Warum ist es verboten, die eigene Garage als Lagerraum zu benutzen?
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Es ist verboten, die eigene Garage als reinen Lagerraum zu nutzen, weil sie laut Bauordnung und Garagenverordnungen nur zur Unterbringung von Fahrzeugen gedacht ist, um den knappen öffentlichen Parkraum zu entlasten; eine zweckfremde Nutzung als Lager für Möbel, Sportgeräte etc. verstößt gegen Brandschutzvorschriften, kann hohe Bußgelder verursachen und im Brandfall zu Haftungsproblemen führen. Was Sie lagern dürfen, muss thematisch zum Fahrzeug passen, wie z.B. Ersatzreifen oder Autopflegeprodukte.
Warum Garage nicht als Lagerraum?
Eine Garage gilt rechtlich als Nutzfläche, jedoch NICHT als Lagerfläche. Die Nutzung einer Garage ist in den meisten Bundesländern gesetzlich in der sogenannten Garagenverordnung geregelt. Diese variiert je nach Bundesland und besagt im Grundtenor, dass in einer Garage lediglich Kraftfahrzeuge verwahrt werden dürfen.
Warum darf man die Garage nicht als Werkstatt nutzen?
Da sich bei Garagen die Nutzung nur auf mit dem Kfz in Zusammenhang stehende Gegenstände beschränkt, dürfen Sie diese nicht als Lagerraum für andere Dinge nutzen. Eine Garagennutzung als Werkstatt ist somit ebenfalls verboten. Kann im Zusammenhang mit der Garage ein Bußgeld ausgesprochen werden? Ja.
Ist es verboten Sachen in der Garage zu lagern?
Dürfen die offiziell eingestellt oder gelagert werden? Garagen dürfen im Allgemeinen nicht als Lager- oder Abstellräume genutzt werden. Das bedeutet, dass die Lagerung von Gegenständen, die keinen Bezug zum Kraftfahrzeug haben, wie Gartenmöbel, Sportausrüstung oder Grillgeräte, offiziell nicht gestattet ist.
Ist es erlaubt, eine Garage als Keller zu nutzen?
Garagen (auch Stellplätze) haben eine Zweckbestimmung, nämlich das Abstellen von Kraftfahrzeugen. Das bedeutet: Wer eine Baugenehmigung für eine Garage erhält, darf nur eine Garage bauen und diese auch nur als solche nutzen. Eine Nutzung der Garage als Büro oder Abstellkammer ist nicht erlaubt.
Garage als Lagerraum? Nicht erlaubt! | Abendschau | BR24
Für was darf ich meine Garage nutzen?
Nach den Verordnungen ist es verboten, Garagen als Lager- oder Abstellräume zu nutzen. Erst recht, wenn die Gegenstände mit dem Thema Auto gar nichts zu tun haben. Tabu sind demnach selbst der Grill und die Gartenmöbel. Auch als Werkstatt – nicht einmal als Autowerkstatt – sind Garagen nicht gedacht.
Was kostet eine Nutzungsänderung in der Garage?
Die Kosten betragen demnach zwischen 50 Euro und 5.000 Euro, je nach Einzelfall. Um sich über die Kosten im Klaren zu sein, sollte man sich vorab bei seiner örtlichen Bauaufsichtsbehörde entsprechend informieren. Die Beratungen und Infos erhält man kostenlos.
Wer kontrolliert die Nutzung von Garagen?
Das Ordnungsamt darf kontrollieren, ob Garagen für das Auto genutzt oder zweckentfremdet werden. Im besten Fall muss man bei einem Verstoß lediglich die Garage entrümpeln.
Warum darf ein Rasenmäher nicht in die Garage?
Andere Gegenstände wie Rasenmäher, Skiausrüstung oder Möbel darfst du allerdings nicht in der Garage lagern. Dies gilt als Zweckentfremdung und kann zu Geldbußen führen. Kraftstoffe dürfen zumeist in bruchsicheren Behälten aufbewahrt werden.
Ist es erlaubt, eine Garage als Partyraum zu nutzen?
Wer seine Garage zukünftig als Partyraum oder Homeoffice nutzen möchte, muss den offiziellen Weg über das zuständige Bauamt gehen: Hier können Nutzungsänderungen beantragt werden. Bevor ein entsprechender Antrag gestellt wird, ist es sinnvoll, ein informelles Gespräch zu suchen.
Ist es erlaubt, eine Werkbank in der Garage zu haben?
Und ja, eine Werkbank, in der auch mal dem Hobby gefrönt werden kann, ist auch erlaubt – allerdings muss die Garage ohne großen Aufwand wieder zum Parkplatz fürs Auto werden können. Und bei größeren Reparaturen am Auto sollte sowieso grundsätzlich die Fachwerkstatt in der Nähe aufgesucht werden.
Ist es verboten, Möbel in die Garage zu stellen?
In den Bundesländern gilt eine Garagenverordnung, die zum Bau und Betrieb von Garagen verschiedene Verordnungen enthalten. Wer eine Baugenehmigung für eine Garage erhalten hat, darf sie auch nur als solche benutzen – nicht aber als Abstellkammer. Dementsprechend dürfen keine Möbel in der Garage gelagert werden.
Sind Fahrräder in der Garage erlaubt?
"Garagen sind Gebäude oder Gebäudeteile zum Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugen und anderen Fahrzeugen." Das bedeutet, eine Familie, die kein Auto, aber Fahrräder, Anhänger und Lastenfahrräder nutzt und in der Garage abstellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, und kann mit hoher Geldbuße belegt werden.
Ist es erlaubt, Reifen in einer Tiefgarage zu lagern?
Ja, Reifen in der Tiefgarage zu lagern ist meist erlaubt, aber abhängig von Brandschutz, Garagenverordnung und Mietvertrag; sie müssen ordentlich, platzsparend (nicht Fluchtwege blockieren), sauber, trocken gelagert und dürfen nicht zu viel Brandlast darstellen, da Tiefgaragen als Lagerflächen generell nicht gedacht sind. Prüfe unbedingt deinen Mietvertrag und die Hausordnung und vermeide Kontakt mit Schmierstoffen oder direkter Sonneneinstrahlung.
Ist es erlaubt, in einer Garage zu wohnen?
Nein, in Deutschland darf man nicht einfach so in einer Garage wohnen, da dies baurechtlich unzulässig ist und eine Genehmigung für die Nutzungsänderung erforderlich wäre; Garagen erfüllen selten die strengen Wohnstandards (Dämmung, Belüftung, Mindestraumhöhe) und sind für die Kfz-Nutzung gedacht, weshalb eine Umwandlung in Wohnraum kompliziert ist und oft an Bebauungsplänen und Bauvorschriften scheitert.
Wann sind Garagen genehmigungspflichtig?
Garagen dürfen genehmigungsfrei errichtet werden, wenn ihre Grundfläche 50 m² nicht überschreitet und die mittlere Wandhöhe nicht höher als 3,20 m ist. Entlang einer Grundstücksgrenze darf die Garage bis zu einer Länge von 12 m errichtet werden. Die gesamte Grenzbebauung darf 18 m nicht überschreiten.
Warum darf man Reifen nicht in der Garage lagern?
Befindet sich eine Heizung in dem Raum, sollten Ihre Reifen davor geschützt sein. In den meisten Garagen, Schuppen und Dachböden schwankt die Temperatur zu stark. Außerdem sind sie meistens sehr feucht. Deshalb eignen sich diese Räume nicht unbedingt zur Reifenlagerung.
Was darf nicht in Garagen gelagert werden?
In eine Garage dürfen grundsätzlich nur Dinge, die mit dem Abstellen von Kraftfahrzeugen zusammenhängen; verboten sind die dauerhafte Nutzung als Lagerraum (Möbel, Gartengeräte, Müll, Lebensmittel), als Wohnraum (Büro, Partyraum) oder für explosive/leicht entzündliche Stoffe (Gasflaschen, Benzin in großen Mengen). Auch Hobbywerkstätten und das Lagern von nicht zum Fahrzeug gehörenden Gegenständen wie Grills oder Sportausrüstung sind oft untersagt, da die Hauptzweckbestimmung als Fahrzeugstellplatz gewahrt bleiben muss.
Ist es erlaubt, eine Garage als Hobbywerkstatt zu nutzen?
Sind Sie selbst der Besitzer Ihrer Garage, so können Sie bei Ihrem zuständigen Bauamt eine Nutzungsänderung beantragen, um Ihre Garage als Werkstatt zu verwenden. Bauliche Änderungen dürfen allerdings nur im Rahmen der Gesetzgebung des jeweiligen Bundeslandes vorgenommen werden.
Wie viele Garagen sind auf einem Grundstück erlaubt?
Die Anzahl der erlaubten Garagen hängt von den Bauvorschriften und der Grundstücksgröße ab. Grundsätzlich gilt: Pro Wohnhaus ist mindestens eine Garage oder ein Stellplatz zulässig. Mehrere Garagen können möglich sein, wenn das Grundstück groß genug ist und die Bauvorschriften eingehalten werden.
Wie lange darf ein Auto stehen, ohne bewegt zu werden?
Ein Auto darf grundsätzlich unbegrenzt stehen, solange es verkehrssicher ist und keine Parkschilder (wie Kurzparkzonen) eine Zeitbegrenzung festlegen; die oft genannte 14-Tage-Frist gilt nur für Anhänger ohne Zugmaschine. Technisch können gut gewartete Autos mehrere Wochen oder Monate stehen, E-Autos mit vollem Akku sogar länger, aber ältere Fahrzeuge mit schwacher Batterie können schon nach ein bis zwei Wochen Probleme machen.
Kann man Brennholz in einer Garage lagern?
Brennholz in der Garage zu lagern, ist nur für trockenes Holz als kurzfristige Aufbewahrung sinnvoll; für die Trocknung ist der Platz wegen der schlechten Belüftung ungeeignet und kann zu Schimmel führen. Wichtig ist ein guter Luftaustausch, Schutz vor Feuchtigkeit und der Abstand zum Boden und zu Wänden, idealerweise durch ein Holzregal oder Paletten. Frisches Holz gehört ins Freie, um gut zu trocknen.
Was passiert, wenn man keine Nutzungsänderung macht?
Viele Eigentümer sind jedoch unsicher, ob eine baurechtliche Genehmigung erforderlich ist. Wird eine solche Nutzungsänderung nicht beantragt, drohen – abhängig von Region und Einzelfall – Bußgelder, Nutzungsuntersagung oder steuerliche Nachteile.
Welche Nutzungsänderungen sind genehmigungsfrei?
Die Nutzungsänderung kann verfahrensfrei sein, wenn für die neue Nutzung keine neuen Anforderungen an das Gebäude gestellt werden oder wenn durch die neue Nutzung zusätzlicher Wohnraum in Wohngebäuden entsteht.
Wie viel kostet ein Architekt für eine Nutzungsänderung?
Die Kosten für einen Architekten bei einer Nutzungsänderung liegen oft zwischen 1.500 und 4.000 € für die reine Antragstellung und Planung, können aber je nach Komplexität, Standort und Umfang der baulichen Anpassungen stark variieren und auch mehrere tausend Euro betragen, inklusive Fachplaner und Gutachten, da oft nach Stundensatz oder pauschal abgerechnet wird, wenn keine großen Baukosten anfallen.