Wird der Minijob 2024 erhöht?
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Ja, die Minijob-Grenze wurde 2024 erhöht: Sie stieg zum 1. Januar von 520 € auf 538 € pro Monat, da der gesetzliche Mindestlohn auf 12,41 € pro Stunde angehoben wurde und die Minijob-Grenze dynamisch an diesen gekoppelt ist. Auch für 2025 gab es bereits eine weitere Erhöhung auf 556 €.
Wie viel Geld bekommt man bei einem Minijob 2024?
Für 2024 lag die Minijob-Gehaltsgrenze bei 538 Euro monatlich (Jahresgrenze 6.456 Euro) und der gesetzliche Mindestlohn bei 12,41 Euro pro Stunde, wobei diese Grenzen ab dem 1. Januar 2025 auf 556 Euro monatlich bzw. 12,82 Euro pro Stunde angehoben wurden. Minijobber sind in der Regel sozialversicherungsfrei, aber der Arbeitgeber zahlt Beiträge.
Wird die Minijob-Grenze 2024 erhöht?
Die Minijob-Erhöhung 2024 wurde durch den gestiegenen Mindestlohn (auf 12,41 €/Std.) auf 538 € pro Monat angehoben (von 520 €), was eine jährliche Verdienstgrenze von 6.456 € bedeutet, bei gelegentlichen Ausnahmen bis zu 1.076 € pro Monat möglich sind. Diese dynamische Grenze orientiert sich am Mindestlohn und gilt seit dem 1. Januar 2024, während ab 2025 die nächste Erhöhung auf 556 € ansteht.
Wann wird ein Minijob auf 600 € erhöht?
Die Minijob-Grenze wird nicht auf genau 600 €, sondern auf 603 € pro Monat angehoben, und das gilt ab dem 1. Januar 2026, weil der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde steigt, was eine automatische Anhebung der Grenze bedeutet. Diese Kopplung an den Mindestlohn ermöglicht es Minijobbern, bei gleicher Stundenzahl mehr zu verdienen, ohne ihren Status zu verlieren.
Wann kommt der 13. € Mindestlohn?
Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführt. Damals lag er bei 8,50 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2026 beträgt er 13,90 Euro pro Stunde. Er markiert die Lohnuntergrenze, die nicht unterschritten werden darf.
Keine Minijobs mehr ab 01.01.2026 ⁉️
Wie hoch ist der Mindestlohn ab 01.01 2025?
Wie hoch ist der Mindestlohn derzeit? Seit 1. Januar 2025 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 12,82 Euro brutto in der Stunde. Damit liegt die unterste Lohngrenze 41 Cent höher als im Jahr 2024.
Wie hoch ist der Stundenlohn bei einem Minijob mit 13 Euro?
Ein Minijob mit 13 € Stundenlohn ist aktuell möglich, aber die Stundenzahl ist begrenzt, um die Verdienstgrenze von 538 € (bis Ende 2024) oder 556 € (ab 2025) nicht zu überschreiten, was ungefähr 41-43 Stunden pro Monat bedeutet; ab 2026 wird der Mindestlohn und damit auch die Minijob-Grenze auf 603 € angehoben, wodurch bei 13 €/Stunde noch mehr Stunden (ca. 46) machbar wären, aber der Stundenlohn selbst bei 13 € unter dem künftigen Mindestlohn von 13,90 € liegt, was Arbeitgeber anpassen müssen.
Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?
Für 2025 liegt die neue Minijob-Verdienstgrenze bei 556 € pro Monat (bzw. 6.672 € pro Jahr), was eine Erhöhung gegenüber 2024 (538 €) darstellt, bedingt durch den gestiegenen Mindestlohn. Arbeitgeber können zusätzliche Prämien wie die Inflationsausgleichsprämie (IAP) steuer- und abgabenfrei zahlen, solange diese nicht auf die monatliche Grenze angerechnet wird. Wichtig: Auch bei Prämien gilt die allgemeine Jahresgrenze von 6.672 €; Sonderzahlungen müssen schriftlich dokumentiert werden, um den Minijob-Status zu erhalten.
Kann ein Minijobber auch die 3000 € bekommen?
Die Obergrenze von insgesamt 3.000 Euro gilt für den gesamten Zeitraum und entsteht nicht jedes Jahr aufs Neue. Die Inflationsausgleichsprämie können alle Arbeitnehmende erhalten – ganz egal, ob sie eine Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung ausüben. Daher können auch Beschäftigte in Minijobs diese Zahlung erhalten.
Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn für Minijobs?
Der aktuelle Minijob-Lohn wird durch den gesetzlichen Mindestlohn bestimmt, der seit dem 1. Januar 2025 bei 12,82 € pro Stunde liegt und die Verdienstgrenze auf 556 € pro Monat anhebt. Für das Jahr 2026 wird der Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde steigen, was eine Minijob-Grenze von 603 € monatlich bedeutet.
Wie viele Stunden pro Woche muss ich 2024 für einen Minijob arbeiten?
Minijob Stunden: Das Wichtigste in Kürze
Wer einen 538-Euro-Job hat und den Mindestlohn erhält – seit Januar 2024 sind das 12,41 Euro pro Stunde – kann maximal 43,35 Stunden pro Monat arbeiten. Das sind rund 10 Stunden pro Woche.
Ist 600 € ein Minijob?
Minijobber und Minijobberinnen mit einem Minijob mit Verdienstgrenze üben eine geringfügig entlohnte Beschäftigung aus. Wichtig ist: Sie dürfen durchschnittlich im Monat nicht mehr als 556 Euro verdienen. Auf ein Jahr gerechnet sind das bis zu 6.672 Euro.
Wann kommt die nächste Erhöhung des Minijobs?
Minijobber werden ab dem kommenden Jahr mehr Geld verdienen dürfen. Die Verdienstgrenze für Minijobber steigt zum 1. Januar auf 603 Euro und zum 1. Januar 2027 auf 633 Euro.
Welche Nachteile hat ein Minijob?
Nachteile eines Minijobs sind vor allem die unzureichende soziale Absicherung (kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, geringe Rentenansprüche), die Gefahr der Altersarmut, begrenzte Verdienstaussichten und mangelnde Karriereperspektiven, die oft zur sogenannten "Minijobfalle" führen, insbesondere für Frauen, da die Integration in sozialversicherungspflichtige Jobs erschwert wird.
Wie viel darf man steuerfrei verdienen Minijob 2024?
Die Minijob-Grenze lag 2024 bei 538 € pro Monat (bzw. 6.456 € im Jahr) und ist seit dem 1. Januar 2025 auf 556 € pro Monat angehoben worden, wobei Minijobs in der Regel steuerfrei sind, da Arbeitgeber die pauschale Lohnsteuer übernehmen; wichtig ist, dass das Einkommen nicht über die Grenze steigt, um den Status zu behalten, aber auch der generelle Grundfreibetrag (2024: 11.784 €) ist relevant, falls andere Einkünfte vorhanden sind.
Wie viele Stunden muss man für 520 € arbeiten?
Um 520 € zu verdienen, hängt die Stundenzahl stark von deinem Stundenlohn ab; bei Mindestlohn (aktuell ca. 12,82 €/Std., Stand 2025) sind das etwa 40-43 Stunden pro Monat, bei höherem Lohn weniger Stunden (z.B. 520 € / 15 € = ~34,7 Stunden). Die genaue Stundenzahl ergibt sich aus 520 € geteilt durch deinen individuellen Stundenlohn, da die Minijob-Grenze an den Mindestlohn gekoppelt ist.
Wird der Minijob auf 600 € erhöht?
Zum 1. Januar 2026 steigt er auf 13,90 Euro, ab Januar 2027 auf 14,60 Euro. Mit jeder Anhebung des Mindestlohns wird auch die Verdienstgrenze für Minijobs angepasst: 2025 liegt sie bei 556 Euro im Monat, 2026 bei 603 Euro und 2027 bei 633 Euro.
Was passiert, wenn ich mehr als 520 € im Nebenjob verdiene?
Ja, man kann im Minijob mehr als die monatliche Grenze (aktuell 556 € für 2025) verdienen, wenn es gelegentlich und unvorhersehbar geschieht, z.B. durch Krankheitsvertretung, maximal zwei Mal pro Jahr bis zum Doppelten der Grenze (1.112 €), ohne dass die Sozialversicherungspflicht eintritt, solange die jährliche Grenze (6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird. Regelmäßige Überschreitungen führen zum sozialversicherungspflichtigen Midijob.
Welche Sonderzahlungen gibt es für Minijobber?
Sonderzahlungen (wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld) sind für Minijobber erlaubt, zählen aber zum Verdienst und müssen die monatliche Verdienstgrenze von 538 € (Stand 2024/2025) berücksichtigen; bei Überschreitung wird der Minijob sozialversicherungspflichtig. Arbeitgeber können freiwillig zahlen, müssen aber die Regeln beachten, z. B. die Dokumentation, und können steuerfreie Sachzuwendungen (bis 50 € Geschenk) nutzen, die nicht mit dem Verdienst verrechnet werden.
Kann man Weihnachtsgeld bei einem Minijob bekommen?
Fazit. Arbeitgeber dürfen Minijobbern Weihnachtsgeld zahlen, müssen aber unbedingt die Verdienstgrenze von 556 € monatlich bzw. 6.672 € jährlich (2025) einhalten. Wird die Grenze überschritten, wird aus dem Minijob eine reguläre Beschäftigung mit voller Sozialversicherungspflicht.
Wann kommt der 15 Euro Mindestlohn?
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird nicht 2026 auf 15 Euro erhöht, sondern steigt in zwei Schritten auf 13,90 € ab dem 1. Januar 2026 und auf 14,60 € ab dem 1. Januar 2027; 15 Euro wurden zwar von der SPD gefordert, konnten aber nicht durchgesetzt werden, obwohl der Branchenmindestlohn in bestimmten Gewerben bereits bei oder über 15 Euro liegt.
Was passiert, wenn man in einem Minijob mehr als den Mindestlohn verdient?
Wenn Sie die Minijob-Grenze (aktuell ~556 €/Monat) dauerhaft überschreiten, wird Ihr Job zu einem sozialversicherungspflichtigen Midijob; Sie zahlen dann in alle Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung) ein und müssen Lohnsteuer abführen, was Ihren Nettolohn reduziert, aber Ihnen volle Absicherung bringt. Bei unvorhergesehenen Überschreitungen sind zwei Monate im Jahr bis zum Doppelten der Grenze (ca. 1.112 €) erlaubt, aber geplante höhere Verdienste machen den Job sofort versicherungspflichtig.
Was ist ein guter Stundenlohn im Minijob?
Arbeitnehmer, die in einem Job als Minijob arbeiten, verdienen ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 32.900 € und ein Monatsgehalt von 2.741 €. Somit ist ein Stundenlohn von 11 € zu erwarten.
Ist ein Minijob immer steuerfrei?
Du musst Dich fast um nichts kümmern und einen Minijob musst Du auch nicht in der Steuererklärung angeben. Komplett abgabenfrei ist ein Minijob im Regelfall trotzdem nicht, denn 3,6 Prozent gehen ab für den Beitrag für die Rentenversicherung.
Wie hoch ist der Mindestlohn für Minijobs ab 2026?
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde, was die Verdienstgrenze für Minijobs auf 603 € monatlich (Jahresgrenze 7.236 €) anhebt, da die Minijob-Grenze dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt ist und automatisch angepasst wird. Eine weitere Erhöhung auf 14,60 € pro Stunde ist für den 1. Januar 2027 geplant.