Wo kriege ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung her?

Gefragt von: Manja Weis
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Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie je nach Art bei der zuständigen Krankenkasse (für Sozialversicherungsbeiträge), der Minijob-Zentrale (für geringfügige Beschäftigungen) oder dem Finanzamt (für Steuern, z. B. bei Immobilienkäufen). Die Anforderung erfolgt oft digital über das Lohnabrechnungsprogramm oder das SV-Meldeportal, aber auch online oder schriftlich direkt bei der Behörde.

Wo erhalte ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung fordern Sie am einfachsten online an. Hierfür steht ein Service unter "Meine BGW" zur Verfügung. Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung weisen Sie nach, dass Ihr Unternehmen ein BGW-Mitgliedsbetrieb ist und aktuell keine Zahlungsrückstände bestehen.

Wie viel kostet eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Kosten für eine Unbedenklichkeitsbescheinigung variieren stark je nach Behörde, Bundesland und Verwendungszweck, liegen aber meist zwischen 5 und 20 Euro (z.B. 10 € in München, 20 € in Köln, 15 € in Kaiserslautern). Manchmal ist sie sogar kostenlos (z.B. in Bremen) oder die Gebühren sind in Notarkosten bei Immobilienkäufen enthalten, wobei der Notar die Beantragung übernimmt. Es lohnt sich, direkt beim zuständigen Amt (Finanzamt, Stadtkasse, Zulassungsstelle) nachzufragen. 

Wer stellt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird durch das Finanzamt ausgestellt.

Wie lange dauert die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Gültigkeitsdauer der Unbedenklichkeitsbescheinigung beträgt 1 Jahr. Die Bearbeitungsdauer für die Ausstellung beträgt in der Regel mindestens 8 Wochen.

Die Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung - von Herbert Herrmann HHImmobilien

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Wie lange dauert die Ausstellung eines Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Für die Ausstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung sind Unterlagen vom Verbraucher, den Kreditgebern und dem Schuldenberater erforderlich. Sobald die Unterlagen vorliegen, dauert die Bearbeitung je nach verschiedenen Faktoren 4 bis 8 Wochen .

Wo kann ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen?

Wo lässt sich das Dokument beantragen? Zuständig für die Ausfertigung der Unbedenklichkeitsbescheinigung ist das Finanzamt.

Wie hoch sind die Gebühren für die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Kosten für eine Unbedenklichkeitsbescheinigung variieren stark je nach Behörde, Bundesland und Verwendungszweck, liegen aber meist zwischen 5 und 20 Euro (z.B. 10 € in München, 20 € in Köln, 15 € in Kaiserslautern). Manchmal ist sie sogar kostenlos (z.B. in Bremen) oder die Gebühren sind in Notarkosten bei Immobilienkäufen enthalten, wobei der Notar die Beantragung übernimmt. Es lohnt sich, direkt beim zuständigen Amt (Finanzamt, Stadtkasse, Zulassungsstelle) nachzufragen. 

Warum ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich?

Mit dem Vorliegen einer Unbedenklichkeitsbescheinigung wird bestätigt, dass der Nachlass einer verstorbenen Person, ein Trust oder eine Körperschaft alle zum Zeitpunkt der Ausstellung der Bescheinigung fälligen Einkommensteuern und GST/HST-Beträge, Zinsen und Strafen entrichtet hat oder dass der Minister für nationale Einnahmen eine Sicherheit für die Zahlung akzeptiert hat.

Warum braucht man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt das für die Erbschaftsteuer zuständige Finanzamt, sobald nach Prüfung der Unterlagen die gegen die ausländische erwerbende Person festgesetzte Erbschaftsteuer bezahlt ist oder festgestellt wird, dass keine Erbschaftsteuer anfällt.

Wie lange braucht das Finanzamt für die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

In der Regel dauert es jedoch einige Tage bis wenige Wochen, um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten.

Was prüft das Finanzamt bei Hauskauf?

Bei Immobilien ist der Verkehrswert maßgeblich, den das Finanzamt ermittelt. Ihm stehen für die Wertermittlung – je nach Art der Immobilie und der verfügbaren Daten – drei Bewertungsverfahren zur Verfügung: das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

Wie bekommt man eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Das heißt, Sie beantragen die Unbedenklichkeitsbescheinigungen entweder über ihr Entgeltabrechnungsprogramm oder eine Ausfüllhilfe wie das SV-Meldeportal bei der jeweiligen Einzugsstelle. In den meisten Fällen ist das die Krankenkasse. Die Einzugsstelle meldet das Ergebnis der Prüfung sofort per Datensatz zurück.

Was muss in einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung zeigt, dass es keinerlei offene Forderungen wie Steuern oder Gebühren gibt, die der gewerblichen Tätigkeit im Wege stehen könnten. Unter Umständen kann eine zusätzliche Bescheinigung in Steuersachen anfallen, die mit einer Vollmacht auch vom Steuerberater eingeholt werden kann.

Was ist eine einfache Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Es gibt zwei unterschiedliche Qualitäten, die einfache und die qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung. Bei der „einfachen“ wird bestätigt, dass es aktuell keine Beitragsrückstände gibt, die „qualifizierte“ bescheinigt, dass mindestens in den letzten sechs Monaten alles ordnungsgemäß gelaufen ist.

Woher bekomme ich eine Steuerbescheinigung?

Die Steuerbescheinigung wird von der Bank ausgestellt, bei der du deine Kapitalerträge erzielt hast. Wenn du das Dokument nicht automatisch erhältst, kannst du es jederzeit bei deiner Bank anfordern.

Wer darf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangen?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung dient zum Nachweis über die Unbedenklichkeit der steuerlichen Angelegenheiten sowie des Zahlungsverhaltens. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt beantragen.

Wo kriegt man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Digitale Bescheinigungen im Abonnement

Das Angebot der AOK an alle Arbeitgeber: die Unbedenklichkeitsbescheinigung im Abonnement. Arbeitgeber beantragen das Abonnement ebenfalls elektronisch über ein Entgeltabrechnungsprogramm oder das SV-Meldeportal.

Wie komme ich zu einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Beantragung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt kann in der Regel formlos erfolgen: schriftlich, telefonisch oder elektronisch über ELSTER. Welche Angaben gemacht beziehungsweise welche Unterlagen eingereicht werden müssen, variiert je nach Bundesland.

Wer erstellt die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Wer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (UBB) ausstellt, hängt vom Zweck ab: Das Finanzamt stellt sie für steuerliche Angelegenheiten (Immobilienkauf, Erbschaft) aus, Krankenkassen für Sozialversicherungsbeiträge, die Zulassungsstelle für verlorene Kfz-Betriebserlaubnisse, und das Wirtschaftsministerium (oder Behörden bei Rüstung/IT) bei Außenwirtschaftsgeschäften. Auch Berufsgenossenschaften oder die IHK können UBBs ausstellen.
 

Wo finde ich meine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Um die Echtheit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung digital nachzuweisen, enthält diese einen QR-Code, mit dem Unternehmen im Onlineportal „meine BG BAU“ überprüfen können, ob das vorliegende Dokument echt ist.

Wie lange ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung gültig?

Die Gültigkeit der Unbedenklichkeitsbescheinigung beträgt je nach Berufsgenossenschaft in der Regel drei Monate. Unternehmen müssen also darauf achten, regelmäßig neue Unbedenklichkeitsbescheinigungen zu beantragen.

Wer beantragt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung im Erbfall?

In der Praxis fordert die Bank oder Fondsgesellschaft in der Regel den Erben dazu auf, die Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.

Warum brauche ich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist unerlässlich

Nachdem Sie die Grunderwerbsteuer bezahlt haben, können Sie beim Finanzamt die Ausstellung einer steuerlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen. Diese Bescheinigung bestätigt, dass Sie keine Steuerschulden mehr haben.

Wie lange dauert es bis zur Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Wie lange dauert es, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten? Die Bearbeitungszeit für die Unbedenklichkeitsbescheinigung variiert je nach Finanzamt, beträgt jedoch in der Regel mehrere Wochen.