Wie komme ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung raus?
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Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) herauszukommen, muss man in der Regel in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, was meist durch das Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze oder durch Selbstständigkeit möglich ist; Angestellte können ihre GKV mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen, müssen aber einen Nachweis für die neue Absicherung haben. Sonderfälle sind die Befreiung bei bestimmten Einkommensverhältnissen oder der Wechsel durch eine versicherungsfreie Tätigkeit wie Verbeamtung.
Wie kann ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten?
Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszutreten, müssen Sie in der Regel in eine andere Absicherung wechseln (z. B. private Krankenversicherung oder Familienversicherung), da die GKV meist verpflichtend ist. Der Austritt erfolgt durch eine Kündigung Ihrer aktuellen GKV (mit 2 Monaten Frist zum Monatsende, nach 12 Monaten Mitgliedschaft) und zeitgleichem Eintritt in die neue Versicherung, wobei Ihre neue Kasse den Wechsel für Sie abwickelt. Sonderfälle gibt es z. B. bei Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze oder bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.
Kann man aus der gesetzlichen Krankenversicherung aussteigen?
Ja, man kann aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) "rausfliegen", aber meistens nur, wenn man in die private Krankenversicherung (PKV) wechselt oder die Voraussetzungen für die Pflichtversicherung entfallen (z.B. bei Auswanderung, Jobverlust ohne Anschlussversicherung), wobei eine Kündigung der freiwilligen Mitgliedschaft nur mit Nachweis einer anderen Absicherung möglich ist. Wer Schulden hat, wird nicht rausgeworfen, verliert aber Leistungsansprüche und muss mit Mahnungen rechnen, während die Krankenkasse Mahnungen verschickt, aber nicht kündigen kann.
Kann ich mich von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen?
Die Befreiung von der Versicherungspflicht beantragen Sie schriftlich bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Den Antrag müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht stellen und außerdem nachweisen, dass Sie anderweitig abgesichert - zum Beispiel in der privaten Krankenversicherung - sind.
Wie kann ich von einer gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung wechseln?
Ein Wechsel von der gesetzlichen (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) ist möglich, wenn Sie versicherungsfrei sind (z.B. als Angestellter mit über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, 2025: 73.800 €) oder als Selbstständiger/Beamter. Wichtige Schritte sind die Kündigung der GKV (mit 2-Monats-Frist), die Gesundheitsprüfung durch die PKV und die Einhaltung von Fristen, wobei eine frühzeitige Entscheidung ratsam ist, da spätere Erkrankungen den Wechsel erschweren können.
So kannst Du von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln!
Was ist im Alter besser, gesetzliche KV oder privat?
Im Alter lohnt sich die GKV eher bei geringer Rente und Familienversicherung, da Beiträge einkommensabhängig sind und die Familienversicherung erhalten bleibt. Die PKV ist vorteilhaft für Gutverdiener mit konstantem Einkommen, die bessere Leistungen, Beitragsstabilität durch Altersrückstellungen und Beihilfeansprüche (z.B. Beamte) schätzen; hier müssen jedoch Rücklagen für höhere Beiträge im Alter gebildet werden, da ein Wechsel zurück in die GKV oft schwierig ist. PKV-Beiträge sind nicht vom Einkommen abhängig, aber bilden durch Alterungsrückstellungen Puffer, um die Steigerungen zu dämpfen, was oft zu geringeren Durchschnittsbeiträgen als in der GKV führt, wenn frühzeitig vorgesorgt wird.
Welche Krankenkasse ist im Jahr 2025 die günstigste?
Beitragssätze der günstigsten gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2025. Im Jahr 2025 ist die BKK firmus mit einem Beitragssatz von 16,78 Prozent die günstigste bundesweit geöffnete gesetzliche Krankenkasse in Deutschland (Stand: August 2025).
Wann entfällt die gesetzliche Krankenversicherungspflicht?
Nicht versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung sind Menschen, die hauptberuflich selbstständig beziehungsweise freiberuflich erwerbstätig sind, sowie Beamte, Richterinnen und Zeitsoldaten.
Kann man die gesetzliche Krankenversicherung ruhen lassen?
Eine vollständige "Pause" der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist so nicht möglich, aber Sie können die Mitgliedschaft ruhen lassen (z.B. bei längerer Auslandsreise mit Anwartschaftsversicherung oder durch Wechsel in PKV), die Versicherungspflicht befreien lassen (z.B. bei Privatversicherung) oder bei Sabbatical/Elternzeit Beiträge ruhen lassen, oft durch die „Anwartschaft“ oder private Weiterzahlung. Der Arbeitgeber meldet Sie ab, aber Sie bleiben grundsätzlich versicherungspflichtig, daher ist eine parallele Absicherung (Auslandskrankenversicherung, Privatvertrag) oder eine formelle Pause bei der Kasse nötig.
Wie kommt man aus der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung raus?
Um aus der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rauszukommen, müssen Sie in eine andere Form der Absicherung wechseln, z.B. in die private Krankenversicherung (PKV) oder eine pflichtversichernde Beschäftigung aufnehmen; Sie müssen eine Kündigung bei der alten Kasse einreichen und nachweisen, dass Sie lückenlos anders versichert sind, oft durch einen Aufnahmeantrag bei der neuen Kasse, die dann die Kündigung abwickelt, wobei eine 12-monatige Bindungsfrist bei der GKV oft zu beachten ist.
Wie komme ich mit 60 aus der privaten Krankenversicherung raus?
Mit 60 aus der PKV rauskommen ist schwierig, aber möglich, wenn Sie die Voraussetzungen für eine Rückkehr in die GKV erfüllen: Sie müssen unter 55 Jahre alt sein (oder die spezielle Regelung für über 55-Jährige nutzen, die in den letzten 5 Jahren mindestens einen Tag GKV-versichert waren) und unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze (ca. 73.800 € 2025) fallen, z.B. durch Jobwechsel oder Teilzeit, oder arbeitslos werden (ALG I). Rentner haben es schwerer, aber auch hier gibt es Wege, z.B. durch Wechsel in einen günstigeren Tarif (Basis-, Standardtarif) oder einen PKV-internen Tarifwechsel, um Beiträge zu senken, da die GKV-Rückkehr oft blockiert ist.
Wie kann ich mich von der Krankenversicherung beitragsfrei stellen?
Eine Beitragsbefreiung bei der Krankenkasse bezieht sich meist auf Zuzahlungen (z.B. Medikamente, Heilmittel) und wird gewährt, wenn Ihre jährlichen Kosten die Belastungsgrenze von 2 % Ihres Bruttoeinkommens (1 % bei chronischer Krankheit) überschreiten. Sie müssen dies bei Ihrer Krankenkasse beantragen (oft mit Nachweisen), erhalten dann eine Befreiungskarte und sind für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen befreit. Kinder unter 18 sind generell befreit (außer bei Fahrtkosten), und für Sozialleistungsempfänger gelten spezielle Regeln.
Wie kündige ich meine Krankenversicherung richtig?
Um deine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, musst du in der Regel gar nichts tun – die neue Kasse übernimmt den Prozess für dich, sobald du dort einen Mitgliedsantrag stellst; du brauchst nur eine formlose Kündigung bei einem Wechsel, die durch die neue Kasse erledigt wird, es sei denn, du wechselst in die private KV oder wanderst aus, dann brauchst du ein formelles Schreiben mit Nachweis. Die Frist beträgt meist zwei Monate zum Monatsende, aber bei Sonderkündigungsrechten (z.B. durch Beitragserhöhung) entfällt die Bindungsfrist von 12 Monaten.
Ist es besser, privat oder gesetzlich zu versichern?
Die Wahl zwischen privater (PKV) und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) hängt stark von Ihrer Situation ab: Die GKV bietet Familienmitversicherung und Solidarität, ist für die meisten Pflicht, während die PKV oft schnellere Termine, höhere Leistungen (z.B. Chefarzt, Einzelzimmer) und Beitragsrückerstattungen ermöglicht, aber nur für bestimmte Berufsgruppen (Besserverdienende, Selbstständige, Beamte) zugänglich ist und mit Eintrittsalter & Gesundheitszustand teurer wird. Die Entscheidung ist oft lebenslang, da ein Wechsel in die PKV schwierig ist, der umgekehrte Weg aber noch komplizierter.
Wie kann ich meine freiwillige Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse kündigen?
Um aus der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rauszukommen, müssen Sie in eine andere Form der Absicherung wechseln, z.B. in die private Krankenversicherung (PKV) oder eine pflichtversichernde Beschäftigung aufnehmen; Sie müssen eine Kündigung bei der alten Kasse einreichen und nachweisen, dass Sie lückenlos anders versichert sind, oft durch einen Aufnahmeantrag bei der neuen Kasse, die dann die Kündigung abwickelt, wobei eine 12-monatige Bindungsfrist bei der GKV oft zu beachten ist.
Wann gilt das Sonderkündigungsrecht bei der Krankenkasse?
Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung in 2025. Wenn Ihre Gesetzliche Krankenkasse den Beitrag erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Dabei gilt folgende Regel: Die Kündigungsfrist von 2 vollen Monaten ist immer einzuhalten.
Wie kann ich meine gesetzliche Krankenversicherung verlassen?
Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszutreten, müssen Sie entweder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln oder die Voraussetzungen für eine Befreiung (z. B. bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit oder Verbeamtung) erfüllen; der Weg führt meist über eine Kündigung bei der alten Kasse (mit Fristen von 2 Monaten zum Monatsende) oder durch einen Neuaufnahmeantrag bei der neuen, wobei der Wechsel oft erst nach 12 Monaten Mitgliedschaft möglich ist, es sei denn, es besteht ein Sonderkündigungsrecht, z.B. bei Beitragserhöhung.
Kann man Krankenkassenbeiträge ruhen lassen?
Ja, eine Krankenversicherung kann man nicht einfach komplett pausieren, aber es gibt Lösungen wie die Anwartschaftsversicherung (besonders bei privater KV), um den Versicherungsschutz bei längeren Auslandsaufenthalten oder Sabbaticals zu erhalten, oder die Ruhendstellung bei Beitragsschulden (nur Notfallleistungen). Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist eine Pausierung schwieriger und führt oft zur Streichung, es sei denn, man wechselt in eine private Absicherung oder kehrt in die GKV zurück (z.B. durch Aufnahme einer neuen Tätigkeit).
Kann man aus der gesetzlichen Krankenversicherung rausfliegen?
Ja, man kann aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) "rausfliegen", aber meistens nur, wenn man in die private Krankenversicherung (PKV) wechselt oder die Voraussetzungen für die Pflichtversicherung entfallen (z.B. bei Auswanderung, Jobverlust ohne Anschlussversicherung), wobei eine Kündigung der freiwilligen Mitgliedschaft nur mit Nachweis einer anderen Absicherung möglich ist. Wer Schulden hat, wird nicht rausgeworfen, verliert aber Leistungsansprüche und muss mit Mahnungen rechnen, während die Krankenkasse Mahnungen verschickt, aber nicht kündigen kann.
Wie kann ich mich von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen?
Eine Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung ist möglich, wenn Sie die Versicherungspflichtgrenze überschreiten (z.B. als Gutverdiener), als Student eine private Versicherung wählen oder bei bestimmten Lebensumständen wie Elternzeit, Pflegezeit oder Arbeitslosigkeit unter bestimmten Bedingungen, wobei stets ein Antrag bei der Krankenkasse innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Pflicht nötig ist und ein Nachweis über eine andere Absicherung (meist private Krankenversicherung) erbracht werden muss, damit die Befreiung rückwirkend ab Beginn der Pflicht gilt (andernfalls ab Folgemonat nach Antrag). Es gibt auch eine Zuzahlungsbefreiung bei Erreichen der Belastungsgrenze (2% des Bruttoeinkommens, 1% bei chronisch Kranken).
Wie kann man Krankenkassenbeiträge umgehen?
Um eine Nachzahlung an die Krankenversicherung zu vermeiden, müssen Sie für eine korrekte Beitragsberechnung Ihre aktuelle Steuererklärung einreichen. Je geringer Ihr Einkommen, desto niedriger Ihr Versicherungsbeitrag. Steigt Ihr Gewinn, müssen Sie das der GKV melden, damit die Beiträge angepasst werden können.
Ist es strafbar, in Deutschland nicht krankenversichert zu sein?
Ist es strafbar nicht krankenversichert zu sein? Nein, Sie machen sich nicht strafbar. Wer sich weder gesetzlich noch privat krankenversichert, macht sich zwar nicht strafbar, muss aber mit empfindlichen Nachzahlungen rechnen, sobald er zurück in eine Krankenversicherung möchte.
Welche gesetzliche Krankenkasse ist die teuerste?
Die Knappschaft bleibt mit einem Beitragssatz von 19 Prozent weiterhin die teuerste bundesweit geöffnete Krankenkasse.
Welche Krankenkasse macht die wenigsten Probleme?
Finanztip empfiehlt für das Jahr 2025 die HKK, TK und Audi BKK. Diese Krankenkassen haben in unserem Vergleich das beste Gesamtergebnis erreicht. Die BKK Firmus empfiehlt sich, wenn Du möglichst wenig für die Krankenkasse ausgeben möchtest und regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung gehst.
Was ist besser, TK oder AOK?
Im aktuellen Krankenkassentest von krankenkasseninfo.de erreichte die AOK Rheinland/Hamburg die Testnote 1,6. Die Techniker Krankenkasse ist eine bundesweit geöffnete Krankenkasse mit Hauptsitz in Hamburg.