Wie viel darf man ehrenamtlich im Monat verdienen?

Gefragt von: Frau Elsa Bergmann
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Ehrenamtliche dürfen monatlich bis zu 70 € (jährlich 840 €) steuerfrei über die Ehrenamtsfreibetragspauschale verdienen, wobei dieser Betrag ab 2026 auf 960 € (80 €/Monat) angehoben werden soll, während für Übungsleiter, Trainer etc. die Übungsleiterpauschale von 3.000 €/Jahr (250 €/Monat) gilt, die ab 2026 auf 3.300 € erhöht wird. Wichtig ist, dass diese Pauschalen für nebenberufliche Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen sind und nicht für dieselbe Tätigkeit beide Pauschalen gleichzeitig genutzt werden dürfen.

Wie viel Geld darf man ehrenamtlich verdienen?

Diese Aufwandsspende soll das ehrenamtliche Engagement fördern. Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler dürfen 840 Euro steuerfrei im Jahr als Aufwandsentschädigung annehmen, ohne dass Sozialabgaben anfallen und Steuerabzüge an das Finanzamt abzuführen sind.

Wie hoch ist der steuerfreie Betrag für Ehrenamte im Jahr 2025?

Für 2025 bleiben die Steuerfreibeträge im Ehrenamt stabil: Die Ehrenamtspauschale beträgt weiterhin 840 € pro Jahr (z.B. für Schatzmeister, Platzwarte) und die Übungsleiterpauschale 3.000 € (z.B. für Trainer, Ausbilder), wobei beide nicht für dieselbe Tätigkeit kombiniert werden dürfen. Ab dem 1. Januar 2026 erhöht sich die Ehrenamtspauschale auf 960 €. 

Wie hoch ist der Stundenlohn für Ehrenamtliche?

Für ein Ehrenamt gibt es keinen gesetzlichen Stundenlohn, aber eine steuerfreie Ehrenamtspauschale von 840 € pro Jahr (ca. 70 €/Monat) oder die Übungsleiterpauschale von 3.000 € pro Jahr, die für Trainer, Ausbilder usw. gilt; diese Pauschalen sind steuer- und abgabenfrei, aber nur wenn die Tätigkeit hauptsächlich dem Allgemeinwohl dient und nicht auf Erwerb ausgerichtet ist. Eine tatsächliche Vergütung, die den Mindestlohn (aktuell 12,41 €/Std.) berührt, wird meist als Minijob oder bezahlte Tätigkeit gewertet und unterliegt Steuern und Sozialabgaben, da die Freibeträge überschritten werden könnten. 

Ist ein Ehrenamt meldepflichtig?

Ehrenamt und Sozialhilfe

Wenn Sie mehr als 15 Stunden in der Woche ehrenamtlich tätig sind, müssen Sie die Betätigung bei der Agentur für Arbeit unverzüglich anzuzeigen.

SteuerFREI Geld verdienen! Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale einfach erklärt 2022

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Ist ein Ehrenamt anzeigepflichtig?

Auch wenn ein Ehrenamt in erster Linie also unentgeltlich ist und in der Freizeit ausgeübt wird, unterliegt es den gleichen Regelungen wie eine klassische Nebenbeschäftigung. Deshalb kann der Arbeitgeber verlangen, dass das Ehrenamt gemeldet oder genehmigt wird.

Was muss ich bei einem Ehrenamt beachten?

Eine ehrenamtliche Tätigkeit liegt dann vor, wenn Sie einer Aufgabe nachgehen, die folgende drei Kriterien erfüllt:

  • Die Tätigkeit wird freiwillig ausgeübt.
  • Die Tätigkeit erfolgt unentgeltlich.
  • Die Tätigkeit ist gemeinwohlorientiert.

Wie viele Stunden darf ich ehrenamtlich arbeiten?

Ehrenamtliche dürfen grundsätzlich so viel arbeiten, wie sie möchten, da das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) nicht gilt. Aber als Faustregel für die Nebenberuflichkeit, besonders für die steuerfreie Ehrenamtspauschale, gelten maximal 14 Stunden pro Woche (ein Drittel der Hauptberufsarbeitszeit), und die Gesamtbelastung aus Haupt- und Ehrenamt sollte 48 Wochenstunden nicht überschreiten. Bei Jugendlichen gelten strengere Regeln (z. B. max. 8 Stunden/Tag, 40 Stunden/Woche).
 

Werden Ehrenamtliche Helfer bezahlt?

Wer ehrenamtlich tätig ist, erwartet in der Regel keine Bezahlung, das entspricht dem Grundgedanken eines Ehrenamts. Dennoch haben Vereine die Möglichkeit, ihren engagierten Mitgliedern eine finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen, in Form der Ehrenamtspauschale 2025.

Ist 14 Euro Mindestlohn?

Mindestlohn steigt in zwei Schritten auf 14,60 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde. (2025 waren es 12,82 Euro.) Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro je Arbeitsstunde in Deutschland.

Bei welchem Ehrenamt bekommt man eine Aufwandsentschädigung?

Eine Aufwandsentschädigung kann mit Ausnahme des Vorstandes jedem ehrenamtlich Tätigen gezahlt werden unabhängig davon, ob die Person Mitglied im Verein ist oder nicht.

Wie viel Rente darf ich haben, ohne Steuern zu zahlen?

Ab welcher Rentenhöhe müssen Rentnerinnen und Rentner Einkommensteuer bezahlen? Einkommensteuer fällt erst dann an, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Für 2022 beträgt der Grundfreibetrag bei Einzelveranlagung 10.347 Euro und bei Zusammenveranlagung 20.694 Euro.

Welche Beispiele gibt es für die Ehrenamtspauschale?

Die Ehrenamtspauschale (bis 840 €/Jahr) gilt für allgemeine, nebenberufliche Tätigkeiten in gemeinnützigen Vereinen oder öffentlichen Einrichtungen, wie z.B. Vorstandsarbeit, Kassier, Platzwart, Schriftführer, Gerätewart, Reinigung, Betreuung, Fahrdienste oder als Schiedsrichter im Amateurbereich – nicht aber für Lehrtätigkeiten, die unter die höhere Übungsleiterpauschale fallen. Wichtig ist, dass die Tätigkeit nebenberuflich ist (max. 1/3 der Vollzeit-Zeit) und gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dient.
 

Wird ein Ehrenamt auf die Rente angerechnet?

Ehrenamtliche Aufwandsentschädigungen werden bei Rentnern über der Regelaltersgrenze nicht auf die Rente angerechnet, da unbegrenzter Hinzuverdienst erlaubt ist. Bei vorzeitiger Altersrente oder Erwerbsminderungsrente hängt es davon ab: Steuerfreie Beträge (Ehrenamtspauschale bis 840 €/Jahr, Übungsleiterpauschale) sind unbedenklich. Höhere Entschädigungen, die einen konkreten Verdienstausfall ersetzen, zählen als Hinzuverdienst und können angerechnet werden, bis zu bestimmten Grenzen. 

Welche Vorteile hat man, wenn man ehrenamtlich arbeitet?

Es gibt viele gute Gründe, sich ehrenamtlich zu engagieren

  • Soziale Verantwortung. Ehrenamtliches Engagement gibt dir die Chance, Dinge zu bewegen. ...
  • Selbsterfahrung. Durch das Ehrenamt lernst du viel und kannst praktische Erfahrungen sammeln. ...
  • Kontakte knüpfen. ...
  • Berufe ausprobieren. ...
  • Prioritäten setzen. ...
  • Vergünstigungen erhalten.

Ist man beim Ehrenamt krankenversichert?

Ist man beim Ehrenamt krankenversichert? Ja, Personen, die sich im Ehrenamt engagieren, sind durch die gesetzliche Krankenversicherung versichert.

Wie viel darf man als Ehrenamtliche verdienen?

Liegt der Verdienst über den Freibeträgen, werden Steuern fällig. Verdienen ein/e Übungsleiter/in oder ein/e Betreuer/in mehr als 3.000 Euro und ein/e Ehrenamtliche/r mehr als 840 Euro pro Jahr, werden für den Betrag, der den Freibetrag übersteigt, Steuern fällig.

Wie viele Tage bezahlte Freistellung gibt es für ein Ehrenamt?

Ja, es gibt bezahlte Freistellungen für Ehrenämter, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: Für öffentliche Ehrenämter (z.B. Schöffe, Wahlhelfer, Freiwillige Feuerwehr, THW) besteht oft ein gesetzlicher Anspruch auf bezahlte Freistellung, da der Staat dies fördert, wobei Arbeitgeber oft Erstattungen beantragen können. Für private Ehrenämter gibt es keinen automatischen Anspruch, aber viele Arbeitgeber (z.B. durch Betriebsvereinbarungen oder freiwillig) gewähren bezahlte Freistellung, oft einen Tag pro Jahr, oder unterstützen durch spezielle Bildungsurlaubsregelungen für Ehrenamts-Schulungen. 

Wie hoch ist die Ehrenamtspauschale im Monat?

Das heißt: Den Freibetrag von 840€ kann steuerfrei nur erhalten, wer auch tatsächlich einen nachweisbaren Anspruch darauf hat. Man kann also nicht einfach 840€ von der Steuer abziehen mit der Begründung: „Ich arbeite ja ehrenamtlich. “ Die Ehrenamtspauschale muss dem Vereinsmitglied aktiv zuerkannt werden.

Wie hoch ist der Stundenlohn beim Ehrenamt?

Ein beliebiger Stundenlohn ergibt sich wie folgt: Ein Ehrenamtlicher arbeitet 12 Stunden monatlich und erhält eine monatliche Entschädigung von 70 Euro. Somit beträgt der stündliche Lohn der Ehrenamtspauschale 5,80 Euro und die jährlichen 840 Euro sind erreicht.

Muss ich mein Ehrenamt meinem Arbeitgeber melden?

Arbeitgeber müssen Mitarbeiter für öffentliche Ehrenämter (z.B. Schöffe, Wahlhelfer) meist freistellen und Lohn zahlen (§ 616 BGB), während bei privaten Ehrenämtern (z.B. Verein, Feuerwehr) ein Anspruch auf Freistellung nur bei gesetzlicher Verpflichtung (z.B. Katastrophenschutz) oder wenn es der Betrieb zulässt besteht, wobei der Arbeitgeber aber die Nebentätigkeit nicht verbieten darf, solange sie die Hauptarbeit nicht beeinträchtigt oder konkurriert. Wichtig: Ehrenämter müssen meist angezeigt, aber nicht genehmigt werden, und sollten die Arbeitsleistung nicht gefährden.
 

Wie hoch ist der Aufwendungsersatz?

Die Aufwandspauschale gemäß § 1878 BGB beträgt zurzeit 425,00 € pro Jahr.

Wer haftet bei ehrenamtlicher Tätigkeit?

Wer im Rahmen eines Ehrenamtes einer anderen Person Schaden zufügt, muss in der Regel nicht für deren Forderungen nach Schadenersatz aufkommen. Dafür haftet die Trägerorganisation bzw. deren Haftpflichtversicherung. Dies gilt zum Beispiel, wenn Ehrenämter im Dienst von Städten und Kommunen ausgeführt werden.

Wie werden Ehrenamtliche Tätigkeiten bezahlt?

Ehrenamtliche Vergütung in Deutschland läuft meist über die steuerfreie Ehrenamtspauschale (aktuell 840 €/Jahr, ab 2026 bis zu 960 €) oder die höhere Übungsleiterpauschale (3.000 €/Jahr) für spezielle Tätigkeiten, wodurch Aufwandsentschädigungen bis zu diesen Grenzen steuer- und abgabenfrei gezahlt werden können, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Wichtig ist, dass die Zahlung eine Aufwandsentschädigung ist und nicht als reguläres Gehalt gilt; bei Überschreitung der Freibeträge wird der Mehrbetrag steuer- und sozialversicherungspflichtig. 

Sind Ehrenämter anzeigepflichtig?

Ob du dabei entlohnt wirst oder nicht, spielt keine Rolle. Somit ist grundsätzlich auch ein Ehrenamt wie eine Nebentätigkeit zu behandeln. Du solltest also deine Arbeitgeberin oder dein Arbeitgeber über die ehrenamtliche Nebenbeschäftigung informieren, allerdings benötigst du keine Genehmigung deines Jobs.