Wie viele Artikel darf ich als Privatperson verkaufen?

Gefragt von: Jenny Kühn
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Verkäufer, die über Plattformen mehr als 30 Artikel oder mehr als 2.000 € Umsatz im Jahr erzielen, werden ans Finanzamt gemeldet. Meldepflicht für Plattformen: Wer über 2.000 € umsetzt oder mehr als 30 Artikel verkauft, landet automatisch beim Finanzamt.

Wie viele Sachen darf man privat verkaufen?

Wieviel darf ich privat verkaufen - wo ist die Grenze? Die Faustregel lautet: Wer mehr als 30 Transaktionen im Jahr hat oder mehr als 2.000 Euro damit einnimmt, der wird ans Finanzamt gemeldet. Das heißt aber nicht, dass du dann sofort darauf Steuern zahlen musst.

Was passiert, wenn ich mehr als 30 Artikel auf eBay verkaufe?

Übersteigen Ihre Gewinne aus Verkäufen auf eBay, Vinted, Depop oder anderen Plattformen diesen Betrag, müssen Sie sich für die Selbstveranlagung registrieren und Ihr Einkommen angeben . Plattformen wie eBay und Vinted sind verpflichtet, Verkaufsdaten an die britische Steuerbehörde (HMRC) weiterzugeben, wenn Verkäufer bestimmte Schwellenwerte überschreiten.

Wie viel darf ich privat verkaufen ohne Gewerbe?

Privatverkauf ohne Gewerbe geht so lange, wie Sie Dinge aus dem eigenen Haushalt veräußern (Keller-Flohmarkt-Prinzip), aber sobald Sie gezielt Gewinn machen wollen, Dinge einkaufen, um sie weiterzuverkaufen, oder dies regelmäßig tun, wird es gewerblich und Sie müssen sich um steuerliche Grenzen kümmern: Bis zu 1.000 € Gewinn (nicht Umsatz) pro Jahr sind bei sogenannten "privaten Veräußerungsgeschäften" (z.B. Spekulationsgeschäfte) steuerfrei, darüber wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Ab 30 Verkäufen oder 2.000 € Umsatz pro Jahr melden Online-Plattformen Ihre Aktivitäten zudem automatisch dem Finanzamt (DAC7-Meldepflicht). 

Wie viele Artikel kann ich steuerfrei verkaufen?

Ein Privatverkauf ist nicht steuerpflichtig, wenn Sie die Summe von 600 € pro Jahr an Verkaufserlösen nicht überschreiten.

Tax Private Sales - When Do I Have to Pay Taxes on Ebay, Vinted, mobile.me etc.

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Wann prüft das Finanzamt Privatpersonen?

Bei Privatpersonen – also bei nicht gewerblich oder selbstständig tätigen Steuerpflichtigen – kann eine steuerliche Außenprüfung durchgeführt werden, wenn sie im Kalenderjahr Überschusseinkünfte von mehr als 500.000 Euro erzielen.

Sind private Tauschgeschäfte steuerpflichtig?

Bei Barter-Deals gilt, dass der Austausch von Waren oder Dienstleistungen ebenfalls steuerpflichtig ist. Beide Parteien müssen den Wert der erhaltenen Leistungen in ihrer Steuererklärung angeben. Dies schließt gegebenenfalls die Umsatzsteuer ein, die beim Tauschgeschäft relevant werden kann.

Wie viel darf ich jährlich privat verkaufen?

Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte

Gewinne aus privaten Verkäufen sind bis 1.000 Euro pro Jahr steuerfrei. Überschreitest du diese Grenze, wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Betrag über 1.000 Euro.

Wann wird Privatverkauf gewerblich?

Privatverkauf wird gewerblich, wenn du planmäßig, mit Gewinnerzielungsabsicht und auf Dauer handelst, typischerweise erkennbar an Indizien wie mehr als ca. 30 Verkäufen pro Jahr, regelmäßigen Ankäufen zum Wiederverkauf oder dem Verkauf von Neuware. Seit dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz melden Portale wie eBay automatisch an das Finanzamt, wenn du mehr als 30 Transaktionen oder über 2.000 € Umsatz pro Jahr erzielst, was eine Prüfung auslösen kann, auch wenn es nicht sofort Gewerbe bedeutet. 

Wie viel Geld darf ich mit meinem Hobby steuerfrei verdienen?

Gelegentliche Einnahmen durch sogenannte »private Veräußerungsgeschäfte« unter 1.000 Euro jährlich sind steuerfrei. Nebeneinkünfte bis 410 Euro pro Jahr bleiben ebenfalls steuerfrei. Bis 820 Euro werden sie nur teilweise versteuert, ab 820,01 Euro werden die Einnahmen ganz normal versteuert.

Was passiert, wenn man mehr als 2000 Euro bei eBay verkauft?

Welche Verkäufe sind von der Richtlinie betroffen? Wenn du in einem Kalenderjahr mindestens 30 Transaktionen hast oder deine Umsätze 2.000€ überschreiten (nach Abzug von Gebühren, Provisionen oder Steuern), müssen wir diese Verkaufsdaten an das Finanzamt übertragen.

Was passiert, wenn ich auf eBay mehr als 1000 Dollar verdiene?

Bei Einkünften über 1.000 £ müssen sich Verkäufer als Selbstständige registrieren lassen und eine Einkommensteuererklärung beim britischen Finanzamt (HMRC) einreichen . Dieses Verfahren trägt dazu bei, dass alle steuerpflichtigen Einkünfte korrekt erfasst und entsprechend besteuert werden.

Wie viel kann man in Großbritannien online verkaufen, bevor man Steuern zahlen muss?

Sie müssen die britische Steuerbehörde (HMRC) informieren, wenn: Sie Waren im Wert von mehr als 1.000 £ (vor Abzug der Ausgaben) verkaufen; oder wenn Sie einen persönlichen Gegenstand für 6.000 £ oder mehr verkaufen, da in diesem Fall möglicherweise Kapitalertragsteuer anfällt.

Wie viele Artikel darf ich als Privatverkäufer bei eBay einstellen?

Verkaufst Du pro Jahr weniger als 30 Artikel und nimmst dabei weniger als 2.000 Euro ein, muss der Plattformbetreiber Deine Verkäufe nicht an das BZSt melden. Das gilt übrigens pro Plattform. In diesen Fällen müssen die Plattformen nicht melden und das Finanzamt erfährt damit nicht automatisch von Deinen Verkäufen.

Welche Plattform meldet an das Finanzamt?

Welche Online-Portale sind verpflichtet, Daten an das Finanzamt zu melden?

  • Airbnb.
  • Amazon.
  • Autoscout.
  • eBay.
  • Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen)
  • Etsy.
  • Mobile.de.
  • Momox.

Wie oft kann ich pro Tag kaufen und verkaufen?

Rein technisch gesehen gibt es keine feste Obergrenze dafür, wie oft Sie dieselbe Aktie an einem Handelstag kaufen und verkaufen können. Allerdings sind hierbei einige Einschränkungen zu beachten. Wenn Sie dieselbe Aktie viermal innerhalb einer Woche kaufen und verkaufen, benötigen Sie mehr als 25.000 US-Dollar auf Ihrem Konto, um nicht als PDT (Priority Traded) eingestuft zu werden.

Wie viele Privatverkäufe darf man machen?

Welche Grenzen gelten bei Online-Verkäufen? Die Betreiber der Online-Portale müssen private Dienstleistungsgeschäfte und Verkäufe dann an das Bundeszentralamt für Steuern melden, wenn ein Anbieter pro Jahr mehr als 30 Geschäfte oder Verkäufe mit mehr als 2.000 Euro Verkaufserlös tätigt.

Was besagt die 7%-Verkaufsregel?

Die 7%-Regel ist eine bekannte Risikomanagementregel am Aktienmarkt. Laut dieser Regel sollte man eine Aktie verkaufen, wenn ihr Kurs um 7 % unter den Kaufpreis fällt .

Welche Dinge darf ich ohne Gewerbe verkaufen?

Man darf private, gebrauchte Dinge ohne Gewerbe verkaufen (z. B. alte Kleidung, Elektronik) ohne Gewinnerzielungsabsicht, solange es keine regelmäßige, gewinnorientierte Tätigkeit wird, da ab ca. 5-10 Verkäufen/Monat oder 30 Artikeln/Jahr die Grenze zur Gewerblichkeit schnell erreicht ist und Plattformen Meldepflichten haben. Selbstgemachtes (Kunst, Handwerk) kann als Freiberuflichkeit gelten, wenn es kreativ ist, aber auch hier droht schnell ein Gewerbe, wenn man professionell und mit hoher Gewinnabsicht agiert (z.B. über Etsy, eBay). Bei Unsicherheit ist immer das Finanzamt oder ein Experte zu fragen, um Steuerfallen zu vermeiden. 

Was passiert, wenn man mehr als 30 Artikel verkauft?

Verkäufer, die über Plattformen mehr als 30 Artikel oder mehr als 2.000 € Umsatz im Jahr erzielen, werden ans Finanzamt gemeldet. Verkäufer, die über Plattformen mehr als 30 Artikel oder mehr als 2.000 € Umsatz im Jahr erzielen, werden ans Finanzamt gemeldet.

Wie viel darf ich privat verkaufen ohne Gewerbe 2025?

Neue Umsatzgrenzen

Für das folgende Geschäftsjahr durfte dein geschätzter Umsatz 50.000 EUR brutto nicht überschreiten. Seit dem 01.01.2025 wurden diese Umsatzgrenzen angepasst. Im ersten Jahr darfst du nun 25.000 EUR netto Umsatz erwarten.

Sind Flohmarktverkäufe steuerpflichtig?

Fazit: Für den normalen Flohmarktverkauf besteht faktisch keine Steuerpflicht.

Sind Tauschgeschäfte Schwarzarbeit?

Schwarzarbeit – Nichtigkeit der Tauschgeschäfte / Kompensationsgeschäfte. Wird ein gegenseitiger Austausch von Bauleistungen ohne vollständige Bezahlung, also ein Kompensationsgeschäft, vereinbart, kann darin eine Schwarzgeldabrede gesehen werden, die zur Nichtigkeit des Vertrages führt (Landgericht Karlsruhe Urt. v.

Wann 7% und wann 19%?

Unverarbeitete Lebensmittel wie Brot, Butter und Milch haben grundsätzlich 7 %. Doch bei der Milch fängt es schon an, für Sojamilch werden 19 % fällig, da diese Milch bearbeitet ist. Ausnahmen bestätigen die Regel: Kartoffeln – 7 %, Süßkartoffeln – 19 %. Äpfel – 7 %, Apfelsaft – 19 %.

Welche Umsatze sind nicht steuerbar?

In der Regel sind nicht steuerbare Umsätze: Bei internen Unternehmensvorgängen handelt es sich nicht um Lieferungen oder Leistungen. Schadensersatzleistungen, für die kein ökonomischer Austausch stattfindet. Bei Durchlaufposten handelt es sich um Beträge, die nur für einen Dritten übertragen werden.