Wann fällt die MwSt. Befreiung für PV-Anlagen?

Gefragt von: Ivo Held
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PV-Anlage ohne Mehrwertsteuer bestellen Doch mit dem neuen Jahressteuergesetz wurde die Mehrwertsteuer abgeschafft. Stattdessen gilt ein sogenannter Nullsteuersatz – also eine Umsatzsteuer von 0 %. Für die Anschaffung einer PV-Anlage ist seit dem 1. Januar 2023 somit keine Mehrwertsteuer mehr fällig.

Wie lange entfällt die MwSt. auf PV-Anlagen?

§ 12 Absatz 3 UStG regelt, dass auf die Lieferung von Photovoltaikanlagen ab 1. Januar 2023 u. a. dann keine Umsatzsteuer mehr anfällt, wenn diese auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes installiert werden (Nullsteuersatz).

Wann fällt die MwSt. Befreiung für PV?

§ 28 Abs. 62 UStG 1994 regelt, dass auf die Lieferungen, innergemeinschaftlichen Erwerbe, Einfuhren und Installationen von Photovoltaikmodulen befristet ab 1. Jänner 2024 keine Umsatzsteuer mehr anfällt (sogenannter „Nullsteuersatz“ oder „echte Umsatzsteuerbefreiung“).

Wann ist eine PV-Anlage von der Mehrwertsteuer befreit?

Für die Steuerbefreiung ist grundsätzlich unerheblich, wann die Photovoltaikanlage in Betrieb genommen wurde. Damit sind auch die Einnahmen und Entnahmen einer Photovoltaikanlage, die beispielsweise in 2021 in Betrieb genommen wurde, ab 2022 von der Steuer befreit.

Wann ist eine PV-Anlage von der Steuer befreit?

Grundsätzlich gilt: Wer eine Solaranlage betreibt und Strom ins öffentliche Netz einspeist, ist gewerblich tätig. Betreiber von PV-Anlagen mit einer Leistung unter 30 kWp sind allerdings seit 2023 von der Gewerbesteuer befreit – bis dahin galt die Höchstgrenze von 10 kWp.

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Bis wann Steuerbefreiung PV-Anlage?

Seit dem Steuerjahr 2022 sind PV-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 kWp von der Einkommensteuer befreit. Für die Lieferung und die Installation von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp Leistung fällt seit 2023 keine Umsatzsteuer mehr an.

Wann endet die Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen?

Die Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) endet früher als erwartet. Ursprünglich bis Ende 2025 geplant, wird die 0-Prozent-Umsatzsteuer nun voraussichtlich laut dem Finanzministerium bereits Ende April 2025 abgeschafft.

Welche Regelungen gelten 2025 für die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen?

Seit dem 1. Januar 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp der sogenannte Nullsteuersatz, der auch 2025 unverändert bestehen bleibt. Dadurch sparen Hausbesitzer beim Kauf einer Solaranlage die komplette Mehrwertsteuer in Höhe von 19 %.

Ist der Betrieb einer Photovoltaikanlage nach § 19 UStG Kleinunternehmerregelung?

Kleinunternehmerregelung Der Betreiber einer Photovoltaikanlage ist nach § 19 UStG kraft Gesetzes Kleinunternehmer, wenn sein Umsatz im Jahr der Aufnahme der Tätigkeit voraussichtlich 22.000 € nicht überschreitet. Bei unterjähriger Aufnahme der Tätigkeit ist der Umsatz auf einen Jahresumsatz hochzurechnen.

Kann ich die Mehrwertsteuer auf meine Solaranlage zurückbekommen?

Für 2022, 2021 oder früher gekaufte Photovoltaikanlagen kann die Mehrwertsteuer zurückerstattet werden, wenn der/die Betreibende die Regelbesteuerung statt der Kleinunternehmerregelung gewählt hat. Um die Mehrwertsteuer auf den Kauf zurück zu bekommen, muss man die PV-Anlage beim örtlichen Finanzamt anmelden.

Für wen gilt der Nullsteuersatz?

Der Nullsteuersatz gilt nur für die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen sowie deren wesentlichen Komponenten. Reine Reparaturen, Wartungsarbeiten oder Garantieverträge unterliegen weiterhin dem regulären Umsatzsteuersatz von 19 %.

Welche Änderungen gibt es 2025 für PV-Anlagen?

Ab 2025 ändern sich PV-Regeln durch das Solarspitzengesetz: Steuerbefreiung bis 30 kWp bleibt, aber Netzintegration wird wichtiger, mit Pflicht zu Smart Meter und Steuerbox für neue Anlagen über 7 kWp, um bei negativen Preisen abzuregeln. Die Einspeisevergütung für Neuanlagen liegt ab August 2025 bei 7,86 Cent/kWh. Der Netzanschluss wird für kleine Anlagen einfacher, Eigenverbrauch und Speicher werden noch attraktiver. 

Ist Eigenverbrauch von Photovoltaik steuerpflichtig?

Aber: Der Eigenverbrauch der Solaranlage muss dann mit der Umsatzsteuerpflicht versteuert werden. Für PV-Anlagen mit einer Inbetriebnahme ab April 2012 gilt als Bemessungsgrundlage (BMF 09/2014) der aktuelle Einkaufspreis für Strom.

Wann endet die MwSt. Befreiung für PV?

Die Maßnahme der Aufhebung der USt-Befreiung von Photovoltaik-Anlagen (Nullsteuersatz) zur Budgetkonsolidierung wurde am 7.3.2025 vom Nationalrat beschlossen. Da die Umsatzsteuer generell auf den Leistungs- bzw. Lieferzeitpunkt abstellt, wurde der 1.4.2025 als Datum für die Beendigung der USt-Befreiung normiert.

Wird die Mehrwertsteuerbefreiung für Solaranlagen abgeschafft?

Ja! Seit dem 1. Januar 2023 gibt es keine Mehrwertsteuer mehr auf neue Solaranlagen! Auch die Einkommensteuer auf die Einnahmen aus der Solaranlage entfällt.

Was passiert ab 30kwp?

Ist eine PV-Anlage bis 30 kWp steuerfrei? Ja! Eine Photovoltaikanlage mit einer maximalen Leistung von 30 kWp ist von der Umsatz- und Mehrwertsteuer, Einkommensteuer und Gewerbesteuer befreit. Durch diese steuerlichen Erleichterungen lohnt sich eine Photovoltaikanlage mehr als je zuvor.

Ist die Kleinunternehmerregelung für Photovoltaik im Jahr 2025 überflüssig?

Im Jahr 2025 ist die Kleinunternehmerregelung aufgrund der allgemeinen Steuerbefreiung für PV-Anlagen nicht mehr notwendig. Seit dem 1. Januar 2023 entfallen Einkommens- und Umsatzsteuer für Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp.

Wann ist eine PV-Anlage von der Umsatzsteuer befreit?

Die Bedingung: Die Anlage muss auf oder in der Nähe von Wohnungen, öffentlichen Gebäuden oder dem Gemeinwohl dienenden Gebäuden installiert werden. Trifft das zu, muss an den Lieferanten keine Umsatzsteuer gezahlt werden. Kurzum: Wer sich eine PV-Anlage zulegt, wird von bürokratischem Aufwand entlastet.

Wann fällt man aus der Kleinunternehmerregelung weg?

Bereits der Umsatz, mit dem die Grenze von 25.000 € überschritten wird, ist nicht mehr steuerfrei. Neu ist auch der verpflichtende Hinweis auf Steuerbefreiung des § 19 UStG, § 34a Nr. 5 UStDV. Kleinunternehmer sind von der Pflicht zur Abgabe von Voranmeldungen und USt-Jahreserklärungen befreit.

Wie lange gilt die MwSt. Befreiung für PV?

Der Kauf einer neuen Photovoltaikanlage bleibt auch im Jahr 2025 steuerfrei: Es fällt keine Mehrwertsteuer mehr an (vor 2023 galt noch der Steuersatz von 19 Prozent). Außerdem fällt auf die Einspeisevergütung keine Einkommensteuer mehr an. Möglich macht's das Jahressteuergesetz, das seit 1. Januar 2023 gilt.

Für welche PV-Anlagen gilt die Steuerbefreiung?

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Photovoltaikanlagen mit einer maximalen Bruttoleistung von bis zu 30 kW (peak) künftig steuerfrei sind. Dies betrifft sowohl private als auch gewerbliche Betreiber, die damit eine erhebliche finanzielle Entlastung erfahren.

Wie lange keine Mehrwertsteuer auf Photovoltaik 2026?

Ab 2026 tritt in Deutschland eine neue Steuerregelung für Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV) in Kraft. Der Nullsteuersatz bleibt dabei unbefristet bestehen: Auf Lieferung, Installation und wesentliche Komponenten einer PV-Anlage fällt weiterhin keine Mehrwertsteuer (MwSt) an.

Sind PV-Anlagen 2025 noch steuerfrei?

Alle Photovoltaikanlagen sind seit dem 1.1.2025 einheitlich von der Einkommensteuer befreit. Das gilt, wenn sie erst ab dem Jahr 2025 neu in Betrieb genommen oder erweitert wurden bzw. werden. Einkommensteuerfrei sind aber nur PV-Anlagen bis höchstens 30 kWp pro Wohn- oder Gewerbeeinheit, unabhängig von der Gebäudeart.

Wie beantrage ich die Kleinunternehmerregelung für eine Photovoltaikanlage?

Wie beantrage ich die Kleinunternehmerregelung PV-Anlage? Für die PV-Anlage gilt das Gleiche wie bei anderen Kleinunternehmen: Sie müssen beim Finanzamt mitteilen, dass Sie die Kleinunternehmerregelung beantragen. Das Schreiben sollte Ihre Umsatzgrenzen und den Beginn der Regelung enthalten.

Kann ich die Mehrwertsteuer auf meine Photovoltaikanlage zurückbekommen?

Der neue Nullsteuersatz gilt ausschließlich für Solaranlagen, die seit dem 1. Januar 2023 geliefert bzw. installiert wurden. Hast du die Photovoltaikmodule bereits 2022 erworben, kannst du eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer beantragen – vorausgesetzt, die Anlage wurde erst 2023 installiert.