Wie lange muss man Steuerunterlagen bei Kleinunternehmern aufheben?

Gefragt von: Annika Bachmann-Merz
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Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbücher, Aufzeichnungen, Inventare und Lageberichte müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Buchungsbelege sind 8 Jahre aufzubewahren. Handelsbriefe, Geschäftskorrespondenz und weitere steuerlich relevante Unterlagen haben eine Frist von 6 Jahren.

Wie lange muss man Unterlagen im Kleingewerbe aufheben?

Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen als selbstständige Person. Für Selbstständige gelten zwei gesetzliche Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen: acht Jahre für Buchungsbelege (vorher zehn Jahre) und sechs Jahre für Dokumente, die im erweiterten Sinne relevant für deine steuerliche Situation sind.

Welche Steuerunterlagen können am 01.01.2025 vernichtet werden?

Welche Geschäftsunterlagen können 2025 vernichtet werden?

  • Aufzeichnungen aus 2014 und früher.
  • Inventare, die bis zum 31.12.2014 aufgestellt worden sind.
  • Jahresabschlüsse, Eröffnungsbilanzen und Lageberichte, die 2014 oder früher aufgestellt worden sind.
  • Buchungsbelege aus dem Jahre 2016 oder früher.

Wie lange muss man Steuerunterlagen selbstständig aufbewahren?

Die ordnungsgemäße Aufbewahrung von Steuerunterlagen ist für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen von entscheidender Bedeutung. Während Unternehmer steuerrelevante Unterlagen gesetzlich 10 Jahre aufbewahren müssen, sollten Privatpersonen ihre Steuerdokumente mindestens 6 Jahre sicher archivieren.

Was muss man 10 Jahre aufheben?

Aufbewahrungsfrist 10 Jahre:

Diese gilt für alle Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse sowie Eröffnungsbilanzen, aber auch Arbeitsanweisungen oder andere Organisationsunterlagen.

Change from Small Business Regulation to Standard Taxation - Here's How!

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Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Welche Unterlagen muss man 20 Jahre aufbewahren?

Geschäftsunterlagen, die zur Berechnung der Eigennutzung von unbeweglichen Gegenständen (Immobilien) benötigt werden, müssen 20 Jahre aufbewahrt werden. Für arbeitsrechtliche Unterlagen gilt gemäß Art. 73 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV1) eine fünfjährige Aufbewahrungspflicht.

Wann können Steuerunterlagen vernichtet werden?

Grundsätzlich werden steuerliche Aufbewahrungsfristen von sechs, zehn Jahren und ab 2025 acht Jahren unterschieden. Die Aufbewahrungsfrist für steuerliche Unterlagen beginnt jeweils mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzten Änderungen oder Handlungen in den jeweiligen Unterlagen vorgenommen wurden bzw.

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Wie lange muss man Kontoauszüge als Selbstständiger aufbewahren?

Freiberufler und Selbstständige müssen Belege generell zehn Jahre aufbewahren. Eine Besonderheit dabei: Die Frist beginnt erst nach Ablauf des jeweiligen Jahres. So muss ein Beleg vom 1. Februar 2011 bis mindestens 31. Dezember 2021 aufbewahrt werden.

Welche Dokumente sollte man lebenslang aufbewahren?

Lebenslange Aufbewahrungsfrist für folgende Dokumente

  • Standesamtliche Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden.
  • Renten- und Sozialversicherungsunterlagen.
  • Zeugnisse.
  • Krankenversicherungsunterlagen.
  • Dokumente über Immobilienkäufe und Grundbuchauszüge.

Wie lange sollten Anlagebelege aufbewahrt werden?

Bewahren Sie Ihre Anlageabrechnungen sieben Jahre lang auf, falls das Finanzamt eine Prüfung durchführt . (Sobald Sie die Jahresabrechnung erhalten haben, können Sie die Monats- oder Quartalsabrechnungen des betreffenden Jahres vernichten.) Bewahren Sie Unterlagen zum Kauf einer Anlage mehrere Jahre nach deren Verkauf auf.

Wie lange Steuerunterlagen aufheben Selbstständige ab 2025?

Auf diese Aufbewahrungspflicht der Privatperson hat der Unternehmer nach dem Umsatzsteuergesetz in der Rechnung hinzuweisen. Die Frist zur Aufbewahrung für Buchungsbelege, wie Rechnungen und Kostenbelege, wird ab 2025 von zehn Jahren auf acht Jahre verkürzt.

Wie viele Jahre prüft das Finanzamt zurück?

Wie viele Jahre darf das Finanzamt rückwirkend kontrollieren? Im Allgemeinen gilt, dass Steueransprüche vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind, verjähren. Allerdings gibt es zahlreiche Umstände, die diese Verjährungsfrist hemmen. Dies kann z.

Welche Belege dürfen 2025 vernichtet werden?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden.

Wie lange sollte man Unterlagen von Verstorbenen aufbewahren?

Die Aufbewahrungsdauer für Unterlagen Verstorbener hängt vom Dokumententyp ab, wobei gesetzliche Verjährungsfristen (oft 3 Jahre), steuerliche Fristen (7 Jahre) und besonders wichtige Dokumente (z.B. Testament, Kreditunterlagen) auch deutlich länger (bis 30 Jahre) aufbewahrt werden sollten; Kontoauszüge, Handwerkerrechnungen und andere Belege können nach 2-3 Jahren meist vernichtet werden, aber steuerrelevante Unterlagen und Kreditdokumente erfordern oft 7-30 Jahre nach dem Todesfall oder Vertragsende. 

Wie lange muss man Steuerunterlagen privat aufheben?

Wie lange Steuerunterlagen aufheben als Privatperson? Sie sollten Ihre Steuerunterlagen 4 Jahre lang aufheben. Wenn Sie sehr viel verdienen (mehr als 500.000 Euro im Jahr), sind es 6 Jahre.

Wie entsorgt man alte Kontoauszüge?

Alte Dokumente vernichten

Falls Sie noch regelmäßig Kontoauszüge oder andere Dokumente in Papierform erhalten, empfiehlt er die Anschaffung eines Aktenvernichters, um diese vor der Entsorgung ordnungsgemäß zu vernichten. Ein Kreuzschnitt-Aktenvernichter ist empfehlenswert.

Wie kann ich Kontoauszüge ohne Schredder entsorgen?

Kann man alte Kontoauszüge wegwerfen? Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker sollten im Restmüll entsorgt werden. Handelt es sich um Ausdrucke aus dem Online-Banking auf Papier, können Sie diese ins Altpapier geben.

Wie lange muss man Steuerunterlagen aufheben, um Selbstständige zu werden?

Im Prinzip müssen Sie alles 10 Jahre aufbewahren, das ist die Faustregel. Ausnahme: Nach 6 Jahren dürfen Sie folgende Unterlagen vernichten: Handelsbriefe und Geschäftsbriefe sowie Unterlagen die unter 5. „Sonstiges“ fallen. Fazit: Bewahren Sie Ihre Unterlagen 10 Jahre auf, sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Wie vernichtet man am besten alte Steuerunterlagen?

Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass Ihre Steuerunterlagen sensible persönliche Daten enthalten. Daher sollten Sie diese so sicher wie möglich entsorgen. Anstatt sie einfach in den Müll zu werfen, schreddern Sie sie selbst oder nutzen Sie einen Aktenvernichtungsservice .

Wie lange muss ich Kontoauszüge als Privatperson aufheben?

Privatpersonen müssen Kontoauszüge nicht gesetzlich aufbewahren, aber es wird dringend empfohlen, sie mindestens drei Jahre zu behalten, um bei Streitigkeiten oder unerwarteten Forderungen (z.B. wegen Miete, Versicherungen, Versand) Belege für getätigte Zahlungen zu haben. Bei sehr hohen Einkünften (über 500.000 € p.a.) gilt eine gesetzliche Pflicht von sechs Jahren. 

Welche persönlichen Dokumente sollten Sie aufbewahren und wie lange?

Dokumente, die Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse dokumentieren – wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Steuererklärungen – sollten Sie dauerhaft aufbewahren . Bewahren Sie Unterlagen, die Ihre Angaben in der Steuererklärung belegen, sieben Jahre lang auf. Durch die Digitalisierung und Vernichtung Ihrer Papierdokumente verringern Sie das Risiko von Betrug und Identitätsdiebstahl.

Welche Unterlagen sollte man lebenslang aufheben?

Lebenslang aufzubewahren sind Unterlagen zur Identität wie Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunden, Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Ebenso sollten ärztliche Unterlagen wie Befunde und Gutachten lebenslang aufbewahrt werden.