Wie lange dauert es, einen höheren Betrag zu überweisen?

Gefragt von: Viktoria Weis
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Eine höhere Überweisung dauert meist 1 Bankarbeitstag, wenn sie online getätigt wird (SEPA-Raum), kann aber bei großen Beträgen (über 100.000 €) länger dauern (1-2 Werktage) und ist oft nicht in Echtzeit möglich, da sie manuell geprüft wird. Beleghafte Überweisungen dauern bis zu 2 Tage, Auslandstransaktionen können bis zu 4 oder 14 Tage dauern, abhängig von Währung und Land. Die Dauer hängt auch vom Annahmeschluss, Wochenenden und Feiertagen ab.

Wie lange dauert eine Überweisung für hohen Betrag?

Für Überweisungen gibt es, wie für den gesamten Zahlungsverkehr, klare Regeln: Eine Online-Überweisung darf höchstens einen Arbeitstag dauern, beleghafte Überweisungen zwei Tage. Das gilt für alle Zahlungen in Euro im gesamten SEPA-Raum.

Wie lange dauert es, das Überweisungslimit zu ändern?

wenn Sie das Überweisungslimit selber online abgeändert haben, erfolgt die Änderung per sofort. Wenn Sie uns einen TAN-legitimierten Auftrag zugeschickt haben, wird dieser Auftrag manuell bearbeitet. Je nach aktueller Auftragslage kann die Änderung ein paar Stunden dauern.

Kann man einen höheren Betrag überweisen?

Nein, man kann nicht beliebig viel Geld überweisen, da Banken Limits setzen und bei größeren Summen das Geldwäschegesetz greift, was zu Meldepflichten gegenüber dem Staat führt, besonders bei Beträgen ab 10.000 € oder 12.500 € (Ausland), aber mit Rücksprache und Anpassung der Limits bei der Bank sind auch sehr hohe Überweisungen möglich, wenn auch mit mehr Aufwand.
 

Wie lange dauert eine Überweisung von 100.000 €?

Aufgrund von EU-Richtlinien sind Überweisungen über 100.000€ in Echtzeit nicht möglich. Die Überweisung benötigt 1-2 Werktage.

Why do transfers take so long? | Galileo | ProSieben

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Wie hoch ist die maximale Betragsgrenze für eine Echtzeitüberweisung von 100.000 Euro?

Bei einer Standard-Überweisung gibt es keine Betragsgrenze – anders bei der Euro-Überweisung in Echtzeit. Hier gilt aktuell die Grenze von 100.000 Euro pro Transaktion. Der maximale Betrag kann durch das vereinbarte Verfügungslimit und andere Vorgaben zusätzlich begrenzt sein.

Wie lange braucht eine Überweisung bei der gleichen Bank?

Eine Überweisung innerhalb derselben Bank (oder allgemein im SEPA-Raum) dauert in der Regel nur einen Bankarbeitstag bei Online-Aufträgen, oft sogar am selben Tag, wenn sie vor dem Annahmeschluss (meist zwischen 14-18 Uhr) eingeht. Mit einer kostenpflichtigen Echtzeitüberweisung kommt das Geld sogar sofort (sekundenschnell) an. Papiervordrucke dauern bis zu zwei Tage. 

Wie überweist man hohe Beträge?

Um eine große Summe zu überweisen, müssen Sie oft das Online-Banking-Limit erhöhen, was meist im Banking-Portal möglich ist (oft bis 50.000 €), für höhere Beträge die Bank direkt kontaktieren (Filiale oder telefonisch) oder eine Kontoüberweisung tätigen, da Online-Limits schnell erreicht sind. Bei Auslandsüberweisungen ab 12.500 € (oder 50.000 € ab 2025) besteht zudem eine Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank (AWV-Meldepflicht), um Geldwäscheprävention zu gewährleisten. 

Wie oft darf ich 9000 Euro ohne Nachweis einzahlen?

Sie dürfen 9.000 € theoretisch unbegrenzt oft einzahlen, da die Nachweispflicht für Bargeldeinzahlungen erst ab 10.000 € pro Transaktion gilt, aber die Bank kann auch bei niedrigeren Beträgen (< 2.500 € für Gelegenheitskunden) Nachweise verlangen und bei wiederholten Einzahlungen nahe der 10.000 €-Grenze misstrauisch werden, um Geldwäsche zu verhindern. Wichtig ist: Es gibt keine gesetzliche Grenze, aber die Bank muss die Herkunft bei Beträgen über 10.000 € nachweisen lassen, und bei wiederholten kleineren Einzahlungen wird ein Herkunftsnachweis (z.B. Belege, Kontoauszüge) fällig, um Geldwäsche zu verhindern. 

Wie hoch darf die Summe bei einer Überweisung sein?

Man kann grundsätzlich unbegrenzt viel Geld überweisen, aber die Banken setzen individuelle Tages- oder Wochenlimits (oft 2.000–10.000 €) fest; diese Limits können aber für größere Anschaffungen wie Immobilien oder Autos angehoben werden. Bei Auslandsüberweisungen über 12.500 € (seit 2025 oft 50.000 € bei bestimmten Diensten) greift eine Meldepflicht nach dem Geldwäschegesetz (AWV), was den Prozess komplexer macht, aber nicht verbietet. 

Warum dauern Überweisungen so lange?

Überweisungen dauern oft länger wegen Annahmeschlusszeiten, Wochenenden und Feiertagen, die die Bearbeitung auf den nächsten Werktag verschieben, sowie manueller Prüfungen (z.B. bei Verdacht auf Geldwäsche oder fehlerhaften Daten) oder der Zwischenschaltung mehrerer Banken bei Auslandsüberweisungen. Während SEPA-Überweisungen meist 1-2 Werktage brauchen, können internationale Zahlungen durch Währungs- und Zeitzonenunterschiede länger dauern, besonders wenn sie nicht als Echtzeit-Überweisung (Instant Payment) getätigt wurden. 

Wie hoch ist das tägliche Überweisungslimit?

Limite in der Filiale

Überweisung am Automaten: 2.000,00 EUR. Dauerauftrag am Automaten: 5.000,00 EUR. Beleghafte Überweisungen: Kein Limit.

Wie lange dauert eine Limiterhöhung?

Limitänderung beantragen

Dies dauert in der Regel maximal 3 Stunden.

Warum kommt meine Überweisung trotz richtiger IBAN nicht an?

Wenn eine Überweisung trotz korrekter IBAN nicht ankommt, liegt es oft an einer Verzögerung bei der Empfängerbank, einem technischen Problem (z. B. bei Echtzeit-Überweisungen) oder einem falschen Empfänger (trotz IBAN-Abgleich-Pflicht). Prüfen Sie zuerst den Status, warten Sie 1-2 Bankarbeitstage, sprechen Sie mit dem Empfänger und wenn nötig, starten Sie eine Nachforschung bei Ihrer Bank. 

Was passiert bei Überweisungen über 10000 Euro?

Ab 10.000 € Auslandsüberweisung müssen Sie die Herkunft der Mittel belegen; ab 50.000 € greift zusätzlich die AWV-Meldepflicht. Wer nicht fristgerecht meldet, riskiert Bußgelder bis 30.000 € und FIU-Verdachtsmeldungen. In Europa gibt es eine Geldwäscherichtlinie der EU, die Geldwäsche unterbinden soll.

Wie kann ich eine Überweisung beschleunigen?

Um eine Überweisung zu beschleunigen, nutzen Sie die Echtzeit-Überweisung (Instant Payment), die Geld oft innerhalb von Sekunden sendet (rund um die Uhr, auch am Wochenende), oder die EURO-Expresszahlung (wenn Echtzeit nicht verfügbar ist, meist am selben Tag bis 16 Uhr). Prüfen Sie immer, ob der Empfänger die Funktion unterstützt, nutzen Sie Online-Banking/App und geben Sie die Überweisung an Werktagen vor Annahmeschluss ein.
 

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Ist es möglich, ein Auto für 30.000 Euro bar zu bezahlen, wenn ich privat kaufe?

Ja, ein Auto für 30.000 € privat bar zu bezahlen ist möglich, aber ab 10.000 € müssen Käufer und Verkäufer das Geldwäschegesetz beachten; der Verkäufer muss die Herkunft des Geldes nachweisen können (z.B. durch einen Kaufvertrag), was bei Einzahlungen >10k € bankseitig zur Nachweispflicht führt, aber mit dem Autokaufvertrag als Beleg oft unproblematisch ist – der Verkäufer sollte aber bereit sein, Bargeld zu akzeptieren und die Dokumente erst nach vollständiger Bezahlung übergeben. 

Wie viel Bargeld darf man zu Hause haben?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Bargeld man zu Hause lagern darf, solange es aus legalen Quellen stammt; die Hauptbedenken liegen bei der Herkunft (Geldwäschegesetz) und den Risiken (Diebstahl, Inflation), weshalb Experten eher kleinere Notfallreserven (z.B. 500 €) empfehlen, die auch versichert sind. 

Wie bezahle ich größere Beträge?

Welche Zahlungsmittel kommen bei größeren Zahlungen infrage?

  1. Zahlung per Überweisung/Vorkasse/Rechnung.
  2. Zahlung per Lastschrift.
  3. Zahlung mit Girocard/Bankkarte.
  4. Zahlung mit Kreditkarte.
  5. Zahlung via PayPal.
  6. Zahlung mit Bargeld.

Was passiert bei hohen Überweisungen?

Wenn man zu viel überweist, muss man das Geld in der Regel zurückzahlen, da es sich um eine „ungerechtfertigte Bereicherung“ (§ 812 BGB) handelt; man sollte das Geld nicht ausgeben, sondern die Bank kontaktieren, da der Absender es zurückfordern wird, und bei Nicht-Meldung drohen rechtliche Konsequenzen, auch wenn es bei längerer Zeit oder bekannter Fehlbuchung Ausnahmen geben kann. 

Wie lange darf sich eine Bank für eine Überweisung Zeit lassen?

Eine Standard-Überweisung innerhalb des SEPA-Raums darf maximal einen Bankarbeitstag dauern, wenn sie online getätigt wird; beleghafte Überweisungen maximal zwei Tage, wobei Wochenenden und Feiertage die Dauer verlängern können, aber auch Echtzeit-Überweisungen (Instant Payments) das Geld innerhalb von Sekunden transferieren. Gesetzlich sind Banken verpflichtet, den Auftrag innerhalb eines Arbeitstages auszuführen, wenn er vor dem Annahmeschluss (meist 14-18 Uhr) erteilt wurde, ansonsten am nächsten Werktag. 

Welche Bank bucht am schnellsten?

Am schnellsten buchen Banken mit SEPA-Echtzeitüberweisung (Instant Payment), die Geld oft innerhalb von Sekunden 24/7 überweist, wobei Direktbanken wie N26 dies oft standardmäßig und kostenlos anbieten, während Postbank, DKB und ING sowie Sparkassen & Volksbanken es auch ermöglichen, aber teils Gebühren verlangen (Postbank ab 2025 kostenlos) – wichtig ist, dass auch der Empfänger Instant Payment unterstützt.
 

Wer haftet, wenn eine Überweisung nicht ankommt?

3.2.5.5. Verspätete oder nicht erfolgte Ausführung eines Zahlungsauftrags. Wird die Überweisung vom Zahler ausgelöst, von der Bank aber verspätet oder gar nicht ausgeführt, kann sich der Zahler von seinem Zahlungsdienstleister den kompletten Betrag erstatten lassen, § 675 y I BGB.