Kann mein Arbeitgeber mir verbieten, ein Kleingewerbe anzumelden?
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Nein, dein Arbeitgeber kann dir ein Kleingewerbe nicht pauschal verbieten, da die Gewerbefreiheit gilt, aber er darf es untersagen, wenn berechtigte Interessen des Unternehmens gefährdet sind, etwa durch Konkurrenz, Beeinträchtigung deiner Hauptarbeitsleistung (Übermüdung) oder Verstöße gegen das Wettbewerbsverbot. Generelle Verbotsklauseln im Arbeitsvertrag sind oft unwirksam; du musst aber in der Regel deinen Arbeitgeber informieren und um Zustimmung bitten, wenn der Vertrag dies vorsieht oder Interessen betroffen sind, um Abmahnungen oder Kündigungen zu vermeiden.
Kann mein Chef mir ein Kleingewerbe verbieten?
Nein, ein Arbeitgeber darf ein Kleingewerbe (Nebentätigkeit) nicht pauschal verbieten, aber er kann es untersagen, wenn berechtigte Interessen bestehen, z.B. bei Konkurrenz, Beeinträchtigung der Arbeitsleistung, Verstoß gegen Arbeitszeitgesetze oder Gefährdung der Gesundheit. Ein generelles Verbot im Arbeitsvertrag ist oft unwirksam, aber eine Genehmigungspflicht oder Meldepflicht kann wirksam sein, wenn sie sachlich begründet ist.
Wird ein Kleingewerbe dem Arbeitgeber gemeldet?
Nebengewerbe beim Arbeitgeber melden
In vielen Arbeitsverträgen ist festgehalten, dass du deinen Arbeitgeber informieren musst, wenn du einer Nebentätigkeit nachgehen möchtest. Er muss zunächst sein Einverständnis geben. Du brauchst kein Kleingewerbe anmelden, wenn du freiberuflich tätig bist.
Wann darf ein Arbeitgeber eine Nebentätigkeit verbieten?
Ein generelles Verbot von Nebentätigkeiten im Arbeitsvertrag ist unwirksam. Einschränkungen sind jedoch zulässig, wenn die Nebentätigkeit die Arbeitsleistung im Hauptjob beeinträchtigt, gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt oder in direkter Konkurrenz zum Arbeitgeber steht.
Kann man ein Kleingewerbe anmelden, wenn man angestellt ist?
Wenn du ein Nebengewerbe neben deinem Angestelltenverhältnis anmelden möchtest, musst du folgende Voraussetzungen erfüllen: Du darfst nicht Konkurrent zu deinem Arbeitgeber sein. Deine Arbeitsleistung in dem Hauptjob darf nicht darunter leiden. Deine Nebentätigkeit darf dich nicht besonders erschöpft oder müde machen.
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Kann ich ein Kleingewerbe anmelden trotz Vollzeitjob?
Kann ich ein Kleingewerbe anmelden trotz Vollzeitjob? Du kannst trotz deines Vollzeitjobs ein Gewerbe anmelden, solange es deinen Hauptjob nicht beeinträchtigt.
Wann darf man kein Kleingewerbe anmelden?
Für Kleinunternehmen, Einzelgesellschaften oder Freiberufler wird keine Gewerbeanmeldung benötigt, wenn die auszuübende Tätigkeit nicht unter die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit fällt. Alle anderen Unternehmensformen, wie Handels- und Handwerksunternehmen als auch Kapitalgesellschaften (GmbH, UG etc.)
Ist eine Nebentätigkeit ein Kündigungsgrund?
Kündigung wegen Nebentätigkeit
Verstößt der Arbeitnehmer mit einer Nebentätigkeit gegen gesetzliche oder arbeitsvertragliche Pflichten, kann das ein Grund für eine fristlose Kündigung sein, doch hängt die Wirksamkeit einer solchen Kündigung davon ab, welche Pflicht verletzt wurde.
Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich einen Nebenjob anmelde?
Sie müssen Ihren Arbeitgeber über einen Nebenjob informieren oder eine Genehmigung einholen, wenn Ihr Arbeitsvertrag eine entsprechende Klausel enthält, der Nebenjob die Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt (z.B. Konkurrenz, Arbeitszeitgesetz-Überschreitung), oder Sie Beamter sind; andernfalls ist eine reine Meldung oft ratsam, aber nicht immer zwingend, wobei Sie stets die vertraglichen Regelungen prüfen sollten. Eine schriftliche Meldung mit Details zum Nebenjob (Tätigkeit, Zeit, Ort) ist empfehlenswert, um Vertrauen zu fördern und Konflikte zu vermeiden.
Was darf ich dazuverdienen, wenn ich Vollzeit arbeite?
Wenn Sie vollzeit arbeiten, dürfen Sie dazuverdienen, oft über einen steuerfreien Minijob (bis 556 €/Monat 2025) oder einen Midijob (über 556 € bis ca. 2.000 €), wobei die Steuern auf den Nebenverdienst anfallen können, es sei denn, beide Jobs zusammen bleiben unter bestimmten Grenzen; wichtig sind die Zustimmung des Hauptarbeitgebers und die Beachtung der Arbeitszeit, damit der Hauptjob nicht leidet.
Wird das Kleingewerbe auf das Gehalt angerechnet?
Wenn du neben deinem Hauptberuf noch ein Kleingewerbe betreibst und dabei Gewinn erzielst, erhöht sich dein „zu versteuerndes Einkommen“. Dann zahlst du im Folgejahr Einkommensteuer nach. Falls du mit deinem Nebengewerbe Verlust machst, sinkt dein steuerpflichtiges Gesamteinkommen.
Kann der Arbeitgeber das Nebengewerbe herausfinden?
Kann der Arbeitgeber herausfinden, ob ich ein Nebengewerbe betreibe? Der Arbeitgeber erhält nicht automatisch Kenntnis von der Gewerbeanmeldung und wird auch nicht von anderen Behörden wie dem Finanzamt über die selbstständige Tätigkeit seines Arbeitnehmers informiert.
Wie informiert man den Arbeitgeber über Kleingewerbe?
Ein Kleingewerbe als Arbeitnehmer anmelden heißt: Prüfe deinen Arbeitsvertrag auf Klauseln zur Nebentätigkeit, informiere deinen Arbeitgeber, wenn es dort gefordert wird, und melde das Gewerbe beim Gewerbeamt an, wobei du bei der Anmeldung im Fragebogen ankreuzen musst, dass es sich um ein Nebengewerbe handelt, um das Finanzamt und die zuständige Kammer zu informieren, damit du deine Steuernummer erhältst.
Was darf mir mein Arbeitgeber verbieten?
Handy, Rauchen, Strom Das darf der Chef am Arbeitsplatz verbieten - und das nicht. Das private Smartphone auf Arbeit für Social Media oder WhatsApp nutzen? Arbeitgeber können das verbieten, aber nicht nur das Handy. Auch andere Verbote sind zulässig.
Was passiert, wenn ich den Arbeitgeber nicht über den Nebenjob informiere?
Wenn Sie Ihrem Arbeitgeber einen Nebenjob verschweigen, obwohl eine vertragliche oder tarifliche Anzeigepflicht besteht, drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen wie eine Abmahnung oder sogar eine verhaltensbedingte Kündigung, besonders bei Wiederholung oder wenn der Nebenjob die Interessen des Hauptarbeitgebers beeinträchtigt (z.B. Konkurrenz). Ohne solche Klauseln oder bei Minijobs, die die Interessen nicht berühren, besteht oft keine Pflicht zur Genehmigung, aber die Information kann trotzdem wichtig sein.
Kann mein Chef mir ein Nebengewerbe verbieten?
Nein, ein Arbeitgeber darf ein Kleingewerbe (Nebentätigkeit) nicht pauschal verbieten, aber er kann es untersagen, wenn berechtigte Interessen bestehen, z.B. bei Konkurrenz, Beeinträchtigung der Arbeitsleistung, Verstoß gegen Arbeitszeitgesetze oder Gefährdung der Gesundheit. Ein generelles Verbot im Arbeitsvertrag ist oft unwirksam, aber eine Genehmigungspflicht oder Meldepflicht kann wirksam sein, wenn sie sachlich begründet ist.
Ist ein nicht angemeldeter Nebenjob ein Kündigungsgrund?
Denn ein nicht angemeldeter Nebenjob hat immer das Potential, einen wichtigen Grund für eine außerordentliche Kündigung zu liefern.
Muss ich meinen Arbeitgeber über mein Nebengewerbe informieren?
Sie müssen Ihr Nebengewerbe nicht automatisch bei Ihrem Arbeitgeber melden, es sei denn, Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag schreibt es vor, oder es besteht ein Interessenkonflikt (z. B. Konkurrenz, Beeinträchtigung der Hauptleistung). Generell gilt: Prüfen Sie den Vertrag, melden Sie, wenn Sie unsicher sind, um ein Vertrauensverhältnis zu wahren, und informieren Sie den Arbeitgeber schriftlich, wenn die Tätigkeit in Konkurrenz steht oder Ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Wann muss der Arbeitgeber einer Nebentätigkeit zustimmen?
Viele Arbeitnehmer haben eine Nebentätigkeit, unabhängig davon, ob sie hauptberuflich in Teilzeit oder Vollzeit arbeiten. Die Zustimmung des Arbeitgebers brauchen sie dafür normalerweise nicht. Als Arbeitgeber sollten und dürfen Sie allerdings eingreifen, sobald die Hauptbeschäftigung unter dem Nebenjob leidet.
Was passiert, wenn ich meinen Nebenjob nicht melde?
Wenn Sie Ihre Haushaltshilfe nicht anmelden, ist das illegal und Schwarzarbeit. Wegen dieser Ordnungswidrigkeit müssen Sie mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro rechnen.
Kann ein Arbeitgeber einen Nebenjob verbieten?
Nein, ein Arbeitgeber darf einen Nebenjob nicht generell verbieten, da dies gegen die Berufsfreiheit verstößt. Er kann einen Job aber untersagen, wenn er die Arbeitsleistung beeinträchtigt (z.B. durch Übermüdung), die gesetzlichen Arbeitszeiten verletzt, in direkter Konkurrenz steht oder gegen andere arbeitsvertragliche Pflichten (z.B. Verschwiegenheit) verstößt. Generelle Verbote im Arbeitsvertrag sind unwirksam; es muss immer ein berechtigtes Interesse bestehen, um ein Verbot auszusprechen.
Welche Nachteile hat es, ein Kleingewerbe anzumelden?
Nachteile eines Kleingewerbes sind die unbeschränkte persönliche Haftung mit Privatvermögen, der keine Vorsteuerabzug (besonders bei hohen Investitionen ungünstig), Einschränkungen beim Firmennamen (muss Vor- und Nachnamen enthalten) und eine potenziell schlechtere Image-Wirkung, da der Zusatz der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) auf Rechnungen zwingend ist. Zudem kann die Anmeldung zu vorzeitiger Aufgabe von Förderungen führen, daher ist eine genaue Prüfung wichtig, so YouTube.
Wie viel Geld darf ich verdienen, ohne ein Kleingewerbe anzumelden?
Liegt das Einkommen unter 9.408 Euro, ist man nicht verpflichtet Steuern zu zahlen und muss sein Gewerbe nicht anmelden. Dies wird auch Grundfreibetrag genannt. Bei einer Ehegattenveranlagung gelten natürlich doppelte Beträge. Als Berufstätiger dürfen Sie außerdem bis zu 450 Euro über einen Nebenjob dazu verdienen.
Welche Voraussetzungen braucht man für Kleingewerbe?
Voraussetzungen für ein Kleingewerbe sind primär die Einhaltung der Größenordnungen: Gewinn < 80.000 € und Umsatz < 800.000 € pro Jahr, wobei letzteres die Handelsregisterpflicht erst bei Überschreitung auslöst, erklärt Lexware und Wirtschaft NRW. Es ist eine gewerbliche Tätigkeit (keine Freiberufler), die eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfordert, aber oft eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) und keine Handelsregistereintragung ermöglicht, solange die Grenzen nicht überstiegen werden.