Wie kann ich eine kostenlose Laser-Augenoperation erhalten?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Kevin Kröger
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Eine kostenlose Laser-Augenoperation ist sehr selten und nur möglich, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, z. B. bei sehr schweren Fehlsichtigkeiten, die mit Brille oder Kontaktlinsen nicht korrigierbar sind oder bei bestimmten Augenerkrankungen, nicht aber bei gewöhnlicher Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit-, Alterssichtigkeit). Normalerweise zahlen Krankenkassen (gesetzlich wie privat) nicht für kosmetische Korrekturen, aber Sie können eine Krankenzusatzversicherung abschließen, die Kosten übernimmt, oder versuchen, bei der Krankenkasse eine kulante Einzelfallentscheidung zu erwirken, indem Sie die Notwendigkeit beweisen.

Wann ist Augenlasern kostenlos?

Bei Fehlsichtigkeiten zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten leider nicht. Dazu zählen Augenlasern bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit. Nur bei medizinischer Notwendigkeit oder schweren Fehlsichtigkeiten werden Kosten gedeckt.

Kann man eine Laser-Augenoperation kostenlos bekommen?

Unter bestimmten Umständen können Sie eine Laser-Augenoperation über den NHS (National Health Service) erhalten: bei einer Augenerkrankung, die zu Sehverlust bis hin zur Erblindung führen kann; oder bei Sehproblemen, die sich nicht durch das Tragen einer Brille oder Kontaktlinsen korrigieren lassen.

Ist es möglich, eine kostenlose LASIK-Operation zu erhalten?

Es ist nicht über Medicare oder Medicaid erhältlich.

Die einzige Ausnahme wäre, wenn LASIK aufgrund eines Traumas oder einer Verletzung medizinisch notwendig wäre – nicht etwa, weil Sie keine Brille oder Kontaktlinsen mehr tragen möchten.

Wird Augenlasern von der AOK bezahlt?

Die AOK übernimmt die Kosten für Augenlasern als reine Sehkorrektur in der Regel nicht, da dies als Lifestyle-Eingriff gilt, nicht als medizinische Notwendigkeit. Kostenübernahmen sind nur in seltenen Ausnahmefällen bei Unverträglichkeit von Brillen/Kontaktlinsen oder sehr hohen Dioptrien möglich. Besser sieht es bei der Zusatzversicherung AOK-VorsorgePRIVAT aus, die bis zu 1.500 € für Augenlaserbehandlungen leistet, gestaffelt über die Vertragslaufzeit. 

Katarakt - Operation des Grauen Stars mit monofokaler Linse

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In welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse Augenlasern?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt Augenlasern grundsätzlich nicht, da es nicht als Krankheit, sondern als Lifestyle-Eingriff gilt; eine Kostenübernahme ist nur in seltenen Ausnahmefällen bei medizinischer Notwendigkeit möglich, z.B. bei extremer Fehlsichtigkeit (oft ab -6 bis -10 Dioptrien) oder Unverträglichkeit von Sehhilfen, wobei Sie einen Antrag stellen und eine Teilkostenerstattung prüfen sollten. 

Wie bekomme ich die 500 € von der AOK?

Die 500 Euro bekommen Sie nicht als pauschale Auszahlung, sondern als Gesundheitsbudget für individuelle Leistungen oder durch Bonusprogramme, je nach regionaler AOK (z.B. AOK NordWest, Nordost), wobei Sie oft durch Gesundheitsaktivitäten (Punkte sammeln) oder bestimmte Tarife (z.B. für Schwangere, Azubis) bis zu 500€ für Extras wie Osteopathie, Zahnreinigung oder Sport erstattet bekommen können, die Sie über die „Meine AOK“-App einreichen. 

Was kostet einmal Augenlasern?

Ein Auge zu lasern kostet in Deutschland typischerweise zwischen 800 € und 2.600 € pro Auge, abhängig von Verfahren (LASIK, Femto-LASIK, ReLEx SMILE, PRK) und der Stärke der Fehlsichtigkeit. Für beide Augen müssen Sie meist mit Kosten ab 1.800 € bis über 5.000 € rechnen, da Krankenkassen die Behandlung in der Regel nicht übernehmen, aber spezielle Versicherungen oder Finanzierungen helfen können. 

Kann man eine LASIK-Operation in Raten bezahlen?

Versuchen Sie es mit CareCredit oder ALPHAEON.

Viele unserer Patienten nutzen unsere speziellen Finanzierungsmöglichkeiten über CareCredit und ALPHAEON für LASIK und andere Augenoperationen. Wir bieten eine 24-monatige Finanzierung ohne Anzahlung und mit 0 % Zinsen über Alphaeon sowie eine 12-monatige Finanzierung ohne Anzahlung und mit 0 % Zinsen über CareCredit an.

Welche Alternativen gibt es zu LASIK?

Die LASEK ist die Weiterentwicklung des PRK- (Photorefraktive Keratektomie) Verfahrens und ist speziell als Alternative zur LASIK bei besonders dünner Hornhaut geeignet. Um die Augen lasern zu können, wird zuerst die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) entfernt, die in nur wenigen Tagen nachwächst.

Wann zahlt die Krankenkasse eine Laserbehandlung?

Die Privatkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine Lasertherapie, wenn eine medizinische Diagnose vorliegt; die Kosten für eine kosmetische Behandlung werden nicht übernommen. Die gesetzlichen Krankenkassen hingegen übernehmen die Kosten für eine Lasertherapie nur in Ausnahmefällen.

In welchem Alter sollte man die Augen Lasern?

Man kann Augen ab 18 lasern, aber ideal ist das Alter zwischen 25 und 40 Jahren, wenn sich die Sehstärke stabilisiert hat. Wichtigste Voraussetzung ist eine stabile Fehlsichtigkeit (wenig Veränderung in den letzten 1-2 Jahren), da das Auge bis ca. 25 noch wächst und sich die Werte ändern können. Für ältere Menschen über 45 gibt es spezielle Verfahren, aber oft sind Linsenoperationen (CLE) sinnvoller, da sie auch Alterserscheinungen wie Grauen Star korrigieren. 

Welche Versicherung bezahlt Augenlasern?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt Augenlasern nur selten und nur bei medizinischer Notwendigkeit (z. B. Unverträglichkeit von Brillen/Kontaktlinsen). Private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen die Kosten oft eher, aber die Erstattung hängt stark vom Tarif ab; hier sind spezielle Zusatztarife (Sehhilfen-, Augenlaser-Versicherungen) eine gute Option für eine Teil- oder Vollerstattung, da Fehlsichtigkeit oft als Krankheit eingestuft wird, besonders nach einem BGH-Urteil. 

Wann macht LASIK Sinn?

Generell ist eine LASIK Operation für Patienten mit Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +4 und einer Hornhautverkrümmung von bis zu 5,5 Dioptrien geeignet.

Kann ich LASIK-Kosten von der Steuer absetzen?

Augenlasern ist steuerlich absetzbar, weil die Behandlung als außergewöhnliche Belastung gemäß § 33 EStG anerkannt wird.

Ist eine Narkose bei der LASIK-Behandlung notwendig?

Der Ablauf des Eingriffs

Für den kurzen LASIK-Eingriff ist eine Vollnarkose nicht notwendig. Die Behandlung ist schmerzfrei. Mit einer Feder wird das Auge während des kurzen Eingriffs offen gehalten. Um das Auge in Position zu halten kommt ein Saugring zum Einsatz.

Wann bezahlt die Kasse Augenlasern?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt Augenlasern grundsätzlich nicht, da es nicht als Krankheit, sondern als Lifestyle-Eingriff gilt; eine Kostenübernahme ist nur in seltenen Ausnahmefällen bei medizinischer Notwendigkeit möglich, z.B. bei extremer Fehlsichtigkeit (oft ab -6 bis -10 Dioptrien) oder Unverträglichkeit von Sehhilfen, wobei Sie einen Antrag stellen und eine Teilkostenerstattung prüfen sollten. 

Wie viele Jahre hält Lasern?

Wie lange "Lasern" hält, hängt stark von der Anwendung ab: Bei der Laser-Haarentfernung hält das Ergebnis oft jahrelang bis lebenslang (5-10 Jahre+ oder länger), da die Haare dauerhaft reduziert werden, aber hormonelle Schwankungen Nachbehandlungen nötig machen können; bei der Augenlaser-Korrektur (z.B. Femto-LASIK) bleiben die Sehstärke über 95 % der Patienten oft über 10-20 Jahre stabil; für technische Lasergeräte ist eine Lebensdauer von 10 Jahren oder mehr realistisch, wobei Wartung (z.B. Laserröhre alle 1-2 Jahre) wichtig ist. 

Wie lange hält das Lasern der Augen?

Das Ergebnis einer Augenlaser-OP hält grundsätzlich ein Leben lang, da die Hornhaut dauerhaft umgeformt wird; die ursprüngliche Fehlsichtigkeit kehrt nicht zurück, aber natürliche Alterungsprozesse wie Alterssichtigkeit (Presbyopie) können später eine Lesebrille notwendig machen, da das Auge selbst sich verändert. Leichte Rückfälle sind selten (ca. 10–15 %), aber oft durch Nachbehandlungen korrigierbar, wobei die Haltbarkeit von Methode und individuellen Faktoren abhängt.
 

Was ist Muster 55 bei AOK?

Um das Verfahren zu erleichtern, haben Krankenkassen und KBV das bisherige Formular für die ärztliche Bescheinigung einer schwer wiegenden chronischen Krankheit überarbeitet (Muster 55). Die Bescheinigung erhält ein Patient bei seiner Krankenkasse.

Wie viel zahlt die AOK für 10.000 Schritte?

Übrigens: Für sportliche Aktivitäten (z.B. 10.000 Schritte pro Tag) gibt es zusätzlich bis zu 120€ im Jahr. Kombiniert mit den anderen Maßnahmen lassen sich so insgesamt 330€ sammeln.

Was bekomme ich von der AOK Geld zurück?

Die AOK bietet beispielsweise eine Rückerstattung bis zu 600 Euro, bei einem Selbstbehalt von maximal 120 Euro. Die DAK zahlt ebenfalls eine Rückerstattung bis zu 600 Euro, allerdings bei einem Selbstbehalt von 800 Euro.

Wie viel kostet es, beide Augen Lasern zu lassen?

Diese variieren je nach angewandtem Verfahren, Dioptrien-Wert und behandelnder Klinik. In Deutschland liegen die Kosten derzeit ungefähr zwischen 800 und 2.600 € je Auge. Somit muss bei der Behandlung beider Augen immer mit Kosten im vierstelligen Bereich gerechnet werden.

Wird Lasern beim grauen Star von der Krankenkasse bezahlt?

Nein, gesetzliche Krankenkassen zahlen das Lasern bei grauem Star (Katarakt) in der Regel nicht, da dies als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) gilt; sie übernehmen die Standardoperation mit Skalpell und Monofokallinse, aber für den Femtosekundenlaser und Premiumlinsen (Multi-/I-S-Linsen) müssen Sie selbst aufkommen, wobei private Kassen die Laser-OP unter Umständen bezuschussen können. 

Wann ist Augenlasern medizinisch notwendig?

Die wichtigsten Voraussetzungen für das Augenlasern:

Ihre Hornhaut muss eine ausreichende Dicke und Festigkeit haben. Ihre Fehlsichtigkeit muss innerhalb der folgenden Grenzen liegen: Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +3 Dioptrien, Hornhautverkrümmung bis 5 Dioptrien.