Wird ein 520 Euro Job auf die Rente angerechnet?
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Nein, ein 520-Euro-Job (Minijob) wird nicht auf die Altersrente angerechnet oder führt zu einer Kürzung, da es keine Hinzuverdienstgrenze für Altersrentner mehr gibt; stattdessen können die Beiträge aus dem Minijob die Rente sogar erhöhen, da Minijobs in der Regel rentenversicherungspflichtig sind, es sei denn, man lässt sich befreien. Der Verdienst aus einem Minijob zählt für die Rentenberechnung und Wartezeiten mit, aber die Altersrente selbst wird nicht gekürzt, selbst wenn Sie über 520 € verdienen.
Wird bei einem 520 Euro Job in die Rentenkasse eingezahlt?
Ja, ein 520-Euro-Minijob zählt zur Rente, da er grundsätzlich rentenversicherungspflichtig ist und Ihre Beiträge die spätere Rente erhöhen sowie Rentenansprüche (z.B. bei Erwerbsminderung) sichern; Sie können sich aber auf Antrag befreien lassen, was weniger Rentenpunkte bringt, aber Beiträge spart. Bei einem Altersrentner gilt: Sie können unbegrenzt hinzuverdienen, aber wenn Sie mehr als 520 € verdienen, sind Sie rentenversicherungspflichtig (wie ein Minijobber) und zahlen Beiträge, was Ihre Rente steigert.
Wie wirkt sich der Minijob auf die Altersrente aus?
Seit dem 1. Januar 2023 gibt es für Altersrentner keine Hinzuverdienstgrenze mehr. Sie können also neben der Altersrente in unbegrenzter Höhe hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Das gilt unabhängig davon, ob sie die Regelaltersgrenze erreicht haben oder noch nicht.
Wie viel Rentenpunkte bringt ein Minijob?
Ein Minijob bringt Rentenpunkte, da Sie in der Regel rentenversicherungspflichtig sind und Beiträge zahlen (Arbeitnehmeranteil 3,6 %, Arbeitgeber 15 % im Gewerbe). Ein Jahr Minijob bringt je nach Verdienst ca. 0,08 bis 0,15 Rentenpunkte, was die Rente später geringfügig erhöht und die Wartezeiten füllt, wobei eine Befreiung die Rente weniger steigert, aber die Wartezeiten voll anrechnet. Es gibt einen Mindestbeitrag von 32,55 € pro Monat (bei 175 € Bemessungsgrundlage), den Sie zahlen müssen, wenn Sie weniger verdienen, es sei denn, Sie sind befreit oder üben einen Hauptjob aus.
Wird ein Minijob auf Rentenjahre angerechnet?
Ja, ein Minijob zählt zur Rente und erhöht diese geringfügig, da Sie grundsätzlich rentenversicherungspflichtig sind und Beiträge zahlen, was Wartezeiten aufbaut und Rentenansprüche schafft; Sie können sich aber auch befreien lassen, was aber weniger rentensteigernd wirkt. Der Verdienst wird voll angerechnet, aber bei Befreiung nur der Arbeitgeberanteil berücksichtigt.
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Ist es sinnvoll, bei einem Minijob in die Rentenversicherung einzuzahlen?
Ja, die Einzahlung in die Rentenversicherung bei einem Minijob lohnt sich meistens, da sie Rentenansprüche (Alters-, Erwerbsminderungsrente) schafft und die Wartezeiten für die Rente verkürzt, auch wenn der Beitrag von 3,6 % des Verdienstes die Nettobezüge reduziert. Eine Befreiung ist zwar möglich und wird oft aus Spargründen genutzt, kann sich aber im Alter negativ auswirken. Es gibt Ausnahmen, wie z. B. kurzfristige Ferienjobs, und ab 2026 soll eine einmalige Aufhebung der Befreiung möglich sein.
Wird ein Minijob auf Berufsjahre angerechnet?
Die Zeiten von Teilzeitbeschäftigung oder geringfügige Beschäftigung werden voll angerechnet, unabhängig von der Wochenstundenzahl. Ausnahme: Die Zeiten zulässiger Teilzeitarbeit während der Elternzeit werden voll gezählt.
Sind 50 Rentenpunkte viel?
Ein Rentenpunkt ist seit Juli 2025 bundesweit einheitlich 40,79 Euro wert. Die Deutsche Rentenversicherung hat den Wert zum 1. Juli um 3,74 Prozent erhöht. Wer 50 Rentenpunkte gesammelt hat, erhält damit eine monatliche Bruttorente von 2.039,50 Euro.
Muss ich einen Minijob zwei Jahre vor meiner Rente ausüben?
Dort zählen die letzten 2 Jahre vor dem Rentenbeginn nicht mit zu dieser Wartezeit (außer der Arbeitgeber stellt den Geschäftsbetrieb ein). Wenn man also in diesen letzten beiden Jahren ALG 1 bezieht, kann man durch einen Minijob mit Rentenbeiträgen trotzdem Pflichtbeiträge erzielen, die zu diesen 45 Jahren mitzählen.
Kann ich als Rentner noch Rentenpunkte sammeln?
Ja, man kann als Rentner noch Rentenpunkte sammeln, aber nur unter bestimmten Bedingungen: Entweder durch Weiterarbeiten (Beiträge zahlen) oder durch das Ausgleichen von Abschlägen bei einer Frührente bis zur Regelaltersgrenze (z.B. durch Sonderzahlungen), aber nicht mehr nach Erreichen der Regelaltersgrenze durch den Kauf von Punkten. Auch pflegende Angehörige können unter Umständen Rentenpunkte erwerben.
Kann ich als Minijobber mit 63 in Rente gehen?
Der Notnagel: Minijob
Die Zeit, in der Du als Minijobber arbeitest, zählt also mit als Beitragszeit für die Rente mit 63. (»Geringfügige Beschäftigung«, »400-Euro-Job« oder »450-Euro-Job« sind dasselbe wie ein Minijob, nur andere Bezeichnungen.)
Was ändert sich 2025 für Rentner?
Für Rentner 2025 gibt es eine Rentenerhöhung von 3,74 % zum 1. Juli, das Rentenniveau bleibt bei 48 % bis 2031, und es gibt Änderungen bei der Auszahlung des Zuschlags für Erwerbsminderungsrenten ab Dezember, der dann in die Rente integriert wird. Wichtig ist auch der Grundfreibetrag, der bei rund 12.096 € liegt und der Stichtag für die Lohnsteuerermäßigung im November.
Ist es sinnvoll, sich als Minijobber von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen?
Grundsätzlich sind Minijobs immer rentenversicherungspflichtig. Man kann sich auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, was aber selten sinnvoll ist. Denn über die Rentenversicherung bei Minijobs kann man Rentenversicherungszeiten sammeln und sich so ein Rentenplus fürs Alter sichern.
Ist es sinnvoll, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen?
Ob die Befreiung sinnvoll ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Dies ist von Ihrer individuellen Situation abhängig. Eine Befreiung ist beispielsweise bei finanziellen Engpässen sinnvoll. Dies kann in der Gründungsphase der Fall sein, in der Ihre Umsätze und damit Ihr Einkommen gering sind.
Wird ein Minijob der Rentenversicherung gemeldet?
Ja, ein Minijob wird der Rentenversicherung gemeldet, weil er grundsätzlich rentenversicherungspflichtig ist; Ihr Arbeitgeber meldet den Job bei der Minijob-Zentrale, die die Daten an die Rentenversicherung weitergibt, auch wenn Sie sich von der vollen Rentenversicherungspflicht befreien lassen können, indem Sie einen Eigenanteil zahlen.
Was bleibt mir von einem 520 Euro Job?
Haben Sie einen Minijob und erhalten monatlich 520 EUR, bleiben 100 EUR komplett anrechnungsfrei. Von den übrigen 420 EUR werden Ihnen 80 % (336 EUR)auf Ihre Leistungen angerechnet, die restlichen 20 % (84 EUR) bleiben Ihnen zur freien Verfügung.
Was bringt ein Jahr Minijob für die Rente?
Ein Jahr Minijob bringt für die Rente eine spürbare Erhöhung, da Sie Rentenpunkte sammeln – bei 556 € Verdienst etwa 5 bis 6 € mehr monatlich, was sich durch Nachzahlungen noch steigert; auch die Wartezeit zählt, aber die Beiträge lohnen sich vor allem durch die Rentensteigerung, da Sie für nur 3,6 % Eigenanteil den vollen Rentenanspruch erwerben. Es lohnt sich also, die Versicherungspflicht zu behalten, anstatt sich befreien zu lassen.
Was ändert sich 2026 bei der Rente?
2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern. Die übrigen 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente sind steuerfrei.
Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?
Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie eine Kombination aus Altersteilzeit (Blockmodell), Lebensarbeitszeitkonten, staatlichen Leistungen wie Arbeitslosengeld I (ALG I) (besonders für über 58-Jährige bis zu 24 Monate) oder Krankengeld (ca. 1,5 Jahre) nutzen, ergänzt durch private Rücklagen, Minijobs oder Sonderzahlungen in die Rentenkasse, um Rentenpunkte zu sammeln und den Lebensstandard zu sichern. Eine individuelle Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung ist empfehlenswert.
Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für 10.000 €?
Bei 10.000 € Jahresbruttoeinkommen erhalten Sie je nach Jahr und Region ungefähr 0,2 bis 0,23 Rentenpunkte, da die Anzahl auf dem Verhältnis Ihres Einkommens zum jährlichen Durchschnittsentgelt basiert, das sich ändert (z. B. 2023 waren es etwa 0,22 Punkte West, 2026 sind es rund 0,19 Punkte). Es sind also nur wenige Rentenpunkte, weil Sie weit unter dem Durchschnitt liegen.
Kann ich mit 60 Jahren und 50.000 Euro in Rente gehen?
Anhand unseres Beispiels, bei dem jemand auf dem besten Weg ist, ein Vermögen von etwas über 1 Million Pfund aufzubauen, um im Ruhestand ein Einkommen von 50.000 Pfund zu erzielen, benötigt eine 60-jährige Person Ersparnisse in Höhe von 725.323 Pfund und muss monatlich 986 Pfund einzahlen, wobei die Beiträge jährlich um 2 % steigen.
Wie viel Rente bekomme ich mit 20 Rentenpunkten?
Mit 20 Rentenpunkten erhalten Sie nach der aktuellen Berechnung (Stand Juli 2025) eine monatliche Bruttorente von rund 815,80 Euro, da ein Rentenpunkt aktuell 40,79 € wert ist (20 Punkte x 40,79 €). Dies ist ein theoretischer Wert; Ihre persönliche Rente hängt von vielen weiteren Faktoren ab, wie Zugangsfaktor, Rentenart und Abschlägen.
Wird ein Minijob auf die Rentenjahre angerechnet?
Ja, ein Minijob zählt zur Rente und erhöht diese geringfügig, da Sie grundsätzlich rentenversicherungspflichtig sind und Beiträge zahlen, was Wartezeiten aufbaut und Rentenansprüche schafft; Sie können sich aber auch befreien lassen, was aber weniger rentensteigernd wirkt. Der Verdienst wird voll angerechnet, aber bei Befreiung nur der Arbeitgeberanteil berücksichtigt.
Wird ein Minijob aufs Jahr gerechnet?
Was ist ein Minijob mit Verdienstgrenze? Minijobber und Minijobberinnen mit einem Minijob mit Verdienstgrenze üben eine geringfügig entlohnte Beschäftigung aus. Wichtig ist: Sie dürfen durchschnittlich im Monat nicht mehr als 556 Euro verdienen. Auf ein Jahr gerechnet sind das bis zu 6.672 Euro.
Kann ich in Deutschland zwei Minijobs gleichzeitig ausüben?
Sie können auch mehrere Minijobs kombinieren . Insgesamt dürfen Sie jedoch maximal 556 Euro aus den Minijobs verdienen. Verdienen Sie mehr, müssen Sie alle Einkünfte versteuern. Bitte beachten Sie: Benötigen Sie für Ihren Hauptjob eine Arbeitserlaubnis, müssen Sie diese auch für den Minijob bei der Ausländerbehörde beantragen.