegen können, aber auch Maler:in, Tischler:in und im Kreativbereich Schilder- und Lichtreklamehersteller:in zählen dazu, wobei die Gehälter je nach Region und Betrieb stark variieren.
Was ist die härteste Ausbildung?
Die Kampfschwimmer-Ausbildung gilt als eine der härtesten Ausbildung in der Bundeswehr, vergleichbar mit dem Kommando Spezialkräfte (KSK) des Heeres. Wie bei jeder Ausbildung bei der Bundeswehr ist der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung eine wichtige Voraussetzung.
Hat man mit einer 5 in der Abschlussprüfung bestanden?
Mit einer 5 in der Abschlussprüfung bestanden? Das kommt stark darauf an! Generell gilt: Eine 5 (mangelhaft) ist oft nicht bestanden, aber es gibt Ausnahmen durch Ausgleichsmöglichkeiten (z.B. eine 2 oder 3) oder durch das Gesamtergebnis, besonders bei IHK-Prüfungen, wo man mit einer 5 in einem Teilbereich bestehen kann, wenn andere Bereiche gut genug sind, um das Gesamtresultat zu retten, oft durch eine mündliche Prüfung.
Hat man mit 4.0 bestanden?
Ja, eine 4,0 gilt im deutschen Schul- und Hochschulsystem als bestanden, da sie die unterste Note der Skala von 1,0 (sehr gut) bis 4,0 (ausreichend) darstellt und alles, was schlechter als 4,0 ist (also 5,0), als nicht bestanden gilt. Die 4,0 ist die Mindestanforderung, die erfüllt sein muss, aber sie entspricht gerade noch den Anforderungen, wie Uni-Passau und Universität Kiel erklären.