Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland ab Januar 2025?
Gefragt von: Herr Dr. Rolf-Dieter Hirsch B.A.sternezahl: 4.5/5 (63 sternebewertungen)
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2025 12,82 Euro brutto pro Stunde. Diese Erhöhung folgte auf den vorherigen Satz von 12,41 Euro und wurde durch eine Verordnung der Bundesregierung umgesetzt, basierend auf den Empfehlungen der Mindestlohnkommission.
Wie hoch ist der Mindestlohn ab 01.01 2025?
Ab dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro pro Stunde. (2025 waren es 12,82 Euro.)
Wann steigt der Mindestlohn auf 15 € in Deutschland?
"Für die weitere Entwicklung des Mindestlohns wird sich die Mindestlohnkommission im Rahmen einer Gesamtabwägung sowohl an der Tarifentwicklung als auch an 60 Prozent des Bruttomedianlohns von Vollzeitbeschäftigten orientieren", heißt es darin. Auf diesem Weg sei ein Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 "erreichbar".
Soll der Mindestlohn auf 14 € erhöht werden?
Der gesetzliche Mindestlohn wird in zwei weiteren Stufen steigen. Ab Januar 2026 wird er bei 13,90 Euro brutto in der Stunde liegen und ab Januar 2027 bei 14,60 Euro. Das Bundeskabinett hat die Vorschläge der Mindestlohnkommission per Verordnung umgesetzt . Damit können die Erhöhungen in Kraft treten.
Wie hoch ist der Mindestlohn ab Januar 2026?
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt zum 1. Januar 2026 von derzeit 12,82 € auf 13,90 € brutto pro Stunde und wird 2027 auf 14,60 € weiter erhöht, wie das Bundeskabinett beschlossen hat. Diese Erhöhung betrifft rund 6,6 Millionen Arbeitnehmer und führt auch zu einer Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs auf 603 € monatlich.
Mindestlohn wird erhöht auf 14,60 Euro bis 2027 | WDR aktuell
Ist 15 Euro pro Stunde gut?
15 € Stundenlohn sind deutlich mehr als der aktuelle Mindestlohn (2025/2026 bei ca. 12,82 € bis 14,60 €) und liegen über dem Durchschnitt vieler Geringverdiener, aber ob es "viel" ist, hängt stark von Branche, Erfahrung, Region und Lebensumständen ab; es ist gut für einfache Jobs, für Akademiker oder Fachkräfte aber oft zu wenig.
Ist der Mindestlohn in Deutschland ab 2025 14,25 Euro?
Der Branchenmindestlohn für gelernte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Gesellen) wurde in Kraft gesetzt und beträgt: 15,55 Euro ab 1. August 2025.
Ist der Mindestlohn gut oder schlecht?
Der Mindestlohn sichert der arbeitenden Bevölkerung das Existenzminimum, ohne dass eine Aufstockung durch Bürgergeld nötig ist. Zudem könnte es die Produktivität der Arbeitnehmer fördern, da diese bei ausreichender Bezahlung ihrer Arbeit tendenziell motivierter nachgehen.
Wie hoch ist die Minijob-Grenze ab 2026?
Die Minijob-Grenze steigt 2026 durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 603 Euro pro Monat (von aktuell 556 Euro), entsprechend einer Jahresgrenze von 7.236 Euro. Diese dynamische Anpassung ist an den neuen Mindestlohn von 13,90 €/Stunde gekoppelt, um Minijobbern weiterhin ca. 10 Wochenstunden bei 10 Stunden/Woche zu ermöglichen. Die Erhöhung gilt ab dem 1. Januar 2026.
Wie hoch ist die neue Minijobgrenze ab 2025?
Die neue Minijob-Grenze gilt ab dem 1. Januar 2026 und wird durch den gestiegenen Mindestlohn auf 603 Euro pro Monat (7.236 Euro jährlich) angehoben, da die Grenze dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt ist. Damit können Minijobber bei gleichbleibender Stundenzahl mehr verdienen, während die obere Midijob-Grenze unverändert bei 2.000 Euro bleibt.
Welche Branchen haben Mindestlöhne in Deutschland?
In Deutschland gibt es neben dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn (12,82 €/Std. ab Januar 2025) auch branchenspezifische Mindestlöhne, die in bestimmten Sektoren wie dem Elektrohandwerk (14,41 €/Std. ab 2025), dem Dachdeckerhandwerk (bis 14,80 €/Std.), der Gebäudereinigung (bis 16,70 €/Std.) und im pädagogischen Bereich (bis 19,96 €/Std. ab 2025) höher liegen können, festgelegt durch Tarifverträge und Rechtsverordnungen, wobei der allgemeine Mindestlohn immer die absolute Untergrenze darstellt.
Wird alles teurer, wenn der Mindestlohn steigt?
Ja, ein steigender Mindestlohn kann zu leichten Preissteigerungen führen, da Unternehmen gestiegene Lohnkosten an Verbraucher weitergeben, aber der Effekt ist meist überschaubar und betrifft vor allem Branchen mit vielen Mindestlohn-Beschäftigten (Gastronomie, Einzelhandel), während echte Inflations-Treiber wie Energiepreise eine deutlich größere Rolle spielen. Es entsteht keine massive "Lohn-Preis-Spirale", da die Lohnerhöhungen oft durch Produktivitätssteigerungen oder geringere Gewinne aufgefangen werden können.
Wann soll 15 € Mindestlohn kommen?
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird nicht 2026 auf 15 Euro erhöht, sondern steigt in zwei Schritten auf 13,90 € ab dem 1. Januar 2026 und auf 14,60 € ab dem 1. Januar 2027; 15 Euro wurden zwar von der SPD gefordert, konnten aber nicht durchgesetzt werden, obwohl der Branchenmindestlohn in bestimmten Gewerben bereits bei oder über 15 Euro liegt.
Was ändert sich 2025 am Lohn?
Erhöhung des Mindestlohns
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt bis zum 31.12.2025 12,82 Euro pro Arbeitsstunde. Er wird zum 1.1.2026 auf 13,90 Euro erhöht. Der gesetzliche Mindestlohn gilt flächendeckend, also branchenübergreifend, in sämtlichen Regionen und für alle Arbeitnehmenden über 18 Jahre.
Was ändert sich ab Januar 2026?
Januar 2026 einen deutlich höheren gesetzlichen Mindestlohn. Beschlossen ist ein Anstieg auf 13,90 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2027 soll der Satz weiter auf 14,60 Euro angehoben werden. Dadurch wird auch die Minijob-Grenze angehoben, sie steigt auf 603 Euro im Monat.
Wann gibt es 13 Euro Mindestlohn?
Das Bundeskabinett hat heute die von Bundesministerin Bärbel Bas vorgelegte Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Damit wird der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2026 zunächst auf 13,90 Euro je Zeitstunde angehoben und steigt in einem weiteren Schritt zum 1.
Was kostet ein Mitarbeiter mit Mindestlohn den Arbeitgeber?
Arbeitgeber zahlen zum Mindestlohn (aktuell 12,82 €/Std. seit 1. Jan. 2025) zusätzliche Lohnnebenkosten, die je nach Beschäftigungsart stark variieren: Bei Minijobs sind es ca. 28-30 % (Pauschalen für RV, KV, U1, U2, Pauschalsteuer) und die Stunde kostet ca. 18 €, während bei Vollzeitstellen die vollen Sozialversicherungsbeiträge anfallen (ca. 20-21 % AG-Anteil), was die tatsächliche Stundentkosten (ca. 15-16 €/Std.) höher treibt, da der Mindestlohn nur der Brutto-Lohn ist.
Was passiert, wenn man unter Mindestlohn bezahlt wird?
Wenn man unter dem Mindestlohn zahlt, drohen Arbeitgebern hohe Bußgelder (bis zu 500.000 €), Ausschluss von öffentlichen Aufträgen, Nachzahlungsforderungen sowie mögliche Strafverfahren wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB), was zu Geld- oder sogar Haftstrafen führen kann, da auch Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen werden. Arbeitnehmer haben einen Nachzahlungsanspruch und können Verstöße beim Zoll melden, um ihre Rechte durchzusetzen.
Wie hoch ist der Mindestlohn ab 1. Januar 2025?
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2025 12,82 Euro brutto pro Stunde, eine Anhebung von 12,41 €/Stunde (2024). Dieser Satz wurde durch die Mindestlohnkommission beschlossen und gilt für fast alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren. Mit dieser Erhöhung wurde auch die Grenze für Minijobs auf 556 € monatlich angehoben.
Was ist ein guter Stundenlohn 2025?
Ein guter Stundenlohn 2025 liegt deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 € (Stand 2025), wobei ein Durchschnittsverdienst bei ca. 26 € brutto liegt und Branchen- oder Tariflöhne sowie Qualifikationen einen großen Unterschied machen, mit potenziell über 20 € für Fachkräfte und niedrigere Sätze für ungelernte Arbeiten. Als Richtwert gilt: Über dem Mindestlohn, aber auch abhängig von Region, Branche (z.B. Banken & Luftfahrt = hoch) und deiner Erfahrung.
Wie hoch ist der Mindestverdienst für Minijobs?
Für einen Minijob gilt der gesetzliche Mindestlohn, der aktuell (Stand 2025) 12,82 € pro Stunde beträgt und bis 2026 auf 13,90 € steigt, wodurch sich auch die monatliche Verdienstgrenze erhöht, die 2025 bei 556 € liegt und 2026 auf 603 € angehoben wird. Das bedeutet, bei 12,82 €/Stunde können Sie etwa 43,37 Stunden pro Monat arbeiten, ohne die Grenze zu überschreiten, da der Verdienst im Jahresdurchschnitt 556 €/Monat (2025) nicht übersteigen darf.
Ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Mindestlohn zu zahlen?
Ja, grundsätzlich sind alle Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, ihren volljährigen Arbeitnehmern den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Der Mindestlohn bildet die unterste Gehaltsgrenze, die nicht unterschritten werden darf, und Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen. Es gibt wenige Ausnahmen für bestimmte Personengruppen wie Auszubildende oder Jugendliche unter 18 ohne Ausbildung.
Wie hoch steigt der Mindestlohn 2026?
Der gesetzliche Mindestlohn steigt in Deutschland zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde und wird im nächsten Schritt zum 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro angehoben, wie die Bundesregierung beschlossen hat. Diese zweistufige Erhöhung, basierend auf der Empfehlung der Mindestlohnkommission, bedeutet eine Steigerung von bisher 12,82 Euro und kommt Millionen von Beschäftigten zugute, während auch die Minijob-Grenze entsprechend angepasst wird.