Wie lange zahlt man in die Riesterte ein?

Gefragt von: Rico Schuler B.Eng.
sternezahl: 4.3/5 (61 sternebewertungen)

In die Riester-Rente zahlt man in der Regel bis zum Renteneintritt, also bis etwa 67 Jahre, ein, um die volle staatliche Förderung (Zulagen, Steuervorteile) zu erhalten, wobei die Auszahlung dann meist ab 62 Jahren (oder 60 bei Altverträgen) beginnen kann, frühestens jedoch mit 85 Jahren muss die Rentenzahlung einsetzen – die Laufzeit ist flexibel, aber je länger man einzahlt, desto mehr baut man auf.

Wie lange muss man in Riester einzahlen?

Sie müssen in die Riester-Rente einzahlen, bis der Auszahlungsbeginn erreicht ist, was je nach Vertragsabschluss frühestens mit 62 Jahren (ab 2012) oder 60 Jahren (vor 2012) der Fall ist, aber idealerweise mit Ihrem regulären Renteneintritt zusammenfällt, um die volle Förderung zu erhalten und Ihre Rente zu maximieren, da die Auszahlung dann lebenslang erfolgt und das angesparte Kapital garantiert wird. 

Wie lange zahlt man in die Riesterte ein?

Dem Riester-Sparer wird vom Anbieter des Riester-Produkts zugesagt, dass zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen. Die Riester-Rente wird Ihnen lebenslang gezahlt.

Wie lange bekomme ich Riester-Rente gezahlt?

Eine Riester-Rente wird in der Regel lebenslang monatlich ausgezahlt, beginnend mit dem Erreichen des vertraglich vereinbarten Rentenalters (frühestens mit 62 Jahren), wobei Sie sich zu Rentenbeginn auch bis zu 30 % des Guthabens auf einmal auszahlen lassen können; alternativ gibt es eine Rentengarantiezeit, um auch bei frühem Tod die Auszahlung zu sichern, aber das Ziel ist eine Absicherung bis zum Lebensende. 

Wird die Riester-Rente von der Altersrente abgezogen?

Nein, die Riester-Rente wird nicht von der gesetzlichen Rente abgezogen, sondern ergänzt diese als zusätzliche Einkommensquelle; sie wird jedoch steuerlich zum Gesamteinkommen hinzugerechnet und unterliegt der sogenannten nachgelagerten Besteuerung, was bedeutet, dass sie im Alter besteuert wird, aber meist zu einem niedrigeren Steuersatz als in der Erwerbsphase. 

JETZT 4800 € Zuschuss für Mieter & Eigentümer sichern!

22 verwandte Fragen gefunden

Was passiert mit Riester, wenn ich sterbe?

Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an Begünstigte, meist Ehepartner oder Kinder, wobei Zulagen erhalten bleiben, wenn das Kapital in einen eigenen Vertrag fließt; ansonsten müssen Förderungen an den Staat zurückgezahlt werden; in der Rentenphase sichert eine vereinbarte Rentengarantiezeit die Weiterzahlung an den Partner, was idealerweise einen Witwen- oder Waisenrentenanspruch ersetzt, aber auch ohne Garantie vererbt werden kann, wenn die Bedingungen erfüllt sind. 

Kann ich mir die Riester-Rente komplett auszahlen lassen?

Nein, eine vollständige Auszahlung der Riester-Rente ist grundsätzlich nicht möglich, da sie als lebenslange Rente konzipiert ist; Sie können sich aber bis zu 30 % als Einmalzahlung auszahlen lassen und der Rest wird verrentet, es sei denn, die monatliche Rente wäre eine Kleinbetragsrente (unter 1 % der Bezugsgröße), dann geht auch eine vollständige Auszahlung. Eine vorzeitige Kündigung vor Rentenbeginn ist möglich, aber förderschädlich, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen, was oft zu Verlusten führt.
 

Wie viel Geld bekomme ich zurück, wenn ich meine Riester-Rente kündige?

Eine Auszahlung der Riester-Rente bei Kündigung ist möglich, aber mit hohen Verlusten verbunden, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der sogenannte Rückkaufswert meist deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Sie erhalten nur den Restbetrag nach Abzug von Kosten und der Rückforderung von Förderung, was oft zu finanziellen Einbußen führt und in manchen Fällen sogar dazu, dass Sie mehr zurückzahlen müssen, als Sie erhalten. 

Was soll ich mit meiner Riester-Rente machen?

Was Sie mit Ihrer Riester-Rente machen, hängt von Ihrer Situation ab: Sie können sie beitragsfrei stellen, den Anbieter wechseln, in eine Immobilie investieren (Wohn-Riester), den Vertrag ruhen lassen, kündigen (oft nicht empfohlen, da Förderungen wegfallen) oder in der Auszahlphase 30 % als Einmalzahlung entnehmen und den Rest als lebenslange Rente beziehen. Am besten prüfen Sie Ihre Optionen bei Ihrer Anbieter-Hotline oder einer Verbraucherzentrale, besonders im Hinblick auf künftige Reformen (wie z.B. förderfähige Altersvorsorgedepots, siehe). 

Ist die Auszahlung von Riester-Rente steuerfrei?

Bei Zinsen und Dividenden im Rahmen von Riester-Verträgen, zum Beispiel bei Riester-Fondssparplänen, fällt keine Abgeltungsteuer an. Das gilt sowohl für die Ansparphase als auch für die Auszahlungsphase. Renteneinkünfte müssen des ungeachtet versteuert werden.

Kann ich mit 62 Jahren Riester-Rente auszahlen lassen?

Theoretisch kann man sich die Rente aber auch schon ab frühestens 62 Jahren auszahlen lassen, wenn der Vertrag nach 2012 abgeschlossen wurde. Sofortrente: Bis zu 30 % des Kapitals können Sie sich als Sofortrente auszahlen lassen.

Wie viel muss ich in die Rente einzahlen, um 1000 € mehr zu bekommen?

Ranking 2025 50 Aktien fürs Leben – Dividenden-Champions für die langfristige Geldanlage. Damit Kai sich im Ruhestand monatlich 1000 Euro Zusatzrente auszahlen kann, muss er die 8000 Euro aus der Steuerrückzahlung einmalig anlegen und zusätzlich monatlich eine Sparrate einzahlen. Um bis zu seinem 67.

Was passiert mit meiner Riester-Rente, wenn ich vor Rentenbeginn stirbe?

Stirbt man bei der Riester-Rente in der Ansparphase, geht das Guthaben an die Erben, aber die staatlichen Zulagen und Steuervorteile müssen meist zurückgezahlt werden, außer bei einer förderunschädlichen Übertragung auf den Ehe- oder Lebenspartner in dessen eigenen Riester-Vertrag (der auch neu abgeschlossen werden kann). Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen (als Waisenrente) die Förderung behalten. Werden keine Vorkehrungen getroffen, geht das Guthaben an andere Erben oder es verfällt ggf. an die Gemeinschaft.
 

Was bleibt von der Riester-Rente übrig?

Von der Riester-Rente bleibt am Ende eine lebenslange Rente übrig, von der Sie sich zu Beginn 30 % als Einmalzahlung auszahlen lassen können, aber der Rest wird besteuert. Die Auszahlungen werden nachgelagert besteuert, also im Alter versteuert, aber Sie müssen die staatlichen Zulagen zurückzahlen, wenn Sie vorzeitig kündigen oder das Kapital vor Rentenbeginn entnehmen (außer bei bestimmten Wohnzwecken). Bei einer Kündigung geht ein erheblicher Teil verloren, da Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen, der sogenannte Rückkaufswert ist deutlich niedriger als das gesamte Guthaben. 

Wie alt muss man werden, damit Riester sich lohnt?

Ob sich ein Riester-Vertrag lohnt, hängt von Deiner Lebenserwartung ab. Durchschnittlich musst Du rund 78 Jahre alt werden, damit Du mehr herausbekommst, als Du eingezahlt hast. Familien mit Kindern schaffen das oft schon früher, Gutverdiener brauchen meist länger.

Warum sind die letzten 5 Jahre für die Rente wichtig?

Die letzten 5 Jahre sind wichtig, weil dort strategische Entscheidungen getroffen werden können, die Ihre finanzielle Situation im Ruhestand prägen, auch wenn sie die Rentenhöhe nicht magisch verdoppeln – sie sind das finale Finanz-Korrektur-Fenster, in dem Sie Rentenansprüche prüfen, Ausgleichszahlungen leisten, Abschläge mindern oder eine sichere Anlagestruktur schaffen können, um entspannter in eine neue Lebensphase zu starten. 

Wie hoch ist die monatliche Auszahlung bei Riester-Rente?

Wie viel Riester-Rente Sie monatlich bekommen, hängt von Ihren Einzahlungen, Zulagen, Rendite und Laufzeit ab, liegt aber oft zwischen 100 und 400 Euro oder mehr, wobei die tatsächliche Summe stark variiert; eine Durchschnittszahl bei Auszahlung lag 2022 bei etwa 132 € pro Monat, aber viele Rentner erhalten auch deutlich mehr (teilweise über 200 €), da die Auszahlung steuerpflichtig ist und bis zu 30 % als Einmalzahlung entnommen werden können. 

Was passiert mit meiner Riester-Rente, wenn ich sterbe?

Wenn Sie sterben, geht Ihr Riester-Guthaben entweder als Kapital an Erben (oft mit Rückzahlung der Zulagen) oder wird steuerbegünstigt an Ehepartner/kinder übertragen; bei Rentenbeginn kann eine Rentengarantiezeit (oft 10 Jahre) eine Rente an Partner sichern. Das Wichtigste: Nur Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder können das Guthaben oft ohne Abzug der Zulagen in einen eigenen Riester-Vertrag überführen; andere Erben müssen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. 

Was ändert sich 2025 bei der Riester-Rente?

Bei Einführung der Riester-Rente lag der gesetzliche Garantiezins, der generell für die gesamte Dauer eines Vertrags gilt, noch bei 3,25 Prozent. Nach jahrelangem Sinkflug bis auf 0,25 Prozent wurde er zu Jahresbeginn 2025 auf 1 Prozent angehoben.

Welche Nachteile hat es, die Riester-Rente beitragsfrei zu stellen?

Nachteile der Beitragsfreistellung einer Riester-Rente sind der Wegfall zukünftiger staatlicher Zulagen (Grund- und Kinderzulage) sowie steuerlicher Vorteile, da Sie weiterhin Kosten tragen müssen, die das Guthaben schmälern, ohne neue Förderung zu erhalten. Ihr Rentenanspruch bleibt zwar erhalten, aber ohne neue Einzahlungen wird das Vermögen durch Gebühren reduziert, und bei einer Kündigung müssten Sie bereits erhaltene Zulagen zurückzahlen, was die Freistellung meist besser macht als eine Kündigung. 

Ist es sinnvoll, eine Riester-Rente zu kündigen?

Eine Riester-Rente zu kündigen, ist meistens nicht sinnvoll, da Sie staatliche Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen müssen, erhebliche finanzielle Verluste erleiden und auf eine lebenslange zusätzliche Rente verzichten. Besser ist oft eine Beitragsfreistellung, bei der Sie die Einzahlungen stoppen, aber den Vertrag ruhen lassen, um Zulagen und Förderungen zu behalten, bis sich Ihre Lebensumstände ändern. Nur in seltenen Fällen kann eine Kündigung nach langer Laufzeit und mit individueller Berechnung (unter Berücksichtigung von Kosten und Steuern) eine Option sein, aber immer mit Verlusten verbunden.
 

Wird vom Rückkaufswert noch was abgezogen?

Der Rückkaufswert errechnet sich, indem von Ihren eingezahlten Prämien sowie den Zinsen die Abschlusskosten und die Stornokosten der Versicherung abgezogen werden. Am Ende bleibt der Rückkaufswert übrig.

Wird die Riester-Rente ein Leben lang gezahlt?

Ja, die Riester-Rente ist grundsätzlich als lebenslange Rente konzipiert und wird bis zum Lebensende ausgezahlt, um das Langlebigkeitsrisiko abzudecken; Sie können jedoch bis zu 30 % des Guthabens einmalig entnehmen und der Rest muss verrentet werden, wobei Kleinbetragsrenten (unter ca. 39,55 € monatlich in 2025) komplett ausgezahlt werden dürfen.
 

In welchem Alter wird die Riester-Rente ausgezahlt?

Die früheste Auszahlung einer Riester-Rente ist je nach Vertragsabschluss gestaffelt: Bei Verträgen vor dem 1. Januar 2012 ist der früheste Beginn die Vollendung des 60. Lebensjahres, während bei Verträgen ab dem 1. Januar 2012 die Auszahlung frühestens mit 62 Jahren möglich ist. In beiden Fällen gilt, dass die Auszahlung mit dem regulären Rentenbeginn (meist 65-67) fortgesetzt werden kann und bis zu 30 % des Guthabens als Einmalbetrag entnommen werden können, der Rest wird als lebenslange Rente gezahlt, wobei die volle Summe auch als Einmalzahlung bei Kleinstrenten möglich ist – alles unter Berücksichtigung der Steuerpflicht. 

Welche Abzüge gibt es bei der Auszahlung der Riester-Rente?

Werden Steuern auf die Auszahlung fällig? Die Riester-Rente fördert der Staat mit hohen Zulagen und Steuervorteilen. Dafür muss die Riester-Rente im Alter versteuert werden. Die monatliche Rente oder eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent müssen Sie mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern.