Wie lange kann man in einen Bausparvertrag einzahlen?

Gefragt von: Hans-Günther Hartwig
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Man kann in einen Bausparvertrag einzahlen, bis er zuteilungsreif ist, was je nach Tarif meist nach 7-10 Jahren der Fall ist, wenn 40-50% der Bausparsumme angespart wurden; danach kann man die Bausparsumme auch erhöhen oder den Vertrag nach der Zuteilung durch z.B. 10 Jahre nach Zuteilung kündbar sein (Urteil des BGH). Die Einzahlungen erfolgen durch regelmäßige Beiträge, oft monatlich, und können durch Sonderzahlungen ergänzt werden, wobei die Einzahlungsphase endet, wenn Zuteilungskriterien erfüllt sind.

Wie lange kann ich in meinen Bausparvertrag einzahlen?

Für deinen Bausparvertrag gibt es keine festgesetzte Laufzeit, sondern nur eine Mindestsparzeit von zwei bis 60 Monaten (je nach Tarif). Eine weitere Voraussetzung ist, dass dein Mindestguthaben je nach Tarif 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme beträgt.

Was passiert mit meinem Bausparvertrag nach 7 Jahren?

Nach 7 bis 10 Jahren haben Sie je nach Tarifvariante zwischen 30 % und 50 % der Bausparsumme angespart. Im Anschluss erhalten Sie die komplette Bausparsumme ausgezahlt. Den bisher nicht angesparten Teil zahlen Sie als Darlehen in regelmäßigen Raten an die Bausparkasse zurück.

Kann man auf einen Bausparvertrag zusätzlich Geld einzahlen?

Ja, das ist in der Regel möglich. Besprechen Sie mit Ihrer Bausparkasse, dass Sie die Bausparsumme erhöhen möchten. Sie passt den Vertrag dann nach Möglichkeit an, sodass Sie weiter bausparen können.

Wie viel kann man max. in einen Bausparer einzahlen?

Beim Bausparvertrag gibt es keinen allgemeinen "Höchstbetrag", aber die staatliche Förderung (Arbeitnehmersparzulage & Wohnungsbauprämie) unterliegt spezifischen Grenzen: Maximal 470 € (Alleinstehende) bzw. 940 € (Paare) pro Jahr sind für die Arbeitnehmersparzulage gefördert, während bei der Wohnungsbauprämie 700 € (Single) bzw. 1.400 € (Paare) die Grenze für die Förderung sind, wobei die Einzahlung selbst höher sein kann und Einkommensgrenzen gelten. Die maximale Bausparsumme kann je nach Vertrag bis zu 100.000 € (Wohn-Riester) oder sogar 500.000 € (bei Vorsorgeverträgen) betragen. 

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Wie viel kann man jährlich in einen Bausparvertrag einzahlen?

Beim Bausparvertrag gibt es keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen, aber für die maximale staatliche Förderung (Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie) gelten spezifische Beträge: Für die Arbeitnehmersparzulage sind 470 € (Alleinstehende) / 940 € (Verheiratete) jährlich maximal förderfähig, für die Wohnungsbauprämie sind es 700 € / 1.400 €. Mehr einzahlen ist möglich, aber darüber hinaus gibt es keine Zulagen mehr, nur die Guthabenzinsen. 

Kann man Bausparer auf einmal einzahlen?

Ja, man kann einen Bausparvertrag oft mit einer Einmalzahlung beginnen oder Sonderzahlungen leisten, um die Zuteilung zu beschleunigen, aber es gibt oft Höchstgrenzen für Förderungen und jede Bausparkasse hat eigene Regelungen, wie viel und wie schnell eingezahlt werden darf, wobei die Abschlussgebühr meist auf die Sparraten verteilt wird. 

Wann ist ein 10.000 € Bausparvertrag zuteilungsreif?

Wann ist ein Bausparvertrag mit 10.000 Euro zuteilungsreif? Bei einer Bausparsumme von 10.000 Euro musst du in der Regel 4.000 bis 5.000 Euro angespart haben, um die Zuteilung zu erreichen. Wenn du monatlich 100 Euro sparst, dauert dies etwa 40 bis 50 Monate – also etwa dreieinhalb bis vier Jahre.

Kann ich die Einzahlung in meinem Bausparvertrag erhöhen?

In der Regel können Sie nachträglich jederzeit die Bausparsumme Ihres Bausparvertrags erhöhen. Abhängig von der Bausparkasse und Ihrem Tarif kann die Erhöhung des Vertrags an Bedingungen geknüpft werden: Abschlussgebühr in Höhe von 1,6 % des Betrages, um den die Bausparsumme erhöht wird.

Ist eine Sondertilgung bei LBS-Bausparen möglich?

Bei LBS-Bauspardarlehen sind Sondertilgungen in der Regel jederzeit kostenlos und ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich, um die Darlehensdauer zu verkürzen und Zinsen zu sparen. Sie können einfach durch zusätzliche Zahlungen die Restschuld reduzieren, was bei klassischen Krediten oft eingeschränkt ist, und Sie können sich die Flexibilität mit Ihrer Sparkasse oder LBS vertraglich sichern. 

Ist ein Bausparvertrag 10 Jahre nach Zuteilung kündbar?

Viele Bausparkassen kündigen Bausparverträge mit hohen Bonuszinsen. Ein Bausparvertrag ist laut BGH-Entscheidungen in der Regel 10 Jahre nach Erreichen der Zuteilungsreife mit Frist von 6 Monaten kündbar.

Welche Nachteile hat ein Bausparvertrag?

Nachteile eines Bausparvertrags sind hohe Abschlussgebühren (1-1,6% der Bausparsumme), sehr niedrige Guthabenzinsen in der Ansparphase (oft kaum über 0%), lange Laufzeiten bis zur Zuteilung, mangelnde Flexibilität und hohe Opportunitätskosten, da das Geld in andere Anlagen (ETFs, Tagesgeld) besser rentieren könnte; zudem kann der Zeitpunkt der Darlehenszuteilung ungewiss sein, was eine Zwischenfinanzierung nötig macht, wenn man schnell bauen will.
 

Wann muss ich die wohnwirtschaftliche Verwendung für mein Bauspardarlehen nachweisen?

Wenn man sein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchte, muss man eine wohnwirtschaftliche Verwendung nachweisen. Bei Verzicht auf das Darlehen muss man die wohnwirtschaftliche Verwendung nur nachweisen, wenn die Bindungsfrist von 7 Jahren noch nicht abgelaufen ist und der Bausparer Prämien bekommen hat.

Was passiert, wenn man nicht mehr in den Bausparvertrag eingezahlt?

Wenn Sie mit einem Bausparvertrag nicht bauen, können Sie ihn {{{flexibel nutzen}}} (Modernisierung, Anschlussfinanzierung), ihn bei Zuteilungsreife {{{einfach auszahlen lassen}}} (ohne Darlehen, mit Zinsen), ihn weiter besparen oder ihn vorzeitig kündigen – letzteres kann jedoch den Verlust von Zinsen, Boni und Förderungen bedeuten und sollte gut überlegt sein, da der Vertrag oft noch für andere wohnwirtschaftliche Zwecke oder zur Umschuldung (in der Darlehensphase) nützlich ist. 

Wie hoch ist die Rückzahlung bei einem Bausparvertrag?

Die komplette Tilgung eines Bauspardarlehens ist von der Höhe der Zins- und Tilgungszahlungen abhängig. Üblicherweise ist das Bauspardarlehen nach rund 10 bis 15 Jahren getilgt. In vielen Fällen verlangt die Bausparkasse eine Rückzahlung des Darlehens innerhalb von 20 Jahren.

Wie kann ich Geld in meinen Bausparvertrag einzahlen?

Bitte verwende für Überweisungen immer die Vertrags-IBAN, die Du auf Deinem Bausparkontoauszug findst. Einen einmaligen oder dauerhaften Bankeinzug auf Dein Bausparkonto kannst Du auch einfach im Onlinebanking anlegen und verwalten.

Was passiert, wenn die Bausparsumme nicht erreicht wird?

Wenn dein Bausparvertrag nicht zuteilungsreif ist, du aber Geld brauchst, musst du ihn kündigen, was zu finanziellen Einbußen führen kann (Zinsen, Gebühren). Alternativ gibt es Lösungen wie Vorfinanzierung (überbrückt die Wartezeit), Herabsetzung der Bausparsumme, Teilung des Vertrags oder die Wahlzuteilung, falls die Bewertungszahl erreicht ist, aber das Guthaben fehlt. 

Wie hoch ist die maximale Einzahlung in einen Bausparvertrag?

Die maximale Einzahlung für staatliche Förderung beim Bausparvertrag hängt von der Art der Förderung ab: Für die Wohnungsbauprämie sind es jährlich 700 € für Singles (max. 70 € Prämie) und 1.400 € für Paare (max. 140 € Prämie), während für die Arbeitnehmersparzulage die geförderten Beträge bei 470 € (Single) bzw. 940 € (Paar) liegen, mit Einkommensgrenzen von 40.000 € (Single) und 80.000 € (Paar). Sie können aber auch mehr einzahlen, nur wird der Betrag über diesen Grenzen hinaus nicht zusätzlich gefördert. 

Wie viel sollte man in einen Bausparvertrag einzahlen?

Wie viel Sie einzahlen, hängt von Ihrer gewünschten Bausparsumme ab, aber üblich sind 3 bis 4 Promille der Bausparsumme monatlich (z. B. 150-200 € bei 50.000 €), um die Zuteilungsreife (meist 40-50 % angespart) nach ca. 8-10 Jahren zu erreichen. Wer die maximale staatliche Förderung (Wohnungsbauprämie) will, sollte 700 € (Single) / 1.400 € (Paar) jährlich einzahlen, was die Sparrate beeinflusst. 

Kann man die Bausparsumme auf einmal einzahlen?

Er hängt ab von Tarifvariante und Bausparsumme und liegt meistens zwischen vier und sechs Promille der Bausparsumme pro Monat. Zahlt ein Bausparer darüber hinaus einen größeren Betrag einmalig auf sein Bausparkonto ein, spricht man von einer Sonderzahlung.

Wie lange muss ein Bausparvertrag laufen, bis er zugeteilt werden kann?

Ein Bausparvertrag muss in der Regel mindestens 12 Monate sparen und oft eine Mindestspardauer von 7 Jahren einhalten, um zuteilungsreif zu werden, wobei die tatsächliche Dauer meist 6 bis 10 Jahre beträgt und von der erreichten Mindestguthabenquote (40-50%) und der Bewertungszahl abhängt. Durch Sonderzahlungen lässt sich diese Zeit verkürzen, aber die Zuteilung hängt auch von der Liquidität der Bausparkasse ab. 

Was kann ich tun, wenn mein Bausparvertrag voll ist?

Wenn Ihr Bausparvertrag "voll" bzw. zuteilungsreif ist, erhalten Sie Post von der Bausparkasse mit Optionen: Sie können die volle Bausparsumme (Guthaben + zinsgünstiges Darlehen) für ein Wohnprojekt nutzen, nur das angesparte Guthaben auszahlen lassen, das Darlehen aufschieben oder den Vertrag mit Erhöhung weitersparen, wobei eine Beratung bei Ihrer Bausparkasse wichtig ist, um die beste Entscheidung zu treffen, sagt Sparkasse.de, LBS.de und Wüstenrot. 

Ist eine Sonderzahlung bei einem LBS-Bausparvertrag möglich?

Sonderzahlungen in einen LBS-Bausparvertrag sind grundsätzlich möglich, beschleunigen die Zuteilung, da sie Guthaben und Bewertungszahl erhöhen, können aber je nach Tarif und Vertrag (z.B. "Bonusbringer") Einschränkungen unterliegen und bedürfen manchmal der Zustimmung der LBS, insbesondere wenn staatliche Förderungen (wie die Wohnungsbauprämie) gekoppelt sind. In der Darlehensphase sind oft Sondertilgungen jederzeit und ohne Rücksprache möglich, um das Darlehen schneller abzuzahlen. 

Wie kann ich mit einem Bausparvertrag schnell Geld ansparen?

Das Vorausdarlehen ist eine Sonderform des Bausparens. Sie erhalten die Bausparsumme sofort ausgezahlt und sparen erst im Anschluss einen Teil der Summe an. Bausparkassen bieten Ihnen damit eine Alternative zum normalen Bausparvertrag, mit der Sie Bausparen und sofortigen Kauf miteinander verbinden können.

Kann ich den Bausparvertrag für den Autokauf verwenden?

Nein, einen Bausparvertrag können Sie nicht direkt für den Autokauf nutzen, da das Darlehen zweckgebunden für wohnwirtschaftliche Zwecke (Hausbau, -kauf, Renovierung) ist. Sie können aber nach Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren staatliche Zulagen behalten und das Guthaben samt Zinsen für jedes beliebige Ziel verwenden, auch ein Auto. Alternative: Nehmen Sie einen separaten Autokredit auf und nutzen Sie den Bausparvertrag für die Immobilie, um die günstigen Darlehenszinsen zu sichern.